Süß trifft sauer: Philadelphia-Creme mit Himbeeren

Besuch steht an? Oder einfach Lust auf etwas Süßes?

Dann habe ich heute genau das richtige Rezept für Euch:

Philadelphia-Creme mit Himbeeren

Das braucht Ihr dafür (6 Personen):

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  • 2 Packungen Philadelphia Frischkäse 
  • 1 Dose Sprühsahne, z.B. von Rama Cremefine
  • 1 Beutel tiefgekühlte Himbeeren
  • Zitronensaft
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • Zucker nach Geschmack

Zunächst gebt Ihr den Frischkäse zusammen mit etwas Zucker, dem Vanillinzucker und einem Schuss Zitronensaft in eine Schüssel und rührt es glatt.

Dann nach und nach die Sahne unterheben. Falls es nicht cremig genug ist, gebt noch einen Schuss Zitronensaft dazu. Abschmecken und eventuell nachsüßen.

Nun schichtet Ihr die unaufgetauten Himbeeren und die Creme abwechselnd in Dessertgläser oder in eine große Schale.

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Das ganze kommt dann über Nacht in den Kühlschrank.

Wer mag, kann kurz vor dem Verzehr noch Mandelsplitter drüber streuen.

Blitzschnell und ganz einfach.

Guten Appetit!

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Brutzelstube: KARTOFFELSUPPE MIT DREIERLEI LAUCH

Seit einigen Wochen mache ich nun die Schlank-im-Schlaf Diät (SiS) und langsam aber stetig verabschieden sich die Pfunde.

Heute wollte ich Euch eines meiner Lieblings-Mittags-Rezepte aus der SiS-Diät vorstellen, das nicht nur uns, sondern sogar unserem Sohn schmeckt und somit absolut familientauglich ist.

Kartoffelsuppe mit dreierlei Lauch

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ZUTATEN FÜR 4 PORTIONEN

  • 2 kg Kartoffeln
  • 200 g mageren Katenschinken
  • 2 l Gemüsebrühe
  • 4 Stangen Lauch
  • 2 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Bund Schnittlauch
  • 200 g Crème légère
  • Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

Die Kartoffeln schälen, waschen und in Würfel schneiden. Mit den Schinkenwürfeln und der Brühe in einen Topf geben und zugedeckt bei schwacher Hitze in ca. 20 Minuten garen. Dabei immer wieder umrühren.

Inzwischen den Lauch und die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Ringe schneiden. Den Schnittlauch abbrausen, trocknen schütteln und in Röllchen schneiden. (Ihr könnt aber auch tiefgekühlten Schnittlauch verwenden.)

Kurz vor Ende der Garzeit die Crème légère unter die Suppe rühren, Lauch und Frühlingszwiebeln zugeben und die Suppe weitere 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Zum Schluss den Schnittlauch unterheben.

Schwierigkeitsgrad: leicht
Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
Pro Portion etwa
701 kcal Energie
21g Fett
93g Kohlehydrate
32g Eiweiß

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Suppenkoma vs. Fettschmelze

Suppe. Kann lecker sein. Aber jeden Tag, eine Woche lang? Morgens, mittags, abends? Das geht gar nicht. Oder doch?

Ich musste es unbedingt ausprobieren. Meine Röllchen, oder eher gesagt Rollen, die müssen unbedingt weg. Und die Kohlsuppendiät verspricht schnellen Erfolg. Ist natürlich keine Dauerlösung. Die Ernährung muss ich danach trotzdem umstellen. Ich weiß – sonst sucht der böse Jojo mich heim.

Aber als Start, um schnell ein paar Kilo zu verlieren, finde ich das eine gute Sache. Ich verrate Euch erst mal das Rezept, falls jemand von Euch es ebenfalls wagen will.

Kohlsuppe

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  • 6 Frühlingszwiebeln
  • 2 Dosen Tomaten
  • 1 Weißkohl
  • 2 Paprika grün
  • 1 Bund Staudensellerie
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Lauchstange
  • 1 Stück Ingwer 3cm
  • 1 EL Kümmel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 TL Salz
  • 2 Liter Wasser

 

Die Zubereitung ist ganz einfach:

Alle Zutaten waschen, klein schneiden, im Öl kurz andünsten, mit Wasser auffüllen und eine Stunde kochen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es schärfer mag, kann mit Chilipulver oder Tabasco nachhelfen.

