Let’s talk about: Kinderfreundlichkeit im Alltag

Es ist Montag Morgen. Wir haben den Wildfang gerade zum Kindergarten gebracht. Dringend muss ich noch ein paar Teile einkaufen, die uns übers Wochenende ausgegangen sind. Ich fahre auf den Parkplatz des Supermarktes und steuere Richtung Eltern-Kind-Parkplatz. Doch der letzte freie Parkplatz wird mir vor der Nase weggeschnappt. Von einem Herrn mittleren Alters. Ohne Kind. Er springt elegant aus seinem Sportwagen und läuft beschwingt zur Eingangstür.Weiterlesen »

#KindermackenundCo – auf einen Blick

Vor ein paar Wochen rief ich meine erste Blogparade ins Leben und erzählte Euch von den liebenswerten Macken meiner beiden Schätze.

Ich rief gleichzeitig meine BloggerkollegInnen dazu auf, auch von ihren Kindern zu erzählen, denn irgendwelche witzigen Angewohnheiten haben die Kleinen doch schließlich alle und ich denke, jeder hätte da so seine Stories zu erzählen. Dummerweise wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht, dass es genau so etwas schon einmal gab und viele haben daher schon an anderer Stelle ihren Beitrag dazu geleistet. Trotzdem haben noch ein paar liebe Leutchen mitgemacht, worüber ich mich wahnsinnig gefreut habe.

Am 31.08.2016 ist die Blogparade ausgelaufen und nun möchte ich Euch noch mal die Beiträge von allen, die mitgemacht haben im Überblick zeigen.

Die liebe Wiebke von Verflixter Alltag war die Erste, die die Macken ihrer Kinder aufschrieb, dabei war genau sie diejenige, die damals die gleiche Blogparade ins Leben gerufen hatte. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass sie uns hier die Macken von ihrer kleinen Tochter Wölkchen aufgeschrieben hat. Sehr süß, die kleine Lady, findet ihr nicht?!

Auch Nastja hatte jede Menge über ihr kleines Mädchen zu erzählen. Ihre Minnie Maus hat schon ein großes Repertoire an Marotten, aber lest selbst. Nastja ist mit ihrem Blog übirgens noch ganz frisch am Start und freut sich über Euren Besuch!

Das Bilderbuchbaby hat auch jede Menge auf Lager und ihre Mama Nätty, die ich übrigens im Juni beim ElternBloggerCafé kennengelernt habe, erzählt uns hier davon. Nätty zeichnet zu ihren Blogartikeln immer noch witzige Comis. Schaut sie Euch an! Es lohnt sich.

Meine Freundin Marie hat auch jede Menge über ihre kleine Heldin zu erzählen. Springt mal rüber auf ihren Blog. Sie schreibt dort über das Leben mit einem ganz besonderen kleinen Mädchen.

Auch über den kleinen Charlie Brown gibt es einiges zu berichten. Lest hier nach, was er alles so auf Lager hat! Seine Eltern Bettina und Markus erzählen auf dem Blog Gemeinsam wachsen und lernen über das Leben mit einem High Need Baby.

Stefan von Quer durch den Alltag hat auch einiges niedergeschrieben – und die Sache mit dem Besen kommt mir irgendwie bekannt vor. Auf seinem Blog geht es nicht nur um Eltern-Kind-Stories, er schreibt auch über viele andere Themen. Springt mal rüber und sagt Hallo!

Auch Ideas4parents sind mit dabei gewesen, ein Blog, den ich vorher gar nicht kannte. Umso mehr freue ich mich. Schaut Euch mal die Katze an. Haben Eure Kleinen auch so ein „Haustier“? Alles Weitere lest Ihr hier!

Und last but not least kommt hier noch die liebe Anja von der Kellerbande und erzählt von ihrem etwas anderen „Baby“. Lest selbst, das ist echt witzig!

