Wir sind

„Hallo, wir sind…!“ Ja, wer sind wir denn eigentlich? Vielleicht weißt Du schon eine Menge über uns, liest unsere Geschichten über den Alltag, das Leben, die Liebe.

Nicht? Dann erzähle ich Dir jetzt ein bisschen von uns.

Wir sind vier. Die klassische Familie. Papa, Mama, Sohn und Tochter. So normal und unnormal wie jede andere Familie auch.Weiterlesen »

2 Jahre Zwischen Windeln und Wahnsinn

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Wieder geht ein Jahr zwischen Windeln und Wahnsinn vorbei. Seit zwei Jahren schreibe ich nun für Euch, für mich, für alle. Zwei Jahre mit jeder Menge Höhen und Tiefen, an denen ich Euch habe teilhaben lassen. Zwei Jahre, in denen ich viel erlebt habe, in denen ich glücklich war, gelacht und geliebt habe, aber auch vieles überhaupt nicht so lief, wie ich mir das vorgestellt habe.

Seit die kleine Pusteblume letztes Jahr im September geboren wurde, ist es hier ein wenig ruhiger geworden. Mit zwei Kindern wird die Zeit knapper und die Eltern müder. Es ist ein Balanceakt, keines der Kinder zu kurz kommen zu lassen. Oft hat mich die Kleine so beansprucht, dass der Wildfang darunter leiden musste, viel zu wenig Zeit für ihn blieb. Dafür stand letztendlich der Blog hintenan. Verständlich. Denn schließlich ist das echte Leben so viel wichtiger. Trotzdem hängt mein Herz an meinem kleinen, feinen Blog und ich habe immer versucht, am Ball zu bleiben.Weiterlesen »

ElternBloggerCafé 2016

Gestern war ich zum ersten Mal zu einem Blogger-Treffen eingeladen und zwar zum Eltern-Blogger-Café im Whiteloft in Düsseldorf.

Das war ganz schön aufregend, allein schon wegen der Autofahrt. Denn ich hasse es durch Düsseldorf zu fahren. Autofahren gehört eh schon nicht zu meinen größten Hobbys – und ich Landei in der Großstadt? Überhaupt nicht meine Welt!

Aber schon nach 35 Minuten bin ich tatsächlich relativ stressfrei am Ziel angelangt und fuhr ins Parkhaus. Weil ich auf den ersten Blick in der oberen Ebene keine Lücke für talentbefreite Parkerinnen entdeckte, fuhr ich nach unten. Auf die Gruselebene. Es war total düster dort. Ich suchte also schnell das Weite.

Als ich schließlich die Orientierung gefunden habe, war ich auch in wenigen Minuten am Whiteloft angekommen und es war schon jede Menge dort los.

Etwas nervös betrat ich den Raum und sah offensichtlich ein wenig verloren aus. Ich wurde dann gleich von einer der Organisatorinnen begrüßt, die mir kurz alles erklärte.

Als ich mich gerade ein wenig orientieren wollte, hörte ich nur ein freudiges:“Erkennst Du mich?“ – und da stand die liebe Nina von Gedankenpotpourri neben mir. Ich habe mich so sehr gefreut, das könnt Ihr Euch gar nicht vorstellen! Ihr Blog war einer der ersten, denen ich folgte und ich liebe ihre Texte so sehr! Schon öfter haben wir miteinander gemailt und jetzt standen wir uns endlich mal gegenüber. Die Freude war doppelt groß, weil wir auch gar nicht wussten, dass wir uns dort treffen würden.

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Wir qlauderten ausgiebig und schauten uns neugierig um. Ich kannte mehr als die Hälfte der BloggerInnen gar nicht, habe von deren Blogs noch nie etwas gehört, oder eher gelesen. Einige bekannte Gesichter erkannte ich jedoch sofort, so habe ich mich gefreut Alina von Liebling, ich blogge – jetzt zu sehen, oder Susanne von NullPunktZwo. Den meisten bekannt sind sicher auch Dajana von Mit Kinderaugen und Frida von 2KindChaos. Auch über (für mich) neue Gesichter habe ich mich gefreut, zum Beispiel über Julia und ihre Familie von Die gute Kinderstube oder über  Natalie von Bilderbuchbaby und ihre niedliche Tochter.

