Wenn es sich wieder mal dreht und der Schlaf sich verabschiedet

Heute war wieder so eine Nacht. Mein Sohn brütet irgendetwas aus und rief um 03.42 nach mir. Ich ging in sein Zimmer, tröstete ihn, gab ihm etwas zu trinken und legte ihn wieder in sein Bett. Er schlief schnell wieder ein. Nur ich nicht. Dann endlich kurz davor, rief er mich erneut. Dabei war gerade mal eine dreiviertel Stunde vergangen. Doch auch dieses Mal beruhigte er sich schnell und ich legte mich wieder ins Bett. Müde und doch hellwach!

„Du musst wieder einschlafen!“ schreit es in mir. Doch ehe ich mich versah, fing es an sich zu drehen: das Gedankenkarussell!

So ergeht es mir in letzter Zeit ständig. Sobald ich nachts mal raus muss, sei es nur kurz zur Toilette, oder aber wenn mein Sohn mich braucht, finde ich danach einfach nicht mehr in den Schlaf. Nicht, dass ich Probleme wälze, nein, ich denke über ganz banale Dinge nach, wie zum Beispiel der nächste Tag ablaufen wird, in welcher Farbe wir das Kinderzimmer tapezieren, was für Dinge ich noch dringend besorgen muss – nichts Weltbewegendes. Aber ich schaffe es dann einfach nicht mehr abzuschalten. Mein Kopf quillt über von sinnlosen Gedanken, die nachts kein Mensch braucht!

Gegen 06.20 war ich dann endlich wieder im Dämmerzustand, da wurde Herr Sohn wieder wach und wollte unbedingt aufstehen. Ich konnte ihn zum Glück mit ein bisschen Überredungskunst davon überzeugen, dass noch Schlafenszeit ist, legte ihm noch zwei Spielzeug-Autos ins Bett und dann war auch schnell wieder Ruhe. Ich kroch wieder ins Bett und schlummerte jetzt endlich ein. Schon bald wurde ich jedoch wieder wach, als Papa ins Bad ging, blieb aber bis 08.10 im Halbschlaf liegen und dachte dann, dass ich mich beeilen muss, weil der Zwerg bestimmt bald wach wird.

Er schlief bis 09.20 und liegt jetzt bereits wieder seit einer Stunde im Bett. Ich befinde mich im Delirium und hoffe einfach nur, dass die kommende Nacht besser wird.

Kennt Ihr das auch? Was macht Ihr, wenn Ihr nachts aufwacht und nicht wieder einschlafen könnt?

Unser buntes Wochenende

Nachdem Papa gleich nach unserem Urlaub wieder mit dem Flieger für 5 Tage geschäftlich nach Frankreich musste, begann das Wochenende am Freitagabend mit großer Wiedersehensfreude und einem Strauß Blumen für Mama. IMAG1814_BURSTSHOT002_1 Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgedehnten Frühstück in den Baumarkt. Denn ab Dienstag soll unser Gäste-WC renoviert werden und wir brauchten noch Fliesenkleber, Farbe, Lampe, Spiegel und jede Menge Kleinkram. IMAG1815_BURST006 Und endlich haben wir auch Sand für Herrn Sohns Sandkasten besorgt.

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Doch erst einmal musste dafür ein wenig Erde ausgehoben werden und anschließend wurde der Sandkasten mit einer Bodenplane versehen. Herr Sohn schaute sich genau an, was Papa da so macht.

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Doch das war manchmal hinderlich. So lenkte ich ihn zwischendurch mit ein paar Gummibärchen ab.

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Und dann konnte hier endlich gebuddelt werden.

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Und schließlich wurden auch noch die letzten fehlenden Utensilien am Spielturm angebracht: ein Lenkrad und ein Fernrohr. Endlich ist alles fertig!

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Dann war es Zeit, den Rasen zu mähen. Natürlich wollte Herr Sohn seinen Papa dabei unterstützen.IMAG1828_BURST017IMAG1831_BURST007

Anschließend war es Zeit für den Wocheneinkauf und danach wurde gekocht. Es gab Nudeln mit Bolognese-Soße und zum Dessert Erdbeer-Quarkspeise! Lecker!

Für Herrn Sohn ging es dann in die Badewanne, während Papa noch die Terrasse mit einem Hochdruckreiniger säuberte (so gut es ging). So endete ein arbeitsreicher Tag. Nein, halt, noch nicht ganz!

