Das schwarze Brett – der Feind

Ich bin unfähig. Absolut nicht tauglich. Bitte sagt mir, dass es Euch auch so geht! Es geht Euch doch so, nicht wahr?

Denn: Ich bin nicht kitatauglich.

Ich komme jeden Morgen total gestresst im Kindergarten an, suche oftmals wie verrückt nach den Hausschuhen, die ich nicht immer finde, schaffe es gerade so, das Tochterkind davon abzuhalten, sich die Treppe hinunterzustürzen, während ich meinen Sohn beim Umziehen helfe.Weiterlesen »

Falls sich jemand wundert…

…dass es hier so ruhig ist: Papa hat Urlaub und wir sind viel unterwegs.

Zu allem Überfluss brüte ich gerade etwas aus und werfe fleißig Gegenmittel ein, in der Hoffnung, dass ich mich in den nächsten Tagen einigermaßen über Wasser halten kann, damit wir noch ein paar Dinge unternehmen können.

Nächste Woche geht es hier wie gewohnt weiter und ich erzähle Euch, was wir so unternommen haben.

Bis bald!

Shopping-Diät

Kennt Ihr das? Ihr kauft und kauft und kauft. Ihr seht ein süßes Shirt für Euer Kind und nehmt es mit, ohne nachzudenken. Ihr bringt bei jedem Einkauf eine Kleinigkeit zum Spielen für den Nachwuchs mit. Und wenn es nur ein Überraschungsei ist, oder dergleichen. Hier ein neuer Nagellack für Mama, da ein neuer Lippenstift. Der zwanzigste. Mindestens.

Muss das sein? Nein. Eigentlich nicht. All diese Dinge haben keine Notwendigkeit, wenn alles bereits im Überfluss vorhanden ist. Aber es macht so viel Spaß. Und deswegen macht man es immer wieder. Man nimmt es einfach mit. Hier ein paar Euro, da ein paar Euro. Ist doch nichts dabei.

So schwindet das Haushaltsgeld langsam, aber stetig. Und irgendwann fragt man sich: Wo geht eigentlich das ganze Geld immer hin?

Und deswegen ist jetzt Schluss! Shopping-Stop für einen Monat!

Das bedeutet, dass wir diesen Monat nur das Einkaufen wollen, was wir tatsächlich brauchen. Lebensmittel, Hygieneartikel, Babynahrung, Windeln.

Keine Kleidung, weder für die Kinder, noch für uns. Kein Spielzeug. Keinen Nagellack. Keine Schminke. Kein Klimbim.

Das bedeutet für mich vor allen Dingen, im Drogeriemarkt im Eiltempo an den Kosmetik- und Spielzeugregalen vorbeizulaufen. Am besten noch mit geschlossenen Augen. Ebenso werden die Nonfood-Körbe im Discounter ignoriert, so verlockend sie auch sind. E-Mails, die Sale und Rabatte ankündigen werden ungelesen gelöscht. Prospekte landen sofort im Altpapier, damit keine Wünsche geweckt werden.

Gemieden wird auch die Pommesbude, der Pizzaservice und die Eisdiele. (Zumindest gilt das für uns Eltern. Unserem Sohn werden wir den Wunsch nach einem Eis nicht abschlagen.) Das schadet nämlich nicht nur unserem Portemonnaie, sondern auch unseren Diätplänen.

Gekauft wird einen Monat lang also nur, was auch wirklich notwendig ist. Für mich wird das besonders schwer, aber da ich selbst auf diese Idee kam, werde ich alles daran setzen, um die Shopping-Diät durchzuziehen.

Plan ist, herauszufinden, wie viel Geld wir wirklich monatlich für Lebensmittel und Co. ausgeben und ob wir auch dort noch Einsparungen machen könnten, indem wir zum Beispiel Markenartikel durch Eigenmarken ersetzen.

Wie dieser Plan funktioniert, das erfahrt Ihr dann, wenn der Monat rum ist.

Euch geht es oft genauso und Ihr kauft zu viele unnötige Dinge? Dann macht doch mit! Einen Monat Shopping-Diät!

 

Unser buntes Wochenende 08.-10.04.2016

Am Freitag Morgen wurde es laut. Sehr laut. Wir sollten unsere neue Haustür bekommen und dafür musste die alte erst mal raus. Zum Glück waren die Kinder beide schon wach, sonst wären sie sehr unsanft geweckt worden. Schön war es trotzdem nicht, blieb uns bei dem Lärm doch nicht anderes übrig, als uns anzubrüllen. Aber da mussten wir halt durch.

Als die Tür draußen war und sich der Lärm legte, war mein Sohn nicht mehr zu bremsen. Er quatschte die Handwerker ohne Punkt und Komma zu. „Du, Bauarbeiter! Ich möchte auch mal messen! Was ist das für ein Werkzeug? Ich möchte lieber eine blaue Tür! Was machst Du da gerade, Bauarbeiter?“ Und so weiter…

Es war kaum Mittag, da war auch schon alles fertig.