Ich freue mich, dass Ihr alle mitgemacht habt, Ihr Lieben! Und es hat echt Spaß gemacht, von den süßen Marotten Eurer Kinder zu lesen. Ich freue mich schon jetzt auf meine nächste Blogparade – fehlt nur noch das passende Thema.

#Kindermacken&Co. – Blogparade

Macken, Marotten, Angewohnheiten: Wohl jedes Kind hat sie. Manchmal sind sie nervig, oft sind sie einfach nur witzig!

Mein Sohn zum Beispiel tut viele Dinge, die uns immer und immer wieder zum Lachen bringen. Oder manchmal auch in den Wahnsinn treiben. Zeit, mal ein paar Zeilen darüber zu schreiben.

Waaaas?

Mein Sohn hat sehr gute Ohren. Meistens hört er vor allen Dingen das, was er nicht hören soll. Kennt Ihr? Ja, so sind sie! Aber allzu oft sieht das ganz anders aus.

Wenn wir uns unterhalten und ich ihm etwas erzähle, kommt nicht selten ein Waaaas? Ich wiederhole das Gesagte. Waaaaaaaaas? Ich wiederhole mich nochmals. Was, Mama? Ein drittes Mal. Wie bitte? Dann kommt meine Gegenfrage: Was habe ich gerade gesagt? Und dann wiederholt er, was ich gesagt habe. Mööööp! Das könnte einen schon mal leicht in den Wahnsinn treiben, wenn es nicht so lustig wäre. Waaaaas ist auf jeden Fall das Unwort des Jahres!

Wer suchet, der findet. Nicht.

Mama, wo ist denn mein Monstertruck (ersetzbar durch alles andere Erdenkliche)??? Ich schaue mich kurz um. Er liegt unter dem Tisch. Er (geht zum Tisch): Wo denn, Mama? Schau mal nach unten, er liegt direkt vor Deinen Füßen. Er (dreht sich im Kreis, schaut runter): Wo denn? Na, gleich neben dem Tischbein! Ich kann ihn nicht sehen! Links neben Dir! Dreht sich im Kreis. Nein, da ist er nicht.

10 Minuten später… Oh Mama, der Monstertruck liegt ja unterm Tisch! Ich habe ihn gefunden!

Konzentration bitte

Es macht auch sehr viel Spaß, ihn dabei zu beobachten, wenn er sich sehr auf etwas konzentriert. Besonders fällt es mir immer auf, wenn er gerade malt, noch extremer ist es, wenn er mit der Bastelschere arbeitet. Mund auf, Zunge raus! Je nachdem wie er den Stift gerade führt oder in welche Richtung er schneidet – in die Richtung wird auch die Zunge rausgestreckt. Das ist zu süß!

Der Donisaurier

Mein Sohn redet mit seinen gerade mal drei Jahren wie ein Weltmeister. Schon lange kann er auch die schwierigsten Wörter klar und deutlich aussprechen. Auch über seine Wortwahl müssen wir uns allzu oft wundern. Mit ihm kann man sich schon fast wie mit einem Erwachsenen unterhalten und oft schmunzeln wir darüber, wie altklug manches aus seinem Kindermund klingt. Doch es gibt ein Wort, dass er immer falsch ausspricht. Nicht weil er es nicht richtig kann, im Gegenteil. Ich glaube es ist vielmehr Gewohnheit: Der Donisaurier! Es heißt niemals Dinosaurier. Nein, immer Donisaurier!

Ob Tyrannosaurus Rex, Stegosaurus, Triceratops, Velociraptor, Brachiosaurus – all diese Namen spricht er korrekt aus, aber am Ende sind es doch immer noch Donisaurier.

Wie oft wir ihn doch daran erinnern, dass es Dinosaurier heißt! Aber vielleicht liegen wir ja auch falsch und Mr. Superhirn weiß von einer besonderen Gattung, von der wir noch nie etwas gehört haben!? Wundern würde es mich nicht.

