EriK im März – es geht weiter abwärts

Der Monat ist mal wieder rum – getan hat sich nix…

Glaubt Ihr nicht? Lest es selbst!


ICH MÖCHTE KOCHEN!

Tja, was soll ich sagen!? Das war mal wieder eine absolute Pleite. Das Problem ist, dass ich auf GAR NICHTS Lust habe. Mir schmeckt einfach nichts und die Vorstellung, etwas zu kochen begeistert mich auch nicht sonderlich. Für Herrn Sohn wurde gekocht und einige Portionen eingefroren, aber es mussten auch mal öfter Hipp-Menüs herhalten. Ja, Schande über mich. Ich selbst esse zwischendurch mal ein Brot oder Obst und dann bin ich auch schon wieder satt. Und Papa…ja, er hat auch sehr viel ungesundes Zeug verputzt.

DIE HAUPTROLLE MUSS WEG!

Daran kann ich erst Ende des Jahres wieder arbeiten. Momentan wächst die Rolle ganz gut.

NOCHMAL MAMA WERDEN!

Der Bauchbewohner macht sich glaube ich ganz gut. Wenn ich mich nicht irre, habe ich heute zum ersten Mal gespürt, wie er sich bewegt hat. Nächste Woche ist der nächste Ultraschall! Bin gespannt, wie er sich entwickelt!

SINGEN, SO LAUT ICH KANN!

Das hat diese Woche für ein knappes Stündchen geklappt. Meine Schwiegermutter war mit Herrn Sohn lange spazieren, und ich nutzte die Zeit zunächst zum Putzen. Als das Wichtigste geschafft war, habe ich mich ein wenig der Musik gewidmet und es tat sehr gut. Bei nächster Gelegenheit wollen wir im heimischen Studio ein paar Gesangsaufnahmen machen, darum muss ich vorher noch ein wenig üben und meine eingerostete Stimme ölen.

DEN BESEN SCHWINGEN!

Ja, habe ich also diese Woche endlich mal wieder ausgiebig geschafft. Die ganze untere Etage musste dran glauben. Nächste Woche wird oben Frühjahrsputz gemacht. Vielleicht.

ENTSPANNTER SEIN UND COOL BLEIBEN!

So langsam geht es wieder. Das hängt extrem davon ab, wie Herr Sohn so drauf ist. Aber in der letzten Zeit hat er mich nicht mehr ganz so schnell auf die Palme gebracht. Langsam habe ich mich auch ein wenig mit meinen Schwangerschaftshormonen arrangiert. Es kann also nur besser werden.

ALLES UNTER EINEN HUT BRINGEN!

Nööööö… nicht wirklich. Seit die Mittagsruhe hier nur noch die Ausnahme ist, kriege ich nicht mehr viel geregelt.

DIE SHOPPING-BREMSE ZIEHEN!

Ich habe mir zwei Paar neue Schuhe gekauft…mehr muss ich dazu nicht sagen, oder?

AB IN DEN SÜDEN!

Bald! Im Mai ist es schon so weit. Das geht jetzt flott. Obwohl einem gerade gar nicht so nach Fliegen zumute ist… Unfassbar, was da passiert ist. Da wird einem gleich ganz anders.

INS MITTELALTER ABTAUCHEN!

Ich fürchte das wird schwer. Ich habe es nicht geschafft auch nur eine einzige Seite aus meinem aktuellen Buch zu lesen, mit dem heiß ersehnten Roman wird es nur umso schwieriger. Denn er soll nur eine Woche vor meinem Entbindungstermin erscheinen. Das schaffe ich nie!! Erst recht nicht mehr, wenn der kleine Krümel dann da ist…

GERÄTEPAUSE!

Tagsüber muss ich mich unbedingt noch einschränken. Abends kann ich den Kram inzwischen ganz gut ignorieren. Im Moment läuft einfach zu viel im TV, was mein Mann und ich gern anschauen.

MEHR ROMANTIK!

Gab es diesen Monat irgendwie gar nicht. Wir haben es nicht geschafft gemeinsam auszugehen. Eine Schande… das müssen wir ändern!


