Für Euch getestet: Das HiPP Babysanft Kinder-Sonnenspray

Am Samstag war ein wunderschöner, sonniger Tag. Da wir einiges zu erledigen hatten, haben wir die Oma gebeten schon Vormittags unseren Sohn zu einem Spaziergang abzuholen.

Auch wenn die Sonne jetzt noch nicht sehr stark brennt,  ist es wichtig, den Sonnenschutz nicht zu vergessen – gerade für zarte Kinderhaut.

Das war die perfekte Gelegenheit, das neue Hipp Babysanft Kinder-Sonnenspray zu testen.Weiterlesen »

What about Speck?

Manche von Euch fragen sich vielleicht, was mein Diät-Projekt gerade so macht. Ehrlich gesagt, frage ich mich das auch.

Seit nunmehr 13 Wochen versuche ich abzunehmen. Erst das Suppen-Desaster, und seitdem versuche ich es mit Schlank-im-Schlaf (SiS). Und am Anfang fiel mir das echt leicht.

Morgens ein süßes Frühstück. Eiweißfrei, aber dafür sind Kohlenhydrate erlaubt. Bei meinem BMI darf ich 75 Gramm Kohlenhydrate zu mir nehmen. Okay, meistens überschreite ich diese Menge (leicht). Aber es ist schwer, sich immer ganz genau daran zu halten. Wichtig ist, dass ich mindestens 5 Stunden lang satt bin. Denn so lange sollte die Pause zwischen den drei Mahlzeiten sein, die ich am Tag einnehmen darf. Doch meistens ist die Pause sogar noch länger, weil das Timing mit den Kindern nicht immer ganz hinhaut.

Mischkost beim Mittagessen klappt am besten. Wenn es schnell gehen soll, gibt es Brot, im besten Fall Eiweißbrot, mit Schinken, Braten oder diversen Käsesorten. Dazu Gemüse oder Obst. Manchmal Salat mit geräucherter Forelle. Immer ein Glas Saft dazu. Hin und wieder dürfen es auch Nudeln sein. Hauptsache ich vergesse das Eiweiß nicht dazu.

Und Abends braten wir uns oft Hähnchenbrustfilets oder mal ein Steak, dazu frische Tomaten, Salat oder Gemüse. Oder eben nur mal Eiweißbrot mit Belag. Wenn ich nicht besonders hungrig bin, trinke ich auch einfach mal nur ein Glas Milch und esse eine Scheibe Käse. Bloß keine Kohlenhydrate.

Wie ich gerade schon sagte, fiel mir das bis jetzt relativ leicht. Und immerhin habe ich bereits 5 kg abgenommen.

Aber: Seit ein paar Wochen schon habe ich absoluten Stillstand. Es geht mal ein paar hundert Gramm rauf, dann wieder runter. Aber es tut sich nicht wirklich etwas. Und das ist dann irgendwann ganz schön frustrierend. Wofür das Ganze, wenn eh nichts mehr passiert?

Tja, und dann hatte mein Mann letzte Woche Urlaub. Und wir beschlossen, dass die Diät auch gerade Urlaub hat, denn uns beiden fällt es zunehmend schwer.

So aßen wir letzte Woche: Pizza, Pommes, Griechisch, Eis, McDonalds, Pasta – und tatsächlich habe ich auch noch eine große Tafel Schokolade gekauft. Und jeden Abend habe ich Saft getrunken, in rauen Mengen. Denn meinen Orangensaft vermisse ich am meisten.

Auch wenn wir uns seit Montag wieder an unsere Diätpläne halten, hatte ich gestern dennoch Angst, mich auf die Waage zu stellen. Donnerstag ist immer mein Wiege-Tag.

Und das Ergebnis? Es ist nichts passiert. Ich bin nach wie vor noch bei genau – 5 kg!

Puh… ich hatte eher mit + 2 kg gerechnet, deswegen war ich schon etwas erleichtert.

Trotzdem überlege ich, wie lange ich das noch durchziehen kann und möchte. Wichtig wäre es, auch wieder ein bisschen Sport in den Alltag einzubauen. Aber seit ein paar Wochen kann ich mich nicht mal dazu aufraffen, wenigstens 10 Minuten ein paar Bauchübungen zu machen.

