Für Euch getestet: Das Bübchen Wundschutz-Spray

Wunder Po ade!

Wir durften das neue Bübchen Wundschutzspray testen und sind hellauf begeistert! Es kam zufällig genau zur rechten Zeit bei uns an.

Mein Sohn war mal wieder sehr wund, weil er zu viele Erdbeeren verschlungen hat. Er liebt sie und bekommt nicht genug davon – aber er wird leider jedes Mal wund, wenn er zu viel davon hatte.

Bisher nutzten wir immer die Bübchen Calendula-Wundschutzcreme. Doch jedes Mal beim Verreiben der Creme weinte er, weil es ihm so furchtbar weh tat.

Mit dem neuen Wundschutzspray passiert das nicht mehr. Einfach auf die wunden Stellen sprühen und fertig. Es tut nicht weh, und mein Sohn zuckte nicht mal beim Sprühen zusammen, weil das Spray vielleicht zu kalt war. Nichts dergleichen, keine Probleme.

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Einziges kleines Manko: Ich finde, es kommt ein bisschen zu viel aus der Flasche. Es wäre besser, wenn die Creme etwas feiner zerstäubt werden würde, denn manchmal hat man auf einer Stelle einen zu großen Cremeklecks. Aber das ist auch schon das einzige, was ich zu bemängeln hätte.

Und die Wirkung? Die wunden Hautpartien haben sich dank Panthenol und Bio-Calendula sehr schnell wieder beruhigt und die schmerzhaften Rötungen waren nach kurzer Zeit wieder verschwunden.

Mein Fazit: Ich kann das neue Wundschutzspray nur weiterempfehlen! Es hat uns gut geholfen und ist einfach nur praktisch und sauber in der Anwendung! Daumen hoch für dieses Produkt!

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Ungestüm und schwerelos – Kinderträume wahr werden lassen

Jeder hat Träume und Wünsche – besonders unsere Kinder! Und was gibt es Schöneres, als diese Träume zu erfüllen und die Kinderaugen damit zum Leuchten zu bringen? Der beste Lohn: ein glückliches, ausgelassenes Kind, das mit der Sonne um die Wette strahlt!

Ausgelassen – das ist das richtige Stichwort für den Wunsch meines Sohnes! Wovon der Wildfang träumt? Von Schwerelosigkeit, vom Toben, vom Herumtollen, wild und frei, kichernd und laut lachend, springen und fliegen…

Ein eigenes Trampolin würde all das wahr werden lassen und wäre das tollste Geschenk, was man ihm machen könnte!

Bisher gibt es für uns diese Möglichkeit zum Herumtollen nur auf dem Spielplatz auf einem Möchtegern-Trampolin.

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Aber da kommen wir im Moment nur selten hin, deswegen wäre ein eigenes im Garten ein absolutes Highlight.

Das Richtige zu finden ist dabei gar nicht so leicht. Unser Platz im Garten ist leider sehr begrenzt, deswegen darf es nicht zu riesig sein. Trotzdem sollte es groß genug sein, dass der Spaß nicht verloren geht. Auch sind gute Qualität und Sicherheit ein sehr wichtiger Punkt. So wird der Traum schnell zu einem teuren Spaß, der nicht mal eben auf die Schnelle zu erfüllen ist. Leider.

Das hier wäre perfekt:

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Ob dieser Wunsch für meinen Sohn vielleicht schon bald in Erfüllung geht?


Wir haben eine Einladung bekommen, an einer wirklich wundervollen Blogparade von SMAVA teilnehmen zu dürfen:

Wir lassen Kinderträume wahr werden

Smava möchte drei Kindern ihre Herzenswünsche erfüllen und Ihr könnt dabei mithelfen!

Wie? Ab dem 30.09.15 könnt Ihr hier abstimmen, welcher Kindertraum erfüllt werden soll. Wir würden uns natürlich riesig über Eure Stimme freuen, aber wir gönnen es auch jedem anderen Kind, wenn sein Traum in Erfüllung geht. Also: Votet fleißig und bringt Kinderaugen zum Leuchten!

Der Wegläufer

Am Wochenende haben wir unseren ersten Familienspaziergang gemacht. Ich schob die kleine Pusteblume im Kinderwagen, Papa schob den Wildfang im Buggy.

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Das ging nur kurzzeitig gut. Denn sobald wir in die Fußgängerzone kamen, wollte mein Sohn raus aus dem Buggy und rennen. Verständlich.

Das Problem? Seine kleine Schwester fand es ziemlich doof, dass der Kinderwagen alle paar Sekunden stehen blieb, weil ihr Bruder ständig anhielt, um irgendetwas anzusehen oder um in die entgegengesetzte Richtung zu laufen. So schallte lautstarker Protest aus dem Kinderwagen.

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Ich setzte mich auf eine Bank, versuchte das kleine Mädchen zu beruhigen, während Papa hinter dem Wildfang her rannte. Der wiederum fand es total doof, als ich sagte, wir müssten wieder nach Hause, weil die Kleine sich nicht wirklich beruhigen wollte. Ein Eis als Bestechungsversuch für die Umkehr half nur bedingt.