Hier läuft es also nach wie vor so gar nicht rund. Aussicht auf Besserung besteht auch kaum.

Feuert mich an, vielleicht klappt es ja doch noch!

„Plötzlich ist er weg“ oder „Was das Bloggen mit uns macht“

Er ist einfach über Nacht verschwunden. Plötzlich nicht mehr da. Mein Lieblings-Blog, den ich förmlich verschlungen habe. Der so wunderschön, gefühlvoll, mitreißend und mit ganz viel Herz geschrieben wurde. Der viele Leser immer wieder auf’s Neue berührt hat. Von Heute auf Morgen gibt es ihn nicht mehr.

Die liebe Nina von Gedankenpotpourri legt ihren wundervollen Blog auf Eis. Ein mutiger und entschlossener Schritt, den ich zwar sehr bedauere, aber dennoch gut verstehen kann. Ich ziehe den Hut vor Dir, dass Du diese Entscheidung getroffen hast, die sicher alles andere als leicht für Dich war!

Denn…

Das Bloggen ist Herzenssache. Man legt sein ganzes Gefühl hinein und hängt an seinem „Baby“. Außerdem ist das Schreiben ein so wundervoller Ausgleich zum Alltag und zum Mama sein. Etwas, das man für sich tut, um den Kopf frei zu kriegen und wieder klar denken zu können. Und es macht einem auch große Freude, damit Menschen zu erreichen, vielleicht genau in dem Moment, wo sie es am meisten brauchen.

Ich bin bei weitem nicht so talentiert was das Schreiben angeht, wie Nina es ist, dennoch macht es mir sehr viel Spaß und es tut gut. Wenn man denn die Zeit dafür übrig hat.

Bloggen – ein Zeiträuber

Ich merke es in der letzten Zeit immer wieder selbst. Wenn Du viel schreibst, kommen andere Dinge – wichtige Dinge – oft viel zu kurz.

Als mein Blog im Oktober online ging, hat mich ein solches Fieber gepackt, dass ich in jeder freien Minute zum Tablet griff und drauf los schrieb. Immer wenn Herr Sohn seinen Mittagsschlaf machte und auch fast jeden Abend. Da fing ich an zu schreiben und merkte gar nicht, dass plötzlich zwei Stunden verflogen sind, anstatt dass ich den Abend mit meinem Mann genossen habe.

Das ging so nicht, darum schreibe ich abends nicht mehr. Und es ist ja nicht nur der Blog, sondern auch die Facebook-Seite, die am Leben gehalten werden will. Viele andere Blogger sind zusätzlich noch bei Twitter und was es sonst noch so gibt. Das alles wurde schnell zu viel und ich habe die Handbremse ein wenig angezogen.

Doch jetzt bleibt mir kaum noch Zeit für den Blog, denn die „Mittagsruhe“ ist inzwischen zur absoluten Ausnahme geworden. Hier ist den ganzen Tag High Life, und wenn es doch mal ruhiger ist, müssen auch noch andere Dinge erledigt werden. Leider macht sich der Haushalt immer noch nicht von selbst! So ein Mist!

So bin ich ständig hin- und hergerissen, wie ich die wenige freie Zeit nutze. Was das für meinen Blog bedeutet, merkt Ihr ja in letzter Zeit sehr deutlich. Es ist sehr still. Und wenn mal was kommt, sind die Beiträge nicht sehr (tief)sinnig. Das nervt mich, denn ich möchte Euch weiterhin Freude machen mit meinem Blog. Ich möchte aber auch eine gute Mutter und Ehefrau sein, die nicht ständig Handy oder Tablet in der Hand hat, um zu schreiben, posten oder auch andere Blogs zu lesen.

Daher frage ich mich natürlich auch immer wieder, wie es mit meinem Blog weitergeht.

Ich versuche am Ball zu bleiben und alles irgendwie unter einen Hut zu kriegen – was alles andere als einfach ist. Und wenn bald der kleine Krümel da ist, wird es sicher noch schwieriger.

