Naturkinder

Gestern bin ich an einen Ort zurückgekehrt, an dem ich schon länger nicht mehr war. Ein Ort, an dem ich mich absolut entspannen kann. Ein Ort, an dem die Kinder laufen und spielen können, fernab von Straßenlärm und Menschenmassen. Ein Ort, mitten in der Natur, wo man Tiere in ihrem natürlichen Umfeld beobachten kann. Ein Ort voller Ruhe und Frieden in unserer viel zu hektischen Welt.Weiterlesen »

Ich & Du

Mein kleines Mädchen,

schon lange wollte ich Dir diese Zeilen schreiben, um Dir zu sagen, wie glücklich ich bin, dass es Dich gibt.

Seit mehr als einem Jahr bist Du nun bei uns und hast unsere Familie komplett gemacht. Zu dritt waren wir glücklich und zufrieden, aber ich hatte tief in mir immer das Gefühl, dass noch etwas fehlt, jemand fehlt. Und das bist Du!Weiterlesen »

Barfuss

Sonnenstrahlen tanzen auf meiner Nase

Die Welt erwacht zu neuem Leben

Satt, leuchtend und grün

Ich trete aufs Gras

Barfuß

Die Halme von Tautropfen schwer

Umspielen meine Füße

Ich atme tief ein

Ich spüre die Kühle des Morgens

Und doch schon die Wärme des Tages

Mit jedem Atemzug

Fühle ich neue Kraft in mir

Ich blühe auf

Bin Eins mit der Natur

Wenn die Sonne an Kraft gewinnt

Und der Frühling dem Sommer weicht

Laufe ich durch den Sand

Barfuß

Kaltes Wasser

Braust in kleinen Wellen sanft heran

Erfrischt mich

An einem heißen Sommertag

Ich hinterlasse Spuren im Sand

Bald schon werden meine Spuren fort sein

Vom Wasser weggespült

Was bleibt sind Momente

Voller Glück und Leben

Erinnerungen für die Ewigkeit

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Wenn es dunkel wird…

Meine Augen sind schwer vor Müdigkeit, und das schon seit Stunden. Trotzdem schaue ich noch eine ganze Weile in die Röhre, weil ich dabei so herrlich abschalten kann. Du liegst in der Wiege und schläfst schon längst den Schlaf der Gerechten.

Es ist spät geworden. Viel zu spät, wieder einmal. Ich nehme Dich vorsichtig in den Arm, hoffe Dich dabei nicht zu wecken, trage Dich die Treppe hinauf und lege Dich ganz sanft in Deinem Bettchen ab, welches gleich neben meinem Bett steht.

Oft passiert das alles, ohne dass Du etwas davon mitbekommst. Du schläfst einfach weiter, als wäre nichts gewesen. Doch manchmal schaust Du mich mit offenen, vollkommen wachen Augen an, verwundert darüber, wie Du plötzlich an einem anderen Ort gelandet bist.

Ich lege mich neben Dich und Du strahlst mich an, mit einem Lächeln, das so wundervoll rein und aufrichtig ist, so voller Liebe! Ich streichle über Deinen kleinen Kopf, Deine Wange und Du schließt die Augen und genießt Deine Streicheleinheiten, belohnst mich erneut mit einem Lächeln. Ich genieße diesen Moment genau so wie Du, ganz gleich wie müde ich auch bin.

In Deiner Glückseligkeit fängst Du an zufrieden vor Dich hinzubrabbeln, greifst nach meiner Hand, um mit meinen Fingern zu spielen, versuchst sie in Deinen kleinen Mund zu stecken.

Noch vor ein paar Wochen hielt ich nachts Deine Hand, um Dir beim Einschlafen zu helfen. Das brauchst Du längst nicht mehr, ziehst sie immer wieder weg, wenn ich sie halten möchte.

Nach ein paar Minuten schläfst Du wieder friedlich ein. Ich schaue Dich noch eine Weile an, höre zu wie Du leise atmest.

Und dann entfliehe auch ich in die Welt der Träume.

Doch manchmal – ja, manchmal finde ich nicht in den Schlaf. Ich mache mir Gedanken, viel zu viele. Ich denke über Dich und Deinen Bruder nach, über meine zwei kleinen Zauberwesen. Ihr seid so wichtig für mich, wie ich es für Euch bin. Das Gleiche gilt für Euren Papa, meinen wundervollen Herzensmenschen. Wenn ich an Euch denke, könnte ich platzen vor Glück – und gleichzeitig umkommen vor Sorge. Was ist, wenn einem von Euch jemals irgendetwas passieren würde? Eine schlimme Krankheit, ein Unfall? Oder was wäre, wenn mir etwas passiert, und ich nicht mehr für Euch da sein könnte? Allein der Gedanke daran bricht mir das Herz.

Diese Sorgen und Ängste überfallen mich immer und immer wieder anfallartig, schnüren mir die Kehle zu, rauben mir die Luft zum Atmen. Ich rede mir Dinge ein, die nicht vorhanden sind, versuche nach Luft zu schnappen. Doch es fällt mir so schwer. Dieser Moment, wenn mich diese seltsame Trauer überkommt, lässt mich vor mir selbst erschrecken. Ich versuche die Angst abzuschütteln, sage mir immer wieder, dass alles in Ordnung ist und dass es auch so bleiben wird.

Dann sehe ich wieder zu Dir rüber, wie Du manchmal zuckst im Schlaf, wie Du tief einatmest, wie ein sanftes Lächeln über Dein kleines Gesicht fliegt. Und dann weiß ich, die Welt ist in Ordnung. Unsere Welt. Und ich wünsche mir, dass das immer so sein wird.

Wir vier – für immer!

 

Das kleine Glück

Es ist überall

Schau genau hin

Dann wird es Dir begegnen

Das kleine Glück

Es steckt in einer winzig kleinen Blume

In einer liebevollen Umarmung

In einem Bild

Gemalt von kleinen Kinderhänden

In einem Lächeln

In der wundervollen Schöpfung

Lass den Moment nicht unbeachtet vorüberziehen

Genieße

Die Farben der Natur

Den Abendhimmel

Eingetaucht in leuchtendes Rot

Das Funkeln der Sterne

In einer klaren Nacht

Eine Blumenwiese

Bunt, satt und wild

An einem milden Frühlingstag

Ein bunt gefärbtes Blätterdach

In einem verträumten Wald

Schmecke

Den Geschmack des Lebens

Lass ihn auf Deiner Zunge tanzen

Lausche

Den Wellen des Meeres

Dem Rauschen der Blätter im Wind

Einem schallend lauten Kinderlachen

Stimme mit ein

Sei albern

Lass Dich vom Leben mitreißen

Erfreue Dich an Kleinigkeiten

Verschenke ein Lächeln

Und Du wirst Sonne ernten

Beachte es stets

Das kleine Glück

Denn in seiner Summe

Wird es zu etwas Großem

Und das Glück erschließt sich Dir

In seiner ganzen Schönheit

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Die Melodie des Lebens

Manchmal ist sie fröhlich, leicht oder lebendig, manchmal traurig oder depressiv, mal laut, mal leise, mal langsam, mal schnell.

Jeder Mensch wird sein Leben lang von einer Melodie begleitet. Selten ist es immer die Gleiche, meistens wandelt sich der Klang von Zeit zu Zeit – wird langsamer, ruhiger, vielleicht auch melancholisch, um dann kurze Zeit später wieder lebendig zu werden, Dich zum tanzen zu bringen.Weiterlesen »