So ging Papa noch mit ihm zum Spielplatz, während wir Mädels uns wieder auf den Weg nach Hause machten. Auch das fand mein Sohn doof, denn er wollte, dass wir mitkommen.

Das lief überhaupt nicht so, wie ich es mir vorgestellt hatte.

Als mein Sohn noch kleiner war, waren wir fast jeden Tag gemeinsam spazieren. Und wir haben es beide genossen.

Mir wird gerade klar, dass diese Zeit scheinbar vorbei ist. Die Bedürfnisse und Wünsche der beiden Kinder bei einem Spaziergang gehen momentan völlig auseinander. Und wie soll ich alleine mit beiden gehen?

Mein Sohn ist ständig auf der Flucht, immer im Entdeckermodus, abenteuerlustig und wild. Und ihm ist völlig egal, wenn er mich plötzlich nicht mehr sieht. Er macht sich einfach aus dem Staub. Es funktioniert also nicht, ihn einfach neben dem Kinderwagen herlaufen zu lassen.

Hilft ein Buggyboard? Ich fürchte, er würde nicht drauf stehen bleiben. Etwa ein Geschwisterwagen? Geht auch nur so lange gut, bis er unbedingt aus dem Wagen raus will.

Einerseits möchte ich ungern auf die gemeinsamen Spaziergänge verzichten, anderseits sehe ich gerade keine Möglichkeit, wie das für alle stressfrei vonstatten gehen soll.

Schade…ich werde diese gemeinsamen Ausflüge vermissen. Es macht doch eigentlich so viel Spaß zusammen die Welt zu entdecken…

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Oder habt Ihr vielleicht den ultimativen Tipp?

Family Portrait

Wunderschön sind sie geworden: Die Bilder von unserem Babyshooting. Ich bin total verliebt und weiß gar nicht, welches mir am besten gefällt.

Normalerweise vermeide ich es ja weitestgehend die Gesichter meiner Kinder hier auf dem Blog richtig zu zeigen, denn irgendwie habe ich immer das Gefühl, dass ich sie schützen muss.

Trotzdem mache ich heute einmal eine kleine Ausnahme und möchte Euch meine drei Lieblingsmenschen zeigen.

Darf ich vorstellen? Meine kleine Familie!

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Das Bild ist einfach zu schön, um es Euch vorzuenthalten. Mal abgesehen von der Frau mit dem Doppelkinn. Ein paar Kilos weniger würden mir echt nicht schaden.

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Wie Ihr seht, uns geht es gut und wir alle sind glücklich, dass wir nun endlich komplett sind.

Wir müssen uns nur noch in unseren neuen Alltag einfinden. Aber so lange Papa noch frei hat, genießen wir einfach die gemeinsame Zeit.

Wehmütige Sehnsucht nach einer verlorenen Zeit

Mein großer, kleiner Junge…

seit einigen Tagen ist Deine kleine Schwester nun bei uns. Und seitdem überkommt mich immer wieder ein Gefühl, eine starke Sehnsucht. Ich denke an die Zeit, als Du gerade das Licht der Welt erblickt hattest, als Du noch so unfassbar klein und zart warst.

Wir hatten damals alles andere als einen leichten Start. Deine Geburt war für mich ein Erlebnis, an dem ich lange Zeit zu knabbern hatte, denn es lief überhaupt nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Nein, es war eine Erfahrung, die mich nicht nur körperlich an meine Grenzen brachte. Dabei war ich vorher so entspannt, hatte keinerlei Ängste vor Deiner Geburt. Im Gegenteil – ich habe mich darauf gefreut. Ich habe mich auf Dich gefreut!

Doch der Zauber dieses besonderen Augenblicks stellte sich bei mir nicht ein, so wie immer alle erzählten. Ich war natürlich sehr glücklich darüber, Dich endlich in den Armen halten zu dürfen, dennoch war ich so sehr gefangen in einem Kreislauf aus Schmerzen und Ängsten. Aber nicht nur ich hatte es schwer…

Ob es auch die Geburt war, die bei Dir Spuren hinterließ, weiß ich immer noch nicht so genau. Auf jeden Fall hattest Du mit Dir selbst schwer zu kämpfen. Denn Du hast geweint und geweint, und hast Dich hineingesteigert bis zur Hysterie. Wir waren so ratlos, weil wir nicht wussten, was Dich quält und jeder Versuch Dein Leid zu lindern erfolglos war.

Ich selbst war so unfassbar gestresst und verzweifelt, noch angeschlagen von der Geburt, von der ich mich scheinbar nie erholen würde, mit einem schreienden kleinen Bündel im Arm, dem ich einfach nicht helfen konnte.

Natürlich fanden wir irgendwann heraus, was Dir fehlte. Doch bis dahin gingen viele Wochen und Monate ins Land.