Das Schreiben macht mir Spaß und ich hoffe, nicht nur mir! Vielleicht finde ich ja weiterhin immer wieder kleine Zeitfenster, die es ermöglichen, dass mein Blog weiterlebt. Aber das „echte Leben“ darf dabei eben nicht zu kurz kommen. Mal sehen, was die Zeit bringt…

Und Nina – ich werde Deinen Blog sehr vermissen! Wie viele andere sicher auch…

Unser Wochenende in Bildern 20.-22.03.2015

Das Wochenende fing am Freitag Abend mit einem leckeren Essen an. Nein, halt…es fing viel mehr mit einem dummen Gesicht an. Ich war um 18.00 mit meiner Freundin im PURINO verabredet – und ich war spät dran. So spät, dass ich viel zu schnell unterwegs war. Und ehe ich mich versah, hatte es auch schon geblitzt. Ich war gerade aus dem Ort raus und habe auf’s Gas gedrückt. Tja, selbst schuld! Mal sehen wie teuer das wird. Und zu spät kam ich trotzdem. Meine Freundin wartete bereits auf mich. Das tat dem wirklich schönen Abend jedoch keinen Abbruch. Wir hatten uns so lange nichts mehr gesehen und es gab so viel zu erzählen, dass wir kaum dazu kamen uns etwas Leckeres aus der Karte auszusuchen. Schließlich gelang es uns aber doch. So gab es Bruschetta als Vorspeise, einen alkoholfreien Hugo und als Hauptgericht Penne al Pollo. Nur ohne Pollo. Weil ich gerade überhaupt nicht auf Fleisch stehe.

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Der Abend verging wie im Flug, aber nach vier Stunden habe ich schließlich schlapp gemacht und habe mich auf’s heimische Sofa gefreut.

Am nächsten Morgen ging es dann zum Friseur. Es war mal wieder Zeit für eine Verschönerung. Meine beste Freundin dachte sich das Gleiche und so verbrachten wir drei Stunden gemeinsam im Haarstudio und haben in Ruhe geklönt, während sich um unser Styling gekümmert wurde.

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Danach sah ich endlich wieder aus wie ein Mensch. Wenn ich die Haare doch nur selbst so toll in Form föhnen könnte…aber so gelingt mir das leider nie.

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Als ich wieder zu Hause war, entschied Herr Sohn sich doch noch für einen sehr verspäteten Mittagsschlaf, so dass wir in Ruhe zwei Folgen „Revolution“ ansehen konnten. Allerdings hing mein Magen schon auf halb Acht. Der Plan war, unser Mittagessen bei McDonalds einzunehmen und anschließend in den Baumarkt zu gehen, da Herr Sohn eine neue Lampe in seinem Zimmer braucht und wir ausserdem nach Fliesen fürs Gäste-WC schauen wollten.

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Das mit dem Essen hat ja noch prima funktioniert, aber der Baumarkt…na ja. Der wollte um 18.00 schließen. Am liebsten schon vorher. Um 17.40 waren wir drin, wurden aber gleich am Eingang darauf hingewiesen, dass ja bald geschlossen wird. Wir packten in Windeseile eine Lampe und wollten noch schnell in die Abteilung für Fliesen, wurden aber schon nicht mehr durchgelassen. Dabei war noch etwas Zeit. Aber bitte, wer nicht verkaufen will…dann gucken wir eben nächstes Wochenende in einem anderen Baumarkt.

Am Sonntang machten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch unser schönes Naturschutzgebiet. Der erste Weg führte jedoch zur Pferdekoppel. Darauf besteht Herr Sohn neuerdings nämlich immer.

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Danach ist es Pflicht zu den Enten zu gehen, also führte unser Weg uns natürlich dorthin.

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Zu guter Letzt ging auch kein Weg an der Eisdiele vorbei. So gab es für Mama und Papa einen leckeren Shake und für Herrn Sohn eine Kugel Erdbeer-Eis.

