2015

2015 – ein aufregendes, turbulentes Jahr. Es gäbe jede Menge zu erzählen, aber wer meinen Blog regelmäßig verfolgt, der weiß ja im Großen und Ganzen schon Bescheid.

Trotzdem gibt es einen kleinen Jahresrückblick. 12 Monate – 12 Bilder!

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Der Januar war eine große und freudige Überraschung für uns, hatten wir doch schon fast aufgeben, dass ich so bald wieder schwanger werden würde, nachdem ich im August zuvor eine Fehlgeburt erlitten habe. Doch mit der Freude schlich sich auch ein wenig Angst ein, davor dass es wieder passieren könnte.

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Die Erlösung kam im Februar mit diesem Ultraschallbild. Bei dem kleinen Gummibärchen war offensichtlich alles in bester Ordnung. Doch trotz dieser großen Erleichterung blieb immer ein wenig Angst irgendwo tief in mir drin. Glücklicherweise war diese völlig unbegründet.

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Im März nutzen wir den ersten frühen Frühlingstag für einen Besuch im Krefelder Zoo. Der Monat war gerade mal eine Woche alt und wir hatten schon Temperaturen von 18 ℃. Traumhaft! Das Beste daran waren jedoch die strahlenden Augen meines Sohnes. Ich liebe diese Tage an denen er rundum glücklich und zufrieden ist.

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Seine Augen strahlten auch an diesem Tag im April, als sein Spielturm endlich in unserem Garten errichtet wurde. Die Freude war riesig, erst recht als ein paar Tage später dann auch endlich Sand im Sandkasten war.

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Unser letzter Urlaub zu dritt im Mai war natürlich auch ein Highlight. Fliegen war toll, Bus fahren war toll, im Sand buddeln, im Wasser plantschen (wenn es nur nicht so kalt gewesen wäre), jeden Tag Eis essen, Taxi fahren, Bimmelbähnchen, ein Besuch im HardRockCafe, eine Kutschfahrt durch Palma – all das machte meinen Sohn sehr glücklich. Wobei der Urlaub für uns nicht wirklich viel mit Erholung zu tun hatte. Trotzdem war es das wert.

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Im Juni feierten wir unseren 5. Hochzeitstag – die hölzerne Hochzeit. Ein Familienfrühstück und ein Abend alleine mit meinem Mann in Köln mit Essen am Rhein und ein Besuch im Zirkus FlicFlac – ein Highlight. Aber auch ein Besuch im Duisburger Zoo, ein Ausflug zum Drachenfels und das Silbermond-Konzert versüßten uns diesen Monat. Ganz besonders: die Vorfreude meines Sohnes auf das Baby!

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Der heiße Sommer war für mich ziemlich beschwerlich und endlos lang. Mein Sohn trotze der Hitze – er hatte ja sein Planschbecken. Auch wenn das Wetter mal nicht ganz so gut war, hielt ihn das nicht davon ab mit Wasser zu matschen. Zwei Plaschbecken haben den Sommer nicht überlebt.

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Im August machten wir unseren letzten Ausflug zu dritt. Es ging in den Wildpark und es war ein wirklich herrlicher Tag. Trotz meiner Schwerfälligkeit. Es macht mich einfach immer so glücklich meinen Sohn so ausgelassen und strahlend zu sehen.

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Ganze acht Tage zu früh machte sich dann unser kleines Mädchen im September auf den Weg zu uns, und es lief alles so viel besser als ich erwartet hatte. Endlich war sie da! Der schönste Moment? Zu sehen, wie unsere Kinder ein noch zartes Band der Freundschaft knüpfen, welches nun von Tag zu Tag immer fester wird. Möge es nie zerreißen!

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Der milde Oktober war perfekt für unseren Wildfang endlich so richtig mit seinem Laufrad loszudüsen. Leider konnte ich oft nicht mit dabei sein, so war er meistens nur mit Papa unterwegs. Es macht ihm aber sichtlich Spaß und er hatte den Dreh ruck zuck raus.

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November. Meistens grau und usselig. Okay, dieses Jahr nicht so. Trotzdem ist Kuscheln mit meinen beiden Goldschätzen das Schönste – und es entlohnt für so mancherlei Stress und aufgeriebene Nerven. Denn anstrengend ist es oft genug mit zwei Kindern.

