#Kindermacken&Co. – Blogparade

Macken, Marotten, Angewohnheiten: Wohl jedes Kind hat sie. Manchmal sind sie nervig, oft sind sie einfach nur witzig!

Mein Sohn zum Beispiel tut viele Dinge, die uns immer und immer wieder zum Lachen bringen. Oder manchmal auch in den Wahnsinn treiben. Zeit, mal ein paar Zeilen darüber zu schreiben.

Waaaas?

Mein Sohn hat sehr gute Ohren. Meistens hört er vor allen Dingen das, was er nicht hören soll. Kennt Ihr? Ja, so sind sie! Aber allzu oft sieht das ganz anders aus.

Wenn wir uns unterhalten und ich ihm etwas erzähle, kommt nicht selten ein Waaaas? Ich wiederhole das Gesagte. Waaaaaaaaas? Ich wiederhole mich nochmals. Was, Mama? Ein drittes Mal. Wie bitte? Dann kommt meine Gegenfrage: Was habe ich gerade gesagt? Und dann wiederholt er, was ich gesagt habe. Mööööp! Das könnte einen schon mal leicht in den Wahnsinn treiben, wenn es nicht so lustig wäre. Waaaaas ist auf jeden Fall das Unwort des Jahres!

Wer suchet, der findet. Nicht.

Mama, wo ist denn mein Monstertruck (ersetzbar durch alles andere Erdenkliche)??? Ich schaue mich kurz um. Er liegt unter dem Tisch. Er (geht zum Tisch): Wo denn, Mama? Schau mal nach unten, er liegt direkt vor Deinen Füßen. Er (dreht sich im Kreis, schaut runter): Wo denn? Na, gleich neben dem Tischbein! Ich kann ihn nicht sehen! Links neben Dir! Dreht sich im Kreis. Nein, da ist er nicht.

10 Minuten später… Oh Mama, der Monstertruck liegt ja unterm Tisch! Ich habe ihn gefunden!

Konzentration bitte

Es macht auch sehr viel Spaß, ihn dabei zu beobachten, wenn er sich sehr auf etwas konzentriert. Besonders fällt es mir immer auf, wenn er gerade malt, noch extremer ist es, wenn er mit der Bastelschere arbeitet. Mund auf, Zunge raus! Je nachdem wie er den Stift gerade führt oder in welche Richtung er schneidet – in die Richtung wird auch die Zunge rausgestreckt. Das ist zu süß!

Der Donisaurier

Mein Sohn redet mit seinen gerade mal drei Jahren wie ein Weltmeister. Schon lange kann er auch die schwierigsten Wörter klar und deutlich aussprechen. Auch über seine Wortwahl müssen wir uns allzu oft wundern. Mit ihm kann man sich schon fast wie mit einem Erwachsenen unterhalten und oft schmunzeln wir darüber, wie altklug manches aus seinem Kindermund klingt. Doch es gibt ein Wort, dass er immer falsch ausspricht. Nicht weil er es nicht richtig kann, im Gegenteil. Ich glaube es ist vielmehr Gewohnheit: Der Donisaurier! Es heißt niemals Dinosaurier. Nein, immer Donisaurier!

Ob Tyrannosaurus Rex, Stegosaurus, Triceratops, Velociraptor, Brachiosaurus – all diese Namen spricht er korrekt aus, aber am Ende sind es doch immer noch Donisaurier.

Wie oft wir ihn doch daran erinnern, dass es Dinosaurier heißt! Aber vielleicht liegen wir ja auch falsch und Mr. Superhirn weiß von einer besonderen Gattung, von der wir noch nie etwas gehört haben!? Wundern würde es mich nicht.

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Das waren nun ein paar Angewohnheiten meines Großen. Jetzt ist das Tochterkind dran.

Ihr denkt gerade „So klein und schon Macken?“ Ja, so ist es tatsächlich. Vor allem Punkt 1 treibt uns täglich in den Wahnsinn.

Schnullertausch

Sie ist ja so müde. Denken wir. Doch kaum liegt die junge Dame dann in ihrem gemütlichen Bettchen und könnte ins Land der Träume entfliehen – wird erst noch mindestens 50 Mal der Schnuller getauscht. Einen im Mund, einen in der Hand und schon geht das Spiel los. Sie zieht den einen Schnuller raus, steckt sich dafür den anderen in den Mund. Der könnte ja schließlich besser schmecken. Oh nee, der andere war wohl doch besser! Und so geht es dann immer weiter.