Der Bauch ist nach wie vor mein größtes Problem, sieht er doch immer noch nach Babybauch aus. Und von meinen Wunschgewicht bin ich auch immer noch mindestens 13 kg entfernt.

Es steht mir also noch ein langer Weg bevor, um mich endlich wieder richtig wohlfühlen zu können.

Ich frage mich daher, wie ich diesen Weg weiter beschreite. Ist die SiS-Diät nach wie vor das richtige? Oder würde es mir leichter fallen mit 5:2 (Fünf Tage normal essen, 2 Tage fasten)? Oder vielleicht sogar Weight Watchers?

Wie sind Eure Erfahrungen? Hat jemand von Euch schon mal richtig gute Erfolge erzielt bei einer Diät?

To be continued…

 

Kita-Luft geschnuppert

Letzten Donnerstag war es so weit. Mein Sohn sollte seinen ersten Schnuppertag im Kindergarten haben.

Um ihn ein wenig auf die Kita vorzubereiten, haben wir ihm das Buch Mein Kindergarten gekauft, welches er sehr gerne liest. Ich habe ihm in den Tagen davor immer wieder erzählt, dass er jetzt bald schon mal für einen Tag in den Kindergarten gehen kann. Wir haben ihm extra dafür auch Hausschuhe gekauft und ich sagte ihm, dass er allein im Kindergarten bleiben kann, wenn er das möchte. Und wenn nicht, würde ich bei ihm bleiben.

Als der Tag dann kam und ich ihn morgens geweckt habe, sagte er gleich: „Ich will nicht in den Kindergarten!“ Obwohl er sich die Tage zuvor so darauf gefreut hat. Und es dauerte keine fünf Minuten, da hatte er seine Meinung auch schon wieder geändert.

Deshalb machten wir uns nach dem Frühstück auf den Weg und auf der Fahrt sagte ich ihm nochmal, dass ich nach Hause fahren würde, wenn es für ihn in Ordnung ist, und dass die Erzieherinnen auf ihn aufpassen würden. „Aber Du sollst nicht wegfahren!“

Das wäre auch okay, doch das hatte er schon längst wieder vergessen, als wir am Kindergarten ankamen. Wir waren pünktlich um 08.30 Uhr dort. Kaum hatten wir den Gruppenraum betreten, sagte er nur noch „Mama, kannst Du mir meine Hausschuhe anziehen?“, und weg war er! Von dieser Sekunde an war ich total abgeschrieben. Eine Erzieherin fragte ihn nach ein paar Minuten, ob er mir noch Tschüss sagen wollte, und er rief dann nur aus der Ferne „Tschüss Mama!“ und hat kurz gewunken. Wie, und das war’s jetzt? Kein Küsschen? Nicht mal drücken? Ich blieb noch zwei Minuten stehen und sah ihm zu, wie er alles erkundete, ging dann noch mal kurz zu ihm und sagte „Ich fahre dann jetzt. Ich hole Dich später wieder ab.“ Er sah mich nicht mal richtig an. „Bis später, Mama!“

Tja, so ging ich dann – schweren Herzens und erleichtert zugleich. Als ich im Auto saß, konnte ich mich aber nicht mehr zusammenreißen und heulte erst mal eine Runde.

Den Kindern Wurzeln zu geben, ist nicht schwer. Ihnen Flügel zu verleihen hingegen ist gar nicht so einfach. Was die Muttergefühle so mit einem anstellen – unglaublich.

Nun war er also zum ersten Mal in der Obhut von Fremden. Bisher haben ihn nur die Großeltern betreut, wenn wir mal etwas vor hatten. Und obwohl ich traurig war, obwohl mir dabei ein bisschen mulmig war, war ich doch auch froh, dass es so reibungslos klappte und er keine Angst hatte. Das zeigte mir nur umso mehr, wie reif er schon längst dafür ist.

Als ich zuhause ankam, saß mein Mann auf dem Sofa und fragte nur „Und?“ – und schon fing ich wieder an zu heulen. „So schlimm?“ Ich sagte nur „Muttergefühle“ und brauchte dann wieder eine Weile, um mich zu erholen.