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Mein Highlight im Dezember war auf jeden Fall das PUR-Konzert. Ein Tag mit meiner Freundin, mit Musik die wir lieben. Die perfekte Auszeit für Mama! Davon kann ich noch eine Weile zehren.


 

Natürlich war das Jahr nicht nur voll mit Friede, Freude, Sonnenschein. Es war anstrengend. Sehr sogar. Die Schwangerschaft selbst war nicht so schön. Und mit der Autonomiephase meines Sohnes kann ich nicht immer gut umgehen. Ich hatte die Nerven oft blank liegen.

Auch mussten wir Abschied nehmen. Von meinem Opa, der am Anfang des Jahres nach langer Krankheit erlöst wurde. Und das Jahr endet auch mit einem Abschied. Selbst wenn man lieber nur auf die schönen Dinge zurückblickt, so gehört doch leider auch der Tod zum Leben. Was bleibt sind die Erinnerungen an unzählige schöne und lustige Momente mit diesen zwei Menschen, die mich mein ganzes Leben lang begleitet haben. Diese bleiben für immer. Wir werden uns wiedersehen.

Was uns im neuen Jahr erwartet? Stress bestimmt. Blanke Nerven. Schlaflose Nächte. Aber auch lautes Kinderlachen, strahlende Augen, pures Glück. Hoffentlich keine Abschiede. Außer von meinen überflüssigen Pfunden vielleicht. Die dürfen gerne verschwinden.

Und was noch?

Der erste Brei. Krabbelversuche. Die ersten tapsigen Schritte. Vielleicht die ersten Worte.

Außerdem der Start in den Kindergarten.

Es bleibt spannend. Ich würde mich freuen, wenn Ihr uns auch im nächsten Jahr wieder begleitet. Danke für Eure Treue!

 

 

Unsere Kindermund-Sprüche 2015

Die Sprache meines Sohnes ist irgendwann in diesem Jahr fast unbemerkt explodiert. Und seitdem redet er. Ohne Punkt und Komma. Den ganzen Tag.

Auf meiner Facebook-Seite habe ich seine Sprüche regelmäßig mit Euch geteilt. Hier kommt jetzt noch mal eine Zusammenfassung.

Viel Spaß!

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Mal sehen, was uns im nächsten Jahr erwartet. Es wird bestimmt wieder sehr viel zu lachen geben.

Was waren die besten Sprüche Eurer Kinder?

Nimm Dir Zeit

Zeit – sie verrinnt
Viel zu schnell
Wir eilen durchs Leben
Mit geschlossenen Augen
Gehetzt, gestresst
Vergessen, wie wertvoll jede Sekunde ist
Ein kostbarer Augenblick
Im Nu vorbei
Oft unbemerkt
Darum
Nimm Dir Zeit
Zeit, das Leben von allen Seiten zu betrachten
Zeit, das kleine Glück zu sehen
Zeit, die Welt zu beobachten
Zeit, um Neues zu entdecken
Zeit zum Träumen
Zeit, um Deinen eigenen Rhythmus zu finden
Zeit zum Leben, Lieben, Lachen
Augenblicke voll auszukosten
Mit Dingen, die Spaß machen
Mit den Menschen, die man liebt
Denn sie ist so schnell vorbei
Diese wundervolle Zeit

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Liebster Award – die Vierte!

Die liebe Kristine von Importkaaskop hat mich zum Liebster Award nominiert. Vielen lieben Dank! Ich stelle mich sehr gern Deinen Fragen – wenn auch ein bisschen verspätet.

Magst du den Herbst und warum bzw. warum nicht?

Ja, ich mag den Herbst – aber nur, wenn ich nicht allzu viel regnet. Was das schöne daran ist? Ich liebe es, wenn die Sonne auf die bunt gefärbten Blätter strahlt und die Welt sich in einem immer wieder neuen Kleid zeigt. Ein schöner Herbstspaziergang bei strahlendem Sonnenschein – einfach wundervoll.

Wenn Geld, Job, Sprache usw. keine Rolle spielen würden, wo würdest du gerne leben?

Genau da, wo ich jetzt bin. Ich liebe meine Heimat. Ich fahre zwar sehr gerne in ander Länder, um urlaub zu machen, aber ich freue mich immer wieder darauf, nach Hause zu kommen.