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Das waren nun ein paar Angewohnheiten meines Großen. Jetzt ist das Tochterkind dran.

Ihr denkt gerade „So klein und schon Macken?“ Ja, so ist es tatsächlich. Vor allem Punkt 1 treibt uns täglich in den Wahnsinn.

Schnullertausch

Sie ist ja so müde. Denken wir. Doch kaum liegt die junge Dame dann in ihrem gemütlichen Bettchen und könnte ins Land der Träume entfliehen – wird erst noch mindestens 50 Mal der Schnuller getauscht. Einen im Mund, einen in der Hand und schon geht das Spiel los. Sie zieht den einen Schnuller raus, steckt sich dafür den anderen in den Mund. Der könnte ja schließlich besser schmecken. Oh nee, der andere war wohl doch besser! Und so geht es dann immer weiter.

Ihr fragt Euch, warum ich nicht einen der beiden Schnuller weg lege? Das habe ich natürlich längst ausprobiert. Aber das hilft auch nicht. Dann zieht sie halt den einen, den sie hat, raus und steckt ihn wieder rein, dann wieder raus…

Irgendwann wird sie aber doch noch müde und vergisst schließlich, dass sie eigentlich noch eine Runde Schnuller tauschen wollte.

Angelutscht

Ich weiß ja, dass Babys gerne Dinge in den Mund stecken und anlutschen. Aber sie steckt wirklich alles in den Mund. Blätter, Papier, Plastik, Spielzeug, Stofftücher, Kleidungsstücke – eben alles, was ihr in die Quere kommt.

So ist unser Aufenthalt im Garten immer mit Nervenkitzel verbunden, zu oft hat sie sich schon an Gras oder Blättern verschluckt und gewürgt, weil sie diese so schnell in den Mund geschoben hat, dass man kaum Gelegenheit zum Reagieren hat. Auch Bonbonpapier klebte ihr schon im Rachen. Seitdem wird alles in der Küche ausgepackt und das Papier gleich entsorgt.

Aber irgendwas findet sie immer. Zum Beispiel die Krabbeldecke von den Lego Duplo Babys.

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Oder neulich hatte sie eines meiner Oberteile zwischen, steckte es in den Mund und krabbelte stolpernderweise damit von Dannen.

Inzwischen hat sie auch oft ein Spielzeug im Mund und eines in jeder Hand und so zieht sie dann durchs Haus.

Eigentlich wäre das ja lustig. Aber tatsächlich bedeutet es, dass ich den lieben langen Tag aufpassen muss, was alles so in ihrem Mund landet.

Festgebissen

Nicht nur kleine Teile landen in ihrem Mund – nein. Sie beißt sich auch sonst überall fest. In ihrem Bett, am Laufstall, am Couchtisch. Sie hinterlässt Kratzspuren von ihren beiden kleinen Zähnchen, wo sie nur kann.

Besonders gerne macht sie das aber beim Essen. Mit breiverschmiertem Mund beißt sie in den Küchentisch, in ihr Essbrett, in die Rückenlehne ihres Hochstuhls.

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Der Konsum von Feuchttüchern ist daher wieder immens gestiegen. Und manchmal macht es das Füttern echt zu einer Geduldsprobe.

Aber das geht sicher bald vorbei. Mal sehen, was Sir sich stattdessen alles so aneignet.


Ja, die Macken der Kleinen…auch wenn wir uns über manches ärgern mögen – eigentlich ist all das doch zuckersüß. Und wenn sie es schon bald nicht mehr machen werden, dann sind wir vielleicht sogar ein bisschen traurig darüber, denn schließlich haben sie uns damit immer wieder zum Lachen gebracht.

Jetzt seid Ihr dran!

Damit wir all das in Erinnerung behalten, sollten wir es aufschreiben. Ich rufe daher Euch, meine lieben BloggerkollegInnen dazu auf, an meiner Blogparade teilzunehmen.

