Unser buntes Wochenende 08.-10.04.2016

Am Freitag Morgen wurde es laut. Sehr laut. Wir sollten unsere neue Haustür bekommen und dafür musste die alte erst mal raus. Zum Glück waren die Kinder beide schon wach, sonst wären sie sehr unsanft geweckt worden. Schön war es trotzdem nicht, blieb uns bei dem Lärm doch nicht anderes übrig, als uns anzubrüllen. Aber da mussten wir halt durch.

Als die Tür draußen war und sich der Lärm legte, war mein Sohn nicht mehr zu bremsen. Er quatschte die Handwerker ohne Punkt und Komma zu. „Du, Bauarbeiter! Ich möchte auch mal messen! Was ist das für ein Werkzeug? Ich möchte lieber eine blaue Tür! Was machst Du da gerade, Bauarbeiter?“ Und so weiter…

Es war kaum Mittag, da war auch schon alles fertig.

 

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Eine neue Schmutzfangmatte habe ich auch schon besorgt. Das alte dreckige Teil ging gar nicht mehr.

Als mein Mann Feierabend machte, stürzte ich mich in die Geschäfte um einen Großeinkauf zu machen. Für Samstag hatte sich Besuch angekündigt.

Kaum vom Einkaufen zurück, zog ich mich schnell um und war auch schon wieder weg.

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Ich war eingeladen, zusammen mit fünf anderen Müttern und wir wurden rundum verwöhnt. Vom Hugo über eine Vorspeisenvariation, Hauptgang und Nachspeise – den ganzen Abend wurde geschlemmt. Erst um 24.00 war ich hundemüde wieder zuhause.

Der Samstag startete stressig. Es gab viel zu tun. Aufräumen, putzen, Terrasse säubern, Gartenmöbel rausstellen, Essen vorbereiten. Um 13.30 sollten die Gäste kommen. Zu allem Überfluss musste mein Mann um 11.30 noch zum Proberaum, da sich ein neuer Gitarrist vorstellen wollte – und der war dann auch noch Grütze. Völlig umsonst gestresst also.

In der Zeit machte die Kleine gerade ihren Mittagsschlaf, perfekte Gelegenheit in der Küche die Salate vorzubereiten. Der Wildfang spielte friedlich draußen im Sandkasten. Ich wuselte also durch die Küche – bis ich plötzlich ein lautes Rauschen hörte.

Mein Sohn hatte das Wohnzimmerfenster von außen komplett mit dem Schlauch nassgespritzt. Ich.War.Sauer. Das konnte ich jetzt echt gar nicht gebrauchen. Schlauch abgeklemmt, Fenster notdürftig abgezogen.

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Ich wieder in der Küche am wuseln. Höre lautes Plätschern. Man kann den Wasserhahn auch schließlich ohne Schlauch gut gebrauchen. Die halbe Terrasse stand unter Wasser.

Das darf ja wohl nicht wahr sein! Aber nicht zu ändern. Das trocknet schon wieder. Papa immer noch nicht in Sicht. Der kam kurz vor knapp, die Gäste kamen zum Glück etwas zu spät.

Eingeladen hatte ich meine neu gewonnene Freundin – der Tod unseres gemeinsamen Freundes hatte uns zusammengeführt. Und das auch nur, weil wir zufällig auch eine gemeinsame Freundin haben. So schrieben wir uns schon seit Wochen täglich Mails und heute sollten wir uns endlich sehen. Sie kam mit ihrem Mann und ihrem Sohn, der fast 5 ist. Außerdem haben wir auch unsere gemeinsame Freundin  und ihren Mann eingeladen, die von der ganzen Sache aber nichts wussten und daher freudig überrascht waren, nicht nur uns sondern auch sie hier vorzufinden.

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Wir hatten einen wirklich tollen Nachmittag. Wir haben angegrillt und richtig geschlemmt. Für uns Mädels gab es Hugo.

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Die Jungs spielten gemeinsam im Garten.