Welches typisch deutsche Gericht isst du besonders gerne?

Grünkohl. Aber nur von meiner Mama gemacht. Sie kann das nämlich am besten. Mmmmmmhhhhh… Äh, Mama!? Es wäre mal wieder so weit!

Was hält dein Partner vom Bloggen?

Hm. Weder gut noch schlecht findet er es. Ich denke, er sieht meine Freude daran und findet es deshalb ganz okay. Solange ich nicht ständig Fotos von ihm zeige.

Rotwein oder Weißwein?

Weiß. Weiß und süß. Sehr süß!!

Kochst du gerne oder ist das eher eine lästige Pflicht?

Ich esse gerne. Aber kochen?! Nicht gerade meine liebste Beschätigung. Mir fehlt die Zeit dazu. Und die Lust, danach alles wieder aufzuräumen.

Welches Lied hörst du zurzeit gerne?

„Weiße Fahnen“ von Silbermond. Ich liebe es. Und ich höre es im Moment sehr oft an, weil ich es demnächst in unserem heimischen Studio selbst mal einsingen möchte. Aber das mit dem Singen klappt im Moment nicht so gut. Seit der Geburt der Kleinen sind meine Bauchmuskeln verschwunden. Und die brauche ich leider zum Singen.

Welche Eigenschaft deines Kindes (oder deiner Kinder) bringt dich manchmal auf die Palme?

Eindeutig die Wut meines Sohnes. Aber die Phase geht hoffentlich bald vorbei.

Treibst du Sport und wenn ja, welchen?

Haha! Na ja, im Moment mache ich einen Rückbildungskurs. Pilates. Folter. Reicht das als Antwort? (Ich sollte aber was tun. Unbedingt.)

Planst du deine Blogposts oder schreibst du frei nach Schnauze?

Das ist unterschiedlich. Manchmal fällt mir was ein, und wenn ich gerade Zeit habe, schreibe ich direkt drauf los. Im Moment fehlt es aber immer an Zeit. Ich habe gerade einige Artikel auf Eis liegen. Die Idee ist da, nur die Zeit zum verbloggen fehlt.

Wieviel Zeit verbringst du pro Woche mit dem Lesen anderer Blogs?

Das ist zur Zeit auch eher wenig. Vielleicht ein bis zwei Stunden? Wenn überhaupt. Manchmal schade, vielleicht verpasse ich ja das Beste! Aber die Zeit mt den Kindern zu verbringen ist eindeutig wichtiger.


 

Das waren also meine Antworten auf Kristines Fragen. Ich nominiere jetzt drei ganz frische Bloggerinnen.

Marie von KampoNele

Nana von Koalakuss

Claire-Noelle von The Normal Life


Hier sind die Spielregeln:

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1000 Follower haben.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Und das sind meine Fragen an Euch:

  1. Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen, bzw. wie kamst Du auf die Idee?
  2. Wie hat Dich das Mama-Dasein verändert?
  3. Was machst Du am liebsten, wenn Du Zeit nur für Dich hast?
  4. Welchen Wunsch würdest Du Dir gern erfüllen – egal wie verrückt er sein mag?
  5. Was ist Dein Lieblingsoutfit?
  6. Welchen Beruf übst Du aus/hast Du ausgeübt und war das ein Traumjob oder doch die falsche Berufswahl?
  7. Was ist Dein Lieblingsbuch?
  8. Stadtbummel oder Online-Shopping?
  9. Denkst Du, dass Du Deinen Blog auch in 10 Jahren noch betreibst?
  10. Über welche Themen schreibst Du am liebsten? Was erwartet Deine Leser?
  11. Wohin möchtest Du unbedingt einmal verreisen?

Ich bin sehr gespannt auf Eure Antworten.

 

3 Monate

Habt Ihr diesen Satz auch oft zu hören bekommen? „Die ersten drei Monate sind die schwierigsten.“

Die sind jetzt vorbei. Und eigentlich war es nicht wirklich schwierig. Anstrengend schon manchmal, vor allem der Spagat zwischen zwei Kindern. Aber ich kann mich wirklich nicht beschweren.