Die Kleine schlief auch noch und es war so furchtbar ruhig im Haus, wo hier doch sonst immer jemand rumwuselt, der ohne Punkt und Komma quasselt, Fragen stellt oder singt. Zuerst wusste ich nicht viel mit mir anzufangen, doch dann entschloss ich mich dazu, den riesigen Korb mit Kindersachen für den Verkauf bei eBay zu fotografieren, der schon seit Wochen unbeachtet in der Ecke stand.

So ging die Zeit doch recht schnell um, und um 12.00 Uhr machte ich mich dann schließlich auf den Weg, um den Wildfang wieder abzuholen.

Als ich an der Kita ankam, waren alle Kinder draußen auf dem Spielplatz. Ich habe meinen Sohn sofort entdeckt. Er stand an einem großen Eimer, der mit Wasser gefüllt war, und warf Sand hinein. Natürlich. Wo es etwas zum Matschen gibt, ist er zur Stelle. Ich blieb ein paar Meter entfernt stehen und beobachtete ihn. Er schien absolut zufrieden zu sein. Als er mich nach einer Weile entdeckte, kam er angerannt und rief: „Mama, endlich bist Du wieder da!“ und sagte jedoch im gleichen Atemzug: „Ich möchte aber noch ein bisschen hier bleiben!“ Und schon war er wieder weg.

Die Erzieherin erzählte mir, dass alles sehr gut geklappt hat. Er hat mit den anderen zusammen gefrühstückt, sich vorlesen lassen und mit ein bisschen Überredungskunst auch die Windel wechseln lassen. Die meiste Zeit rannte er jedoch herum, wie ein aufgescheuchtes Huhn und ich sagte ihr, dass er meistens in Bewegung ist. Erst recht, wenn es so viel Neues zu entdecken gibt. Dann hat er noch mit einer Tube Klebstoff alles eingesaut und ich musste innerlich ein bisschen schmunzeln. Das ist typisch für ihn.

Als wir schließlich wieder im Auto saßen, erzählte er mir, was er alles gemacht hat. „Wir haben im Kreis gesessen und dann haben wir gesungen. Drei Lieder haben wir gesungen. Auch das Lied von der Schlange. Die macht immer Tzzz,Tzzz, Tzzz! Und wir haben gefrühstückt und mit den Autos gespielt und dann waren wir auf dem Spielplatz!“ Er schien begeistert zu sein und ich war froh, dass er offensichtlich so viel Spaß hatte. Er freut sich jetzt schon auf das nächste Mal!

Nun hat er jeweils im Juni und im Juli noch einen Schnuppertag, bevor es dann am 22. August richtig losgeht. Ich bin sehr gespannt, wie er es findet, bald jeden Tag in die Kita zu gehen. Ich werde natürlich davon erzählen, wenn es so weit ist.

Unsere lange, bunte Woche 14.-22.05.16

Am Freitag dem 13. haben wir die letzten Sonnenstrahlen eingefangen und freudig auf Papa gewartet, der nach 5 Tagen Geschäftsreise endlich wieder nach Hause kommen sollte und dann sogar die folgende Woche frei hatte.

Als der Wildfang Samstag Morgen aufwachte, war er völlig aus dem Häuschen, weil Papa endlich wieder da war! Wir ließen den Tag gemütlich angehen. Doch am Nachmittag machte ich mich dann mit meiner Freundin auf den Weg nach Dortmund.

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Wir hatten Karten für das Silbermond-Konzert und ich freute mich riesig. Die Fahrt klappte reibungslos und das, obwohl anfangs Stau rund um Dortmund gemeldet war, weil der BVB natürlich ausgerechnet an dem Tag auch ein Spiel hatte. Aber als wir und dem Ziel näherten, hatte das Spiel bereits begonnen und der Stau sich aufgelöst.

Wir warteten etwa 1 1/2 Stunden vor der Westfalenhalle auf Einlass und haben uns im wahrsten Sinne des Wortes den Arsch abgefroren. Es war so bitterkalt, dass ich mich geärgert habe, nicht meinen Wintermantel angezogen zu haben. Aber das fand ich so absurd, saß ich doch am Tag zuvor noch mit Sommerkleid den ganzen Tag im Garten.