Von unserem Logenplatz in unserem Studio bewunderten wir noch gegen 22.30 Uhr das Feuerwerk, welches jedes Jahr an Pfingsten auf unserem Stadtfest den Himmel erleuchtet.

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Das Stadtfest ist auch das Stichwort für den Sonntag…

Natürlich mussten wir hin und Herr Sohn war vor Freude kaum noch zu halten, als er das kleine Karussell entdeckte. Los geht die Fahrt!

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Nach ganzen 5 Runden ging es weiter. Und natürlich gab es noch ein weiteres Kinder-Karussell. Damit MUSSTE Herr Sohn natürlich auch fahren.

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Er wollte dann noch auf die  Hüpfburg, traute sich aber dann nicht aufzustehen und blieb einfach sitzen.

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Wieder zu Hause gab es erst einmal Bananen-Quarkspeise. Mmmmhhhh… „Leeeeecker!“

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Und dann kam schon bald unsere „Ablösung“! Mama und Papa hatten Ausgang, denn am Abend spielte auf dem Stadtfest eine der beliebtesten Cover-Bands vom Niederrhein: Booster! Das wollte ich nicht verpassen. So hatten wir einen schönen Abend mit vielen Freunden und guter Musik.

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Auch am Montag ging es wieder zum Stadtfest, da wir noch Fahrchips für’s Karussell hatten. Zuvor hatte Herr Sohn jedoch Besuch von seinem kleinen Freund aus der Nachbarschaft, der am Vortag wohl schon nach ihm gefragt hatte. Trotz der Nähe sieht man sich einfach viel zu selten.

Am Nachmittag kam dann noch Besuch. Ihr seht, es war viel los bei uns.

Fotos habe ich an diesem Tag allerdings gar nicht gemacht, ich habe es irgendwie vergessen.

Hattet Ihr auch ein schönes, langes Wochenende? Was habt Ihr so gemacht?

Mallorca-Tagebuch „Tanz der Delfine“

Tag 7 – Samstag 16. Mai 2015

Unser letzter Urlaubstag begann nicht gerade voller Vorfreude. Denn die letzte Nacht war alles andere als gut.

Gegen 22.00 Uhr hörte ich Herrn Sohn zum ersten Mal husten. Ich war sofort alamiert, denn es hörte sich nicht nach einem normalen Husten an, sondern eher ein bisschen nach einem Würgen. Doch dann war wieder alles ruhig. Kurze Zeit später wieder dieses Husten und ein leises Wimmern. Wir gingen rüber und schauten, was unserem kleinen Schatz fehlte.

Er hatte die Nase verstopft, bekam kaum Luft. Zum Glück hatte ich Nasentropfen für ihn in der Reiseapotheke. Doch nicht mal zwei Stunden später trat das ein, was ich von Anfang an befürchtete: er musste sich übergeben. Seinen kompletten Schlafsack und das Bettlaken hatte es erwischt. Für diesen Fall hatte ich mir dieses Mal Globuli besorgt, denn im letzten Urlaub passierte genau das Gleiche. Und scheinbar half es ihm. Den Schlafsack konnten wir allerdings nicht mehr verwenden. Zum Glück lag im Schrank ein frisches Laken und eine kleine Wolldecke. So konnten wir uns auf die Schnelle helfen und Herrn Sohn wieder in ein frisches Bett legen. Papa legte sich neben ihn auf das Schlafsofa, falls noch mal was passieren sollte. Aber der Rest der Nacht war ruhig.

Trotzdem hatte ich so meine Zweifel, ob wir unseren Ausflug wie geplant machen können. Doch am Morgen wachte Herr Sohn ziemlich gut gelaunt auf und hat sogar eine Kleinigkeit gegessen, also riskierten wir die Fahrt. Denn wir hatten ihm versprochen, dass er heute Delfine sehen würde.

Wir machten uns auf zum Marineland. Die Fahrt war relativ ruhig, Herr Sohn hat eine ganze Weile geschlafen. Sogar so fest, dass wir Mühe hatten, ihn zu wecken, als wir an unserem Ziel angekommen sind.

Nach einem kleinen Umweg, weil wir uns verfahren hatten, kamen wir gegen 5 vor 12 an. Um 12.00 Uhr sollte die Seelöwen-Show bereits beginnen.