Essen

Die kleine Pusteblume trinkt nach wie vor sehr langsam. Dass sie dabei einschläft kommt nicht mehr so häufig vor. Dafür ist es jetzt das neuste, mitten in der Mahlzeit das Saugen zu vergessen und stattdessen Mama anzustrahlen. Und schon ist der Hunger nicht mehr wichtig. Flasche noch halb voll? Egal! Hauptsache Mama lacht zurück. Dennoch trinkt sie besser (oder eher gesagt mehr) als zuvor. Und das sieht man auch.

Größe und Gewicht

Richtige Speckbeinchen bekommt die junge Dame jetzt. Auch im Gesicht wird sie immer runder.

Sie trägt Größe 62, wobei einige Sachen schon knapp werden, während sie in anderen noch versinkt.

Da wir heute bei der U4 waren, kann ich Euch ganz genau sagen, wie es aussieht. Sie ist nun 58 cm groß und wiegt 5.620 Gramm. Damit liegt sie knapp über der Mittellinie. Der Arzt sagt, sie ist sehr aufmerksam und auch sonst ist alles in bester Ordnung.

Der Babyschlaf und ich

Am liebsten schläft sie auch dem Bauch. Nachts in ihrem Bettchen jedoch nicht. Da wird auf dem Rücken geschlafen. Meistens schläft sie zwischen 19.30 und 20.30 ein. Etwa eine Stunde zuvor hatte sie ihre letzte Flasche.

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Wir legen sie nach wie vor abends im Wohnzimmer in den Stubenwagen, denn sie schläft zwar schnell ein, wuselt aber immer wieder rum und verliert den Schnuller. Und das gefällt ihr gar nicht. Das heißt, an manchen Abenden müssen wir ihr oft mehr als zehn Mal wieder den Schnuller geben, damit sie weiter schlafen kann. Ich würde sie eigentlich lieber oben ins Bett legen, doch jedes Mal nach oben zu rennen ist echt anstrengend und macht unseren wohlverdienten Feierabend erst recht zunichte. Daneben liegen zu bleiben ebenso, denn ich würde dann vermutlich sofort einschlafen und hätte auch nichts mehr vom Abend. Andererseits verbringe ich so immer die halbe Nacht auf dem Sofa, bis sie sich wieder zum Essen meldet. Und das ist meistens so zwischen 02.00 und 03.00 Uhr. Das kann aber auch schon mal 04.00 oder 05.00 Uhr werden. Sie hält schon verdammt lange durch. Dann gehe ich mit ihr rauf ins Schlafzimmer, füttere sie, lege sie hin und sie schläft weiter. Meistens sofort. Manchmal strahlt sie mich aber auch noch ein paar Minuten an. Ich halte ihre kleine Hand und sie schlummert friedlich ein. Dann wacht sie meistens erst gegen 09.00 Uhr wieder auf. Das kann auch schon mal eine Stunde eher sein, manchmal aber auch eine Stunde später. So kann das wirklich gerne bleiben.

Oft haben mein Sohn und ich schon in Ruhe gefrühstückt, da meldet sie sich erst wieder. Ist sie schon vorher wach, liegt sie in ihrer Schaukel während wir essen. Da ist sie immer ziemlich zufrieden.

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So ist es morgens immer recht entspannt. Nur ich habe irgendwie nie genug Zeit, mich fertig zu machen. Mein Schlaf ist mir im Moment zu wichtig.

Spielen und Ruhen

Der Tagesschlaf hat sich allerdings krass gewandelt. Meistens schläft sie nur noch eine halbe Stunde am Stück.

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Dann will sie spielen. Besonders gerne hält sie jetzt ein kleines Stofftier in der Hand, das dann mit großer Begeisterung eingespeichelt wird, bis es trieft.

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Ein kleines Spielzeug hängt im Stubenwagen. Auch das versucht sie sich in den Mund zu stecken. Das Dumme ist nur, dass es festgebunden ist und damit immer zu weit vom Mund entfernt. Das ärgert sie dann schon mal und sie macht ihrem Unmut lautstark Luft.

Der Spielbogen ist jetzt auch interessant für sie. Hier gibt es ja so viel zu gucken!

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Außerdem „unterhält“ sie sich mit allem und jedem. Ob Mensch, Stofftier oder Tempo-Box, ganz egal ob das Gegenüber antwortet oder nicht.