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Als der Kleine schließlich im Bett lag, ließen Papa und ich den Abend ganz gemütlich mit Ofen-Käse und anderen Leckereien ausklingen. Nur ein Glas Wein hätte noch gefehlt, aber darauf muss ich wohl noch ein paar Monate warten.

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Ich hoffe Euer Wochenende war ebenso schön!
Eine tolle Woche Euch allen!

Der Garten und ich – eine Hassliebe

Der Frühling steht in den Startlöchern. Die Natur erwacht langsam wieder zum Leben. Jetzt muss es nur noch wärmer werden und dann beginnt sie endlich wieder: die Gartenzeit!

Ich freue mich darauf, denn was gibt es Schöneres, als bei strahlendem Sonnenschein vor die Tür zu können und frische Luft zu inhalieren? Es sich auf der Sonnenliege gemütlich zu machen und in den wolkenlosen, blauen Himmel zu schauen? Und was gibt es Tolleres für Herrn Sohn, als sich draußen auszutoben?

Aber einfach rausgehen und wohlfühlen ist natürlich nicht drin. Denn so ein Garten erfordert auch Arbeit. Und zwar eine Arbeit, die mir so gar keinen Spaß macht. Zugegeben, unser Garten ist sehr klein und relativ pflegeleicht. Und auch den Vorgarten haben wir versucht pflegeleicht zu gestalten und uns für einen Kiesgarten entschieden, mit lediglich ein paar kleinen Bäumchen.

Doch die Bäumchen bleiben nun mal nicht klein und so habe ich mir letzte Woche bei dem schönen Wetter die Zeit genommen und habe die Bäume mit der großen Heckenschere massakriert. Und ich möchte nicht sagen, dass es keinen Spaß gemacht hat, ihnen so an den Kragen zu gehen. Zerstören kann doch unglaublich befreiend sein!

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Aber wo gehobelt wird, fallen auch Spähne. So wurde der Kies in null Komma nix von einer grünen Schicht überzogen. Zuerst dachte ich, ich könnte die Abfälle einfach mit der Harke zusammenkratzen, aber da hatte ich mich getäuscht. Das Grün vermischte sich nur umso mehr mit den Steinen. Also hockte ich eine Ewigkeit dort und versuchte alles mit der Hand aufzusammeln. Ich sage Euch, das war kein Spaß! Vor allem nicht mit dem Babybauch. Als das Gröbste beseitigt war, habe ich einfach aufgegeben. Der Rest verrottet doch sicher von selbst, oder!?

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Das war dann der Zeitpunkt, wo ich den Entschluss fasste, dass der Vorgarten irgendwann gepflastert wird. Dann kann man den Grünabfall einfach wegkehren. Was auch im Herbst viel angenehmer wäre, denn da landen immer die krisseligen Blätter der Weide aus dem Nachbarsgarten auf unserem Kies. Na ja, jetzt muss ich nur noch meinen Mann überzeugen, dass es viel besser wäre, wenn wir vorm Haus alles pflastern. (Das wird schwierig.)

So ging ich dann hinters Haus und machte im Garten weiter. Dort gibt es nur ein Beet mit einigen Sträuchern und Bäumchen, die ein wenig geschnitten werden wollten. Aber dieser Kandidat ist nicht mehr zu retten: meine Palme. Sie hat den Winter nicht überlebt.

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Sie muss also bald ersetzt werden. Gegen irgendwas, wo ich nicht viel bei falsch machen kann. Und dann überlege ich, den Rindenmulch zu entfernen. Die Vögel verteilen ihn nämlich regelmäßig auf dem kompletten Weg. Stattdessen wären doch Bodendecker gut. Dann sieht man auch wenigstens das Unkraut nicht mehr. Das wäre doch perfekt. Weniger Arbeit und gleichzeitig auch weniger Rückenschmerzen. Und Herr Sohn würde vielleicht auch nicht mehr ständig ins Beet laufen und sich an den Rosen pieksen.