Sonntag Abend machte ich nich also an die Arbeit, schmunzelte alles klein nur um dann festzustellen: Ich habe keinen Topf, in den der ganze Kram hineinpasst. Die Nachbarin hatte auch keinen. Daher habe ich meinen Mann zu meiner Mutter gejagt, damit er dort den Bräter abholte. Und dort passten so gerade alle Zutaten hinein.

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Das ganze Haus roch nun nach Kohl. Am meisten hat mich das im Schlafzimmer gestört. Aber gut, da mussten wir durch.

Tag 1 – Montag:

Zum Frühstück gibt es bereits den ersten Teller Suppe. An Tag 1 darf man außerdem Obst essen, so viel man will, außer Bananen und Melonen.

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Schon beim ersten Löffel kam das böse Erwachen: Die Suppe schmeckt widerlich! Ich zwang mit Mühe und Not ein bisschen davon hinunter und aß dann mein Obst.

Mittags schaffte ich wieder nur ein kleines bisschen, das auch nur mit Maggi (was wahrscheinlich nicht erlaubt ist) und aß dann eine Birne, von der ich meinem Sohn schließlich auch etwas abgeben musste.

Am Abend würgte ich mir nur noch einen Apfel runter, denn kurz vorher hatte ich eine schlimme Nachricht erhalten, die jegliches Hungergefühl ausblendete. Seelenfutter hatte ich mir trotzdem zu dem Zeitpunkt sehnlichst gewünscht und überlegte, ob ich die Diät dran gebe. Habe ich aber nicht.

Sünde des Tages: Keine!

Sport: Ich habe geatmet. Produktiver wurde es nicht.

Tag 2 – Dienstag:

Ich habe kaum geschlafen und wachte schon mit Kopfschmerzen auf. Ich freute mich riesig auf meine Suppe. (Achtung, Ironie!) Heute darf ich zusätzlich rohes, grünes Gemüse essen. Was die Freude enorm steigerte.

Die Suppe ist immer noch widerlich. Noch schlimmer sogar als am Tag zuvor.

Nachdem ich mal wieder mit Mühe und Not ein paar Löffel davon gegessen hatte, musste ein Plan B her. Suppe 2.0!

Es gibt verschiedene Rezeptvarianten, und davon probierte ich heute eine aus. Und was soll ich sagen? Die Suppe riecht nicht nur besser, sie schmeckt auch fast schon richtig gut. Dieses Mal war es kein Problem, die Suppe auszulöffeln.

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Am Abend war eine große Ofenkartoffel mit Magerquark erlaubt. Ich habe mir gestattet, diesen mit ein paar Kräutern aufzupeppen. Und da ich keine große Kartoffel hatte, nahm ich eben zwei kleine.

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War ganz lecker. Trotzdem… Was mir besonders fehlt? Orangensaft. Und Pommes. Und Schlaf.

Sünde des Tages: Ich habe das Messer abgeleckt, als ich meinem Sohn ein Brot mit Marmelade und Zuckerrübensirup geschmiert hatte.

Sport: mit dem Fuss im Takt zu einem Song aus dem Radio gewippt.

Tag 3 – Mittwoch:

Heute erlaubt neben Suppe, Suppe, Suppe? Obst und Gemüse in rauen Mengen. Es kostet mich echt große Überwindung morgens schon diese Suppe zu essen. Der Apfel und die Mandarine danach waren ein Hochgenuss. Trotzdem hatte ich Lust, mir einen Zironentee zu machen.

Mittags Gurke und grüne Paprika zur Suppe geknabbert. Und wie immer stilles Wasser dazu getrunken. Am Abend das gleiche Spiel. Ich habe Lust auf Pommes. Wirklich! Stattdessen habe ich nur noch einen Apfel gegessen. Beim Gedanken an die Suppe musste ich mich nur noch schütteln.

Sünde des Tages: Schon wieder das Messer abgeleckt.

Sport: 7 Minuten. Dann rief mein Sohn aus dem Garten um Hilfe. Aber immerhin 7 Minuten mehr, als an den Tagen zuvor.

Tag 4 – Donnerstag:

Heute ist Bergfest. Morgens widert mich die Suppe schon richtig an. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass ich heute auch Bananen essen darf. Sogar drei Stück. Und 250 ml Magermilch. Die hebe ich mir aber für den Abend auf. Stattdessen genieße ich die Frühstücksbanane in vollen Zügen.

