Mallorca-Tagebuch „Tanz der Delfine“

Tag 7 – Samstag 16. Mai 2015

Unser letzter Urlaubstag begann nicht gerade voller Vorfreude. Denn die letzte Nacht war alles andere als gut.

Gegen 22.00 Uhr hörte ich Herrn Sohn zum ersten Mal husten. Ich war sofort alamiert, denn es hörte sich nicht nach einem normalen Husten an, sondern eher ein bisschen nach einem Würgen. Doch dann war wieder alles ruhig. Kurze Zeit später wieder dieses Husten und ein leises Wimmern. Wir gingen rüber und schauten, was unserem kleinen Schatz fehlte.

Er hatte die Nase verstopft, bekam kaum Luft. Zum Glück hatte ich Nasentropfen für ihn in der Reiseapotheke. Doch nicht mal zwei Stunden später trat das ein, was ich von Anfang an befürchtete: er musste sich übergeben. Seinen kompletten Schlafsack und das Bettlaken hatte es erwischt. Für diesen Fall hatte ich mir dieses Mal Globuli besorgt, denn im letzten Urlaub passierte genau das Gleiche. Und scheinbar half es ihm. Den Schlafsack konnten wir allerdings nicht mehr verwenden. Zum Glück lag im Schrank ein frisches Laken und eine kleine Wolldecke. So konnten wir uns auf die Schnelle helfen und Herrn Sohn wieder in ein frisches Bett legen. Papa legte sich neben ihn auf das Schlafsofa, falls noch mal was passieren sollte. Aber der Rest der Nacht war ruhig.

Trotzdem hatte ich so meine Zweifel, ob wir unseren Ausflug wie geplant machen können. Doch am Morgen wachte Herr Sohn ziemlich gut gelaunt auf und hat sogar eine Kleinigkeit gegessen, also riskierten wir die Fahrt. Denn wir hatten ihm versprochen, dass er heute Delfine sehen würde.

Wir machten uns auf zum Marineland. Die Fahrt war relativ ruhig, Herr Sohn hat eine ganze Weile geschlafen. Sogar so fest, dass wir Mühe hatten, ihn zu wecken, als wir an unserem Ziel angekommen sind.

Nach einem kleinen Umweg, weil wir uns verfahren hatten, kamen wir gegen 5 vor 12 an. Um 12.00 Uhr sollte die Seelöwen-Show bereits beginnen.

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Wir haben es gerade so geschafft. Und es hatte sich gelohnt…

Denn der strahlende Blick und das freudige Jauchzen unseres Sohnes hat die ganzen Strapazen der letzten Nacht mehr als wieder wett gemacht.

Es machte mich sehr glücklich, zu sehen, wie sehr er sich freute!
Es machte mich sehr glücklich, zu sehen, wie sehr er sich freute!

Die Show war sehr schön, aber ich konnte den Blick von meinem Sohn kaum abwenden, weil es noch viel schöner war, seine Begeisterung zu sehen!

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Gleich im Anschluss folgte die Delfin-Show, und ich bin so faziniert von diesen Tieren! Sie sind so schlau und so umgänglich. Wie gern würde ich einmal einen anfassen oder mit einem Delfin schwimmen. Vielleicht erfüllt sich dieser Wunsch ja irgendwann. Aber bis dahin muss es reichen, sie anzuschauen.

Tanz der Delfine
Tanz der Delfine
In der Zwischenzeit klaute diese freche Möw die Belohnung der Delfine! Ich sag nur: "Meins! Meins! Meins!"
In der Zwischenzeit klaute diese freche Möwe die Belohnung der Delfine! Ich sag nur: „Meins! Meins! Meins!“
Wundervoll!
Wundervoll!

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Am Mittag gab es auch noch eine Papageien-Show. Ich muss jedoch sagen, dass es uns hier viel zu laut war, so haben wir die Show nach einigen Minuten wieder verlassen.

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In der Zwischenzeit schlenderten wir durch den Park, der leider kleiner war, als ich mir erhofft hatte. Es gab noch einige andere Tiere zu sehen, aber meistens fand ich die Becken oder Gehege ziemlich klein für seine Bewohner. Es war aber alles sehr sauber und geplegt.

Kein freundlicher Geselle!
Kein freundlicher Geselle!

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Das Seehund-Becken
Das Seehund-Becken

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Die bunte Welt der Papageien...
Die bunte Welt der Papageien…
Einer schöner...
Einer schöner…
...als der andere!
…als der andere!

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Hier wohnt "Pingi" mit seinen Freunden!
Hier wohnt „Pingi“ mit seinen Freunden!

Wir ließen den frühen Nachmittag mit einem Eis ausklingen und machten uns dann wieder auf die Fahrt zum Hotel, einmal quer über die Insel.

