Die vergangenen Wochen

Am 31. Januar schrieb ich meinen letzten Artikel, bevor mein Blog in Pause ging. In diesen Wochen war einiges los und ich möchte Euch daran teilhaben lassen.

Am ersten Tag im Februar war unser Städtchen im Schnee versunken und nachdem ich die Kinder in den Kindergarten gebracht hatte, nahm ich mir die Zeit, mich in der Stille der Schneelandschaft zu verlieren.

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Am darauf folgenden Montag legte ich direkt mit dem Schreiben meines Romans los. So lange hatte ich darauf gewartet endlich richtig damit durchstarten zu können. Mein Ziel ist es, jeden Tag mindestens 500 Wörter zu schreiben und die Rohfassung im August fertig zu haben. Bereits nach wenigen Tagen hatte ich mir einen großen Puffer aufgebaut, den ich auch schon bald dringend brauchte, wie ich feststellen musste. Dazu aber später mehr. Inzwischen habe ich ein Fünftel geschafft und es macht mir unglaublich viel Spaß in die Welt meiner Protagonisten einzutauchen. Vor allem dann, wenn es so richtig rollt.

Es gibt jedoch auch Tage, an denen ich einfach nicht weiterkomme. Dann bleibe ich ewig an einer Stelle hängen und starre auf den Bildschirm, ohne eine Idee zu haben, wie ich die Szene umsetzen soll. Zum Glück habe ich eine liebe Freundin, die ebenfalls schreibt und immer mit Input und Denkanstößen zur Stelle ist. Dafür bin ich sehr dankbar. An manchen Tagen überhäufen wir uns gegenseitig mit Sprachnachrichten. Und dann geht es auch wieder weiter.

Auf das dann kommende Wochenende freuten wir uns sehr, denn wir waren mit unseren Freunden von Wunschkindwege in Münster verabredet. Den Vormittag verbrachten wir im Indoorspielplatz und anschließend besuchten wir das Naturkundemuseum und das Planetarium. Dort gab es eine Kindervorstellung, die unsere Kleine allerdings nicht so toll fand. Sie wollte am liebsten raus. Das Museum selbst gefiel ihr da schon viel besser. Und meinem Wildfang sowieso, denn dort gab es sogar einige Dinoskelette zu sehen.

Nur drei Tage später hatten mein Mann und ich nach langer Zeit mal wieder Ausgang. An diesem Tag durfte ich endlich mein Geschenk einlösen, welches ich im Juni letzten Jahres zum Hochzeitstag von ihm bekommen habe.

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Ich bin schon total aufgeregt. Warum?

Mein Mann hatte mir Tickets von Marc Forster geschenkt und ich freute mich unfassbar darauf. Es war ein Konzert in einem kleinen Club in Dortmund und es war einfach so, so toll!

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Aus nächster Nähe – da stand er auf einer Leiter mitten im Publikum

Wie Ihr unschwer erkennen könnt, bin ich extrem begeistert. Ich wollte am liebsten sofort zum nächsten Konzert von ihm. Es hat einfach so viel Spaß gemacht! Den Rest der Woche befand ich mich in einer Art Höhenflug – und das ist genau das, was Musik mit einem machen sollte!

Und dann hatten wir plötzlich Frühling. Der Regen hat sich verzogen, an den Schnee hat schon überhaupt niemand mehr gedacht. Die Sonne zeigte nämlich, wie stark sie schon ist und alle Menschen zog es verständlicherweise nach draußen. Wir nutzten den sonnigen Samstag für einen Besuch im Tierpark. Die Idee hatten zwar auch tausend andere, aber das war okay.

Am nächsten Tag hatte ich etwas besonderes vor (schon wieder). Zusammen mit meiner Freundin fuhr ich nach Oberhausen. Zuerst saßen wir draußen (!) um etwas zu essen.

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Was man halt so mitten im Februar macht…
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Lecker!

Anschließend besuchten wir in der Arena Oberhausen „Disney in Concert“. Ich liebe ja Disney-Filme. Und auch die Musik daraus. Da lag es nahe dieses Konzert zu besuchen.