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Wir haben es gerade so geschafft. Und es hatte sich gelohnt…

Denn der strahlende Blick und das freudige Jauchzen unseres Sohnes hat die ganzen Strapazen der letzten Nacht mehr als wieder wett gemacht.

Es machte mich sehr glücklich, zu sehen, wie sehr er sich freute!
Es machte mich sehr glücklich, zu sehen, wie sehr er sich freute!

Die Show war sehr schön, aber ich konnte den Blick von meinem Sohn kaum abwenden, weil es noch viel schöner war, seine Begeisterung zu sehen!

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Gleich im Anschluss folgte die Delfin-Show, und ich bin so faziniert von diesen Tieren! Sie sind so schlau und so umgänglich. Wie gern würde ich einmal einen anfassen oder mit einem Delfin schwimmen. Vielleicht erfüllt sich dieser Wunsch ja irgendwann. Aber bis dahin muss es reichen, sie anzuschauen.

Tanz der Delfine
Tanz der Delfine
In der Zwischenzeit klaute diese freche Möw die Belohnung der Delfine! Ich sag nur: "Meins! Meins! Meins!"
In der Zwischenzeit klaute diese freche Möwe die Belohnung der Delfine! Ich sag nur: „Meins! Meins! Meins!“
Wundervoll!
Wundervoll!

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Am Mittag gab es auch noch eine Papageien-Show. Ich muss jedoch sagen, dass es uns hier viel zu laut war, so haben wir die Show nach einigen Minuten wieder verlassen.

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In der Zwischenzeit schlenderten wir durch den Park, der leider kleiner war, als ich mir erhofft hatte. Es gab noch einige andere Tiere zu sehen, aber meistens fand ich die Becken oder Gehege ziemlich klein für seine Bewohner. Es war aber alles sehr sauber und geplegt.

Kein freundlicher Geselle!
Kein freundlicher Geselle!

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Das Seehund-Becken
Das Seehund-Becken

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Die bunte Welt der Papageien...
Die bunte Welt der Papageien…
Einer schöner...
Einer schöner…
...als der andere!
…als der andere!

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Hier wohnt "Pingi" mit seinen Freunden!
Hier wohnt „Pingi“ mit seinen Freunden!

Wir ließen den frühen Nachmittag mit einem Eis ausklingen und machten uns dann wieder auf die Fahrt zum Hotel, einmal quer über die Insel.

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Während ich auf dem Zimmer schon mal anfing, die Koffer zu packen, machten Papa und Herr Sohn sich auf zum Spielplatz. „Wir sind so in einer Stunde wieder da!“

Die Stunde war dann kürzer als gedacht. Denn Papa hatte es voll erwischt. Da es immer noch recht windig war und die beiden unter Bäumen hergelaufen sind, war Papa übersäht von Vogelkacke! T-Shirt, Hose, vorne wie hinten… alles voll! Tja… Shit happens!

Wir beschlossen dann noch einmal zum Strand zu laufen, wo wir ja wirklich selten waren. Herr Sohn fing gleich an zu buddeln!

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Er ließ sich gar nicht stören, also hatten wir Zeit noch in Ruhe ein paar Bilder zu knipsen.

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Stürmische See
Stürmische See
Schwangere Schatten
Schwangere Schatten

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Er buddelt immer noch...
Er buddelt immer noch…

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Irgendwann wollte Herr Sohn doch wieder mitmischen. Aber nur auf dem Arm…

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Familienfoto
Familienfoto
So sind wir alle dann doch noch einmal ins Meer gekommen...
So sind wir alle dann doch noch einmal ins Meer gekommen…

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Weiter Papa, weiter!
Weiter Papa, weiter!

Tja, Papa ging dann doch zu weit rein und schätze eine Welle falsch ein. Und schwups – war seine Hose fast komplett nass! Aber das trocknet ja schnell wieder.