Und jetzt? Ich habe gemerkt, dass die erste Zeit mit Deiner Schwester so anders ist, so viel ruhiger und entspannter. Wir können uns in aller Ruhe kennenlernen, weil weder eine schwere Geburt, noch eine besonders stressige Atmosphäre zwischen uns steht. Ich kann es einfach genießen. Ich fühle mich ausgeglichen und sie ist auch entspannt, wenn sie nicht gerade mal wieder von Bauchschmerzen geplagt wird. Und der Zauber dieser ersten Zeit ist so besonders.

Und dabei denke ich immer wieder an Dich, mein Schatz! Denn wir hatten nicht die Gelegenheit uns auf diese Art und Weise kennenzulernen. Wir wurden unserer ersten Zeit einfach so beraubt, dieser Zauber wurde uns einfach genommen. Und das macht mich im Moment immer wieder so unendlich traurig.

Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen und noch mal von vorne anfangen mit Dir. Alles besser machen. Entspannter sein, versuchen dieses Wunder – Dich – richtig genießen zu können.

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Ich weiß, ich habe mein Bestes für Dich getan. Und trotzdem meine ich immer, dass das noch zu wenig war. Doch das ist Blödsinn. Ich bin für Dich an meine Grenzen gegangen. Sogar darüber hinaus. Doch ich wollte perfekt sein für Dich. Aber wer ist schon perfekt? Es reicht einfach gut genug zu sein, zu wissen, dass man getan hat, was man konnte. Und das Gute ist, dass du dich an diese Zeit wohl nicht mehr erinnerst.

Unsere wirklich schöne Zeit fing erst ein paar Monate später an. Erst als es Dir besser ging, ging es auch mir besser und wir wurden zu einem guten Team, sind eng zusammengewachsen. Und trotzdem sind da noch immer Wünsche offen…

Von nun an geht es aufwärts!
Von nun an geht es aufwärts!

Was ich mir heute wünsche, fragst Du mich? Dass wir noch einmal einen Neustart beginnen könnten. Ohne Stress, ohne Ängste und Sorgen, ohne Schmerzen…dass wir unser damals so zartes Band noch einmal neu knüpfen könnten – stärker und fester, vom ersten Augenblick an. Diese besondere Zeit würde ich gern noch einmal unbeschwert mit Dir erleben können.

Ich weiß, dass das nicht geht. Und Du weißt das auch. Genießen wir also das Hier und Jetzt gemeinsam. Lass uns das Leben gemeinsam genießen, mein Großer – zusammen mit Papa und Deiner kleinen Schwester!

Ich liebe Dich, mein Schatz!

Deine Mama

Zauberhaft und turbulent – unsere ersten Tage zu viert

10 Tage ist sie nun bei uns, unser kleines, zauberhaftes Mädchen. Die ersten Tage vergingen wie im Flug.

Außer die Zeit im Krankenhaus. Dort war es etwas anstrengend.Ich hatte eine wirklich nette Zimmernachbarin. Ein Glück. Denn eigentlich hatte ich mir ja ein Einzelzimmer gewünscht. Jedoch waren alle Zimmer voll belegt. Und es war wie befürchtet: man kommt nicht wirklich zur Ruhe. Schon als ich gerade aus dem Kreißsaal ins Zimmer geschoben wurde, hatte sie Besuch. Ich hätte mich so gerne ausgeruht. Und da sie gleich einen zauberhaften kleinen Doppelpack hatte, war die Wahrscheinlichkeit umso größer, dass immer ein Kind schrie. An Schlaf war also nicht wirklich zu denken.

Am Nachmittag fuhr mein Mann dann nach Hause, um unseren Sohn abzuholen, damit er seine kleine Schwester kennenlernen konnte. Und es kam, wie ich es erwartet und nicht wie ich es mir erhofft hatte: er sah mich im Bett liegen und wollte sofort wieder gehen. Er wollte seine Schwester nicht mal richtig ansehen. Mir war zum Heulen zumute. Das Eis brach erst ein wenig, als er das Geschenk bekam, das seine Schwester ihm mitgebracht hatte – den Lego Duplo Bauernhof. Das kam super an! Trotzdem wollte er nicht lange bleiben. So schickte ich meine beiden Männer schweren Herzens nach Hause.

Die erste Nacht war kurz. Ich habe vielleicht drei Stunden geschlafen. Deswegen wollte ich am nächsten Tag eigentlich das Krankenhaus verlassen. Doch die Visite kam erst um 18.30 Uhr, daher hatte ich keine Chance mehr auf eine Abschlussuntersuchung. Vielleicht auch gar nicht so verkehrt, da ich starke Nachwehen hatte. Unser Großer war auch an diesem Tag wieder da und es klappte schon etwas besser, denn er wollte die Kleine immerhin streicheln und schließlich sogar auf dem Arm halten. Ein wenig Erleichterung machte sich breit.