Nach einer dreiviertel Stunde muss sie sich dann meistens wieder ausruhen.

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Schreien

Das kann sie gut. Und laut. Wenn sie wütend ist, dass ich sie weggelegt habe zum Beispiel. Oder wenn die Flasche nicht schnell genug kommt. Wenn ich sie dann hoch nehme, stößt sie ein lautes, dunkles Brummen aus, als wollte sie sagen „Das wurde aber auch Zeit!“. Sie weint auch wenn sie zu müde ist. Dann lege ich sie aber einfach hin, Schnuller in den Mund, und schon ist sie ruhig. Natürlich weint sie auch manchmal ohne erkennbaren Grund. Dann tragen wir sie so lange, bis sie zur Ruhe gekommen ist.

Lieblingsplatz

Das ist längst nicht mehr mein Bauch, auf dem sie immer so gern gelegen hat. Nee, denn da sieht man ja nichts. Am liebsten wird sie getragen, in aufrechter Position. Oder sitzt auf meinem Schoß. Von da aus kann man auch alles gut beobachten.

Kompliziert

Nach wie vor ist es abends schwierig, denn da weint die Kleine oft, will getragen werden. Vor allem dann, wenn auch der Wildfang ins Bett soll. Meistens gelingt es nicht, sie vorher ins Bett zu legen. So lange Papa da ist, ist das alles kein Problem. Aber leider ist er im Moment so oft auf Geschäftsreise, dass ich gerade ein wenig auf dem Zahnfleisch gehe. Ich versuche so oft es geht Oma einzuspannen, aber das geht natürlich nicht immer. Dann passiert es meistens, dass ich das kleine Mädchen schreiend weglegen muss, der Wildfang sich weigert, ins Bett zu gehen, ich ihm nicht die nötige Zeit lassen kann, die er braucht, denn ich muss mich ja um seine Schwester kümmern. So schreit sie manchmal 10 Minuten, bis der Große im Bett ist, den ich dann auch oft weinend zurücklassen muss. Ich hasse diese Tage. Und ich hoffe, dass sich das bald besser einspielt.

Der große Bruder 

Ich will es nicht zu laut sagen, aber ich glaube, dass er sich so langsam an die Situation gewöhnt hat. Dass er seine kleine Schwester lieb hat, haben wir ja schon kurz nach ihrer Geburt erleben dürfen. Aber nun kommt er auch besser damit klar, dass er nicht mehr die ungeteilte Aufmerksamkeit von uns bekommt. Die Wutanfälle werden weniger und gehen auch schneller vorbei, als es sonst der Fall war. Und gestern so – wir spielten gerade zusammen – als die Kleine mal wieder anfing zu weinen und ich unser Spiel deshalb zum wiederholten Male unterbrechen musste, sagte ich zu ihm „Manchmal ist Deine Schwester ganz schön anstrengend.“ Da sagte er: „Aber sie ist doch lieb!“

Wo er Recht hat…

#ichhabesgesagt – Wie ich die wundervollste(n) Nachricht(en) der Welt verbreitet habe

Ein anderes Körpergefühl, ein leichtes Ziehen im Bauch, ein besonderes Strahlen – die Zeichen stehen auf Schwangerschaft.

Wer von Euch schon Kinder hat, kennt dieses besondere Gefühl. Doch wie sage ich es meinem Liebsten? Und wie teilen wir es dem Rest der Familie mit?

An einem Tag im August 2012 wurde ich zum ersten Mal schwanger. Nicht ahnend, dass es sofort klappen würde. So wollten mein Mann und ich in Ruhe unseren Urlaub genießen. Doch schon nach ein paar Tagen kam es mir komisch vor und ich sagte meinem Mann, dass ich das Gefühl habe bereits schwanger zu sein. Aber konnte das sein? Na ja, möglich wäre es schon. Und jetzt? Machen wir im Urlaub einen Test? Wir entschieden uns dagegen. Trotzdem habe ich mich nicht mehr getraut, Alkohol zu trinken. Ich war mir sicher, dass mein Gefühl mich nicht trügt.

Meiner besten Freundin, die zufällig mit ihrer Familie im Nachbarort Urlaub machte, erzählte ich davon, als wir uns an einem Abend in unserem Urlaubsort trafen. Sie war völlig aus dem Häuschen und total gespannt. Wie ich selbst auch.

