„Der Dosenöffner“ oder „Kleine Gesten versüßen den Alltag“

Neulich klingelte es an der Tür und vor mir stand meine über 90jährige Nachbarin, eine Dosensuppe in der Hand. Sie leidet an Parkinson und lebt allein, seit ihr Mann im letzten Jahr verstorben ist. Sie schaffte es nicht, diese Dose selbst zu öffnen und bat mich daher um Hilfe, dankbar dafür, dass ich eigentlich immer zu Hause bin. Natürlich helfe ich ihr gerne. Sie nahm die nun geöffnete Dose freudestrahlend entgegen, machte sich mit zittrigen Händen wieder auf dem Weg zu ihrem Haus. Ich hatte Angst, dass ihr unterwegs die Hälfte der Suppe verloren geht, fragte, ob ich sie begleiten solle. Aber sie winkte dankend ab. Ich sagte ihr, sie kann jederzeit vorbeikommen, wenn etwas sein sollte.Weiterlesen »