Für den Rasen ist Papa zuständig. Der ist jedoch bereits in nur 10 Minuten gemäht. Am Ende der Rasenfläche haben wir eine Hecke gepflanzt, in der Hoffnung, dass diese sehr schnell wächst und damit die Bretterbude verdeckt, die von den Leuten errichtet wurde, die hier zuvor gewohnt haben. Sie ist zwar äußerst praktisch, aber auch überaus hässlich. Ich kann dieses Ding nicht mehr sehen. Abreissen ist momentan aber auch keine Alternative. Bleibt nur die Hoffnung, dass die Hecke über Nacht einen Wachstumsschub bekommt.

Jetzt bald werden wir für Herrn Sohn noch ein kleines Spielhaus mit Rutsche und Sandkasten errichten, damit er noch mehr Spaß im Garten hat. Für eine Schaukel reicht der Platz leider nicht. Es sei denn, wir stellen sie mitten auf die Wiese. Aber dann ist der ganze Garten dicht. Eine Schande!

Anfangs fanden wir den kleinen Garten ja toll. Denn je kleiner, desto weniger Arbeit. Aber jetzt dürfte er gerne ein bisschen größer sein – denn eine Schaukel wäre so schön für die Kinder.

Aber ich denke, der Spielturm wird auch so schon ein Highlight. Mal abgesehen davon, dass im Haus demnächst jeder Raum von einer Sandschicht bedeckt sein wird. Aber Hauptsache Herr Sohn hat seinen Spaß! Und je öfter er raus kann, desto ausgeglichener ist er auch.

Deswegen freue ich mich auf die Zeit, wo wir wieder den ganzen Tag die Sonne in unserem Garten genießen können. Alles wird wieder entspannter. Ich könnte fast sagen, ich liebe meinen Garten, wenn da nicht die gemeine Gartenarbeit wäre…

Fazit: ein Garten ist toll – wenn man doch nur einen Gärtner hätte und die Arbeit nicht selbst machen müsste!

Unser Wochenende in Bildern 07.-08. März 2015

Weil mir diese Rubrik auf anderen Blogs immer so gut gefällt und ich tatsächlich mal viele Fotos gemacht habe, gibt es heute für Euch unser traumhaftes Wochenende in Bildern. Wir haben den ersten richtigen Frühlingstag gestern genossen.

Aber fangen wir erst mal mit dem Samstag an. Da wir bei meiner Cousine eingeladen waren, habe ich mich Vormittags auf gemacht, um ihr ein kleines Geschenk zu besorgen. Bei der Gelegenheit habe ich mir auch gleich eine Kleinigkeit gegönnt. Ich konnte nämlich an dieser wunderschönen Orchidee nicht vorbeigehen!

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Außerdem hatten wir hier eine inzwischen ziemlich verunglückte Palme stehen, die unter den Attacken meines Sohnes sehr zu leiden hatte, und die ich deswegen irgendwann selbst nicht mehr sehen konnte. Schließlich ist sie verdurstet. Die Arme! Da eine neue Pflanze am selben Standort jedoch wenig Sinn machte, habe ich mich für eine hängende Version entschieden.

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Gegen 14.00 machten wir uns dann auf den Weg nach Aachen zu meiner Cousine und ihrem Mann. Tja…selbst der härteste Mittagsschlaf-Verweigerer wird bei einer so langen Autofahrt schwach und ist tief und fest eingeschlafen – das Bilderbuch hat er jedoch nicht losgelassen.

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Wir verbrachten einen wunderschönen Nachmittag mit lieben Menschen und einem leckeren Essen (welches Herr Sohn leider nicht mal probieren wollte). Auf der ca. einstündigen Heimfahrt konnten wir das wunderschöne Farbenspiel am Himmel beobachten. Leider war das während der Fahrt etwas schwierig einzufangen.

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So ging ein schöner Tag zu Ende und ich freute mich schon auf den Sonntag, der strahlenden Sonnenschein verhieß.