Wir blieben nun eine weitere schlaflose Nacht und nahmen am nächsten Tag noch die U2 mit, bei der alles in bester Ordnung war. Und schließlich war ich dann auch noch dran und so konnten wir am späten Nachmittag die Fahrt nach Hause antreten. Heute war die Pusteblume sehr entspannt und verschlief den ganzen Tag, die Heimfahrt, die Ankunft Zuhause und die ganze Nacht und meldete sich nur, wenn sie hungrig war. Mein Großer hat mich freudestrahlend mit „Mama wieder da!!!“ empfangen und darüber war ich sehr froh.

Der Rest des Tages verlief zunächst ruhig und harmonisch. Meine Mutter hatte für uns gekocht und wir haben uns ordentlich den Bauch vollgeschlagen. (Übrigens fühlte es sich an, als würde mein Magen in ein bodenloses Loch fallen!) Nur dann ging es ans zu Bett bringen unseres Wildfangs. Er protestierte heftig und wehrte sich mit Händen und Füßen. Klar, er wusste ja, dass die Kleine noch unten bei uns bleibt, er ist ja nicht blöd. Daher passte es ihm überhaupt nicht, dass er nun schlafen gehen sollte. Verständlich. Aber nach langen Überredungskünsten gelang es uns schließlich doch. Der Abend war dann sehr still und entspannend und in der Nacht habe ich endlich mal wieder richtig gut geschlafen.

Am nächsten Morgen kam meine Hebamme zum ersten Mal und stellte – vermutlich genauso überrascht wie ich selbst – fest, wie entspannt ich bin. Als mein Sohn geboren wurde sah das ganz anders aus. Sie guckte sich die Pusteblume an, warf einen kurzen Blick auf meinen Bauch und konnte sich nach kurzer Zeit wieder auf den Weg machen, denn bei uns war alles in bester Ordnung. Meine Mutter entführte unseren Sohn dann zum Spaziergang und wir nutzen die Zeit, seine Spielecke umzugestalten. Das sperrige Bällead musste weichen und Platz machen für seine neue Holzeisenbahn. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie groß seine Freude darüber war, als er wieder nach Hause kam! Die Mühe hat sich also absolut gelohnt!

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Der Nachmittag wurde dann leider etwas schwieriger. Das kleine Zaubermädchen quälte sich ganz offensichtlich mit Bauchschmerzen. Sie weinte viel und nichts half ihr wirklich. Das erschwerte die Situation mit oder für unseren Sohn umso mehr. Er weinte, wenn sie weinte, wenn auch total aufgesetzt. Er forderte unsere Aufmerksamkeit. Gar nicht so einfach beiden gerecht zu werden.

Doch es gibt auch ganz andere Momente. Momente, die das Herz zum Schmelzen bringen. Zum Beispiel, wenn die Kleine in der Wiege liegt und weint, rennt der große Bruder zu ihr und sagt „Keine Angst, Baby!“ Oder neulich streichelte er ihr über den Rücken und sagte „Ich hab‘ Dich lieb!“ Ist das nicht schön?

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Dennoch ist es oft eben schwierig. Und genauso liefen die nächsten paar Tage leider ab. Abends wurde viel geweint und es half nur, wenn die Kleine auf meinem Bauch lag. Nur so kam sie zur Ruhe. Und ich genoss es natürlich mit ihr zu kuscheln. Wisst Ihr eigentlich noch, wie gut Babys riechen? Ich hatte das völlig vergessen. Der Duft eines Babys entlohnt die Mama für vieles. Das hat Gott sich schon wunderbar ausgedacht! Immer wieder muss ich an der Kleinen schnuppern, es ist fast schon eine Sucht.

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Doch so schön die Kuschelzeit auch ist, genauso zerrissen fühle ich mich auch. Denn ich möchte doch auch für meinen Sohn da sein, will ihn nicht vernachlässigen. Und wenn ich ihn dann sehe, wie er allein für sich spielt oder sich Filme auf dem Tablet anguckt, bricht es mir jedes Mal ein bisschen das Herz und es fühlt sich an als würde ich ihn im Stich lassen. Etwas besser fühle ich mich, wenn Papa mit ihm spielt. Aber wie wird das wohl, wenn Papa wieder arbeiten muss? Bis dahin sind zum Glück noch zwei Wochen Zeit… und Papa kümmert sich so toll und entlastet mich wo er kann! Er ist und bleibt nun mal einfach der Beste!

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Die letzten drei Abende waren wesentlich besser, denn da hat die Zwergin friedlich in ihrer Wiege geschlafen und wir konnten unser Abendritual wie gewohnt mit unserem Sohn durchführen. Er wollte zwar trotzdem nicht wirklich ins Bett, aber es war schon wesentlich einfacher als an den vorigen Tagen. Und die Nächte? Die sind erstaunlich gut. Sie meldet sich alle 3 – 5 Studen zum Essen und schläft dann in der Regel relativ schnell wieder ein.