Als wir schließlich in der Halle waren, brauchten wir eine ganze Weile, bis uns wieder halbwegs warm wurde.

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Doch als das Konzert begann, war das alles vergessen. Es war ein wirklich toller Abend und die Zeit war viel zu schnell vorbei!

Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten sie noch locker ’ne Stunde länger spielen können. Aber das nächste Konzert kommt bestimmt.

Am nächsten Morgen kam ich nur schwer aus dem Bett. Ich war echt müde. Doch bis zum Nachmittag hatte ich mich wieder berappelt und wir besuchten meine Eltern und gingen noch aufs Stadtfest, wo der Wildfang ganze 8 Runden Karussell gefahren ist – natürlich jedes Mal auf einem anderen Gefährt.

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Montag war Waschtag. Aber auch nach 4 Maschinen schien der Wäscheberg nicht kleiner zu werden. Am Nachmittag wagten wir uns trotz der grauen Wolken raus. Ob das Wetter hält?

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Den ganzen Tag war es trocken. Aber als wir auf halber Strecke waren, kam doch noch der Regen. Brrrrr! Ungemütlich. Die frische Luft tat trotzdem gut. Die Pusteblume hat den Schauer gut geschützt in ihrem Kinderwagen verschlafen.

Da wir ja Urlaub hatten, entschieden wir, dass die Diät auch gerade Urlaub hat und bestellten uns Pizza, Bruschetta und tranken Hugo, als die Kinder im Bett waren. Mmmhhh…ganz schön lecker!

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Am Dienstag war erst einmal Großeinkauf angesagt. Ich bin zum Mexx-Lagerverkauf gefahren und mein Sohn hat ordentlich abgestaubt. In seiner Größe gab es so viele tolle Sachen. Für die Pusteblume allerdings gar nicht. In Größe 74 war einfach nichts da. Schade.

Anschließend habe ich bei meinem Arbeitgeber den Einkaufswagen ordentlich gefüllt. Einmal hin, alles drin! War ein ganz schön teures Vergnügen.

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Meinem Sohn habe ich dieses tolle Set von Duplo gekauft.

Ich finde, der Wal ist das schönste Tier, das von Lego je produziert wurde. Der Wildfang findet ihn auch ganz toll und hat den Rest des Tages damit gespielt.

Am Mittwoch schien das Wetter einigermaßen stabil zu sein und wir machten uns daher schon früh auf den Weg zum Krefelder Zoo. Wir hatten echt Glück, denn es war relativ mild und trotzdem war nicht besonders viel los. So konnten wir uns die Tiere ungestört anschauen. Besonders toll sind die Gorillas und natürlich die Elefanten. Ich selbst war gleich schockverliebt in die beiden Jaguarbabys. Am Ende gab es noch ein Eis und es wurde ein bisschen auf dem Spielplatz gespielt. Es war wirklich schön und die kleine Pusteblume hat auch ganz prima mitgemacht.

Auf der Heimfahrt hat es dann schon leicht geregnet und der Rest des Tages war es dann ganz vorbei. Es schüttete wie aus Eimern. Aber das war uns dann auch egal.

Frei nach dem Motto „Diät macht gerade Urlaub“, haben wir uns am Abend dann noch etwas aus der Pommesbude gegönnt. Ich fühlte mich danach irgendwie unwohl. Das fettige Zeug lag mir schwer im Magen. Aber es hat trotzdem geschmeckt!

Trennung Nr. 1: Pusteblume schlief in dieser Nacht zum ersten Mal in ihrem eigenen Zimmer. Ich starrte in das leere Beistellbett neben mir und vermisste sie. Und sie schlief super. Nur ein Mal musste ich zu ihr und den Schnuller geben, dann schlief sie bis 07.00 und nach der Flasche weiter bis 10.15.

Trennung Nr. 2: Donnerstag hatte mein Sohn dann seinen ersten Schnuppertag in der Kita. Während er das locker wegsteckte, fuhr ich heulend nach Hause. Ich war traurig, dass er mich völlig schmerzfrei gehen ließ. Aber andererseits war ich auch froh, dass es so problemlos klappte. Ich werde darüber an anderer Stelle noch ausführlicher berichten.