Unser Plan war es, in den Duisburger Zoo zu fahren – aber natürlich waren wir nicht die einzigen, die auf diese grandiose Idee kamen. So war es schon ein Problem überhaupt auf einen der Parkplätze zu gelangen. Und auf der Suche nach einem ebendiesen kamen wir unweigerlich am Haupteingang des Zoos vorbei. Kaum vorstellbar, was dort los war. Etwa 10 Menschenschlangen zu je mindestens 50 Metern oder mehr. Es war so unfassbar, dass ich ganz vergaß, diesen Auflauf auf einem Foto festzuhalten. Und nun?

Wir entschieden uns spontan für den Zoo Krefeld, obwohl wir dort ähnliches vermuteten. Aber wir hatten Herrn Sohn den Zoobesuch versprochen, also fuhren wir nach Krefeld. Der Herr hat übrigens wieder die ganze Autofahrt verschlafen.

In Krefeld angekommen erwarteten uns auch lange Schlangen an den Kassen, jedoch war es wesentlich überschaubarer als in Duisburg. So reihten wir uns ein und nach ca. 15 Minuten waren wir dann auch endlich im Zoo. Es dauerte eine Weile, bis die Massen sich verliefen, aber schließlich kamen wir doch noch auf unsere Kosten.

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Die Tiere begeisterten Herrn Sohn wie erwartet, aber auch der Spielplatz war wie immer ein Highlight.

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Nachdem dort alles erkundet und ausprobiert wurde, schauten wir uns noch die restlichen Tiere an.

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Schließlich fuhren wir glücklich und müde nach Hause. Herr Sohn schlief ziemlich schnell ein an diesem Abend. Heute Nacht wurde er jedoch weinend wach – sein Nachtlicht war aus irgendeinem Grund nicht mehr an. Als ich kam und es wieder einschaltete, erzählte er mir erst mal von all den Tieren, die wir im Zoo gesehen haben. Nachts um 02.00! Als er mir alles erzählt hatte, durfte ich wieder in mein Bett.

Und wie war Euer Wochenende? Was habt ihr gemacht bri diesem herrlichen Wetter?

Meine Schwangerschaft in der 13. Woche

Heute gibt es ein kleines Update zu meiner Schwangerschaft.

Am Mittwoch war ich wieder bei Arzt und wie es aussieht, ist alles in bester Ordnung. Der Zwerg wächst und gedeiht und es ist alles dran – sogar ein bisschen mehr, als ich mir erhofft habe.

Obwohl ich erst in der 12. Woche war, konnte man es kaum übersehen und mir fiel es schon auf, bevor die Ärztin sagte „Das sieht nach einem Dreibein aus!“.

Es wird ein Junge! 💙

Der Wunsch nach einem Mädchen war sehr groß bei mir, trotzdem hatte ich es von Anfang an im Gefühl, dass es wieder ein kleiner wilder Kerl wird! Und das, obwohl sich die Schwangerschaft dieses Mal anders anfühlt.

Zum Beispiel die Hautprobleme, das oft flaue Gefühl auf dem Magen, meine Haare, die absolut nicht so toll aussehen, wie es bei Herrn Sohn der Fall war. Und dieses „Strahlen“ fehlt irgendwie. So sagt man doch „Mädchen rauben einem die Schönheit, Jungs schenken sie Dir“, oder so ähnlich. Das kann ich also dementieren – es sind ja nicht umsonst nur Ammenmärchen.

So wird es also wieder ein kleiner Junge – und für Herrn Sohn ist das sicherlich auch viel schöner so! Bald können die beiden wilden Feger dann zusammen die Welt entdecken.

Heute gibt es auch das erste Bauchfoto. Ziemlich beachtlich, dafür dass der Zwerg gerade mal auf eine Scheitel-Steiß-Länge von ca. 6 cm kommt, findet Ihr nicht!?

Die beachtliche Baby Kugel in der 13. SSW
Die beachtliche Baby Kugel in der 13. SSW

Ich glaube aber, dass der Bauch in der ersten Schwangerschaft nicht viel kleiner war, denn auch da habe ich allen schon in der 11. Woche erzählt, dass wir Nachwuchs bekommen, weil ich den Bauch nicht mehr verstecken konnte. Und bereits in der 18. Woche hatte man mich schon gefragt, ob wir einen Elefanten bekommen würden. (Sehr charmant!)