Letzten Freitag war ich zum ersten Mal wieder vor der Tür. Wir mussten noch mal zum Krankenhaus, denn der Hörtest musste noch durchgeführt werden. Und auch das erste Babyshooting haben wir dort noch gemacht. Es hat alles super geklappt, nur unser Wildfang wollte nicht mit seiner Schwester aufs Foto. Er hat sich strikt geweigert. Ganz am Ende haben wir dann aber doch noch ein Familienfoto geschafft. Ich bin schon sehr gespannt auf die Fotos. Danach war ich noch einkaufen und habe einen Gutschein für Babyklamotten im Kinderladen eingelöst. Es gibt ja sooo tolle Sachen! Das Geld war schnell weg. Am Ende des Tages merkte ich dann aber doch, dass alles ein bisschen viel war. Bin halt doch noch etwas schlapp, gönne mir viel zu wenig Ruhe. Aber es wird jeden Tag etwas besser.

Und die Waage? Die hat mir heute Morgen erzählt, dass ich bereits 10,1 kg verloren habe. Noch 4,3 kg – dann bin ich wieder auf dem Startgewicht. Und dann dürfen gerne noch 10 weitere Kilos runter. Aber so richtig werde ich mich darum erst Anfang nächsten Jahres kümmern. Noch brauchen wir alle ein bisschen Nervennahrung.

Mal sehen, wie es weitergeht. Ich denke wir werden eine Weile brauchen, bis wir einen neuen Rhythmus gefunden haben. Und sicher werde ich schon bald wieder am Rande des Wahnsinns stehen, wenn mein Mann wieder arbeiten muss. Bis dahin genieße ich meine eigene unverhoffte Lockerheit und hoffe, dass ich mir auch für die Zukunft ein Stück davon bewahren kann.

Ich hatte große Angst – vor der Geburt, vor der ersten Zeit mit Baby, vor der Reaktion meines Sohnes, der doch selbst eigentlich auch noch so klein ist. Und ich muss feststellen : Es ist alles gar nicht so schlimm! Alles wird gut! Und wenn es doch mal nicht so gut läuft, dann rufe ich mir einfach in den Sinn: Es geht vorbei…

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Willkommen im Leben, kleine Pusteblume!

Oder sollte ich eher sagen „Fräulein Ungeduldig“?

Die Familie ist komplett. Acht Tage zu früh hat sich unser kleines Mädchen ganz plötzlich auf den Weg zu uns gemacht. Ich war noch gar nicht richtig vorbereitet, ein paar Kleinigkeiten sollten noch für ihre Ankunft erledigt werden. Erst einen Tag zuvor habe ich meine Kliniktasche gepackt.Weiterlesen »

Tradition, die den Bach runter geht…

20 Jahre – so lange ist es tatsächlich schon her. Kaum zu glauben, wie die Zeit vergeht…

Was vor 20 Jahren war, möchtet Ihr wissen? Da habe ich mit meiner Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel begonnen. Mit süßen 16 und völlig schüchtern stand ich plötzlich in einem riesigen Unternehmen mit jahrelanger Tradition: Die Kaiser’s-Kaffee-Geschäft AG.

Dabei war das gar nicht so geplant. Denn eigentlich wollte ich mit meiner besten Freundin zusammen noch zwei Jahre die Höhere Handelsschule besuchen, wo ich auch bereits angemeldet war.

Doch mein Vater war der Meinung, ich sollte mich doch wenigstens mal bei Kaiser’s bewerben. In einem solchen Traditionsunternehmen ist man sicher gut aufgehoben.

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Na gut…wenn es denn sein muss. Die werden mich eh nicht nehmen. Ich hatte schon so viele Absagen kassiert. Und ich war schon sehr spät dran mit meiner Bewerbung. Alle Einstellungstests waren bereits gelaufen.

Trotzdem: ich wurde doch noch zum Test eingeladen. Als einzige. Und der Fragebogen mit „Allgemeinwissen“ wurde der totale Reinfall. Ich wusste fast nichts. Nicht mal, wer aktuell unser Bundespräsident war!

Dennoch wurde ich kurz darauf zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Zuerst gab es ein Gruppengespräch mit ca. 20 anderen Bewerbern, wobei wir nicht uns selbst, sondern den nächsten Tischnachbarn vorstellen sollten, mit dem wir uns kurz zuvor bekannt gemacht hatten. Ich habe kaum ein Wort rausgebracht und hatte mir gewünscht, der Erdboden möge sich auftun.

Im anschließenden Einzelgespräch sagte die Personalleiterin gleich zu mir: „Eigentlich ist ja alles klar. Sie müssen nur mal schauen, wie es mit der Busverbindung so klappt, weil sie ja im Hinterland wohnen. Nicht, dass Sie schon um 05.00 Uhr aufstehen müssen. Das wäre ja nicht zumutbar.“ „Ja, in Ordnung, ich werde das prüfen.“

Habe ich aber nicht. Nach ca. 1 1/2 Wochen rief die Personalabteilung bei mir an und fragte, ob ich mich erkundigt hätte. Da ich das aber noch nicht getan hatte, dachte ich, der Ofen ist jetzt eh aus. Trotzdem habe ich mich daraufhin informiert und mich zurückgemeldet – und schon am nächsten Tag lag mein Ausbildungsvertrag im Briefkasten.