Als der Urlaub zuende war und wir wieder Zuhause, besorgte ich gleich einen Test. Er war ohne Wartezeit sofort positiv. Trotzdem machte ich noch einen zweiten Test. Und da saßen mein Mann und ich nun – völlig perplex und ungläubig. Wir bekommen ein Baby!

Und wann wollen wir es unserer Familie sagen? Wir entschieden uns zu warten, bis ich meinen ersten Vorsorgetermin hatte.

Doch schon einen Tag später kam ein Anruf von meinem Bruder: „Du wirst wieder Tante!“ Waaaas?! Aber ich bin doch jetzt dran. Und Du wolltest doch gar keine Kinder mehr…!!! Das sprach ich natürlich nicht laut aus.

Mein Bruder hatte zu dem Zeitpunkt bereits drei Kinder, von seiner Ex-Frau. Die ist mit den Kindern in die Schweiz abgehauen und seit Jahren haben wir sie nicht mehr zu Gesicht bekommen. Er ist der arme Depp, der nur noch blechen und seine Kinder nicht sehen darf. Deshalb wollte er nicht mehr. Doch seine neue Frau wollte. Und so verkündete er mir diese Nachricht, wo ich doch die selbe Nachricht für ihn hatte. Aber ich schwieg. Zwei Wochen lang.

In der 9. Schwangerschaftswoche sollte es dann soweit sein. Ich besorgte zwei kleine Schachteln und zwei Schnuller. Vom ersten Ultraschallfoto machte ich eine Kopie, rollte sie zusammen und band sie am Schnuller fest.

Wir besuchten zuerst meine Schwiegermutter. Wir wollten ihr die frohe Botschaft zuerst überbringen, da sie es zu der Zeit sehr schwer hatte, denn sie hatte innerhalb kürzester Zeit ihren lieben Mann und ihre Mutter verloren. Als sie die kleine Schachtel öffnete, brach sie sogleich in lauten Jubel aus! Die Freude war übermäßig groß. Umso schwerer fiel es ihr, noch ein paar Wochen Stillschweigen zu bewahren.

Am nächsten Tag liefen wir bei meinen Eltern auf. Ich überreichte meiner Mutter die Schachtel und sie schlug sich nur die Hände vor’s Gesicht und sagte erstmal gar nichts. Dann „Oh nein!“. Mein Vater verstand nur Bahnhof. Bis ich ihn auch aufklärte. Er war sichtlich erfreut, meine Mutter wohl eher geschockt. „Ihr wolltet doch unbedingt noch ein Enkelkind. Jetzt bekommt Ihr halt gleich zwei!“, sagte ich. Auch wenn wir uns das alle irgendwie nicht so gedacht hatten.

Dann rief ich meinen Bruder an und sagte ihm, dass er Onkel wird. Baff! Und seine Frau? Noch weniger über die Tatsache erfreut, dass wir gleichzeitig schwanger sind, als ich. Und es stellte sich heraus, dass sie lediglich einen einzigen Tag vor mir ausgezählt war. Am Ende kam es jedoch so, dass mein Neffe drei Wochen früher geboren wurde. Und letztendlich ist es für die Jungs toll, dass sie einen Cousin im gleichen Alter haben – auch wenn sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Ihr kennt das sicher: Kaum ist das erste Kind auf der Welt, fragt jeder, wann denn das zweite kommt. „Gar nicht“ lautete meine Antwort dann immer. Nein, wir hatten wirklich keinen leichten Start mit unserem Sohn, war er doch ein Schreibaby.

Doch irgendwann ließ mich der Gedanke an ein Geschwisterchen für meinen Wildfang nicht mehr los und so entschieden wir uns doch dafür. Als der Entschluss stand, wollten wir jedoch eigentlich noch ein paar Monate damit warten. Aber wir sahen das nicht allzu eng und sofort wurde ich wieder schwanger.