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Am Mittag das Gleiche noch mal. Ich liebe Bananen! Heute ganz besonders! Ich habe sie gaaaanz langsam und genüsslich verspeist.

Ich bilde mir ein, dass mein Bauch schon dezent kleiner geworden ist.

Abends habe ich keine Suppe mehr gegessen, sondern nur noch die letzte Banane und das Glas Milch. So wird das nichts.

Sünde des Tages: Ich habe ein klitzekleines Stückchen vom Überraschungsei gegessen, weil er unbedingt mit mir „teilen“ wollte. Das Stück war keinen Zentimeter groß.

Sport: 10 Minuten. Ich steigere mich. Langsam.

Tag 5 – Freitag:

Ich will nicht mehr. Heute gibt es zum Frühstück nicht mal zusätzlich Obst.

Und da fange ich gleich mit einer Sünde an. Der Geruch der Suppe schreckt mich inzwischen wirklich ab. Ich esse daher eine Banane. Als die Kinder versorgt waren, aß ich noch eine Birne und zwei Mandarinen.

Ob ich heute noch Suppe runterkriege? Ich sollte mal Nachschub kochen.

Außerdem: Heute ist Fleisch-Tag. 500 g Geflügel und zusätzlich 6 große Tomaten. Ich nehme die kleinen in doppelter Menge. Die schmecken einfach besser.

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Das war dann also mein Mittagessen. Und.Mein.Abendessen.

Bedeutet: Ich habe heute keine Suppe gegessen! Wir sind eingeknickt und geben es dran!

Die Suppe kommt uns beiden aus den Ohren raus. Es geht einfach nicht mehr.

Sünde des Tages: Halt keine Suppe gegessen. Und schon wieder das süße Messer abgeleckt.

Sport: etwa 6 Minuten. Dann sprang mein Sohn immer wieder auf mich drauf und mißbrauchte mich als Rutschbahn.

Fazit: Minus 3 kg

Wir werden dann ab morgen auf Schlank-im-Schlaf umstellen. Und ich freue mich so unglaublich auf mein Frühstück! Brötchen und Zitronentee – ich koooooooomme!

 

Brutzelstube: Knechtsteaks

Ich bin wahrhaftig nicht die größte Köchin. Nein, ehrlich nicht. Doch wenn ich Gäste habe, sind diese immer rundum zufrieden und loben mich, weil es so lecker schmeckt. Dann freue ich mich sehr, doch im Hinterköpfchen ruft immer eine leise Stimme: „Dafür muss man aber wirklich nichts können!“ Und wisst Ihr was? Die Stimme hat recht.

Weil so viele danach gefragt haben, verrate ich Euch jetzt eines meiner Lieblingsrezepte. Damit kommt Ihr bei Euren Gästen immer gut an und das sogar, wenn Ihr in der Küche völlig talentfrei seid – so wie ich.

Knechtsteaks

Was Ihr dafür braucht (4 Personen):

  • Pro Person 250 g mageres Schweine- oder Rindfleisch, z.B. Minutensteaks
  • 1 Glas Zigeunersoße
  • 3 Paprikaschoten
  • 1 Dose Röstzwiebeln
  • 1 Becher Schmand
  • 1 Becher Sahne oder Rama Cremefine
  • 2 Päckchen Tomaten, z.B. Knorr Tomato al Gusto
  • Gratinkäse
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprika scharf

Außerdem:

  • eine große Auflaufform

So wird’s gemacht:

Die Paprika waschen und in Streifen schneiden. Das Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen. Die Auflaufform mit ein paar Löffeln Zigeunersoße bestreichen, dann das Fleisch (dünne Scheiben) hineinlegen. Dann die restliche Zigeunersoße auf dem Fleisch verteilen.

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Die Paprikastreifen darauf verteilen. Anschließend die Röstzwiebeln darüber streuen.

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Darüber die Tomatensoße geben mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

Schmand und Sahne miteinander verrühren und darüber gießen.

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Anschließend kommt das Ganze 45 Minuten bei 180° (Umluft) in den Backofen. Zum Schluss den geriebenen Käse darüber streuen und weitere 15 Minuten backen.

Dazu passt am besten Reis.

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Am Ende waren alle Teller leer, es hat allen also geschmeckt.

Darum auch Euch: Guten Appetit! Und viel Spaß beim Nachkochen.