Und so habe ich dann dort meine Ausbildung begonnen und ein neuer Lebensabschnitt begann. „Der Ernst des Lebens“, wie man so schön sagt. Am Anfang fiel mir aufgrund meiner Schüchternheit alles sehr schwer. Doch das legte sich bald ein wenig und ich wurde immer lockerer und sicherer.

Während meiner Ausbildung durchlief ich sechs verschiedene Abteilungen, unter anderem Einkauf, Personalwesen, Werbung, Buchhaltung… wobei letzteres am wenigsten Spaß machte.

Wir nahmen auch an vielen Veranstaltungen teil. Zum Beispiel durften wir zwei Mal die Food-Messe ANUGA besuchen, wo ich unter anderem Michael Schumacher und Kai Pflaume getroffen habe. Wir kellnerten bei Firmen-Events, zum Beispiel beim Musical „Les Miserablés“, wo ich mich in ein bodenlanges, braunes Kleid mit weißer Schürze in Größe 34 (!) zwängen musste. (Unvorstellbar, dass ich da jemals reinpasste!) Oder beim Oktoberfest, welches für alle Mitarbeiter der Firma Schätzlein veranstaltet wurde, als wir deren Märkte aufgekauft haben. Dort habe ich die Wildecker Herzbuben kennengelernt. Pfundskerle, sag ich Euch! Es gab sogar ein Autogramm!

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Oder als im CentrO. Oberhausen unsere Filiale eröffnet wurde, mussten meine Kollegin Melanie und ich uns als Frosch und Schildkröte verkleiden (ein aufblasbares Kostüm aus Ballonseide, mitsamt Ventilator auf dem Rücken) und die Leute die ins Parkhaus einfuhren Willkommen heißen! Ja…wir haben wirklich sehr viel erlebt in der Zeit!

Gegen Ende der Ausbildung, wurde allen Auszubildenen mitgeteilt, dass leider keine Übernahme erfolgen könnte. Wuuuuusch!!! Das traf alle wie ein Faustschlag. Doch ein paar Leute hatten im Nachhinein doch noch Glück. Und ich gehörte zu eben diesen – was ich meiner Chefin aus meiner allerersten Abteilung zu verdanken hatte (übrigens die Personalchefin, die mich drei Jahre zuvor eingestellt hatte).

Zunächst kam ich zwar nur halbtags in der Abteilung „Aus-und Weiterbildung“ unter, aber nach nur einem Monat tat sich für mich eine Vollzeitstelle auf – ausgerechnet in der Buchhaltung. Puh… Was tun?! Nehmen? Aber Buchhaltung ist so überhaupt nicht mein Ding. Trotzdem…eine Vollzeitstelle war nun mal viel mehr wert. Also nahm ich sie an.

Aber dort wurde ich lange Zeit nicht glücklich. Ich kam mit der Chefin nicht besonders gut klar und fühlte mich einfach nicht wohl. Ich hatte ständig das Gefühl, ich stelle mich zu dumm an. Dann bekam ich eine neue Vorgesetzte und mit ihr änderte sich vieles. Die Abteilung wuchs und wuchs. Ich selbst wuchs in meine Aufgabe hinein. Langsam aber sicher. Bis mir alles wie im Schlaf von der Hand ging.

Wieder änderte sich die Situation. Unsere Chefin verließ uns, denn sie kam aus Berlin und das ewige Pendeln war nichts mehr für sie. Eine Kollegin übernahm damit ihre Aufgaben. Und von da an gab es nicht mehr viel Freude. Unter manchen der Kolleginnen (zu Bestzeiten waren wir mit 13 Frauen) brach Krieg aus. Zickenterror und Mobbing waren seitdem an der Tagesordnung – und selbst diejenigen, die sich raushalten wollten, so wie ich, litten darunter. Denn in einem Großraumbüro kriegt man nun mal alles mit. Kolleginnen kamen und gingen. Unzählige. Viele hielten es nicht lange aus. Auch als wir später in kleinere Büros aufgeteilt wurden, trat nicht wirklich Besserung ein. Irgendeiner war immer das Opfer. Und man ging jeden Morgen mit Bauchschmerzen zur Arbeit, weil man nie wusste wie der Tag werden würde.

Aber wir hatten dennoch auch einiges zu lachen. Mit den „richtigen“ Damen machte es sehr viel Spaß. Und wenn wir Spaß hatten, passte das den „falschen“ Damen überhaupt nicht, was unseren Spaß eigentlich nur noch vermehrte. Wir haben oft genug laut gelacht, dass wir manchmal glaubten, wir könnten nie wieder damit aufhören. Und wir haben leise geflucht. Ein ewiges Auf und Ab. Trotz der schlechten Seiten hatten wir dennoch irgendwie eine gute Zeit. Danke dafür, an meine liebsten Kolleginnen! Diese Zeit wird immer unvergessen sein!