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Das Tolle ist, dass mein Sohn sich von seinem neuen, älteren Freund gleich abgeguckt hat, wie er auf den Spielturm kletterte. Endlich schafft er es jetzt auch allein und ist stolz wie Bolle!

Das Unwort des Tages: „Waaaas?“ Kam am häufigsten von meinem Sohn. Aber irgendwie hatten wir das alle ganz gut drauf.

Später waren wir noch Eis essen. Ein einziges Drama. Der Wildfang wollte ein Erdbeereis. Da er Erdbeeren liebt, bestellte Papa eine Kugel Erdbeereis und frische Erdbeeren dazu. Und.Das.War.Der.Weltuntergang. Dann sollte das Eis in ein Hörnchen, dann wieder in die Schale. Hin und her. Das Ende vom Lied war, dass er meinen Milchshake bekommen hat, von dem ich in weiser Voraussicht gleich die große Variante bestellt habe.

Die Männer gingen dann noch mit den Jungs auf den Spielplatz, wir Mädels traten den Heimweg an, damit die kleine Pusteblume pünktlich ihren Brei bekommt.

Als die Männer auch wieder da waren, spielten die Jungs noch im Garten und überschütteten sich mit Sand. Der war wirklich überall. Die beiden waren reif für die Badewanne gewesen.

Warum habe ich eigentlich heute Morgen geputzt?

Als es dann später Zeit war, Abschied zu nehmen sagte mein Sohn: „Wenn unser Besuch nach Hause fährt, bin ich sehr traurig!“ Ooooohhhhh… Aber es war schon spät und für die Kinder war es längst Zeit ins Bett zu gehen. Das Baden musste verschoben werden. Fazit: Das Kopfkissen war voller Sand und außerdem war der Wildfang sowieso total aufgedreht. Aber er schlief dann doch recht schnell ein.

Als ich schließlich irgendwann aufs Sofa sank, spürte ich, dass mir alles weh tat. Wirklich alles. Fix und fertig – aber glücklich über diesen schönen Tag.

 

Ich sagte noch zu meinem Mann, dass wir heute bestimmt mit dem Nachtschreck rechnen müssen. Und so war es auch. Mein Sohn war völlig ausser sich und sagte immer „Nein, ich will nicht!“. Und irgendwann „Ich will die Erdbeeren nicht essen!“. Die Erdbeeren waren also schuld. Etwa nach einer viertel Stunde beruhigte er sich wieder und schlief am Morgen bis kurz nach 09.00!

Ich selbst wachte mit sehr starken Kopfschmerzen auf, gegen die auch eine starke Tablette nicht half. Am Mittag machten wir daher einen schönen Spaziergang, an den Spargelfeldern vorbei, dann in den Wald.

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Mein Sohn störte sich an der klitzekleinen Spinne, die es sich auf seinem Laufrad gemütlich gemacht hat, aber als diese entfernt war, konnte die Fahrt weitergehen.

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Auf dem Rückweg kamen wir noch an der Pferdewiese vorbei und machten einen Abstecher zum Spielplatz.

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Aber da hatte mein Sohn nicht lange Spaß, weil keine anderen Kinder da waren und wir außerdem sein Sandspielzeug vergessen hatten. Außerdem hatten wir Hunger und machten uns daher auf nach Hause.

Resteessen war angesagt, während der Große fleißig immer wieder seinen Spielturm hinaufkletterte. Ich habe noch den Rest vom Hugo gekillt.

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Das ganze Wochenende gegen alle Diätplane verstoßen. Hoffentlich rächt sich das nicht allzu sehr. Es war nämlich übrigens der erste Tag, an dem ich seit der Geburt meiner Tochter wieder eine meiner alten Hosen trug. Aber: Sie drückt nach wie vor am Bauch. Gleichzeitig rutschte sie jedoch. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg.

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Später wurde noch gespielt, gekuschelt und dann gingen die Kinder noch in die Badewanne. Ein rundum gelungenes Wochenende – tolles Wetter, leckeres Essen, Kinderlachen, liebe Freunde… Was will man mehr?

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Unser buntes Wochenende 30.10.-01.11.15

Unser Wochenende war bunt, schön und herbstlich und mit viel Exclusiv-Zeit für unseren Wildfang.