Dann hatte er noch einen Termin beim Friseur, denn er hatte sich schon wieder in einen richtigen Wuschelkopf verwandelt. Er ging zusammen mit Papa dort hin. Ich stieß dann später mit der Kleinen dazu, denn für sie mussten wir noch Passbilder machen lassen, und einen Reisepass beantragen.

Dann aßen wir noch ein schönes Eis und machten einen Abstecher zum Spielplatz.

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Am frühen Abend hatte ich dann noch einen Termin bei meiner Freundin im Nagelstudio. Die Aussicht dort ist übrigens herrlich. Muss ich Euch unbedingt zeigen.

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Und das hier ist das Ergebnis:

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Weil für Freitag Regen gemeldet war, entschieden wird uns einen neuen Indoorspielplatz hinter der Grenze zu testen. Der Wildfang hatte sehr viel Spaß, und Mama und Papa hatten genug sportliche Betätigung. Und Leute: Es war verdammt hoch! Der Kletterturm ist nichts für schwache Nerven. Ich mit meiner Höhenangst hatte ganz viel Spaß! Aber was tut man nicht alles!

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Samstag war das Wetter wieder freundlicher, so dass wir die Zeit im Garten verbringen konnten. Am Abend war ich dann noch mit meiner Freundin Essen und anschließend im Kino den neuen X-Men anschauen. Selten so einen schwachsinnigen Film gesehen. Komisch, wo die anderen Teile doch alle ziemlich gut waren. Ich war ein wenig enttäuscht von der schwachen Story. Die 3D-Effekte jedoch waren gigantisch. Die Lautstärke auch.

Am Sonntag ist nicht mehr viel passiert. Es regnete stundenlang, also hockten wir nur in der Bude. An diesem Tag trennten wir uns auch von unserer heiß geliebten Rockstar Baby- Stubenbett. Die Kleine ist ihr inzwischen längst entwachsen, deswegen kam sie unter den Hammer und wurde dann auch gleich abgeholt. Ja, die Babyzeit neigt sich endgültig dem Ende zu…mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Alles in allem haben wir die Familienzeit sehr genossen, haben sämtliche Diät-Regeln außer Acht gelassen, haben den Haushalt (noch mehr) schleifen lassen und haben viel gelacht und gelebt!

So, jetzt seid Ihr wieder auf dem neusten Stand. Ab heute geht es wieder wie gewohnt weiter!

 

Familie

Familie – ein kleines Wort von großer Bedeutung.

Was bedeutet es für mich? Für uns?

Ein Zufluchtsort voller Liebe und Geborgenheit. Ein Ort an dem wir Kraft tanken können, an dem wir so sein können, wie wir wirklich sind, ohne uns verstellen zu müssen.

Wir vertrauen einander, wir sind ehrlich zueinander. Wir halten zusammen, was auch passiert. Wir scheitern gemeinsam, immer wieder, doch wir lernen voneinander, wir wachsen zusammen, mit jedem Tag ein bisschen mehr.

Wir akzeptieren einander und nehmen Rücksicht. Wir können uns aufeinander verlassen.

Manchmal zweifeln und verzweifeln wir. Manchmal streiten wir und vertragen uns wieder. Auch das gehört zum Leben dazu.

Oft sind wir gestresst und genießen nicht alles so, wie es manchen Momenten würdig wäre.

Doch meistens lachen wir gemeinsam, einer lauter als der andere. Teilen Freude und Kummer, nehmen uns Zeit füreinander, hören dem anderen zu, sind uns so nah, wie wir nur sein können.

Familie bedeutet Lebensfreude, Zusammenhalt, blindes Vertrauen, tiefe Freundschaft, bedingungslose Liebe. Familie bedeutet Zukunft.

Vier Herzen, die im gleichen Takt schlagen!

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Anekdötchen: Die schlechteste Gastgeberin aller Zeiten

Es ist Mittwoch. Freitag kommt meine Freundin Marie. Mein Mann ist schon seit Montag auf Geschäftsreise und die Vorräte im Kühlschrank neigen sich bereits dem Ende zu.

