Sein Spaß ist mein Sport

Gestern gab es für unseren Wildfang ganz viel Exklusiv-Zeit. Die kleine Schwester blieb mit Oma zu Hause und wir machten uns schon früh auf den Weg ins Oki Doki Kinderland, damit mein Sohn (und auch wir) nach Herzenslust spielen und toben konnte. Als wir dort ankamen, wusste er erst mal nicht, wo er zuerst hin soll und rannte wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend. Und wir hinterher.

Es gibt hier jede Menge zu entdecken. Und Mama und Papa haben fleißig mit getobt.

Ich muss zugeben, dass das Trampolinspringen für meinen Beckenboden schon eine große Herausforderung war. Aber was tut man nicht alles…

Auch der Kletterturm hatte so seine Tücken – vor allem für Mama und ihre überflüssigen Pfunde.

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Ohne Worte.

Auch auf die Wellenrutsche habe ich mich wieder getraut.

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Trotz mehrfacher Schädigung meines Steißbeins. Aber dieses Mal scheint alles gut gegangen zu sein.

Körperlich gefordert hat mich auch das Nachlaufen auf dem Luftkissen.

Spaß gemacht hat es aber – trotz Schnappatmung.

Wir blieben etwa 3 1/2 Stunden dort und haben so ziemlich jede Spielmöglichkeit mitgenommen.

Wir ahnten, dass es schwer werden würde, unseren Sohn wieder dort wegzubewegen – deswegen hatten wir noch ein Ass im Ärmel. Eine „Überraschung“! Das zog – und so konnten wir den Hallenspielplatz ohne Probleme verlassen.

Nach einer kurzen Fahrt kamen wir an den zweiten Zielpunkt unseres Ausflugs an: den Diepeshof. Ein Kinderbauernhof mit Hofcafé. Dort haben wir uns erst einmal gestärkt.

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Anschließend schauten wir uns die Tiere auf dem Hof an. Besonders süß waren die kleinen Ferkel.

Und dann kam das Highlight! Mein Sohn hat sich schon sooo lange gewünscht auf einem Pony reiten zu dürfen. Dieser Wunsch wurde erfüllt – trotz des schlechten Wetters. Denn gerade dann fing es an zu regnen. Mal ganz abgesehen von dem Sturm. Ihm machte das nichts aus.

Und sogar Mama hat mitgemacht. Der arme Gaul, der mich schleppen musste…

Ich habe seit mehr als 20 Jahren nicht mehr auf einem Pferd gesessen und ich hatte vergessen, was das für eine wacklige Angelegenheit ist. Dazu noch der Sturm, mit dem ich auf offenem Feld echt zu kämpfen hatte. Ich bin zu alt für den Scheiß. Wirklich.

Muskelkater. Ehrlich jetzt.

Und dann sind wir auch noch richtig nass geworden. Ich habe am Ende so gefroren, dass mir erst spät abends bei einem heißen Bad wieder warm wurde. Auch so war ich echt kaputt von so viel sportlicher Betätigung. Mein Sohn ebenfalls. Wir hatten Mühe ihn auf der Heimfahrt wach zu halten.

Hauptsache wir hatten einen schönen Tag! Der Ausflug war rundum gelungen und mein Sohn hat die Zeit nur mit Mama und Papa genossen – aber nächstes Mal will er seine Schwester mitnehmen. „Du kannst sie ja tragen, Mama!“ Ja, kann ich…

3 Gedanken zu “Sein Spaß ist mein Sport

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