Der schönste Job der Welt

Gestern hat mich eine Kollegin gefragt, ob es mir zu Hause noch nicht langweilig ist.

Die Antwort? Nein!

Ich bin jetzt seit mehr als 1 1/2 Jahren aus dem Job raus – habe mir insgesamt drei Jahre Auszeit für meinen kleinen Stinker genommen. Gerade in den ersten, doch sehr schwierigen Monaten mit unserem Schreibaby, habe ich mir hin und wieder mal einen Tag Büro gewünscht. Ein bisschen Normalität. Geregelte Abläufe. All das, was man mit einem kleinen Baby nicht mehr hat.

Aber je älter mein Sohn wird, desto weiter ist der Gedanke an Arbeit weg. Klar, manchmal braucht man als Mutter Nerven wie Drahtseile. Und oft ist es stressig. Aber ich liebe mein chaotisches Leben, ich liebe es mein Kind dabei zu beobachten, wie es jeden Tag etwas Neues lernt, wie es spielt, lacht, wächst. Nichts davon möchte ich verpassen!

Irgendwann möchte ich auch wieder arbeiten gehen. Aber nur in Teilzeit. Auch wenn ich mir momentan noch gar nicht vorstellen kann, meinen Sohn irgendwann in den Kindergarten zu schicken. Das hat zum Glück noch etwas Zeit. Er ist jetzt noch so klein, braucht noch so viel von Mama und Papa.

Und ist es nicht ein tolles Gefühl, so gebraucht zu werden? Für einen kleinen Menschen da zu sein, ihm alles beizubringen, was er für’s Leben braucht, mit ihm zu lachen, zu toben, die Welt zu entdecken, ihn zu trösten…

So anstrengend das „Mama sein“ auch ist: es ist der schönste Job, den ich mir vorstellen kann! Der Lohn: pure Liebe!

Was gibt es Schöneres?

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