Schön schwanger?

Von wegen! Das war einmal… Und zwar, als ich mit meinem Sohn schwanger war. Ich hatte tolle Haut, noch tollere Haare, ich fühlte mich fit und rundum wohl. Und das strahlte ich auch aus.

Aber jetzt ist eher das Gegenteil der Fall. Ich sehe blass und müde aus. Keine Spur von dem geheimnisvollen Strahlen, das werdende Mütter umgibt. Das pubertäre Pickelgesicht ist zum Glück wieder verschwunden. Aber meine Neurodermitis schlägt immer wieder durch. Und meine Haare? Ein Graus! Sie glänzen nicht und sie liegen wie Arsch (Sorry!). Da kann ich machen, was ich will. Der Nackellack an meinen Füßen? Abgesplittert und unerreichbar.

Auch meine Klamotten nerven mich. Entweder zwickt und zwackt es, oder es sieht halt kacke aus! Zum Glück habe ich noch ein paar neue und ganz passable Teile gefunden, in denen ich mich halbwegs wohl fühle. Aber der Bequemlichkeit halber fällt die Wahl Zuhause dann doch immer wieder auf die Jogginghose und ein effes T-Shirt.

Aber wie kann man sich trotzdem ein wenig wohler fühlen?

Entspannung spielt da eine große Rolle. Ich habe das Glück (im Unglück) mich aufgrund meiner chronischen Erkrankung 1 x pro Woche auf die Massagebank legen zu dürfen. Okay, im Moment sitze ich darauf, denn auf dem Bauch liegen ist nun wirklich nicht mehr drin. Aber sich so richtig schön den Rücken durchkneten zu lassen…herrlich!

Ein warmes Bad wirkt auch Wunder. Ich nehme dazu gerne Badesalze, die einen tollen Duft verbreiten. Augen zu und tief durchatmen!

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Und für meine Haut tue ich auch etwas. Um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, habe ich mir die Pflegeserie von Bübchen Mama zugelegt. Morgens creme ich den Bauch mit der Lotion ein, abends wird er mit dem Öl eingerieben. Von Streifen noch keine Spur.

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Aber nicht nur meinem Bauch tut das gut. Ich hatte von Beginn der Schwangerschaft an furchtbar trockene Gesichtshaut. Seit ich mein Gesicht ebenfalls mit der Lotion einreibe, ist wieder alles super! Meine Haut ist schön weich und die Trockenheit verschwunden.

Und wenn gar nichts mehr hilft?

Dann muss zwischendurch mal ein Beauty-Tag eingelegt werden. So wie heute.

• Pediküre

• neuer Anstrich für meine Nägel

• Augenbrauen färben und zupfen

• die Haarfarbe auffrischen

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Da fühlt man sich doch gleich viel besser.

(Ich weiß, übers Haare färben in der Schwangerschaft scheiden sich die Geister. Aber nach ausführlicher Recherche geht man davon aus, dass es unbedenklich ist. Und manchmal muss es eben einfach sein!)

Ich kann mich also endlich wieder blicken lassen.

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Was sind Eure Beauty-Geheimnisse oder Wohlfühl-Tipps in der Schwangerschaft?

Die Eigenheiten eines Zweijährigen

„Mama, Du machst im Moment aber auch wirklich alles falsch!“

Dieser Eindruck entsteht in letzer Zeit ziemlich oft. (Aber auch Papa macht alles falsch. Das ist eigentlich gerade egal.)

Es fängt schon am frühen Morgen an: Wildfang ist wach geworden. Ich betrete sein Zimmer und begrüße ihn freudestrahlend, säusle ein „Guten Morgen, mein Schatz!“Weiterlesen »

Dreh Dich um, kleine Motte! Die 31. Schwangerschaftswoche

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Am Dienstag waren wir wieder bei der Vorsorgeuntersung. Ich kam viel zu spät und hatte in der Eile auch noch meinen Mutterpass vergessen. Ein Termin um 08.30? Zu früh für mich. Schlecht zu timen, da Herr Sohn um die Zeit auch immer wach wird. Na ja…hab es dann doch so gerade noch geschafft – sogar ohne dass mein Blutdruck ins Unermessliche stieg.

Zwischenzeitlich zeigt die Waage + 8,1 kg und ich bin mit dem Gewicht immer noch gleichauf mit der 1. Schwangerschaft in der gleichen Woche. Damit kann ich leben.