Ein letzter Blick auf den Strand und dann heißt es Abschied nehmen vom Meer…

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Tag 8 – Sonntag, 18. Mai 2015

Der letzte Abend nahm leider ein jähes Ende, denn auf dem Weg zum Essen mussten wir am Spielplatz vorbei und Herr Sohn sah leider gar nicht ein, dass er dort jetzt nicht hin kann und statt dessen im Restaurant im Hochstuhl sitzen sollte. Er rührte sein Essen nicht an und brüllte unentwegt. Uns verging auch schnell der Appetit und so gingen wir auf unser Zimmer – ohne einen letzten (eigentlich eingeplanten) Spielplatzbesuch. Es war jammerschade. Aber umso früher kam Herr Sohn ins Bett, denn es war wieder sehr frühes Aufstehen angesagt. Um 04.45 Uhr sollten wir bereits am Hotel abgeholt werden. Vorher konnten wir noch ein spärliches Frühstück einnehmen.

Und dann ging die Fahrt zum Flughafen schon bald los. Über teilweise nicht befestigte Straßen mit einem Bus dessen Federung seine besten Tage längst hinter sich hatte. Es ruckelte und schaukelte – und mir wurde schlecht. Und wie! Normalerweise vertrage ich sowas immer ganz gut. Aber was ist in der Schwangerschaft schon normal?

Herr Sohn verschlief die zwei stündige Busfahrt fast komplett.

Am Flughafen war noch eine Menge Zeit. Unser Flieger sollte erst um 09.00 Uhr gehen. Dieses Mal hatten wir das Glück, in der vorderen Reihe im Flieger sitzen zu können. Das bedeutet mehr Beinfreiheit. Eine Wohltat, war es doch auf dem Hinflug sehr eng.

Auch den Flug verschlief unser Sohn fast komplett. Die Rückreise war daher echt angenehm. Als er wieder wach wurde, waren wir schon kurz vor der Landung. Ich fragte ihn: „Weißt Du, wer auf uns wartet, wenn wir wieder gelandet sind?“ „Äh…?!“ „Der Opa!“ Ein sehr breites Grinsen flog über das kleine Gesicht.

Nur musste Opa lange auf uns warten, denn unsere Koffer kamen und kamen einfach nicht. Es hat eine Ewigkeit gedauert. Zwischendurch fragte ich mich schon, ob wir am falschen Band standen. Aber irgendwann waren sie dann doch da, und dann konnte es endlich nach Hause gehen.

Und da wartete Oma auf uns – mit Kartoffelsalat, Würstchen und frischen Erdbeeren mit Vanillesoße! Mmmmmmhhhh…


So, Ihr Lieben! Das war’s von unserer Reise. Die zweite und letzte Reise zu dritt! Wer weiß, wie unser nächster Urlaub so wird – und vor allen Dingen wann. Wenn es so weit ist, werdet Ihr es natürlich erfahren.

Ab jetzt geht es hier wieder mit dem ganz normalen Wahnsinn weiter!

Seid Ihr dieses Jahr schon verreist? Oder steht Euer Urlaub noch bevor? Wohin soll Eure Reise gehen?


Hier noch der Link zum Marineland, falls es Euch dort hin zieht:

http://www.marineland.es/mallorca/?lang=en

Mallorca-Tagebuch „Zum Schlottern und Träumen“

Tag 6 – Freitag, 15. Mai 2015

War es gestern noch extrem heiß, gab es über Nacht einen plötzlichen Temperatursturz. Da wir den Wetterbericht jedoch die ganze Woche über verfolgt hatten, haben wir uns in weiser Voraussicht für unsere letzten beiden Tage einen Mietwagen genommen. Das war auch gut so.

Denn von 33 Grad ging es plötzlich auf 19 Grad runter. Ein ganz schöner Unterschied.

So machten wir uns nach dem Frühstück mit unserem Mietwagen auf Richtung Valldemossa.

Die Fahrt war anfangs landschaftlich echt öde.

Nur Landstraße und nicht viel zu sehen...
Nur Landstraße und nicht viel zu sehen…

Das sah Herr Sohn auch so. Zunächst kommentierte er alles, was er sah. „Auto! Auto! Auto! Auto! Laster! Auto! Taxi! Auto! Buuuuus! Auto! Laster!“ So ging es eine ganze Weile, doch dann wurde er quengelig. Schließlich schlief er nach einer Weile ein.

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Kurz bevor wir in Valldemossa ankamen, wurde er wieder wach. Die Parkplatzsuche war gar nicht so einfach, dachten sich bei dem schlechteren Wetter natürlich auch andere Leute, dass ein Ausflug das beste wäre. Aber warum müssen die alle ausgerechnet hier hinkommen??