Am Freitag Nachmittag ging es los mit einem Besuch im Tierpark. Mama und Sohn, ein paar kleine Freunde und wundervolles Herbstwetter!

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Der Spielplatz war fast interessanter als die Tiere
Der Spielplatz war fast interessanter als die Tiere…wie immer!
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„Das sind die Seehunde! Die sind eklig!“ ????????

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Herbstgestöber
Herbstgestöber

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Und Samstag?

Seit Wochen lag der Wildfang uns in den Ohren: „Ich möchte ins Schwimmbad! Och, büüüüüüütteeeee!“ So passte Oma auf die kleine Pusteblume auf und wir stürzten uns ins kühle Nass!

Das schöne Wetter war unser Freund, denn dadurch war nicht so viel los im Schwimmbad!

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Am Sonntag hatte die Müdigkeit mich voll im Griff. Im Halbschlaf habe ich es trotzdem geschafft kreativ zu sein und zusammen mit einem Sohn ein tolles Duplo Haus gebaut.

Ein Wolkenkratzer quasi.
Ein Wolkenkratzer quasi.
Und wer wohnt drin? Natürlich wir...
Und wer wohnt drin? Natürlich wir…
Papa hat auch mitgespielt. Er spielte mit dem Gespenst!
Papa hat auch mitgespielt. Er spielte mit dem Gespenst!
Und dann war ein Wettrennen um den Tisch angesagt!
Und dann war ein Wettrennen um den Tisch angesagt!
Je lauter, desto besser! Die kleine Pusteblume schlief seelenruhig. Zumindest eine Weile...
Je lauter, desto besser! Die kleine Pusteblume schlief seelenruhig. Zumindest eine Weile…

Leider quälte ihr Bäuchlein sie dann mal wieder und eine ganze Weile schrie sie. Pünktlich zum Abendessen stimmte der Große mit ein. Jetzt schlafen beide… Ruhe. Abschalten. Entspannen.

Und wie war Euer Wochenende?

Ich wünsche Euch einen guten Start in die neue Woche!

Unser buntes Wochenende 03. + 04.10.15

Das Wochenende war sportlich, zumindest für unseren Sohn. Er hat das Laufrad endlich richtig für sich entdeckt und war am Freitag und Samstag Vormittag jeweils etwa 1 1/2 Stunden mit Papa unterwegs.

Samstag Nachmittag machte er dann noch mit Oma einen ausgedehnten Spaziergang, während Papa sich auf den Weg machte zum Aufbau und Soundcheck, denn er hatte an dem Abend einen Auftritt.

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Oma unterstützte mich an dem Abend noch, beide Kinder zu versorgen und den Großen in sein Bett zu verfrachten, danach schickte ich sie in den Feierabend. Die kleine Pusteblume hatte sich vorgenommen, den Abend ganz wach und aufmerksam mit Mama zu verbringen, so wurde für mich nichts aus dem gemütlichen Fernsehabend. Erst um 22.45 Uhr kam ich dazu mir mein Abendbrot zu machen. Für die Maus gab es dann noch eine Flasche und wir beide verkrümelten uns dann schließlich auch ins Bett.

Immerhin schlief sie bis 05.00, bis sie das nächste Mal Hunger bekam, trotzdem war ich hundemüde. Um 08.00 war die Nacht dann endgültig vorbei…

…und der Morgen begann schon mit schlechter Laune auf allen Seiten. Vor allem bei meinem Sohn. Nörgelton war an der Tagesordnung.

Gegen Mittag hatte ich die Nase voll. Ich packte die kleine Pusteblume in den Bondolino, für den Wildfang nahmen wir das Laufrad mit. Und los ging’s in die Sonne. Zum Spielplatz und in den Wald. Das Wetter war herrlich und die Laune stieg. Ich lasse die Bilder für sich sprechen.