Der Bauch ist allerdings schon viel größer. Oder einfach anders. Denn viele Sachen, die ich bei Herrn Sohn bis zum Ende der Schwangerschaft tragen könnte, passen mir jetzt nicht mehr, so dass ich mich für die letzten paar Wochen noch mal mit neuen Klamotten ausstatten musste. Irgendwie ärgerlich.

31. SSW
31. SSW

Mit der jungen Dame scheint alles in bester Ordnung. Sie ist nun ca. 42 cm groß und wiegt 1.800 Gramm. Laut Ärztin wird sie noch etwa 10 cm wachsen und das Gewicht verdoppeln. Also kann ich mich darauf einstellen, dass sie bei ihrer Geburt ungefähr so groß und schwer sein wird wie unser Sohn.

Ich bin so gespannt, wie sie wohl aussieht! Sieht sie mir ähnlich? Oder kommt sie genau so wie Herrn Sohn voll auf Papa?

Ich hoffte, ein 3D-Ultraschall würde es dieses Mal vielleicht erahnen lassen, aber sie versteckte sich wieder mal. Keine Chance.

Und sie liegt immer noch mit dem Kopf nach oben. Die Ärztin sagt, sie hat noch ein bisschen Platz, aber so langsam wird es Zeit, dass sie sich dreht. Hoffentlich passiert das bald.

Eine Freundin gab mir den Tipp, im Dunkeln mit einer Taschenlampe unten an den Bauch zu leuchten. Ich werde es ausprobieren! Vielleicht klappt es ja tatsächlich!

Mir selbst geht es soweit recht gut. Ich bekomme nur immer schlechter Luft, vor allem an heißen Tagen macht das echt keinen Spaß. Nachts kämpfe ich nun immer öfter mit Sodbrennen. Aber wenn es ganz schlimm wird, habe ich mir zur Not etwas in der Apotheke besorgt. Bisher musste ich aber noch nicht darauf zurückgreifen.

Ansonsten haben wir jetzt endlich angefangen, dass Gästezimmer leer zu räumen, denn dort werden wir das Kinderzimmer einrichten.

Es liegt alles bereit. Neue Tapeten, Teppich, die Möbel – alles da! Wir müssen nur noch anfangen. Papa wird morgen die alten Tapeten abreißen, dann wird eine neue Stromleitung gelegt für ein elektrisches Rollo. Das wird dann hoffentlich nächste Woche installiert und am nächsten Wochenende wird dann tapeziert. Hoffentlich geht alles schnell und ohne Pannen.

Wenn alles fertig ist, werde ich Euch das neue Zimmer zeigen.

So, der Nebel hat sich gerade verzogen und die Sonne zeigt sich so langsam. Herr Sohn und ich werden uns gleich in den Garten verpflanzen und Sandkuchen backen.

Schon jetzt ein schönes Wochenende für Euch alle! Habt Ihr was schönes geplant?

Ruck zuck fertig mit „GEFRO Balance“

Wir durften die neuen Produkte von GEFRO Balance testen. Ohne Haushaltszucker und mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen, dazu noch stoffwechseloptimiert, vegetarisch und glutenfrei, sind sie eine Bereicherung für jede Küche – vor allem dann, wenn es mal schnell gehen muss!

Gespannt wartete ich auf das Test-Paket und habe es natürlich sofort ausgepackt.

Und das alles haben wir bekommen:

2015-07-01-12-46-49-653Verschiedene Soßen und Suppen, sowie Salatdressings.

Ich musste natürlich gleich das erste Produkt testen. Da mein Sohn schon sehr hungrig war und es dann wie immer schnell gehen musste, habe ich ein paar Nudeln in den Topf geworfen und ging gleich daran die Tomatensoße & -Suppe DOLCE VITA zu testen.

In Windeseile war diese fertig! Einfach Wasser aufkochen und einen Löffel von dem Pulver zugeben. Wobei mir die Konsistenz etwas zu flüssig war, deswegen gab ich noch zusätzlich einen weiteren halben Löffel hinzu.

Umrühren, aufkochen - Fertig!
Umrühren, aufkochen – Fertig!

Ich habe die Nudeln mit der Soße angerichtet und hier gab es jemanden, der es kaum abwarten konnte, endlich zu probieren.

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Die erste Test-Person
Die erste Test-Person
Mmmmmhhhh...das schmeckt!
Mmmmmhhhh…das schmeckt!

 

Unser Sohn war begeistert. Blitzschnell war der Teller leer und er verlangte sogleich einen Nachschlag – und das ist eigentlich eine Seltenheit! Aber er liebt die Soße!