Deswegen schreibe ich ihr, dass ich nichts im Haus habe, was ich ihr anbieten kann. Traurig, aber wahr. Und einkaufen mit beiden Kindern? Ich bin ja nicht lebensmüde! Dann sagt sie: „Ich bringe etwas mit!“ Peinlich. Ich hätte ja auch besser planen können. Deswegen sage ich: „Wir können ja was bestellen!“

So weit, so gut.

Der Freitag ist da. Das Haus: Ein Desaster! Ich schreibe ihr erneut und entschuldige mich vorab für das Chaos. Ich konnte mich einfach nicht aufraffen, so richtig klar Schiff zu machen. Immerhin habe ich es geschafft, das Wohnzimmer zu saugen. Dachte ich. Als der Staubsauger bereits wieder im Keller stand, fiel mir auf, dass ich nicht alles gesaugt habe. Scheiß drauf!

Als ich beim Frühstück sitze, wollte ich mal schauen, wie viel Geld ich eigentlich da habe. Wow, ganze 4,00 €! Na, davon kann man ja was zum Essen bestellen. Nicht.

Zur Bank fahren? Zu umständlich, keine Zeit. Meinen Vater angerufen, um ihn zu fragen, ob er zur Bank fahren und mir das Geld vorbeibringen könnte. Ich bin eine Heldin, was? Ja, ich weiß! Hauptsache, wir können jetzt etwas zum Futtern organisieren.

Marie schreibt mir, dass sie sich ein wenig verspäten wird. Ich antworte: „Nicht schlimm. Dann hab ich noch Zeit zum Aufräumen!“ Hab ich aber nicht. Was ich aber habe: Mut zur Lücke!

Ich bin schon eine verdammt tolle Gastgeberin!

Als sie und ihre kleine Heldin schließlich da sind, plaudern wir ein wenig, füttern die Kinder, suchen aus 100ten Speisekarten etwas für uns aus. In der Döneria unserer Wahl bestellen wir schließlich unter anderem Salat, Spinatecken, Spaghetti Bolognese ohne Spaghetti, dafür mit Rigatoni für den Wildfang.

Geliefert wurde schneller als erwartet. Der Pizzabote wollte uns irgendwie verständlich machen, dass es keine Spinatecken gab, sprach aber kein Wort Deutsch. Bahnhof! Haben wir erst so richtig geschnallt, als wir die Lieferung schließlich auspackten. Es gab halt keine Spinatecken! Wir ärgerten uns, dass die uns nicht angerufen haben, um uns Bescheid zu sagen, dass es keine gab. Außerdem gab es statt Rigatoni dann doch Spaghetti. Die habe ich dann schließlich für meinen Sohn klein geschnitten und er hat sie mit dem Löffel gegessen. Hat so dann ganz gut geklappt.

Schneller als wir gucken konnten, war der Nachmittag schon da, die kleine Heldin war hundemüde und so traten die beiden wieder den Heimweg an.

Später fiel mir auf, dass das Telefon blinkte. Die Döneria hat versucht anzurufen – vermutlich, um uns zu sagen, dass es keine Spinatecken gibt. Nur haben wir Quatschtanten es nicht gehört.

So kann es gehen.

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Filmliebhaber und Serienjunkies

Wir lieben Filme. Oder soll ich sagen liebten? Denn als unsere Kinder unser Leben noch nicht bereichert haben, da war das Kino unser zweites Wohnzimmer. Wir gingen sehr oft und sehr gerne hin, um Filme aller Arten anzuschauen. Egal ob Komödien, Animation, Action, Science Fiction oder Fantasy – wir guckten alles. Wobei das Superheldengenre von uns beiden favorisiert wird. Was das angeht, haben wir weitestgehend den gleichen Geschmack.

Doch Kinobesuche sind inzwischen eine absolute Seltenheit geworden. Seit der Geburt unserer Tochter, waren wir sogar noch gar nicht im Lichtspielhaus. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mal mehr, wann wir überhaupt das letzte dort waren. Vielleicht war der letzte Film Avangers – Age Of Ultron. Ja, das kann sehr gut möglich sein. Das dürfte dann so ungefähr ein Jahr her sein. Hach… Ganz schön lange, dafür dass wir sonst so oft ins Kino gingen!