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Doch das Tragen des kleinen Mädchens ging auch nur so lange gut, wie ich in Bewegung war. Stehen bleiben war nicht drin, ohne dafür Protest zu ergattern. Nach einer Weile wurde es auch ganz schön anstrengend und unbequem. So machte ich mich auf den Heimweg, während meine beiden Männer noch eine Runde drehten.

Mit der guten Laune war es auch schnell wieder vorbei. Die Kleine schrie und schrie, weglegen war überhaupt nicht drin. Der Große legte wieder los, als es ums Mittagessen ging. Das wird neuerdings immer verschmäht und mit Gebrüll honoriert. Er wollte doch lieber ins Bett. Und schlief dieses Mal tatsächlich ein. Gar nicht gut. Das verspricht keine gute Nacht. Wir weckten ihn nach einer dreiviertel Stunde. Dann war er 5 Minuten im Garten und wollte wieder ins Bett. Der abgebrochene Mittagsschlaf hat die Laune natürlich nicht verbessert. (Meine auch nicht.)

Abgesehen von unserem schönen Spaziergang, könnte man den Tag eigentlich streichen… Ist das die Tendenz für die nächsten Tage? Papa muss ab morgen nämlich wieder arbeiten…

Wie ich das wohl meistern werde?

Unser buntes Wochenende (31.07. – 02.08.15)

Es hätte so schön werden können. War es ja eigentlich auch. Wenn der Sonntag nicht so wechselhaft gewesen wäre, zwischen Freude und Eskalation.

Aber erst mal von vorne.

Das Wochenende eingeläutet habe ich mit einem leckeren Abendessen mit meiner Freundin. Als ich oben im Bad war, um mich ein kleines bisschen für den Abend aufzuhübschen, hörte ich laute „Mama“-Rufe aus dem Garten. Herr Sohn wollte wohl nicht nur mit Papa Vorlieb nehmen und war der Meinung, ich sollte doch auch runter in den Garten kommen und „Nicht schminken, Mama!“ Aber ich musste mich nun mal fertig machen. Und wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann muss der Berg halt zum Propheten kommen. Nur wenige Sekunden später wuselte der Zwerg also zwischen meinen Beinen herum.

Als meine Freundin dann aber da war, um mich abzuholen, ließ er mich anstandslos gehen. Wir gingen zu unserem „Stamm-Italiener“, wo wir damals (als wir noch jung waren) jeden Montag-Abend zusammen gegessen haben.

Das Wetter war schön, also saßen wir gemütlich im Biergarten, gleich neben dem Plätscher-Brunnen. Ein bisschen wie im Urlaub. Das Essen war sehr lecker. Es gab Bruschetta als Vorspeise und Pasta (in meinem Fall Lasagne) als Hauptgericht.

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Nur irgendwie lief das mit den Getränken nicht wirklich rund. Als die Teller von der Vorspeise abgeräumt wurden, bestellte ich eine Fanta. Nach mehrfacher Nachfrage bekam ich diese – nachdem ich die Lasagne bereits aufgegessen hatte. Toller Service, was? Aber wir waren nicht die einzigen, die darunter leiden mussten. Das Trinkgeld war demnach eigentlich nicht verdient, aber ich bin ja nicht herzlos.

Danach schlenderten wir ein wenig durch die Fußgängerzone, denn da war ein kleines Stadtfest mit ein paar Buden und (schlechter) Live-Musik. Dann machten wir – obwohl mehr als satt – einen Abstecher zur Eisdiele, pflanzten uns auf eine Bank und beobachten die Leute, die vorbei kamen. Als es dann doch zu kühl wurde, traten wir den Heimweg an.

Der Samstag begann mit Zeit zu zweit für meinen Mann und mich. Endlich mal wieder!

Zum 5. Hochzeitstag hatten wir von meiner Schwiegermutter einen Gutschein für ein Frühstück geschenkt bekommen. Als Dank dafür wurde sie gleich als Babysitter eingespannt. Das sogenannte „Schlemmerfrühstück“ machte seinem Namen alle Ehre. Nicht mal annähernd haben wir es aufessen können. Und trotzdem bestellte ich mir noch einen Joghurt mit Früchten. Der lachte mich so an. Und war so lecker. Und so groß. Viel zu viel…

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Danach rollten wir uns noch durch ein paar Geschäfte und erledigten unsere Einkäufe. Wieder zu Hause wuselte mein Mann im Kinderzimmer weiter. Ich kümmerte mich um die Wäscheberge.