Zum 10jährigen Jubiläum schenkten mir meine Kolleginnen eine Insel...
Zum 10jährigen Jubiläum schenkten mir meine Kolleginnen eine Insel…

Bei all dem Trubel machte ich meine Arbeit trotzdem ganz gern. Wenn auch nicht alles immer so angenehm war. Zum Beispiel war ich für die Kundenbetreuung der Kunden zuständig, deren Konten bei EC-Kartenzahlungen nicht gedeckt waren. Und nicht alle Kunden hatten Verständis dafür, dass Gebühren auf sie zukamen, wenn sie nicht zahlten. Manche taten einem Leid, andere widerum waren echt unverschämt.

Die schlimmste Arbeit war jedoch gleichzeitig die stupideste und körperlich anstrengenste. Die ungedeckten EC-Belege wurden regelmäßig von unserem Partnerunternehmen angefordert. Ich betreute die Märkte aus dem Berliner Raum, wo Kartenzahlungen das Hauptzahlungsmittel waren. Dementsprechende Mengen an Belegen sammelten sich kistenweise in unserem Archiv und es war eine echt ätzende Arbeit, diese schweren Kisten immer und immer wieder von oben nach unten, von links nach rechts zu stapeln und diese Belege herauszusuchen. Damit stand ich immer auf Kriegsfuß. Aber das war zum Glück nicht der Hauptteil meiner Arbeit.

Nach ein paar Jahren ernannte mich mein Abteilungsleiter zur stellvertretenen Gruppenleitung. Es gab Leute, denen das nicht so gut passte, andere hingegen waren sogar froh, denn ich war immer ein ruhiger und ausgeglichener Mensch. Ich denke die meisten meiner Kolleginnen haben gern mit mir zusammengearbeitet. Im Nachhinein ein gutes Gefühl. Eine Kollegin sagte sogar einmal, es wäre besser, ich würde nicht nur die Vertretung sein. Aber die volle Verantwortung hätte ich ehrlich gesagt nicht haben wollen.

So gingen viele Jahre ins Land. Jahre in denen es mit der Firma immer wieder auf und ab ging. Immer und immer wieder wurde uns mitgeteilt, dass es nicht gut aussähe, dass die Firma eventuell verkauft werden würde. Doch immer wieder haben wir uns irgendwie berappelt.

Vor 10 Jahren feierten wir dann sogar das 125jährige Firmenjubiläum gemeinsam mit allen Kollegen, die busseweise aus ganz Deutschland in den Borussia-Park gekarrt wurden.

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Es war ein rauschendes Fest bei dem weder Kosten noch Mühen gescheut wurden.

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Moderiert wurde das Programm von Barbara Schöneberger
Moderiert wurde das Programm von Barbara Schöneberger
Udo Jürgens als Star-Gast
Udo Jürgens als Star-Gast

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Und auch auf dem Firmengelände gab es ein weiteres Fest, welches für die Öffentlichkeit bestimmt war. Es war sehr schön! Mit Live-Musik und vielen Freunden haben wir ordentlich gefeiert!

Das Verwaltungsgebäude wurde verhüllt, damit keiner das Ereignis verpasst!
Das Verwaltungsgebäude wurde verhüllt, damit keiner das Ereignis verpasst!

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Ja, da war ich sogar noch blond...lange her!
Ja, da war ich sogar noch blond…lange her!

Doch die Euphorie war nicht von langer Dauer.

Kaiser’s – seit langen Jahren ein Teil der Tengelmann Unternehmensgruppe – wurde schließlich zur Kaiser’s Tengelmann GmbH. Und damit sollte bald eine große Veränderung anstehen.

Der Firmensitz wurde von Viersen nach Mülheim verlegt. Eine Veränderung, mit der ich nicht leben konnte. Für mich hieß es somit nach 15 Jahren, dass ich das Weite suche – meinen vermeintlich sicheren Job einfach so aufgab.

Richtige oder falsche Entscheidung? Woher sollte ich das zu dem Zeitpunkt wissen? Trotzdem: plötzlich 50 km mehr an Fahrtweg zu haben, war für mich ein No go! Zumal die Stimmung in der Abteilung eh nie die beste war. So traf ich die für mich beste Entscheidung – wenn auch mit einem sehr eigentümlichen Gefühl. Schließlich hatte ich mein halbes Leben in dieser Firma verbracht.

Doch eigentlich verließ ich nur das sinkende Schiff.

Trotzdem hat mein ehemaliger Chef noch zwei Mal angefragt, ob ich nicht doch wieder zurück kommen würde. Ich lehnte dies beide Male ab. Und das war auch gut so.

Denn nun steht Kaiser’s Tengelmann vor dem endgültigen Aus! Was im Jahr 1881 mit kleinen Tante-Emma-Lädchen begann soll nun für immer vorbei sein.