Vermutlich weil es so schön ist. Für mich war das die 5. Reise nach Mallorca, aber ich habe diesen Ort noch nie besucht. Es wurde höchste Zeit, denn wer weiß, wann ich das nächste mal auf die Insel komme, wenn wir doch bald zu viert sind?

Und die Fahrt hat sich gelohnt. Das kleine Städtchen ist zum Träumen schön. Kleine Gässchen, gemütliche Restaurants, die zum Verweilen einladen… jedoch nicht mit Kleinkind. Gemütlich hinsetzten klappt einfach nicht. Aber wären wir nur als Pärchen hier gewesen, hätte ich das sicher genossen.

So romatisch...
So romatisch…

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Dann war da aber auch noch die Kälte. Dass es so frisch sein würde, damit habe ich nicht gerechnet. So waren Shorts und T-Shirt doch irgendwie die falsche Wahl. Ich bibberte. Für Herrn Sohn hatte ich immerhin eine Weste eingepackt. Aber besonders warm hielt die ihn sicher auch nicht.

Wir machten an einem Aussichtspunkt einen kurzen Stop und genossen die Umgebung.

Schöne Aussichten
Schöne Aussichten
Herr Sohn fand den Bodenbelag jedoch interessanter...
Herr Sohn fand den Bodenbelag jedoch interessanter…
...und wollte dann schnell wieder weiter.
…und wollte dann schnell wieder weiter.

Also schlenderten wir weiter… An einem kleinen Obst- und Gemüseladen mussten wir dann unbedingt eine Banane für Herrn Sohn kaufen. Er hätte am liebsten die ganze Staude mitgenommen.

Dann ging es noch durch einen kleinen Park.

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Da wir aber so gefroren haben, beschlossen wir nach einer knappen Stunde bereits den Rückzug anzutreten.

Wir machten aber noch mal einen kurzen Stop, um die Aussicht auf Valldemossa festzuhalten.

Einfach nur wunderschön!
Einfach nur wunderschön!

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Unser kleines TöffTöff... hatte nur 1 PS oder so...
Unser kleines TöffTöff… hatte nur 1 PS oder so…
Die Landschaft war hier auch schöner.
Die Landschaft war hier auch schöner.

Wir machten uns auf den Weg Richtung Palma. Ich fragte meinen Mann, ob wir ins Hard Rock Cafe fahren sollen.

Herr Sohn sagte: „Hard Rock Cafe!“ Wir guckten uns erstaunt an, das kleine Plappermaul sagt momentan echt alles nach. So war es beschlossene Sache!

Wir bestellten uns ein üppiges, leckeres Mittagessen.

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Ich hatte auch einen echt leckeren alkoholfreien Cocktail. Ich bekam von meinem „Berrylicious“ aber leider nicht viel ab. Herr Sohn hat diesen fast ausschließlich für sich beansprucht. „Leeeeeeeeecker!“ kommentierte er bei jedem Schluck.

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Natürlich musste ich noch im Shop vorbei und kaufte dort das erste Teil für unser Baby. Das musste einfach mit!

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Für Herrn Sohn sprang ein neuer Teller raus. Der ist so cool, den konnte ich auch nicht da liegen lassen.

Da macht das Essen doch gleich viel mehr Spaß!
Da macht das Essen doch gleich viel mehr Spaß!

Von hier aus ging es ein gutes Stück zu Fuß Richtung Kathedrale.

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Wir hatten vor, eine kleine Kutschfahrt zu machen, weil Herr Sohn Pferde so liebt. Also: Los geht die Fahrt!

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Ein kurzes Stück ging es durch enge Gässchen in der Altstadt
Ein kurzes Stück ging es durch enge Gässchen in der Altstadt

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Wieder angekommen hatte ich plötzlich starke Schmerzen im Unterleib. Vermutlich war es für heute schon zu viel des Guten. Wir sind auch echt schon viel gelaufen an dem Tag. Wir wollten aber noch zu Kathedrale, also schleppte ich mich unzählige Stufen hoch.

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Dieses Bauwerk ist einfach zu fazinierend, um es nicht anzuschauen. Gleich danaben gab es einen kleinen Spielplatz. Ich konnte mich ausruhen, während Papa Herrn Sohn anschaukelte und er vor Freude laut lachte!