Was Ihr machen müsst, um an dieser Blogparade teilzunehmen?
  • Schreibt Euren Beitrag bis zum 31.08.2016, und erzählt von den lustigsten, nervigsten und liebenswertesten Macken Eurer Kinder.
  • Verlinkt in Eurem Beitrag bitte diesen Blogpost.
  • Kommentiert unter diesem Beitrag, und hinterlasst dort den Link zu Eurem Beitrag.
  • Nutzt den Hashtag #KindermackenundCo
  • Gerne dürft Ihr auch das Bild für Euren Beitrag nutzen.

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Ihr habt keinen Blog und wollt trotzdem mitmachen? Dann erzählt mir einfach hier in den Kommentaren von Euren lustigsten Kindermacken.

Ich freue mich auf Eure Beiträge!

 

My #Muddistyle -Mrs. Perfect völlig unperfekt

Das bin ich. Früher mal.

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Chic. Schlank. Strahlend.

Man fand mich stets mit einem vollständigen Tages-MakeUp vor, sobald ich das Haus verließ. Und wenn ich nur den Müll raus brachte. Jede einzelne Haarsträhne saß perfekt. Ich trug Stoffhosen oder auch Jeans, Blusen, Strickjäckchen, Kleider, Röcke und natürlich Pumps. Chic statt sportlich war mein Style in der Regel. Meine Handtasche war immer mit Schminke, Bürste und Haarspray bestückt – für den Notfall. Kam eine böse Windböe an mir vorbeigeflogen und zerstörte meine Frisur, wurde das am nächstbesten Spiegel gleich wieder gerichtet.

Die Haare trug ich übrigens immer offen. Und ich trug lange Ohrringe, Ketten, Armbänder, Ringe, manchmal auch Fußkettchen. Oder Halstücher. Das volle Programm.

Man könnte fast sagen, ich war eitel. Ja, das war ich wohl. Ziemlich eitel sogar. Mrs. Perfect leibhaftig.

Ja gut, ich war nicht immer so schlank, wie auf dem Foto da oben. Während meiner ersten Ehe hatte ich ein wenig mehr auf den Rippen. Es brauchte also eine Scheidung, um so schlank zu werden – und zack! Purzelten 10 kg von ganz allein von meinen Hüften. Okay, nicht gerade die schönste Art, um abzunehmen. Aber es war nachhaltig. Vier Jahre lang hielt ich meine Figur.

Und dann lernte ich meinen Mann kennen. Ende der Geschichte.

Nee, Quatsch! Aber ich nahm recht schnell ein wenig zu. Wir gingen viel essen, gerne Fastfood, aber auch in viele Restaurants. Eigentlich fast jedes Wochenende. Und gemeinsam essen macht ja viel mehr Spaß, als allein. Trotzdem hielt sich mein Gewicht in einem gesunden Rahmen.

Seit ich Mutter bin sieht das allerdings vollkommen anders aus.

Ich bin total aus der Form geraten. Und ich werde wohl nie, nie wieder reinkommen. Ich will zwar unbedingt. Aber ich brauche auch Schokolade. Sehr viel Schokolade. Und Sport? Mein größter Feind.

Aber mal abgesehen von den überflüssigen Fettpolstern, ist es auch mit dem Rest von mir ziemlich abwärts gegangen.

Die Haare? Pony oben am Kopf zusammengetackert. Immer. Außerdem sind sie durcheinander. Immer. Entweder vom Toben mit meinem Sohn, oder weil meine Tochter sich darin festgekrallt hat.

Mein „MakeUp“ besteht nur noch aus Lidschatten, Lidstrich und Wimperntusche. Und Lippenstift. Der aber nur, wenn ich das Haus verlasse. Ohne fühle ich mich irgendwie nackt.