Als Herr Sohn und Oma von ihrem Spaziergang zurück kamen, wurde das neue Planschbecken aufgepumpt und befüllt. (Das „alte“ hat gerade mal zwei Wochen gehalten.)

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Noch kurz Zeit für ein Bauchfoto aus der 34. Woche...
Noch kurz Zeit für ein Bauchfoto aus der 34. Woche…

Papa ist in der Zeit mit dem Kleiderschrank ein gutes Stück weiter gekommen.
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Gegen 18.00 ist wie immer Baden angesagt für Herrn Sohn. Das war auch dringend nötig, nach Planschbecken und Sandkasten.

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Danach musste er gleich mal schauen, was Papa so auf der „Baustelle“ gemacht hat.
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So friedvoll, wie dieser Tag zu Ende ging, so turbulent begann der nächste…

Herr Sohn wurde schon früh schreiend wach. Und so hielt sich das in den nächsten zwei Stunden fast ohne Unterbrechung dran. Eigentlich wollten wir weg, aber so war das unter keinen Umständen möglich. Doch irgendwann schlug die Laune plötzlich wieder um und wir waren kreativ.

Wir bauten eine Fabrik. Groß und bunt. Und alle verfügbaren Steine wurden darin verarbeitet.
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Ich war überrascht, denn die Duplo-Steine wurden schon seit einiger Zeit links liegen gelassen. Jetzt sind sie scheinbar wieder in.

Wir nutzten die gute Laune für einen Besuch auf dem Stadtfest aus. Die Jubelrufe unseres Sohnes wurden immer lauter, je näher wir dem Karussell kamen. Aber erst musste er warten, bis es anhält und er einsteigen kann.
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Und dann ging es los. Er war vor Freude kaum zu halten. (Er gibt sogar seinen Fahrchip schon selbst ab.)

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Nach drei Runden ging es erst mal weiter. Durch die Menge quetschen, einen Happen essen, dann noch ein Abstecher zum Spielplatz.

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Auf dem Rückweg durfte Herr Sohn noch mal aufs Karussell. Bis dahin alles super.

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Doch als die Fahrt vorbei war und wir weiter gehen wollten, ging das Geschrei los. Zur Ablenkung durfte er sich an einem Stand Spielzeugautos aussuchen. Er nahm drei Stück, nach langem Überlegen. Als wir Richtung Auto gingen, fing es wieder an. Er wollte doch lieber den roten Traktor, gegen den er sich noch zwei Minuten zuvor entschieden hatte. Und das hat er die nächsten mindestens 45 Minuten nicht vergessen und ließ seiner Wut freien Lauf. Alle Versuche, ihn zu beruhigen, scheiterten. Bis Papa ihn ins Bett legte, wo er kurze Zeit später tief und fest einschlief. So fest, dass es ihn nicht mal störte, dass Papa bei offener Türe weiter am Schrank hämmerte.

Ich hatte die dumme Befürchtung, dass sich wieder eine Mittelohrentzündung anbahnt, denn bisher war das immer der Fall, wenn er so extrem schreit und keinen Ausweg aus seiner Wut findet. Jede Frage, ob ihm etwas weh täte, verneinte er jedoch.

Kaum aufgewacht befand er sich schon wieder im gleichen Schreikreis. Der rote Traktor… Noch Karussell fahren…

Und irgendwann schlug die Stimmung wieder um und den Rest des Abends war er gut gelaunt und total aufgedreht. Und ans Schlafen war erst mal nicht zu denken. Woran durchaus der späte Mittagsschlaf schuld war. Erst nach halb 10 schlief er endlich ein und zum Glück hatten wir alle eine ruhige Nacht.

Den eigentlichen Plan, zum Kinderarzt zu fahren, habe ich (bis jetzt) verworfen, denn heute geht es dem kleinen Mann offensichtlich gut. (Erleichterung!)

