Unser Wochenende in Bildern 10./11.08.2019

Der Samstag startet, als meine Tochter ins Schlafzimmer tapst und in unser Bett krabbelt. Nur schwer kann ich mich aufraffen, weil meine Nacht bescheiden war. Deshalb geht mein Mann zuerst ins Bad. Als er sich auf den Weg macht, um Brötchen zu holen, rapple auch ich mich schließlich auf. Nach einem mehr oder weniger ausgiebigem Frühstück, machen wir uns auf den Weg zum Ketteler Hof in Haltern am See. Dort treffen wir uns mit unseren lieben Freunden von Wunschkindwege, was längst überfällig ist. Die knapp zwei Stunden Fahrt ziehen sich jedoch in die Länge, weil Stau und nörgelndes Kind. Schlechte Kombination. Doch als wir gegen halb eins endlich unser Ziel erreichen, ist das schnell vergessen. Wir parken gleich neben unseren Freunden und nachdem die Kinder aus den Autos gesprungen sind, verwachsen die beiden Großen gleich wieder zu einer Einheit. Dann geht’s auf in den Spielspaß.

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Erst mal eine Runde Auto fahren
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Die Kleine beobachtet die Meerschweinchen, während die anderen Runde um Runde drehen.
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Und während alle auf die Kinder warten, schleift Pusteblume mich schon ungeduldig zur nächsten Attraktion.
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Es geht hoch hinauf. Gar nicht so einfach für mich, da ich nur Badelatschen trage.
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Dann geht es auf die Rennstrecke und schließlich stoßen auch die anderen wieder zu uns.

Für wenige Minuten bleiben alle zusammen, doch die Kleine hat es wieder eilig, will alles erkunden. Mit mir zusammen, versteht sich.

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Während die anderen Kinder spielen und matschen…
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…und stets zusammenbleiben…
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…springen wir von einem Gerät…
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…zum nächsten.

Mir gelingt es nicht, meine Tochter davon zu überzeugen, dass wir gemeinsam mit den anderen weitergehen sollten, weil es noch so viel zu entdecken gibt. Protestgeschrei ist angesagt. Als wir endlich bei den anderen ankommen, weint noch jemand. Wildfang wurde von einer Wespe ins Bein gestochen. Er kühlt die Stelle mit einem Eisbeutel und leidet. Das ist jedoch (kurzzeitig) vergessen, als wir die riesige Wellenrutsche runtersausen. Anschließend werden die Ziegen gefüttert und die Hüpfburg behüpft. Am nächsten Spielplatz orgasnisieren wir uns etwas zu Essen. Pizza, Pommes und eine eklige Bockwurst, die niemand essen will. Nach mehreren Runden Pferdekarussell und Reifenrutsche wird noch geschaukelt.

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Die anderen sind selbstverständlich schon weitergelaufen.

Am nächsten Klettergerüst machen wir wieder Halt. Nach einer Weile gehen wir dann jedoch schnurstraks in die Indoorhalle. Und die ist wirklich richtig toll. Die Kinder sind hellauf begeistert und wir können ein wenig chillen und Eis schlecken.

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Softeisliebe
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Meine liebe Freundin hat nichts Bessereres zu tun, als mich dabei abzulichten, wie ich mein Eis ablichte. Wir Influencer, wir. Nicht.

Mein Mann darf nicht lange ausruhen. Die Kleine fordert ihn auf, mit ihr zu spielen. Was er selbstverständlich auch tut. Nur schwer gelingt es uns, die Kinder wieder dazu zu kriegen, weiterzugehen. Doch sie wollen unbedingt noch ins Wasser und der Park schließt bald. Als die Kids schließlich auftauchen, bitten wir sie bei uns zu bleiben, damit wir weiterkönnen. Doch mein Mann und die Kleine fehlen noch. Der Große und seine Freundin rennen los, um sie zu suchen. Wir finden schließlich meinen Mann und meine Tochter, die großen Kids aber nicht. Jetzt rennt der Mann meiner Freundin los, um die beiden zu suchen. Diese tauchen bei uns auf. Wer fehlt? Die Suchaktion hat schließlich irgendwann ein Ende und wir gehen in den Spielbereich mit dem Wasser. Wir sausen zwei Mal die riesige Wasserrutsche herunter und die Kinder planschen dann noch ein wenig auf dem Wasserspielplatz.

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Wir nutzen die Zeit für ein paar Fotos. Hier die coolste Poserin überhaupt.
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Und wir zusammen – das Dream-Team!
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Dann warten wir, bis alle Kinder zum Abtrocknen und Anziehen kommen. Der Park hat bereits seit zwanzig Minuten geschlossen. Äh … ja.

Keiner will nach Hause. Doch was sein muss, muss sein. Bei der Kleinen kippt die Stimmung. Wir stellen uns auf eine anstrengede Heimfahrt ein. Doch irgendwann fängt sie sich und singt pausenlos. Mein Mann und ich werfen uns verwunderte Blicke zu. Kurz vor der Ankunft legen wir einen kleinen Zwischenstopp bei Mc Donalds ein.

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Die Kinder essen hungrig.

Dann geht es nach Hause und erst gegen 21.30 Uhr liegen die Kinder im Bett. Es war ein langer, aber wunderschöner Tag.

Der Sonntag gestaltet sich etwas unentspannt. Die Kleine ist unzufrieden und das zieht sich durch den ganzen Tag. Ganz besonders, als wir Abends mit der Oma essen gehen wollen. Erst müssen wir hundert Mal Bäumchen, wechsel Dich spielen, bis jedes Kind mit seinem Platz zufrieden ist. Beide wollen neben Oma sitzen, die Kleine jedoch auch neben Papa, der Große neben mir. Allerdings will keiner den Stuhl verlassen, auf dem er bereits sitzt. Andere Gäste sind bereits auf unser Theater aufmerksam geworden und amüsieren sich darüber.

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„Ich will aber neben Mama sitzen!“

Als das Thema endlich abgefrühstückt ist, dauert es ihnen zu lange, bis die Getränke da sind. Wir holen die Notfall-Rucksäcke aus dem Auto, in der Hoffnung, sie beschäftigen sich mit ihren Sachen. Bei Wildfang klappt das hervorragend. Die Kleine schimpft lautstark weiter.

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Der Große malt eine Biene. Eine Model-Biene. Bei den langen Beinen MUSS sie ein Model sein!
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Seine Schwester will das auch. Es scheitert aber an „Ich kann das nicht“ und „Ich habe keinen schwarzen Stift“.

Schließlich erbarmt mein Sohn sich und borgt ihr seinen Stift. Ein paar Minuten geht alles gut, bis das Essen serviert wird und die Malsachen zu Seite geräumt werden müssen. In Ruhe essen war gestern. Erst als ich sie überzeugen kann, auf meinen Schoss zu kommen, hellt sich ihre Stimmung auf. Wenigstens für eine Weile. Als wir nach dem Essen den Großen bei Oma abliefern, weil er heute bei ihr übernachtet, geht die Sirene wieder los. Jetzt schläft sie friedlich und ich hoffe inständig, dass morgen ein besserer Tag wird. Denn unseren Mama-Tochter-Tag wollen wir im Tierpark verbringen. In aller Ruhe und mit (hoffentlich) guter Laune.

Gute Nacht. Kommt gut in die neue Woche!


Alle WiB findet Ihr bei Grossekoepfe.

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