Mit dabei waren unter anderem Alexander Klaws, Sabrina Weckerlin und Anton Zetterholm. Diese drei haben mich mit ihren Stimmen ganz besonders beeindruckt. Dazu noch das große Orchester. Gänsehaut!

Es war eine wunderschöne Show und es hat sich echt gelohnt.

Nach so viel schönem musste aber auch irgendwann mal eine Talfahrt kommen, oder? Ja, Ihr habt recht. Montags waren wir auf dem Spielplatz und man merkte schon nach kurzer Zeit, dass Pusteblume keine Lust mehr hatte.

Ihr war kalt und sie wollte nach Hause. Als wir dann auf dem Sofa ein Buch lasen, schlief sie einfach ein und war nicht mehr wachzukriegen. Außerdem glühte sie. Dienstags wollten wir zum Arzt, der allerdings total überlaufen war. Wir bekamen einen Termin für den nächsten Tag. Dort stellte sich heraus, dass die Kleine zusätzlich zu ihrem Husten, den sie bereits seit zwei Wochen hatte, nun auch noch eine Mittelohrentzündung bekommen hat. Das erklärte dann auch, warum sie den ganzen Tag nur schrie. Sie hatte Schmerzen. Und auch wenn ich das voll und ganz verstehen konnte und es mir so leid tat, zerrte das Dauergeschrei an unser aller Nerven. Der ganze Tag bestand aus tragen und trösten. Mein Mann war geschäftlich unterwegs und Wildfang kam deshalb viel zu kurz. Immer wieder musste ich ihn vertrösten, weil die Kleine permanent an mir klebte.

Zudem weigerte sie sich vehement ihr Antibiotikum zu nehmen. Doch der Schmerz- und Fiebersaft allein half ihr nicht. Das Fieber ging einfach nicht runter. Erst am Freitag Abend gelang es uns, ihr die Medikamente einzuflößen.

An diesem Abend gönnte ich mir auch eine kleine Auszeit. Mein Mann war wieder da und ich musste einfach mal raus. Ich machte einen ausgedehnten Spaziergang und inhalierte die frische Luft und die Stille.

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Abendstimmung zwischen Feld und Wald

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Innerhalb von einer knappen Stunde legte ich mehr als 4 Kilometer zurück und kam pünktlich zum Abendessen wieder nach Hause. Das tat echt gut.

Den ganzen Samstag hing Pusteblume dann wieder dermaßen in den Seilen, dass sie fast den ganzen Tag verschlafen hat.

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Der große Bruder betüddelte seine kranke Schwester

Am Sonntag ging es ihr dann aber schlagartig besser. Dennoch merkte man gegen Abend, dass sie immer noch ziemlich fertig war. Am nächsten Tag war sie plötzlich wieder ganz die alte und wollte unbedingt in den Kindergarten gehen. Vorsichtshalber hielt ich sie wenigstens den einen Tag noch zu Hause. Sie war topfit und gut gelaunt und auch am Abend hielt sie sich wacker. Ich war so, so froh! Eine Woche lang dieses hohe Fieber – da war ich echt besorgt. So extrem kannten wir das bisher nicht.

So kam es aber auch, dass hier fast zwei Wochen quasi alles lahm lag. Das Schreiben, der Haushalt, die Wäsche. Aber egal. Immerhin haben wir das schöne Wetter genutzt, so gut es eben ging.

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Die ganze Terrasse haben wir mit Kreide bemalt

Als die Kleine über den Berg war, haben wir den Indoorspielplatz unsicher gemacht, was vor allem Wildfang dringend brauchte. Die ganzen Tage zu Hause haben ihn ein wenig unruhig gemacht.

Und gestern gab es das erste Eis aus der Eisdiele.

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Das erste Eis des Jahres

Hattet Ihr auch schon das erste Eis des Jahres?

Was uns angeht seid Ihr nun auf dem neusten Stand. Morgen ist der Kindergarten nach Karneval wieder geöffnet und wir kommen wieder in unsere vertraute Spur. Und auch hier geht es dann wie gewohnt weiter.

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