Mir persönlich ist der Geschmack etwas zu salzig. Ich habe dieses Produkt als Suppe getestet. Mit einem Schuß Sahne war der Geschmack dann aber super!

Mein Mann und ich testeten dann die Suppen-Pausen TASTE OF ASIA und TOM SOJA. Auch diese sind blitzschnell fertig. Einfach mit kochendem Wasser übergießen, gut durchrühren und ein wenig ziehen lassen. Total praktisch für zwischendurch, oder auch für’s Büro – wenn’s mal wieder länger dauert. Allerdings empfanden wir auch bei beiden Suppen den Geschmack etwas zu salzig.

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Die Konsistenz war ein wenig zu dünnflüssig, ein bisschen weniger Wasser, als auf der Packung angegeben, wäre daher besser. Die Suppeneinlage war bei beiden Produkten jedoch rechlich, da gibt es nichts zu meckern.

Und absolutes Highlight kommt aber jetzt:

Das Salatdressing AMORE POMODORE.

Der fruchtig-tomatige Geschmack machte unseren Salat zum richtigen Leckerbissen. Hierzu haben wir auch unser Lieblings-Rezept unter all den tollen Vorschlägen auf der GEFRO-Homepage gefunden:

Grüner Salat mit gebackenem Schafskäse und Paprika in Tomatendressing

Zum Rezept geht es hier entlang.

Zugegeben, mein Salat sah bei weitem nicht so gut aus, wie der im Rezept und auch die Zubereitung dauerte etwas länger als erwartet.

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Aber: der Geschmack war echt super und der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Sogar mein Mann – der eigentlich ein Salat-Muffel ist – hat drei Portionen genommen! Das soll schon was heißen. Und ich hätte auch gerne noch mehr davon verschlungen. Aber…Dank des Babybauchs bin ich immer viel zu schnell satt.

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Abendessen ist fertig!
Abendessen ist fertig!

 

Unser Fazit:

Die Produkte von GEFRO Balance sind einfach und schnell in der Zubereitung – perfekt für Leute wie mich, denn ich bin wirklich alles andere als eine Küchen-Fee! Der Geschmack der Soßen und Suppen ist leider etwas zu salzig, aber das mag ja jeder etwas anders sehen. Die Salat-Dressings sind perfekt und eine echte Bereicherung für unsere Küche und die Tomatensoße ebenfalls, weil mein Sohn sie so sehr liebt und sein Essen ruck zuck fertig ist.

Ihr wollt es selbst ausprobieren? Dann los! Hier geht’s zum Shop!

 
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Wenn die Heimat keine Zuflucht mehr ist

Vor ein paar Tagen las ich bei Frau Chamailion einen Artikel, der mir seitdem im Hinterkopf herumschwirrt. Es ging hierbei um den Flugzeugabsturz der Germanwings-Maschine über Frankreich, der das ganze Land aufgrund seiner Tragik in Schockstarre versetzte.

Zu recht. Mich persönlich hat dieser Vorfall auch sehr betroffen gemacht und ging mir lange nicht aus dem Kopf. Ihr ging es genauso, doch gleichzeitig fragt sie sich auch, warum andere schlimme Dinge, wie zum Beispiel das Flüchtlingsdrama, sie weniger berühren.

„Man betrauerte die Toten und suchte nach einem ‘Warum’. Und obwohl ich keinen der Verunglückten kannte, machte mich die Situation betroffen und traurig. Ich mochte die Nachrichten schon gar nicht mehr hören, denn sie lösten nur Entsetzen und Tränen aus. Und während vor wenigen Wochen die große Trauerfeier im Kölner Dom abgehalten wurde, um sich von den Opfern des Absturzes zu verabschieden, ertranken zeitgleich Tausende Flüchtlinge auf dem Mittelmeer. Das ist furchtbar, löste aber keine Trauer aus.“

Jeder verpackt schlechte Nachrichten anders und ich denke, dass man deshalb kein schlechtes Gewissen haben muss. Aber darum geht es hier auch heute nicht.

Worum dann?