Aber – man kann sich ja auch zu Hause Filme ansehen. Unser Fernseher ist sogar 3D-tauglich. Dazu noch eine riesige Filmauswahl auf AmazonPrime. Was will man mehr?

„Sollen wir heute einen Film gucken, Schatz?“ „Hm, lass mal gucken, was wir so haben!“ „Der ist doch gut!“ „Ach, in 3D! Mich nervt die Brille immer so.“ „Oder der?“ „Nee, der dauert mir zu lang. Das schaffe ich nicht, bin schon zu müde!“ Ich immer so.

Ich glaube immer, ich würde nicht bis zum Ende durchhalten. Ist auch dann meistens so. Und dann guckt mein Mann den Film allein zu Ende und muss mir dann hinterher immer erzählen, wie es ausgegangen ist. Und das nervt mich dann immer so sehr, dass wir tatsächlich nur noch selten einen Film schauen. (Auf die Idee, ihn am nächsten Tag weiterzuschauen, kommen wir meistens nicht.)

Statt dessen sind wir regelrecht zu Serienjunkies mutiert.

Eigentlich habe ich mir schon immer gern Serien angesehen. Als Teenie war das dann sowas wie Beverly Hills 90210 (wie furchtbar!) oder 21 Jump Street.

Die erste Serie, die ich aber so richtig süchtig verfolgt habe und von der auch keine Folge verpasst werden durfte war Smallville. Was wahrscheinlich daran lag, dass Superman schon immer mein persönlicher Lieblingsheld war. Ich sah mir damals die Filme an und guckte auch regelmäßig Lois & Clark.

So hat Smallville mich von Anfang an gefesselt – und als der junge Superman schließlich alle seine Fähigkeiten voll entwickelt hatte und es nach 10 Staffeln endgültig vorbei war, war ich richtig traurig darüber.

Aber es ist ja nicht so, dass es nicht noch genug andere Serien geben würde! Jetzt aktuell sehen wir zum Beispiel:

  • Arrow
  • The Flash
  • The Blacklist

Ich hasse es allerdings, wenn ich immer eine Woche auf die Fortsetzung warten muss.

So haben wir zum Beispiel letztes Jahr 5 Staffeln Heroes fast ohne Unterbrechung geguckt. Manchmal drei Folgen an einem Abend. Wie ich diese Serie liebte! Ich war absolut süchtig. Sogar als ich kurz vor der Geburt meiner Tochter schon alle 5-7 Minuten Wehen hatte, haben wir noch eine Folge angesehen, wobei ich nicht wirklich viel davon mitbekommen habe. Als schließlich die letzte Folge lief, war ich danach wieder mal echt traurig, dass es vorbei ist. Es gab dann noch eine Staffel Heroes Reborn, lief jedoch scheinbar nicht gut und wurde dann gleich wieder abgesetzt. Es war aber auch wirklich kein Vergleich zum Original.

Das Warten auf eine neue Staffel zieht sich auch oft wie Kaugummi. So warten wir zum Beispiel auf neue Folgen von The 100 oder Extant. Auf die eine mehr, auf die andere weniger gespannt.

Was ich besonders hasse: Wenn eine Serie einfach nicht mehr weiter produziert wird. So zum Beispiel Revolution. Es gab zwei spannende Staffeln, endend mit einem Cliffhanger – und dann wurde die Produktion eingestellt. Ende offen. Sowas macht mich fast wahnsinnig!

Es gibt aber auch Serien, die am Anfang echt spannend waren, wie zum Beispiel Under the Dome oder Unforgettable, die dann aber irgendwann so langweilig oder absurd wurden, dass man einfach nicht mehr weiterschauen will.

Wir sind auch ständig auf der Suche nach neuen, spannenden Serien. Wir sind im wahrsten Sinne des Wortes Serienjunkies!

Der Haken am Serien gucken? So wie ich bei Filmen einschlafe, passiert meinem Mann das immer bei den Serien. Erstaunlich! Am Ende erzähle ich ihm dann immer, was passiert ist. That’s life!

Und Ihr? Filmliebhaber oder Serienjunkies? Und welche sind Eure Lieblingsserien?