Der Knock-Out für das Kaffee-Kännchen
Der Knock-Out für das Kaffee-Kännchen

Das zeigt nicht nur dieser Artikel. Auch meine wenigen, noch in der Firma zurückgebliebenen Kolleginnen, mit denen ich neulich essen war, haben mir erzählt, dass zum Jahresende die ersten Kündigungen rausgehen. Es gibt offenbar kein Zurück mehr, für ein Unternehmen, dass bereits seit so unglaublich vielen Jahren besteht.

Auch wenn ich nun schon seit 5 Jahren kein Teil dieser Firma mehr bin, trifft es mich trotzdem irgendwie. Denn so ein bisschen war ich schon mit der Firma verheiratet, so blöd sich das auch anhört. Aber man hat so viele Jahre all seine Energie und vieles andere dort hineingesteckt. Und das ist jetzt alles aus.

Immer wenn ich an unserem alten Verwaltungsgebäude vorbeifahre, überkommt mich ein komisches Gefühl. Wenn ich dieses verlassene Geisterhaus sehe, in dem ich so viel Zeit verbrachte…

Einst mit Leben gefüllt, nun seit Jahren verlassen
Einst mit Leben gefüllt, nun seit Jahren verlassen

Wenigstens hat dieses Gebäude heute endlich einen neuen, guten zweck bekommen: es ist nun die Heimat von Flüchtlingen geworden. Sie haben dort vorerst ein sicheres Dach über dem Kopf. Dafür Daumen hoch!

Was man von den Mitarbeitern des Unternehmens nicht sagen kann. Sie stehen nun vor einer großen Veränderung. Für viele wird es sicher nicht leicht sein, eine neue Arbeit zu finden. All denen drücke ich die Daumen, dass sich dafür eine Lösung findet.

DIY – Bitte von den Gleisen zurücktreten! Der Zug fährt ein!

Mein Sohn liebt die BRIO-Holzeisenbahn am Spielzeugladen in der Fußgängerzone. Doch seit ich immer dicker und runder werde, kommen wir leider immer seltener dort hin.

Also, warum nicht selbst eine bauen?! Ich dachte mir, das kann ja nicht so schwer sein.

Darum habe ich bei IKEA ein paar verschiedene Schienen-Sortimente besorgt, sowie einen LACK- Couchtisch.Weiterlesen »

Der Countdown läuft: 10… – meine Schwangerschaft in der 39. Woche

Nun ist es bald so weit. Wir zählen von nun an die Tage runter…

Eine ganz schön aufregende Zeit! Es könnte ja jederzeit losgehen. Man achtet auf jedes Zwicken und Zwacken, wartet auf die ersten Wehen, oder – schlimmer noch – auf einen Blasensprung! (Hoffentlich passiert mir das nicht mal unterwegs!)

Heute hatte ich meine letzte Vorsorgeuntersuchung. Nur falls ich den Termin überschreite, soll ich mich noch mal in der Praxis blicken lassen.

Bis jetzt ist noch alles ruhig. Gestern Abend als ich im Bett lag, hatte ich mal eine etwas unangenehme Wehe, aber das war auch die Einzige. Heute am Wehenschreiber hatte ich eine Wehe mit einem Ausschlag von über 80, aber davon habe ich rein gar nichts gespürt.

Ansonsten ist noch alles gut. Das Baby liegt jetzt schon ein wenig tiefer im Becken, wenn auch noch nicht so richtig. Senkwehen habe ich keine bemerkt.

Ein Ultraschall wurde auch nicht mehr gemacht, ich habe also nicht die leiseste Ahnung, wie groß und wie schwer die junge Dame inzwischen sein könnte. Wir müssen uns also überraschen lassen!

Ich habe nun 14,2 kg zugenommen. Inzwischen ist sehr viel Wasser dabei. Ich habe tatsächlich nur noch ein einziges Paar Schuhe, das mir momentan passt. Und das sind ausgerechnet Sandalen! Zum Glück hat es aufgehört zu regnen.

Kaum zu glauben, aber: ich habe es heute endlich geschafft, meine Kliniktasche zu packen! Ich muss jetzt nur noch ein paar Sachen für’s Baby packen. Und das Geschwistergeschenk, das die Kleine ihrem großen Bruder mitbringt.

Das Beistellbett steht schon im Schlafzimmer bereit, der Stubenwagen für’s Wohnzimmer ist startklar. Heute habe ich noch den Bezug vom MaxiCosi gewaschen. Ich hoffe, ich bekomme den jemals wieder richtig drauf gezogen, falls er noch rechtzeitig trocken wird!

Ihr seht: es ist (fast) alles bereit! Sie darf also bald kommen!

Aber bitte nur nicht am Dienstag…denn da hat Papa einen Geschäftstermin. Er ist dann zwar „nur“ 110 km von zu Hause entfernt, aber wer weiß – vielleicht wird es ja eine Sturzgeburt! Wo ich durchaus nichts gegen hätte! Aber bitte nur nicht an diesem Tag! Papa muss schließlich an meiner Seite sein.

Aber eigentlich ist ja auch noch bis nächsten Samstag Zeit.

So lange darf sie auch gerne noch in meinem Bauch bleiben…nur bitte nicht länger…