Danach traten wir den Weg zurück nach Cala Mandia an. Herr Sohn schlief wieder ein und ich versuchte mich ein wenig zu entspannen.

Die Nacht wurde allerdings alles andere als entspannt…

Mallorca-Tagebuch „Heiß und stürmisch“

Tag 5 – Donnerstag, 14.Mai 2015

Damit meine ich natürlich das Wetter. An diesem Tag war es extrem. Wurde es von Tag zu Tag immer wärmer, haben wir heute die Spitze erreicht mit 33 Grad im Schatten. Damit hatte ich dann schon wieder ein wenig zu kämpfen.

Das war dann auch der erste Tag, wo das Walross sich nur im Bikini auf der Sonnenliege fläzte, anstatt seinen massigen Körper in einem Strandkleid zu verhüllen. Aber das war mir in dem Moment recht egal.

Wie schon erwähnt, war es allerdings auch sehr stürmisch. So bekam ich regelmäßig eine geballte Ladung Wasser ab, herübergeweht aus den Springbrunnen des Kinder-Planschbeckens. Hui! Das war dann doch ganz schön frisch, verbunden mit dem Wind. Aber die meiste Zeit war ich damit beschäftig, die Handtücher festzuhalten, damit diese nicht vom Winde verweht wurden.

Auch Herr Sohn fand die Hitze ermüdend.

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Er ruhte sich immerhin ganze zwei Minuten aus, bevor er wieder ausriss.

Die Sonne brannte, so verzogen wir uns an die Poolbar und genehmigten uns ein Eis. Dann wollte der Zwerg wieder rennen. Trotz massig Sonnencreme wurden seine Ärmchen langsam rot. Immerhin ließ er brav seine Mütze auf. Aber da es nicht möglich war, ihn für längere Zeit im Schatten zu halten, beschlossen wir recht früh auf’s Zimmer zu gehen.

Es ist zwar ziemlich doof, bei dem tollen Wetter drinnen zu hocken, aber besser war es sicher. Auch für meinen Kreislauf.

So waren wir dann dieses Mal auch ganz pünktlich beim Abendessen. Wir mussten noch draußen vor dem Restaurant warten, bis die Pforten geöffnet wurden. So bin ich aber auch der netten, alten Dame auf die Schliche gekommen, die es schaffte Tag für Tag bei jeder Mahlzeit immer wieder am selben Tisch zu sitzen. Ich fragte mich jedes Mal, wie sie es schafft, immer diesen Platz zu ergattern. Das sollte ich heute erfahren.

Wir standen in einer Traube von Menschen vor dem Restaurant und warteten, als sie dazu stieß. Sie ging einfach um alle anderen herum und stellte sich nach ganz vorne. Es musste aber immer noch gewartet werden.

Das Restaurant war in der Regel an den Seiten offen, vermutlich huschte sie immer an den Absprerrungen vorbei zu „ihrem“ Tisch. Heute aber war wegen dem Strum alles mit Planen verschlossen. Während wir dort so warteten suchte die Dame schon nach einer Lücke, um zwischen den Planen durchzuschlüpfen. Ich beobachtete das alles mit einem Schmunzeln. Aber keine Chance. Sie musste durch den Haupteingang. Doch sie schaffte es trotzdem noch, ihren Tisch zu ergattern.

Kaum waren wir fertig mit dem Essen, rannte Herr Sohn schon wieder raus und ohne Umwege ging es direkt zum Spielplatz. Natürlich.

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Und er war wild wie eh und je! Durchpowern ohne Pause!

Das machte sich vor allem an seinem linken Bein bemerkbar. Das war ziemlich ramponiert vom ganzen Toben und Klettern und mehreren kleinen Stürzen.

Aua!
Aua!

Aber als ob ihn das abhalten würde!? Kaum im Zimmer hüpfte er wie wild auf unserem Bett herum, segelte auf einer Seite runter, um im nächsten Augenblick auf der anderen Seite wieder hochzuklettern.

Wildfang
Wildfang

Woher hat er nur diese Energie? Von mir auf jeden Fall nicht. Manchmal wünsche ich mir ein bisschen davon…

Mallorca-Tagebuch „Handtaschen-Alarm“

Tag 4 – Mittwoch,13.Mai 2015

Ein neuer, schöner Tag steht uns bevor. Erst einmal ist natürlich wieder planschen angesagt. Und was soll ich sagen?!

