Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? – April 2019

06.23: Die Schlafzimmertür öffnet sich einen Spalt, doch es passiert zwei Minuten lang gar nichts. Dann entscheidet die Kleine sich schließlich doch dazu, in mein Bett zu krabbeln und sich an mich zu kuscheln. Nur wenig später klingelt mein Wecker. Müde drücke ich die Snooze-Taste, um meiner Tochter und mir noch zehn Minuten zu gönnen.

06.40: Jetzt aber raus aus den Federn. Mühselig hieve ich mich aus dem Bett und schlurfe ins Bad. Die Zeitumstellung steckt uns noch ein wenig in den Knochen. Während ich mich zurechtmache, blättert Pusteblume in einem Buch. Dann stolpert auch Wildfang ins Bad. Er putzt sich die Zähne und zieht sich anschließend an. Während er schon Lego spielt, ziehe ich auch mich an und gleich danach die Kleine.

07.30: Wir sitzen in der Küche. Ich bereite den Kindern ihr Frühstück, sowie die Brotdosen für den Kindergarten zu. Wildfang futtert heute gleich zwei Brote, während seine Schwester trödelt und das Essen vergisst.

07.55: Alle sitzen startklar im Auto und die Fahrt zum Kindergarten geht los. Etwa 12 Minuten später verabschiede ich mich von den beiden und setze mich wieder hinters Steuer.

08.13: Ich strande auf dem Parkplatz des hiesigen Discounters, um unseren Kühlschrank zu füllen. Auf nüchternem Magen einkaufen zu gehen wird mir oft zum Verhängnis. Doch heute habe ich mich ausnahmsweise mal beherrscht.

08.54: Endlich bin ich zu Hause. Nachdem ich die Einkäufe verräumt habe, sitze ich schließlich am Frühstückstisch, während „Alexa“ mir die volle Dröhnung Deutsch-Pop serviert. Doch viel Zeit gönne ich mir nicht. Mein Computer wartet schon auf mich.

09.30: Ich öffne mein Manuskript und freue mich darauf, wieder in die Welt meiner Protagonistin einzutauchen. Bereits mehr als die Hälfte der Geschichte ist geschrieben und auch wenn ich im Groben weiß, wie die Geschichte ausgehen wird, bin ich selbst ganz gespannt darauf, was noch so passieren wird.

12.13: Oh nein, ich bin spät dran. Doch ich wollte unbedingt die 30.000 knacken.

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Geschafft! Fehlen „nur“ noch 20.000 Wörter, um meinen Roman fertigzustellen.

Somit habe ich heute stolze 2.149 Wörter geschrieben. Jetzt aber schnell los.

12.24: Gerade noch rechtzeitig im Kindergarten angekommen. Ich sammle meine Rasselbande ein und gemeinsam machen wir uns wieder auf den Heimweg.

12.50: Das Küchenchaos muss beseitigt werden. Außerdem kümmere ich mich um eine Kleinigkeit zu essen. Heute gibt es jedoch nur Würstchen mit Brötchen.

14.20: Die Kleine und ich lesen ein Buch. Es werden fleißig Insekten gezählt.

 

Danach machen wir noch zwei Puzzle. Lange hat Pusteblume sich überhaupt nicht dafür interessiert, doch inzwischen hat sie solch ein Puzzle ratzfatz gelöst.

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15.03: Ich packe die Sportsachen für die Kinder zusammen. Später geht es nämlich noch zum Kinderturnen.

16.00: Die Kinder flitzen vergnügt durch die Turnhalle, während ich eine neue Schreibidee für eine Challenge notiere. Hoffentlich finde ich die Zeit, um die Leseprobe bis zum Ende der Challenge fertigzustellen. Nur ungern möchte ich mitten in meinem aktuellen Buchprojekt mit etwas anderem beginnen. Aber es ist zu verlockend.

17.22: Ich bin wieder zu Hause. Die Kinder habe ich an der Turnhalle an Oma übergeben. Für meinen Mann und mich bedeutet das: Date-Time! Wir wollen essen gehen. Ich kann mich nicht erinnern, wann wir das letzte Mal zusammen aus waren. Allerdings haben wir beide nicht die leiseste Ahnung, wo es hingehen soll. Luxusproblem. Ich ziehe mich um und versuche das Beste aus mir herauszuholen, was heute nicht gerade viel ist. Eigentlich müsste ich auch noch meinen Rucksack packen, denn morgen gehe ich mir meiner Cousine in der Eifel auf Wanderschaft. Doch dafür bleibt jetzt keine Zeit mehr.

17.55: Wir sitzen im Auto auf dem Weg zum Jugoslawen. Spontan fiel uns nichts besseres ein. Aber da waren wir auch schon seit einer Ewigkeit nicht mehr. Und ich habe gerade sehr großen Hunger.

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Das habe ich mir gegönnt: Rinderfiletsteak mit gebratenen Zwiebeln

19.33: Schnell sind 1,5 Stunden vergangen. Es war sehr schön und sehr lecker. Wir beschließen noch eine kleine Runde zu drehen. Wir schauen bei den Enten und Nutria am Burgweiher vorbei und lassen uns dort auf einer Bank nieder.

Leider ist es ziemlich kalt, deswegen halten wir nicht lange durch. Außerdem warten die Kinder auf uns und jetzt wird das Licht ausgemacht.

Gute Nacht!


Alle Beiträge zu #wmdedgt findet Ihr selbstverständlich bei Frau Brüllen.

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