Ansonsten geht es mir ganz gut. Ich glaube, die Müdigkeit lässt langsam ein wenig nach, trotz der fehlenden Mittagsruhe und den momentan recht unruhigen Nächten. (Ich glaube, Herr Sohn hat Probleme mit dem Vollmond.) Ich freue mich auf jeden Fall, wenn ich endlich wieder ein wenig mehr Energie bekomme – und der bevorstehende Frühling tut sicher seinen Teil dazu.

Meine Haut ist jedoch alles andere als schön. Die Pickelchen habe ich ein wenig mit einer Salbe in den Griff bekommen, dafür habe ich plötzlich wieder Neurodermitis – wobei ich nicht glaube, dass es tatsächlich mit der Schwangerschaft zusammenhängt. Allerdings hatte ich seit Ewigkeiten keine Probleme mehr damit.

Ich habe außerdem keinen Appetit. So gar nicht. Mir schmeckt einfach nichts mehr – nicht mal die Sachen, die ich vorher mit großer Vorliebe in Massen verschlungen habe. Ich habe sogar zwischen den letzten beiden Vorsorge-Terminen ein wenig abgenommen. Aber Schuld daran waren sicher der Magen-Darm-Virus, der mich erwischt hatte, und die anschließende Erkältung. Vielleicht kommt der Geschmack ja bald wieder, denn so richtig frei ist meine Nase immer noch nicht.

Hoffentlich packen mich dann nicht die Gelüste! Letztes Mal musste ich jeden Tag ein Eis essen. Oder zwei. Aber wenn es sonst nichts is(s)t…

Mit dem Wissen über das Geschlecht hat sich übrigens auch schon der Name für den kleinen Schatz (so gut wie) gefunden. Bei Herrn Sohn hatten wir nämlich genau zwei Namen, jeder einen Favoriten. Da ich beim letzten Mal „gewonnen“ habe, ist dieses Mal Papas Lieblingsname die erste Wahl! Aber mehr darüber verrate ich Euch ein anderes Mal!

Genießt den ersten richtigen Frühlingstag morgen ausgiebig und lasst es Euch gut gehen!

Meine halbe Stunde „Ruhe“ oder Alles, was laut ist

Ist es wirklich schon vorbei? Ich möchte es nicht wahrhaben. Herr Sohn hat sich doch tatsächlich dazu entschieden einfach keinen Mittagsschlaf mehr zu machen. Dabei ist er noch nicht mal zwei Jahre alt! Darauf war ich nicht gefasst. Ich dachte, es geht noch mindestens ein Jahr so, dass er sich für ein Stündchen auf’s Ohr haut und ich auch mal verschnaufen oder ein paar Dinge in Ruhe erledigen kann. Aber ich habe mich wohl getäuscht.

Alles fing vor ca. drei Wochen mit der Mittelohrentzündung an. Eine Woche, die geprägt war von jeder Menge Geschrei und dem Ablehnen von allem, wonach er 5 Sekunden zuvor noch verlangt hatte. Als wir endlich rausgefunden haben, wo das Problem liegt und er einen schmerz- und entzündungshemmenden Saft bekam, wurde es schlagartig wieder besser. Doch mit dem Absetzen der Schmerzmittel gingen die Probleme wieder los. Er möchte sich nicht wickeln und anziehen lassen, er will nicht mehr zum Essen in seinem Hochstuhl sitzen, nicht mal mehr in die Badewanne möchte er, wehrt sich mit Händen und Füßen, wo man ihn doch sonst kaum aus der Wanne raus bekommen hat, weil er es so liebte. Und dann das größte Problem: er will mittags plötzlich nicht mehr ins Bett! Wenn ich ihn hinlegen will schon gar nicht. Dem Papa ist es dann doch meistens gelungen. Aber der Plan ging gestern auch nicht mehr auf. Er wollte einfach nicht. So sind wir wieder gemeinsam nach unten gegangen und haben weiter gespielt.