 

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Eine neue Schmutzfangmatte habe ich auch schon besorgt. Das alte dreckige Teil ging gar nicht mehr.

Als mein Mann Feierabend machte, stürzte ich mich in die Geschäfte um einen Großeinkauf zu machen. Für Samstag hatte sich Besuch angekündigt.

Kaum vom Einkaufen zurück, zog ich mich schnell um und war auch schon wieder weg.

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Ich war eingeladen, zusammen mit fünf anderen Müttern und wir wurden rundum verwöhnt. Vom Hugo über eine Vorspeisenvariation, Hauptgang und Nachspeise – den ganzen Abend wurde geschlemmt. Erst um 24.00 war ich hundemüde wieder zuhause.

Der Samstag startete stressig. Es gab viel zu tun. Aufräumen, putzen, Terrasse säubern, Gartenmöbel rausstellen, Essen vorbereiten. Um 13.30 sollten die Gäste kommen. Zu allem Überfluss musste mein Mann um 11.30 noch zum Proberaum, da sich ein neuer Gitarrist vorstellen wollte – und der war dann auch noch Grütze. Völlig umsonst gestresst also.

In der Zeit machte die Kleine gerade ihren Mittagsschlaf, perfekte Gelegenheit in der Küche die Salate vorzubereiten. Der Wildfang spielte friedlich draußen im Sandkasten. Ich wuselte also durch die Küche – bis ich plötzlich ein lautes Rauschen hörte.

Mein Sohn hatte das Wohnzimmerfenster von außen komplett mit dem Schlauch nassgespritzt. Ich.War.Sauer. Das konnte ich jetzt echt gar nicht gebrauchen. Schlauch abgeklemmt, Fenster notdürftig abgezogen.

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Ich wieder in der Küche am wuseln. Höre lautes Plätschern. Man kann den Wasserhahn auch schließlich ohne Schlauch gut gebrauchen. Die halbe Terrasse stand unter Wasser.

Das darf ja wohl nicht wahr sein! Aber nicht zu ändern. Das trocknet schon wieder. Papa immer noch nicht in Sicht. Der kam kurz vor knapp, die Gäste kamen zum Glück etwas zu spät.

Eingeladen hatte ich meine neu gewonnene Freundin – der Tod unseres gemeinsamen Freundes hatte uns zusammengeführt. Und das auch nur, weil wir zufällig auch eine gemeinsame Freundin haben. So schrieben wir uns schon seit Wochen täglich Mails und heute sollten wir uns endlich sehen. Sie kam mit ihrem Mann und ihrem Sohn, der fast 5 ist. Außerdem haben wir auch unsere gemeinsame Freundin  und ihren Mann eingeladen, die von der ganzen Sache aber nichts wussten und daher freudig überrascht waren, nicht nur uns sondern auch sie hier vorzufinden.

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Wir hatten einen wirklich tollen Nachmittag. Wir haben angegrillt und richtig geschlemmt. Für uns Mädels gab es Hugo.

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Die Jungs spielten gemeinsam im Garten.

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Das Tolle ist, dass mein Sohn sich von seinem neuen, älteren Freund gleich abgeguckt hat, wie er auf den Spielturm kletterte. Endlich schafft er es jetzt auch allein und ist stolz wie Bolle!

Das Unwort des Tages: „Waaaas?“ Kam am häufigsten von meinem Sohn. Aber irgendwie hatten wir das alle ganz gut drauf.

Später waren wir noch Eis essen. Ein einziges Drama. Der Wildfang wollte ein Erdbeereis. Da er Erdbeeren liebt, bestellte Papa eine Kugel Erdbeereis und frische Erdbeeren dazu. Und.Das.War.Der.Weltuntergang. Dann sollte das Eis in ein Hörnchen, dann wieder in die Schale. Hin und her. Das Ende vom Lied war, dass er meinen Milchshake bekommen hat, von dem ich in weiser Voraussicht gleich die große Variante bestellt habe.

Die Männer gingen dann noch mit den Jungs auf den Spielplatz, wir Mädels traten den Heimweg an, damit die kleine Pusteblume pünktlich ihren Brei bekommt.

Als die Männer auch wieder da waren, spielten die Jungs noch im Garten und überschütteten sich mit Sand. Der war wirklich überall. Die beiden waren reif für die Badewanne gewesen.

Warum habe ich eigentlich heute Morgen geputzt?

Als es dann später Zeit war, Abschied zu nehmen sagte mein Sohn: „Wenn unser Besuch nach Hause fährt, bin ich sehr traurig!“ Ooooohhhhh… Aber es war schon spät und für die Kinder war es längst Zeit ins Bett zu gehen. Das Baden musste verschoben werden. Fazit: Das Kopfkissen war voller Sand und außerdem war der Wildfang sowieso total aufgedreht. Aber er schlief dann doch recht schnell ein.