Der Laster hat’s rausgehauen!

Ein anderer Junge hatte einen großen Kipplaster, der bei Herrn Sohn auf große Begeisterung stieß. Also ging ich zum nächsten Supermarkt und besorgte ihm ebenfalls einen. Ein guter Grund, sich damit auch mal an den Beckenrand zu setzen!

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Da kann man doch glatt mal vergessen, dass das Wasser eigentlich viel zu kalt ist!
Da kann man doch glatt mal vergessen, dass das Wasser eigentlich viel zu kalt ist!

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Mama schaufelte auch Wasser in den Laster.
Mama schaufelte auch Wasser in den Laster.

IMG_6800Wir gingen am frühen Nachmittag auf’s Zimmer, um eine Dusche zu nehmen, da wir noch etwas unternehmen wollten.

Ich zog mein Strandkleid aus und setzte mich auf’s Bett. Herr Sohn nutzte die Gelegenheit, um „das Baby zu küssen“. Bestimmt zehn Mal hintereinander küsste er meinen Bauch. Das war so süß!

Als wir fertig waren, nahmen wir uns ein Taxi nach Cala Millor. Dort waren mein Mann und ich vor vier Jahren und verbrachten dort unseren zweiten gemeinsamen Urlaub. Dort gibt es viele Geschäfte und eine tolle Strandpromenade zum Schlendern und Bummeln.

Die Taxifahrt fand Herr Sohn toll. Aber auch irgendwie ermüdend. Er war kurz vorm Einschlafen und gähnte herzhaft. Das kommentierte er dann mit „Mahlzeit!“.

Leider gab es keinen Kindersitz.
Leider gab es keinen Kindersitz.

Kaum waren wir in der Stadt sprangen mich die Handtaschen förmlich an! Ich wusste gar nicht, wo ich zuerst hinsehen sollte. Ich kam gar nicht drum herum, mir zwei davon zu kaufen. Und es hätten gerne noch mehr sein dürfen, aber ich habe mich zusammengerissen.

Wir machten uns auf den Weg zur Strand-Promenade und das Erste, was Herrn Sohn ins Auge fiel, war der riesengroße Traktor, der dort am Strand stand. Der musste genau begutachtet werden. Erst aus der Ferne…

IMG_6818Dann aus der Nähe, aber bitte nur auf Papas Arm. So ganz geheuer war ihm das Ding dann doch nicht.

IMG_6832Es war gar nicht so leicht, ihn zum Weitergehen zu ermuntern, aber das balancieren auf der Mauer lenkte ihn von dem Traktor ab.

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Zeit für eine kleine Fotosession!

Promenade Cala Millor
Promenade Cala Millor
Kuscheln mit dem Baby
Kuscheln mit dem Baby
Weitsicht
Weitsicht

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Cooooool!
Cooooool!

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Wunderschön!
Wunderschön!

Und dann kam so ziemlich das Bekloppteste, was ich je gesehen habe. Erst kam uns ein kleines Mädchen auf einem weißen Einhorn entgegen. Ich dachte, ich guck nicht richtig! Dem Vater war es sichtlich peinlich, er entschuldigte sich mit „Was tut man nicht alles?!“

Schlimmer war jedoch, dass seine Frau dann noch auf einem Zebra ankam… „Ich kenn die nicht!“, meinte er nur! Ich musste so lachen!

Tret-Viech
Tret-Viech
Mir wäre das zu peinlich gewesen! :)
Mir wäre das zu peinlich gewesen! 🙂

Aber gut, jedem das Seine! Es gab übrigens noch eine ganze Reihe anderer Tiere zur Auswahl! Wer will mal?

Danach sahen wir jedoch etwas wirklich Tolles! Eine wahnsinnig krasse Sandburg! Man sieht sowas ja schon mal auf Fotos im Internet, aber live habe ich solch eine tolle Sandburg noch nie gesehen. Ich war beeindruckt!

Einfach nur WOW!
Einfach nur WOW!