Und die Klamotten? Jeans, ein Top, darüber ein schlichtes Shirt. Mit Sabberflecken natürlich. Überall. Und Sneakers. Zu Hause ist es noch schlimmer. Da trage ich sogar fast nur noch die Joggingbux. Ist halt einfach bequemer, wenn man den halben Tag in der Spielecke auf dem Boden herumkriecht. Und es stört mich auch nicht sonderlich, wenn das Baby seinen Möhrenbrei drauf prustet.

Also: Das bin ich heute.

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Sportlich. Unförmig. Übermüdet.

Wie ich das finde? Ätzend. Aber es ist halt leider praktisch. Also wird sich vermutlich nicht viel daran ändern. Zumindest noch nicht. Aber ich bin mir sicher, dass es irgendwann wieder aufwärts geht mit mir.

In den seltenen Momenten, in denen ich mal keine Mama bin, sieht es schon recht passabel aus.

Aber: Mrs. Perfect wird wohl nie wieder zurückkehren. Nur ein kleiner Teil von ihr vielleicht. Aber darauf freue ich mich schon.


So viel zum Thema #meinMuddistyle! Die Idee stammt von Frida von 2KindChaos, und mit diesem Post nehme ich an ihrer Blogparade teil. Super Sache, Frida! Ich wollte eh darüber schreiben!

Wollt Ihr auch mitmachen? Dann springt rüber auf ihren Blog!

#ichhabesgesagt – Wie ich die wundervollste(n) Nachricht(en) der Welt verbreitet habe

Ein anderes Körpergefühl, ein leichtes Ziehen im Bauch, ein besonderes Strahlen – die Zeichen stehen auf Schwangerschaft.

Wer von Euch schon Kinder hat, kennt dieses besondere Gefühl. Doch wie sage ich es meinem Liebsten? Und wie teilen wir es dem Rest der Familie mit?Weiterlesen »

Ungestüm und schwerelos – Kinderträume wahr werden lassen

Jeder hat Träume und Wünsche – besonders unsere Kinder! Und was gibt es Schöneres, als diese Träume zu erfüllen und die Kinderaugen damit zum Leuchten zu bringen? Der beste Lohn: ein glückliches, ausgelassenes Kind, das mit der Sonne um die Wette strahlt!

Ausgelassen – das ist das richtige Stichwort für den Wunsch meines Sohnes! Wovon der Wildfang träumt? Von Schwerelosigkeit, vom Toben, vom Herumtollen, wild und frei, kichernd und laut lachend, springen und fliegen…

Ein eigenes Trampolin würde all das wahr werden lassen und wäre das tollste Geschenk, was man ihm machen könnte!

Bisher gibt es für uns diese Möglichkeit zum Herumtollen nur auf dem Spielplatz auf einem Möchtegern-Trampolin.

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Aber da kommen wir im Moment nur selten hin, deswegen wäre ein eigenes im Garten ein absolutes Highlight.

Das Richtige zu finden ist dabei gar nicht so leicht. Unser Platz im Garten ist leider sehr begrenzt, deswegen darf es nicht zu riesig sein. Trotzdem sollte es groß genug sein, dass der Spaß nicht verloren geht. Auch sind gute Qualität und Sicherheit ein sehr wichtiger Punkt. So wird der Traum schnell zu einem teuren Spaß, der nicht mal eben auf die Schnelle zu erfüllen ist. Leider.

Das hier wäre perfekt:

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Ob dieser Wunsch für meinen Sohn vielleicht schon bald in Erfüllung geht?


Wir haben eine Einladung bekommen, an einer wirklich wundervollen Blogparade von SMAVA teilnehmen zu dürfen:

Wir lassen Kinderträume wahr werden

Smava möchte drei Kindern ihre Herzenswünsche erfüllen und Ihr könnt dabei mithelfen!