Als ich schließlich irgendwann aufs Sofa sank, spürte ich, dass mir alles weh tat. Wirklich alles. Fix und fertig – aber glücklich über diesen schönen Tag.

 

Ich sagte noch zu meinem Mann, dass wir heute bestimmt mit dem Nachtschreck rechnen müssen. Und so war es auch. Mein Sohn war völlig ausser sich und sagte immer „Nein, ich will nicht!“. Und irgendwann „Ich will die Erdbeeren nicht essen!“. Die Erdbeeren waren also schuld. Etwa nach einer viertel Stunde beruhigte er sich wieder und schlief am Morgen bis kurz nach 09.00!

Ich selbst wachte mit sehr starken Kopfschmerzen auf, gegen die auch eine starke Tablette nicht half. Am Mittag machten wir daher einen schönen Spaziergang, an den Spargelfeldern vorbei, dann in den Wald.

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Mein Sohn störte sich an der klitzekleinen Spinne, die es sich auf seinem Laufrad gemütlich gemacht hat, aber als diese entfernt war, konnte die Fahrt weitergehen.

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Auf dem Rückweg kamen wir noch an der Pferdewiese vorbei und machten einen Abstecher zum Spielplatz.

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Aber da hatte mein Sohn nicht lange Spaß, weil keine anderen Kinder da waren und wir außerdem sein Sandspielzeug vergessen hatten. Außerdem hatten wir Hunger und machten uns daher auf nach Hause.

Resteessen war angesagt, während der Große fleißig immer wieder seinen Spielturm hinaufkletterte. Ich habe noch den Rest vom Hugo gekillt.

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Das ganze Wochenende gegen alle Diätplane verstoßen. Hoffentlich rächt sich das nicht allzu sehr. Es war nämlich übrigens der erste Tag, an dem ich seit der Geburt meiner Tochter wieder eine meiner alten Hosen trug. Aber: Sie drückt nach wie vor am Bauch. Gleichzeitig rutschte sie jedoch. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

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Später wurde noch gespielt, gekuschelt und dann gingen die Kinder noch in die Badewanne. Ein rundum gelungenes Wochenende – tolles Wetter, leckeres Essen, Kinderlachen, liebe Freunde… Was will man mehr?

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And The Winner Is…

Heute habe ich noch den Gewinner des wunderschönen Sommerschlafsacks von Schlummersack bekannt zu geben. Ich freue mich, dass so viele mitgemacht haben und dass der Beitrag so fleißig geteilt wurde. Umso mehr bedaure ich, dass es wie immer nur einen Gewinner geben kann.

Trommelwirbel…

Die Gewinnerin ist:

Katrin Klinghofer

Liebe Katrin, herzlichen Glückwunsch! Bitte melde Dich bei mir und teile mir Deine Adresse mit, damit Dir Dein Gewinn zugeschickt werden kann. Gewünscht hast Du Dir den Schlafsack in 90 cm Länge.Sobald ich Deine Anschrift habe, werde ich diese umgehend an Schlummersack weitergeben.

Wahnsinn, dass Dein Kleiner so schnell wächst. Meine Tochter ist bald 7 Monate alt und erst jetzt werden die 70 cm-Schlafsäcke erst zu knapp.

Für alle anderen: Seid nicht traurig. Die Schlummersäcke sind wirklich preisgünstig. Stöbert einfach mal auf der Seite, sicher findet Ihr dort auch etwas!

Euch allen ein schönes, sonniges Restwochenende!

And The Winner Is…

Am Montag habe ich Euch hier von unserer Suche nach einem Kitaplatz und von Juniko erzählt, die uns Eltern bei der Suche unterstützen und im Notfall auch unseren Rechtsanspruch durchsetzen.

Ich durfte drei Gutscheine von Juniko an Euch verlosen.

Und hier sind die Gewinner:

Florian Bartelt

Janine Nathalie Beckers

Sandra Rogge

Herzlichen Glückwunsch! Bitte teilt mir Eure eMail-Adressen mit, damit ich Euch den jeweiligen Gutscheincode, sowie die weitere Vorgehensweise mitteilen kann.

Für alle, die nicht gewonnen haben, sich aber dennoch bei Juniko registrieren möchten, habe ich jetzt noch eine Kleinigkeit für Euch.

Wenn Ihr Euch bis zum 25.02.2016 mit dem Gutscheincode „Zwischenwindelnundwahnsinn“ bei Juniko anmeldet, bekommt Ihr 5,00 € Rabatt auf die Anmeldegebühr in Höhe von 19,95 €. Also, klickt Euch rüber und meldet Euch schnell an.

Euch allen wünsche ich viel Erfolg bei der Suche nach einem Kitaplatz! Wenn jemand einen Platz über Juniko findet, würde ich mich über Euer Feedback freuen.