Mich persönlich berührt das Schicksal der Flüchtlinge sehr. Ich habe neulich einen Beitrag gesehen, in dem von einigen Betroffenen berichtet wurde. Sie kamen aus ihrer Heimat in einem kleinen, überfüllten Kinderschlauchboot am Strand einer griechischen Insel an und waren einfach nur überglücklich endlich auf sicherem Boden, weit weg von Krieg und Zerstörung gestrandet zu sein. Die Erleichterung und Freude stand ihnen ins Gesicht geschrieben, nach all den schrecklichen Dingen, die sie zuvor erlebt haben. Es war für sie sicher nicht leicht ihr Hab und Gut und womöglich auch noch Familienmitglieder zurückzulassen, um in eine ungewisse Zukunft zu rudern. Aber alles ist für sie besser, als weiterhin in Angst und Schrecken leben zu müssen. In der Angst, ihr eigenes Leben zu verlieren – noch größere Angst zu haben, ihre Kinder nicht schützen zu können, keine Chance diesen kleinen Menschen in ihrer Heimat ein sicheres Leben bieten zu können.

Kleine Kinderseelen, die es bisher nichts anderes als den Krieg gesehen haben, die jetzt erst eine Chance haben, ihren Frieden zu finden.

Das geht mir so sehr zu Herzen und ich denke oft darüber nach.

Vor allen Dingen dann, wenn ich immer und immer wieder lese, wie viele Menschen sich darüber aufregen, dass Asylantenheime gebaut werden, dass der Staat den Flüchtlingen Geld zukommen lässt, für einen neuen Start in ein besseres Leben. Das ärgert mich, macht mich manchmal richtig wütend.

Sicher, es wird hierzulande allzu oft Geld in die falschen Dinge investiert – und es ist auch verständlich, dass dies für jede Menge Unmut sorgt. Denn auch in unserem Land gibt es zu viele Menschen, die in Armut leben und oft nicht wissen, wie sie über die Ruden kommen sollen, die sich ständig fragen müssen, ob sie an diesem Tag genug zu essen für sich und ihre Familie haben werden.

Dennoch finde ich es gut und richtig, dass die Menschen, die doch nur auf der Suche nach Frieden sind, die Möglichkeit auf eine neue Chance erhalten – die Chance auf ein Leben ohne Angst.

Wir leben in einem ziemlich sicheren Land. Unsere Generation kennt den Krieg nur aus den Nachrichten, aus Erzählungen, nur aus der Ferne. Wir kennen diese Ängste nicht. Worüber ich mehr als froh bin.

Aber was wäre wenn? Wenn wir plötzlich aus unserer Heimat flüchten müssen, weil wir dort nicht mehr sicher leben können? Würden wir nicht auch glücklich darüber sein, wenn wir in einem anderen Land Zuflucht und Hilfe finden würden?

Wir sollten uns also nicht darüber ärgern, dass diese Menschen in unserem Land Hilfe bekommen. Wir sollten vielmehr dankbar sein, dass es uns hier doch eigentlich ziemlich gut geht.

Und während ich über all das nachdenke, habe ich immer dieses Lied im Kopf. Es geht mitten ins Herz…

Hitze vs. Wut

Ich meckere ja ungern über das schöne Wetter. Aber ich halt’s nicht mehr aus!

Ich leide an akuter Schlappheit, Antriebslosikeit und Schnappatmung. Bei jeder kleinsten Bewegung brauche ich gleich ein Sauerstoffzelt. Im Haus sind es um die 30° – draußen sieht es auch in der Nacht nicht wirklich besser aus. Keine Gelegenheit zum Durchatmen.

Das alles wäre ja gar nicht sooo schlimm…wäre da nicht der Babybauch. Das zusätzliche Gewicht, das ich mit mir herumschleppe, was mich nun alles andere als weniger schwitzen lässt, die immer dicker werdenen Füsse, die höchstens noch in FlipFlops genug Platz finden. Im Hochsommer hochschwanger zu sein, ist irgendwie nicht so optimal. Aber das ist ja nicht mal alles…

Ich denke Herr Sohn leidet ebenso unter der Hitze. Und das schlägt sich extrem in seiner Laune wieder. Er ist so oft wütend. Wegen Kleinigkeiten. Manchmal wegen nichts. Ich werde nicht schlau aus ihm. Die Wutausbrüche werden immer häufiger und immer heftiger. Und ich komme immer schlechter damit klar. Weil ich ja mit mir selbst gerade zu kämpfen habe. Und manchmal weiß ich nicht, was ich schlimmer finde: die Hitze oder seine Wut?!

Ich weiß nur eines: wir brauchen alle dringend eine Abkühlung – das Haus, Herr Sohn und ich!

Also: ein Mal Gewitter bitte, mit jeder Menge frischer Luft für uns alle!

Und dann – tief durchatmen!

Wie geht es Euch bei der Hitze?