An einem Grillabend im Juli 2014 mit unseren Eltern war mir klar, dass ich es an dem Tag erzählen muss, obwohl ich erst in der 7. Woche und noch nicht beim Arzt war. Aber meine Mutter „drohte“ an, dass sie einen lieblichen Weißwein mitbringen würde. Und das sage ich nie nein. Welche Wahl blieb mir also? So nahm ich ein schönes Foto von einem Sohn und beschriftete es mit den Worten: „Bald bin ich großer Bruder!“ und packte das Bild in einen knallblauen Rahmen und wickelte es in Geschenkpapier. Die Familie kam, Mama drückte mir besagten Wein in die Hand. Ich wiederum übergab unseren Müttern das Bild. Und genau wie beim letzten Mal: Meine Schwiegermutter sprang im Dreieck vor Freude und meine Mutter starrte auf das Bild und sagte erstmal nichts. Was aber daran lag, dass sie nur auf meinen Sohn, nicht jedoch auf den Text geachtet hatte. Als es dann Klick gemacht hatte kam es wieder: „Oh nein!“ Schon wieder geschockt? Na ja, gefreut hat sie sich, aber nicht so früh damit gerechnet.

Doch leider dauerte es nicht lange, bis ich ihnen die traurige Nachricht überbringen musste: Es gab kein Baby. In der 9. Woche hatte ich eine Fehlgeburt. Alle Träume, Hoffnungen und Wünsche waren plötzlich wie eine Seifenblase zerplatzt.

Ich brauchte eine Weile, um mich davon zu erholen – trotzdem ging es schneller als gedacht, denn mein Sohn war mein Seelenheiler. Er brachte mich schnell auf andere Gedanken. Und gleichzeitig stand fest, dass wir es sofort weiter versuchen würden. Denn jetzt wollte ich es umso mehr.

Doch es klappte nicht so schnell, wie bei den ersten beiden Malen. Warum? Weil dieses Mal der Kopf viel zu sehr im Spiel war? Vielleicht. Aber vielleicht war auch mein Körper einfach noch nicht so weit.

Letztendlich vergingen etwa fünf Monate. Ich wurde wieder schwanger und merkte es zunächst nicht mal selbst. Ich glaube, ich war bereits in der 7. Woche als mir ein Licht aufging und ich einen Test machte. Ich rannte gleich rauf zu meinem Mann ins Büro und legte ihm einfach nur den Test auf den Tisch. Sehr romantisch, ich weiß. Trotzdem freuten wir uns einfach. Doch mit der Freude kam auch die Angst, dass es wieder passieren könnte…

Der erste Termin beim Arzt brachte große Erleichterung, auch beim nächsten Mal war alles in Ordnung. Zeit, es der Famile zu sagen. Ich kaufte zwei kleine Eisbären aus Plüsch und hing ihnen mit einer dicken, blauen Schleife jeweils einen Schnuller um den Hals. Versteckt in einer kleinen Tüte machten sich die beiden auf den Weg zu den Großeltern. Obwohl es ja erst in diesem Jahr war, weiß ich nicht mehr, wer zuerst die frohe Nachricht bekam. Meine Mama war auf jeden Fall dieses Mal genau so aus dem Häuschen, wie die andere Oma. Sie fragte sich schon, ob es denn jetzt vielleicht gar nicht mehr klappen wird. Umso größer war die Freude.

Im Sommer dann gab es noch eine klitzekleine Verkündung. Schon seit der 12. Woche war es ziemlich sicher, dass wir wieder einen Jungen bekommen würden. Danach zeigte er sich jedoch nicht mehr und in der 26. Woche war der Zippel plötzlich abgefallen. Ich konnte es selbst kaum glauben, hatte ich mich doch schon so mit meinem kleinen Sam angefreundet.

Trotzdem war ich sehr glücklich und rannte sofort in den nächstbesten Laden und kaufte ein paar Mädchensachen. Meiner Schwiegermutter, die während meines Arzttermins auf meinen Sohn aufpasste, zeigte ich nur das pinke Shirt und sie freute sich riesig.

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Dann fotografierte ich meine Errungenschaften und schickte das Bild gleich meinem Mann, der leider auf Geschäftsreise war, und meinen Eltern, die gerade ihren Urlaub in Italien verbrachten. Deren Antwort kam prompt und die Freude war übermäßig groß, dass es doch ein Mädchen wird. Und Papa? Der hat es als letzter erfahren, kam er doch erst abends aus seinem Meeting. Aber auch er freute sich sehr und war stolz, dass er „eben alles hinkriegt „!