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Während ich auf dem Zimmer schon mal anfing, die Koffer zu packen, machten Papa und Herr Sohn sich auf zum Spielplatz. „Wir sind so in einer Stunde wieder da!“

Die Stunde war dann kürzer als gedacht. Denn Papa hatte es voll erwischt. Da es immer noch recht windig war und die beiden unter Bäumen hergelaufen sind, war Papa übersäht von Vogelkacke! T-Shirt, Hose, vorne wie hinten… alles voll! Tja… Shit happens!

Wir beschlossen dann noch einmal zum Strand zu laufen, wo wir ja wirklich selten waren. Herr Sohn fing gleich an zu buddeln!

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Er ließ sich gar nicht stören, also hatten wir Zeit noch in Ruhe ein paar Bilder zu knipsen.

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Stürmische See
Stürmische See
Schwangere Schatten
Schwangere Schatten

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Er buddelt immer noch...
Er buddelt immer noch…

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Irgendwann wollte Herr Sohn doch wieder mitmischen. Aber nur auf dem Arm…

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Familienfoto
Familienfoto
So sind wir alle dann doch noch einmal ins Meer gekommen...
So sind wir alle dann doch noch einmal ins Meer gekommen…

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Weiter Papa, weiter!
Weiter Papa, weiter!

Tja, Papa ging dann doch zu weit rein und schätze eine Welle falsch ein. Und schwups – war seine Hose fast komplett nass! Aber das trocknet ja schnell wieder.

Ein letzter Blick auf den Strand und dann heißt es Abschied nehmen vom Meer…

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Tag 8 – Sonntag, 18. Mai 2015

Der letzte Abend nahm leider ein jähes Ende, denn auf dem Weg zum Essen mussten wir am Spielplatz vorbei und Herr Sohn sah leider gar nicht ein, dass er dort jetzt nicht hin kann und statt dessen im Restaurant im Hochstuhl sitzen sollte. Er rührte sein Essen nicht an und brüllte unentwegt. Uns verging auch schnell der Appetit und so gingen wir auf unser Zimmer – ohne einen letzten (eigentlich eingeplanten) Spielplatzbesuch. Es war jammerschade. Aber umso früher kam Herr Sohn ins Bett, denn es war wieder sehr frühes Aufstehen angesagt. Um 04.45 Uhr sollten wir bereits am Hotel abgeholt werden. Vorher konnten wir noch ein spärliches Frühstück einnehmen.

Und dann ging die Fahrt zum Flughafen schon bald los. Über teilweise nicht befestigte Straßen mit einem Bus dessen Federung seine besten Tage längst hinter sich hatte. Es ruckelte und schaukelte – und mir wurde schlecht. Und wie! Normalerweise vertrage ich sowas immer ganz gut. Aber was ist in der Schwangerschaft schon normal?

Herr Sohn verschlief die zwei stündige Busfahrt fast komplett.

Am Flughafen war noch eine Menge Zeit. Unser Flieger sollte erst um 09.00 Uhr gehen. Dieses Mal hatten wir das Glück, in der vorderen Reihe im Flieger sitzen zu können. Das bedeutet mehr Beinfreiheit. Eine Wohltat, war es doch auf dem Hinflug sehr eng.

Auch den Flug verschlief unser Sohn fast komplett. Die Rückreise war daher echt angenehm. Als er wieder wach wurde, waren wir schon kurz vor der Landung. Ich fragte ihn: „Weißt Du, wer auf uns wartet, wenn wir wieder gelandet sind?“ „Äh…?!“ „Der Opa!“ Ein sehr breites Grinsen flog über das kleine Gesicht.

Nur musste Opa lange auf uns warten, denn unsere Koffer kamen und kamen einfach nicht. Es hat eine Ewigkeit gedauert. Zwischendurch fragte ich mich schon, ob wir am falschen Band standen. Aber irgendwann waren sie dann doch da, und dann konnte es endlich nach Hause gehen.

Und da wartete Oma auf uns – mit Kartoffelsalat, Würstchen und frischen Erdbeeren mit Vanillesoße! Mmmmmmhhhh…


So, Ihr Lieben! Das war’s von unserer Reise. Die zweite und letzte Reise zu dritt! Wer weiß, wie unser nächster Urlaub so wird – und vor allen Dingen wann. Wenn es so weit ist, werdet Ihr es natürlich erfahren.

Ab jetzt geht es hier wieder mit dem ganz normalen Wahnsinn weiter!

Seid Ihr dieses Jahr schon verreist? Oder steht Euer Urlaub noch bevor? Wohin soll Eure Reise gehen?


Hier noch der Link zum Marineland, falls es Euch dort hin zieht:

http://www.marineland.es/mallorca/?lang=en

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