Wie? Ab dem 30.09.15 könnt Ihr hier abstimmen, welcher Kindertraum erfüllt werden soll. Wir würden uns natürlich riesig über Eure Stimme freuen, aber wir gönnen es auch jedem anderen Kind, wenn sein Traum in Erfüllung geht. Also: Votet fleißig und bringt Kinderaugen zum Leuchten!

#Wutkinder – Wenn kleine Menschen ihren großen Frust raus lassen

Frida von 2KindChaos hat zur Blogparade aufgerufen. Für uns alle zum Schmunzeln (für die Zwerge eher nicht).

Worüber?

Über die mehr oder minder kleinen Ausraster der lieben Kleinen. Und da habe ich auch eine ganze Menge zu bieten. Denn unser Sohn hat gerade den Höhepunkt seiner Wutphase erreicht. Jeder Tag ist im Moment anders. So lieb und anhänglich er in dem einen Moment sein kann, so wütend kann er es im anderen Moment sein.

Ich versuche dabei entspannt zu bleiben. Gut, gelingt meistens nicht. Aber ich versuche es immerhin. Denn die für uns vermeintlichen Kleinigkeiten, an denen er sich so hochzieht, sind für ihn offenbar furchtbar wichtig. Auf ihn strömt jeden Tag so viel Neues ein und er muss erst noch lernen, unsere Welt richtig zu verstehen und vor allem, dass es auch Grenzen gibt.

Das meiste ist für uns nicht nachvollziehbar. Aber wir sind ja auch schon groß. Ich habe meine Mutter gefragt, ob ich damals auch so war. Sie sagte, ich war immer lieb. (Ihr müsstet jetzt mein breites Grinsen sehen!)

Mich hat also so schnell nichts auf die Palme gebracht. Was bei meinem Sohn halt ganz anders aussieht.


Hier sind unsere Top 10 der größten Aufreger unseres Sohnes:

1.Über das Babyphone schallen morgens „Mama“-Rufe zu mir. Also gehe ich ins Zimmer meines Sohnes, begrüße ihn fröhlich. „Nein, nicht guten Morgen! Weiter schlafen.“ „Soll ich wieder gehen?“ „Nein Mama, aufstehen!“ „NEIN, nicht Rollo hoch machen!!! N-E-I-N, nicht anziehen, noch schlafen!!!“ (Dieses Spektakel spielt sich zu 90 % jeden Morgen ab und zieht sich teilweise über 45 Minuten hin.)

2. Wir haben es nach unten an den Frühstückstisch geschafft. „Nein, nicht im Stuhl sitzen!“ „Nein, lieber Wohnzimmer!“ Er geht spielen. Ich bereite das Frühstück so weit vor. Er kommt zurück. Ich schmiere das von ihm gewünschte Brot und er setzt sich sogar doch noch in seinen Stuhl. „Soll ich das Brot durchschneiden oder ganz lassen?“ „Durchschneiden.“ Ich schneide das Brot also durch. „NEIN, nicht durchschneiden! NEIN, wieder zusammenbauen!“ „Das geht nicht mehr!“ „NEIN, anderes Brot!“ Ich schmiere ein anderes Brot. Dann isst er doch das erste.

3. Wir sitzen im Wohnzimmer. „Komm Mama, Autos spielen!“ Ich nehme mir ein Auto. „Nein Mama, das mein Auto!“ Ich nehme mir ein anderes. „Nein Mama, das MEIN AUTO!“ „Dann gib mir eins mit dem ich fahren darf.“ „Nein, alles meine Autos!“ Pause. „Hier Mama!“ Er gibt mir doch eins. Juhu! „Nein Mama, nicht da fahren! Woanders fahren! Nein, NEIN, N-E-I-N!!!“

4. Wir wollen mit dem Auto wegfahren. „Komm Schatz, einsteigen!“ „Nein, nicht einsteigen! Will nicht!“ Er rennt weg. 20 Runden um das Auto. Ich schnappe ihn irgendwann. Er wehrt sich. „Nein, will nicht!“ Schließlich können wir doch losfahren. Und kommen irgendwann an. „Nein, nicht aussteigen! NEIN; sitzen bleiben!!!“