Und im neuen Kleiderschrank der kleinen Schwester kann man sich übrigens wunderbar verstecken!

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Das war unser Wochenende. Und was habt Ihr so gemacht?

Unser buntes Wochenende

Nachdem Papa gleich nach unserem Urlaub wieder mit dem Flieger für 5 Tage geschäftlich nach Frankreich musste, begann das Wochenende am Freitagabend mit großer Wiedersehensfreude und einem Strauß Blumen für Mama. IMAG1814_BURSTSHOT002_1 Am nächsten Morgen ging es nach einem ausgedehnten Frühstück in den Baumarkt. Denn ab Dienstag soll unser Gäste-WC renoviert werden und wir brauchten noch Fliesenkleber, Farbe, Lampe, Spiegel und jede Menge Kleinkram. IMAG1815_BURST006 Und endlich haben wir auch Sand für Herrn Sohns Sandkasten besorgt.

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Doch erst einmal musste dafür ein wenig Erde ausgehoben werden und anschließend wurde der Sandkasten mit einer Bodenplane versehen. Herr Sohn schaute sich genau an, was Papa da so macht.

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Doch das war manchmal hinderlich. So lenkte ich ihn zwischendurch mit ein paar Gummibärchen ab.

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Und dann konnte hier endlich gebuddelt werden.

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Und schließlich wurden auch noch die letzten fehlenden Utensilien am Spielturm angebracht: ein Lenkrad und ein Fernrohr. Endlich ist alles fertig!

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Dann war es Zeit, den Rasen zu mähen. Natürlich wollte Herr Sohn seinen Papa dabei unterstützen.IMAG1828_BURST017IMAG1831_BURST007

Anschließend war es Zeit für den Wocheneinkauf und danach wurde gekocht. Es gab Nudeln mit Bolognese-Soße und zum Dessert Erdbeer-Quarkspeise! Lecker!

Für Herrn Sohn ging es dann in die Badewanne, während Papa noch die Terrasse mit einem Hochdruckreiniger säuberte (so gut es ging). So endete ein arbeitsreicher Tag. Nein, halt, noch nicht ganz!

Von unserem Logenplatz in unserem Studio bewunderten wir noch gegen 22.30 Uhr das Feuerwerk, welches jedes Jahr an Pfingsten auf unserem Stadtfest den Himmel erleuchtet.

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Das Stadtfest ist auch das Stichwort für den Sonntag…

Natürlich mussten wir hin und Herr Sohn war vor Freude kaum noch zu halten, als er das kleine Karussell entdeckte. Los geht die Fahrt!

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Nach ganzen 5 Runden ging es weiter. Und natürlich gab es noch ein weiteres Kinder-Karussell. Damit MUSSTE Herr Sohn natürlich auch fahren.

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Er wollte dann noch auf die  Hüpfburg, traute sich aber dann nicht aufzustehen und blieb einfach sitzen.

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Wieder zu Hause gab es erst einmal Bananen-Quarkspeise. Mmmmhhhh… „Leeeeecker!“

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Und dann kam schon bald unsere „Ablösung“! Mama und Papa hatten Ausgang, denn am Abend spielte auf dem Stadtfest eine der beliebtesten Cover-Bands vom Niederrhein: Booster! Das wollte ich nicht verpassen. So hatten wir einen schönen Abend mit vielen Freunden und guter Musik.

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Auch am Montag ging es wieder zum Stadtfest, da wir noch Fahrchips für’s Karussell hatten. Zuvor hatte Herr Sohn jedoch Besuch von seinem kleinen Freund aus der Nachbarschaft, der am Vortag wohl schon nach ihm gefragt hatte. Trotz der Nähe sieht man sich einfach viel zu selten.

Am Nachmittag kam dann noch Besuch. Ihr seht, es war viel los bei uns.

Fotos habe ich an diesem Tag allerdings gar nicht gemacht, ich habe es irgendwie vergessen.

Hattet Ihr auch ein schönes, langes Wochenende? Was habt Ihr so gemacht?