So wurden also unsere Baby-News verkündet!

Wie war das bei Euch so? Ihr wollt es uns erzählen? ! Dann nehmt doch auch an dieser tollen Blogparade teil, die Terrorpüppi ins Leben gerufen hat: #IchHabEsGesagt

Jetzt seid Ihr dran!

Mein Ort – meine Heimat

Heute nehme ich Euch mit nach Hause. Also nicht in mein Haus, das kennt Ihr ja schon. Vielmehr zeige ich Euch den Ort, an dem mein Herz so hängt. Der Ort, den ich niemals verlassen möchte: Meine Heimat!

Ich lebe hier seit ich vier Jahre alt bin. Als mein Bruder zur Schule gehen sollte sind wir nach Brüggen gezogen, in eine kleine Drei-Zimmer-Wohnung. Wir wohnten nun mitten in der Fußgängerzone. Und mir hat das immer gefallen. Und dort lebte ich sehr lange. Ich bin mit 22 innerhalb des Hauses umgezogen. Ein paar Jahre später dann um die Ecke.

Und nun ist unser Häuschen auch nur 700 m von der Fußgängerzone entfernt.

Da unser Ort ein Luftkurort ist, haben hier im Sommer auch Sonntags die Geschäfte geöffnet. Und hier ist auch regelmäßig etwas los. Vom Burgfestival mit Verkaufsständen und Live-Musik, über internationale Abende, Spargelmarkt, Büchermarkt, Mittelaltermarkt, Weihnachtsmärkte – es gibt immer etwas zu feiern. Langweilig wird es nie.

Aber jetzt zeige ich Euch meinen Ort in allen Jahreszeiten. Wir fangen mit dem Winter an, weil wir ja auch jetzt gerade Winter haben.

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Die Burg Brüggen

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Die alte Brüggener Mühle

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Diese Bilder sind bereits 2010 entstanden. Ich glaube danach lag hier nie wieder so viel Schnee.

Jetzt zeige ich Euch ein paar Bilder aus dem „Depot“. Was früher ein militärisches Sperrgebiet war, ist heute Naturschutzgebiet, in dem viele Tiere frei leben. Rehe, Hirsche, Wildschweine, Rinder, Wildpferde – in stillen Momenten kann man diese beobachten.

 

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Endlose Rad- und Wanderrouten führen durch dieses Gebiet. Aber man kann sich auch leicht verlaufen, wenn man nicht aufpasst.

Wunderschöne Spazierwege gibt es auch an der Schwalm entlang, so wie hier, an einem Tag im Januar.

 

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Abendhimmel im Februar

Ganz in unserer Nähe gibt es ein kleines Waldstück, in dem wir gern spazieren gehen. Daran grenzen viele Pferdekoppeln, die bei meinem Sohn besonders beliebt sind.

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Jetzt gehen wir noch ein Stück an der Schwalm entlang, an einem schönen Tag im März. Hier kann man jede Menge Tiere sehen. Neben Enten, Schwänen und anderen Wasservögeln auch manchmal Nutrias.

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Ist es nicht wunderschön hier?

Aber noch viel schöner ist es im Frühjahr, wenn das Leben erwacht und alles wieder grün wird und blüht. Zweifellos meine liebste Jahreszeit.

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Im Sommer ist es hier genauso schön. Im Schatten der Bäume lässt es sich gut aushalten.

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Rückkehr von unserer Waldrunde. Gleich sind wir zuhause.

Im Nachbardorf gibt es einen schönen, kleinen See, um den man seine Runden drehen kann.

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Home is where your heart is

Und so schnell kommen wir schon wieder im Herbst an. Noch eine kleine Runde um einen weiteren schönen See in der Nähe.

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Und nach einem herbstlichen Spaziergang durch den Ort verweilen wir noch eine Weile vor dem Spielzeugladen in der Fußgängerzone. Dort kann man so wunderbar spielen. Und danach? Vielleicht noch ein Eis in der besten Eisdiele der Welt? Ja, wieso nicht!

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Ja, hier ist es wirklich schön. Deswegen hängt auch mein Herz an diesem Ort. Klein, aber fein ist es hier. Und man hat doch alles, was man braucht.

Ich hoffe, Euch hat der kleine Ausflug gefallen.