Ihr fragt Euch, warum ich nicht einen der beiden Schnuller weg lege? Das habe ich natürlich längst ausprobiert. Aber das hilft auch nicht. Dann zieht sie halt den einen, den sie hat, raus und steckt ihn wieder rein, dann wieder raus…

Irgendwann wird sie aber doch noch müde und vergisst schließlich, dass sie eigentlich noch eine Runde Schnuller tauschen wollte.

Angelutscht

Ich weiß ja, dass Babys gerne Dinge in den Mund stecken und anlutschen. Aber sie steckt wirklich alles in den Mund. Blätter, Papier, Plastik, Spielzeug, Stofftücher, Kleidungsstücke – eben alles, was ihr in die Quere kommt.

So ist unser Aufenthalt im Garten immer mit Nervenkitzel verbunden, zu oft hat sie sich schon an Gras oder Blättern verschluckt und gewürgt, weil sie diese so schnell in den Mund geschoben hat, dass man kaum Gelegenheit zum Reagieren hat. Auch Bonbonpapier klebte ihr schon im Rachen. Seitdem wird alles in der Küche ausgepackt und das Papier gleich entsorgt.

Aber irgendwas findet sie immer. Zum Beispiel die Krabbeldecke von den Lego Duplo Babys.

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Oder neulich hatte sie eines meiner Oberteile zwischen, steckte es in den Mund und krabbelte stolpernderweise damit von Dannen.

Inzwischen hat sie auch oft ein Spielzeug im Mund und eines in jeder Hand und so zieht sie dann durchs Haus.

Eigentlich wäre das ja lustig. Aber tatsächlich bedeutet es, dass ich den lieben langen Tag aufpassen muss, was alles so in ihrem Mund landet.

Festgebissen

Nicht nur kleine Teile landen in ihrem Mund – nein. Sie beißt sich auch sonst überall fest. In ihrem Bett, am Laufstall, am Couchtisch. Sie hinterlässt Kratzspuren von ihren beiden kleinen Zähnchen, wo sie nur kann.

Besonders gerne macht sie das aber beim Essen. Mit breiverschmiertem Mund beißt sie in den Küchentisch, in ihr Essbrett, in die Rückenlehne ihres Hochstuhls.

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Der Konsum von Feuchttüchern ist daher wieder immens gestiegen. Und manchmal macht es das Füttern echt zu einer Geduldsprobe.

Aber das geht sicher bald vorbei. Mal sehen, was Sir sich stattdessen alles so aneignet.


Ja, die Macken der Kleinen…auch wenn wir uns über manches ärgern mögen – eigentlich ist all das doch zuckersüß. Und wenn sie es schon bald nicht mehr machen werden, dann sind wir vielleicht sogar ein bisschen traurig darüber, denn schließlich haben sie uns damit immer wieder zum Lachen gebracht.

Jetzt seid Ihr dran!

Damit wir all das in Erinnerung behalten, sollten wir es aufschreiben. Ich rufe daher Euch, meine lieben BloggerkollegInnen dazu auf, an meiner Blogparade teilzunehmen.

Was Ihr machen müsst, um an dieser Blogparade teilzunehmen?
  • Schreibt Euren Beitrag bis zum 31.08.2016, und erzählt von den lustigsten, nervigsten und liebenswertesten Macken Eurer Kinder.
  • Verlinkt in Eurem Beitrag bitte diesen Blogpost.
  • Kommentiert unter diesem Beitrag, und hinterlasst dort den Link zu Eurem Beitrag.
  • Nutzt den Hashtag #KindermackenundCo
  • Gerne dürft Ihr auch das Bild für Euren Beitrag nutzen.

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Ihr habt keinen Blog und wollt trotzdem mitmachen? Dann erzählt mir einfach hier in den Kommentaren von Euren lustigsten Kindermacken.

Ich freue mich auf Eure Beiträge!

 

27 Gedanken zu “#Kindermacken&Co. – Blogparade

  1. Hihi, so süß, deine Kleinen. Hm, das mit dem wirklich ALLES in den Mund stecken (außer Gemüse) kenne ich hier auch zu gut. Ich weiß nicht, was ich da schon alles rausgefischt hab. Der Garten war auch lange Zeit ein großer Stress-Faktor hier. Irgendwann hatte ich mal zwei Sekunden nicht aufgepasst und höre sie spucken und Husten und würgen. Ähm ja, Madame hatte versucht ein leeres Schneckenhaus zu essen … Kleine Steine, Stöcke und Vogelkacke waren leider auch sehr begehrenswert. Zum Glück ist es mittlerweile mit fast zwei Jahren einen Hauch besser geworden 😉 Ich versuche auf jeden Fall auch bei deiner Blogparade mitzumachem. Macken gibt es hier nämlich genug ;)))
    Liebe Grüße,
    Nätty

    Gefällt 1 Person

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