5. „Gummibärchen essen!“ „Okay Schatz, ich hole Dir welche!“ „Mama auch Gummibärchen essen.“ Ich hole für jeden ein kleines Tütchen und öffne sie. Er ist. Ich esse. Wo ist der Fehler? Ich esse! „NEIN MAMA, nicht essen! Das meine Gummibärchen!!!“

6. „So, Zeit für die Badewanne!“ „Nein, will nicht planschen!!!“ Wehrt sich beim Ausziehen mit Händen und Füßen. Brüllt alles zusammen, weil wir ihn einfach in die Wanne gesetzt haben. (Ob die Nachbarn eigentlich denken, wir mißhandeln unser Kind?) Oh, plötzlich macht es doch Spaß in der Wanne. Überraschung! Ehe man sich versieht, steht das ganze Bad samt Mama und Papa unter Wasser. „Kommst Du jetzt wieder raus?“ „Nein, will nicht raus! Noch planschen!“ „Aber es ist gleich Zeit für’s Abendessen!“ „NEIN, will nicht essen, will noch PLANSCHEN!“

7. Neulich auf dem Stadtfest. Nach 7 Runden Karussell waren wir der Meinung, es wäre langsam genug. Lautstarker Protest: „Noch Karussell fahren!!!“ Er steigerte sich hinein. Wir kamen an einem Stand vorbei, wo Spielzeugautos verkauft wurden. Bestechnung ist eine gute Idee. Manchmal. Er suchte sich zwei Autos aus und überlegte, ob er lieber den roten Traktor oder den Rennwagen nehmen soll. Er nahm den Rennwagen. Kind beruhigt. Dachten wir. Kein zwei Meter weiter rief er nach dem roten Traktor. „Roter Traktor! Karussell!! Nicht nach Hause!“ Bestechnung war keine gute Idee. Es ging unter Protest nach Hause. Dort angekommen warf er sich im Flur auf den Boden und brüllte satte 45 Minuten „Roten Traktor haben! Noch Karussell fahren. Müde, schlafen gehen! Karussell! TRAKTOR! S-C-H-L-A-F-E-N!!!“ Nichts half, bis wir ihn ins Bett legten. Er schlief sofort ein. Wachte 30 Minuten später wieder auf: „Roten Traktor haben! Noch Karussell fahren. Karussell! TRAKTOR!!!“

8. Papa ist sein Held. Eigentlich. Doch die neuste Macke: Wenn Papa Feierabend macht, wird sich nicht mehr gefreut. Wenn er sein HomeOffice verlässt und das Knarren der Treppe zu hören ist, geht es los: „NEIN PAPA, nicht Feierabend!!! Papa noch ARBEITEN! NICHT NACH UNTEN KOMMEN!!!“ Funktioniert übrigens neuerdings auch, wenn Oma und Opa kommen.

9. Es ist mitten in der Nacht. 01.44 Uhr. Es fängt an zu regnen. Er wacht auf, fängt an zu schreien. Ich eile zu ihm. „NEIN, will nicht Regen! Will Sonne!!! Kein REGEN!!!“ „Soll ich das Fenster zu machen? Dann hörst Du den Regen nicht mehr!“ „Nein, nicht Fenster zu. Will Regen!“

10. „Möchtest Du das T-Shirt mit den Autos drauf anziehen?„Jaaaaa, sieht cool aus!“ So fertig! „Nee, nee….ausziehen!! Sieht komisch aus! Wieder ausziehen, Mama! Anderes T-Shirt!!!!“


Diese und andere kleine Dramen spielen sich hier tagtäglich ab. Und wie sieht es bei Euch aus?


Ihr wollt auch mitmachen? Dann los! Ab auf Fridas Seite, da könnt Ihr sehen, wie es geht!