Dann wollte Herr Sohn Nudeln haben. Also kochte ich unser Rucki-Zucki-Lieblingsrezept, was sich jedoch als äußerst schwierig erwies, wenn ständig so ein kleiner Wirbelwind durch die Küche fegt und immer genau dort ist, wo er im Weg stand. Denn er wollte ja nicht alleine ins Wohnzimmer gehen und mit seinen Sachen spielen. War ja klar! Aber irgendwie ging es doch und als das Essen fertig war, hatte Herr Sohn schließlich keinen Hunger mehr. Nach nur drei Gabeln ließ er sein Lieblingsessen stehen, obwohl er ein paar Sekunden vorher noch laut „Mmmmhhhh“ rief. Aber ein kleines Mini-Eis passte plötzlich trotzdem noch rein. Na gut, vielleicht isst er die restlichen Nudeln ja heute?!

Als die Küche wieder halbwegs aufgeräumt war und wir zurück ins Wohnzimmer gingen, schnappte ich mir eine Decke und legte mich auf’s Sofa. Ich war total platt. Ein Tag ohne Verschnaufpause, zumal ich bereits seit 05.20 Uhr nicht mehr schlafen konnte, weil ich über das Babyphone ein leises Wimmern hörte und dann noch die extreme Schwangerschaftsmüdigkeit – eine ganz schlechte Kombination!

So sagte ich Herrn Sohn, dass Mama müde ist und sich ein wenig ausruhen möchte und dass er doch eine kleine Weile allein spielen sollte. Was überraschenderweise sogar recht gut klappte. Erst spielte er mit seinen Lego Duplo-Figuren und dem Zahlenzug, ordnete die Figuren nach „groß“ und „klein“, dann zählte er laut alle Zahlen auf, die er schon kennt, dann alle möglichen Farben. Schließlich schnappte er sich seinen Putzwagen und schepperte damit vom Wohnzimmer in den Flur und wieder zurück und wieder hin… Dann kam er kurz bei mir vorbei und rieb mir die Augen und sagte „Mama müüüüüde!“

Kurze Zeit später polterte er mit seinem Bobbycar an mir vorbei, um den Couchtisch herum, hinterm Sofa entlang, dann in den Flur. Zurück kam er mit einem kleinen Ball, den er durchs ganze Wohnzimmer hüpfen ließ. Er suchte sich daraufhin alle verfügbaren Bälle und ließ sie in alle Richtungen springen. Zwischendurch aß er immer wieder mal eine Rosine, die er zuvor auf dem ganzen Tisch verteilt hatte, und kam dann jedes Mal zu mir, um mir zu sagen „Mags gerne!“

Zu guter Letzt ging er zu seiner Werkbank und hämmerte wie wild darauf rum. Er machte einen riesigen Lärm, mit allem was er so finden konnte.

Mal abgesehen von dem mehr als traurigen Verlust meiner Mittagsruhe, war das alles irgendwie total witzig. Mit einem Auge und einem Grinsen, das ich mir trotz meiner Müdigkeit nicht verkneifen konnte, beobachtete ich das Spektakel und war irgendwie auch ein bisschen stolz auf ihn, dass er es mir gönnte, eine halbe Stunde die Beine hochzulegen und sich tatsächlich mal allein beschäftigte. Klar, wirklich erholsam war das für mich nicht, aber ich fürchte, ich werde mich wohl damit abfinden müssen, dass mein „kleines Baby“ plötzlich schon zu groß für den Mittagsschlaf sein soll.

Doch so ganz habe ich die Hoffnung ja noch nicht aufgegeben, dass es vielleicht nur eine Phase ist. (Wobei er auch am Abend noch mehr als munter war!)

Und falls doch: Ihr ahnt sicher, was das für meinen Blog und meinen Haushalt bedeutet! Noch weniger Zeit! Aber warten wir erst mal ab!

Erzählt doch mal, wie ist es bei Euch und Euren Kindern! Schlaft Ihr noch, oder spielt Ihr schon?