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Für das leibliche Wohl sollte ein veganes Buffet sorgen, welches jedoch ziemlich schnell abgegrast war. Später kam noch mal ein wenig Nachschub in Form von Brezeln und anderen Backwaren. Da war dann auch für die kleinen Besucher etwas dabei.

Interessant waren die Stände der Sponsoren. Ganz besonders angetan war ich von den tollen Kinderrucksäcken der Firma Lässig, von denen ich bisher eigentlich nur die Wickeltaschen kannte.

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Auch S.Oliver war zugegen und nähte ganz wundervolle Waschbären aus Filz, die mit einen Stück eines alten T-Shirts verziert wurden. Ich kann Euch leider nicht das Ergebnis zeigen, denn es haben so viele Leute alte T-Shirts mitgebracht, dass sie mit dem Nähen nicht nach kamen und wir unseren Waschbär erst im Laufe der Woche geschickt bekommen.

Die Firma Weleda war ebenfalls dort und präsentierte Pflegeprodukte für Mama und Baby.

Am Stand von Ergobaby Deutschland testete ich dann mit „Baby“ Paul die neue Comforttrage, welche recht angenehm zu tragen war.

Es gab auch ein paar Vorträge, die leider im Stimmengewirr untergegangen sind. Doch alles in allem war es ein schöner Tag und es war spannend, wie sich die virtuelle mit der realen Welt verbunden hat.

Zum Abschied gab es noch zwei Goodie-Bags. Mein Sohn konnte es kaum erwarten, sie auszupacken.

Es waren echt schöne Überraschungen drin, über die wir uns sehr gefreut haben.

Das waren meine Eindrücke vom Eltern-Blogger-Café 2016 und ich sage vielen lieben Dank an style/ranking für die Einladung!

Wortlos

Mein Kopf ist leer, bringt kaum Worte hervor. Ich weiß, Ihr wartet auf sie – auf meine Worte. Ich warte auch, aber sie lassen sich nicht blicken. Wollen nicht raus, ins Freie.

Es gibt Zeiten, da versuche ich sie zu fangen, doch sie sind schneller als ich, flinker. Denn sie sind nicht vom Alltag geplagt, Zeit und Raum interessieren sie nicht. Sie fliegen einfach so durch ihre Welt. Die Welt der Gedanken, der Ideen, der Poesie.

Manchmal lassen sie mich nicht in diese Welt eintauchen, verschließen sich vor mir.

Warum weiß ich nicht. Vielleicht weil sie spüren, dass mit gerade die Zeit dazu fehlt, mich ihnen voll und ganz zu widmen. Sie wollen volle Aufmerksamkeit und nicht halbherzig niedergeschrieben werden.

Da! Plötzlich ein Gedankenblitz! Eine Idee, die mich fesselt. Aber nur eine Zeitlang. Ich bin nur einen kleinen Moment unachtsam gewesen und die Idee ist auf und davon. Und sie nimmt all die Worte, die an ihr hingen, mit hinfort. Für immer. Sie kommen nicht wieder. Weil meine Gedanken woanders sind.

Doch ich denke – nein, ich bin mir sicher – sie kommen wieder. Die Worte, in all ihrer Pracht. Worte, die fesseln, die beigeistern, die auf mich einströmen, nur um von mir niedergeschrieben zu werden.

Schon bald werden wir wieder eine Einheit sein und die Worte verschmelzen mit meinen Gedanken – um sie mit Euch zu teilen. Habt Geduld. Und Nachsicht.

Auf dass die Worte mich wiederfinden.

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