Wir kamen etwas spät im Hotel an, und tatsächlich mussten wir am Restaurant draußen in der Schlange stehen und auf einen Tisch warten! Wegen Überfüllung geschlossen! Unglaublich…

Heute ging es deswegen nicht mehr auf den Spielplatz. Es war schon sehr spät. Da hat natürlich jemand protestiert, aber irgendwann ist’s mal Zeit für’s Bett. Morgen ist ja auch noch ein Tag…

Mallorca-Tagebuch „Das Walross bitte nicht fotografieren!“

Tag 3 – Dienstag 12.Mai 2015

Heute ging es mir schon wieder viel besser. Ich fühlte mich zwar nach wie vor ein wenig schlapp, aber die Schmerzen waren weg und so konnte ich endlich gemeinsam mit meinem Sohn planschen. Fernab der tollen Poolanlage gab es noch ein kleines Planschbecken. Hier war das Wasser wärmer und da traute Herr Sohn sich dann auch mal rein.

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Also setzte ich mich mit in das Becken und wir hatten gemeinsam viel Spaß.

Und Papa hatte die Kamera. „Bitte, Du kannst unseren Sohn gerne fotografieren, aber das Walross lässt Du aus dem Bild!“

Das muss er irgendwie überhört haben! Als ich mich im Bikini auf den Fotos sah… oh je! Davon werdet Ihr hier nichts zu sehen kriegen. Das möchte ich Euch ersparen.

Dazu ist noch zu sagen, dass es im ganzen Hotel nur so von schlanken Schwangeren wimmelte, oder von solchen Müttern, mit ca. 6 Monate alten Babys, die null Fettpölsterchen auf den Hüften hatten und schon zum Frühstück bauchfrei im Restaurant aufliefen. Mich erfasste zugegebenermaßen ein wenig Neid. So werde ich niemals wieder aussehen. Ich habe keine Hoffnung.

Ich zeige Euch lieber noch mal die tolle Pool-Anlage des Hotels.

Der
Der „große Eimer“, vor dem manch kleineres Kind doch Respekt hatte!

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Wal-Skelett mit Wasserdüsen
Wal-Skelett mit Wasserdüsen
Piraten-Schiff mit Kinder-Rutsche
Piraten-Schiff mit Kinder-Rutsche

Und dann ging es noch auf einen der drei Spielplätze, die zur Anlage gehörten. Was den Kindern hier geboten wird, ist wirklich toll!

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Am Nachmittag wollten wir mit dem Mini-Zug nach Porto Cristo fahren, der nächst größeren Stadt in der Nähe. Die Zugfahrt war für Herrn Sohn ein riesiger Spaß und er rief immer wieder „Los!“ und „Schneller“! Er war so begeistert!

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Eine Zugfahrt, die ist lustig...
Eine Zugfahrt, die ist lustig…

Von Porto Cristo war ich allerdings nicht so begeistert. Es war kleiner als ich dachte. Ich wollte doch ein wenig shoppen. Aber immerhin ist dabei eine Handtasche für mich herausgesprungen. Und dann schlenderten wir noch ein wenig herum.

Der Strand von Porto Cristo
Der Strand von Porto Cristo
Strand von Porto Cristo
Strand von Porto Cristo

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Papa und Herr Sohn beobachten einen kleinen Vogel, der ein Bonbon essen will!
Papa und Herr Sohn beobachten einen kleinen Vogel, der ein Bonbon essen will!
Hafen
Hafen
Ja, den Buggy will er jetzt immer selbst schieben!
Ja, den Buggy will er jetzt immer selbst schieben!
Der Anhang eines Traktors wird hier genaustens begutachtet.
Der Anhang eines Traktors wird hier genaustens begutachtet.

Wieder im Hotel wurde erst einmal – wie immer unter großem Protest – gegessen. Und der Abend durfte natürlich nicht ohne Spielplatzbesuch enden!

Herr Sohn wirbelte wie wild umher. Schwierig Bilder zu machen, die nicht verwackelt sind, oder aus denen er sogar ganz verschwunden ist...
Herr Sohn wirbelte wie wild umher. Schwierig Bilder zu machen, die nicht verwackelt sind, oder aus denen er sogar ganz verschwunden ist…
Wippen mit Mama muss auch sein. Na, wer ist wohl schwerer?!
Wippen mit Mama muss auch sein. Na, wer ist wohl schwerer?!
Ich hab ihn zum Fressen gern!
Ich hab ihn zum Fressen gern!
Und ab dafür!
Und ab dafür!

So ging ein schöner Tag zu Ende und wir hatten eine lange, ruhige Nacht…