Das hochbegabte Kind, das nicht hochbegabt ist

Schon vor langer Zeit beschlich mich dieses Gefühl. Vielleicht war es auch der mütterliche Instinkt. Man kann es nennen, wie man will. Doch schon früh spürte ich, dass mein Sohn irgendwie anders ist, als andere Kinder. Das zeichnete sich durch viele unterschiedliche Dinge ab – allen voran durch seine starken Emotionen.Weiterlesen »

Let’s talk about: Wochenbett

Letztes Mal bei Let’s talk about habe ich Euch von meinen Schwangerschaften erzählt. Heute geht es um die Zeit nach der Geburt – um das Wochenbett. Das Wochenbett soll vor allen Dingen eine Zeit zum Kennenlernen, Ausruhen und Erholen sein. Eine Zeit, die man vornehmlich im Bett verbringen sollte. Der Körper stellt sich in den Mama-Modus um, der Hormonhaushalt spielt verrückt, man muss sich erst einmal in seine neue Rolle einfinden und als Familie ankommen.Weiterlesen »

Vom Geburtstrauma zur Traumgeburt – geht das?

Vor ein paar Tagen habe ich einen klitzekleinen Erdenbürger kennengelernt, gerade mal zwei Wochen alt. Das kleine Mädchen wirkte so zart, so zerbrechlich. Die junge Mutter kämpfte lange Zeit mit Wehen und es ging nicht voran. Sie hatte echt einen harten Kampf.

Ich fühlte mich an die Geburt meines Sohnes erinnert. Ich erinnerte mich, wie schön die Schwangerschaft war, auch wenn es hin und wieder mal irgendwo zwickte, aber die meiste Zeit fühlte ich mich sehr gut. Ich erinnerte mich, wie angstfrei ich in die Geburt ging und wie entspannt ich war. Ich war überzeugt davon, es würde alles ganz leicht werden. Ich wollte ihn im Wasser gebären. Ich hatte mir alles genau ausgemalt. Ich freute mich auf die Geburt.Weiterlesen »

Wenn das Baby nicht aufhört zu schreien – Hilfe für Schreibabys

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Er schreit. Und schreit. Und schreit. Tag und Nacht. Stunden um Stunden. Er ist hysterisch, überstreckt sich. Ist durch nichts zu beruhigen. Was ist bloß los mit ihm? Was mache ich falsch? Und wie kann ich ihm denn nur helfen?

Diese Fragen gingen mir so oft durch den Kopf. Immer und immer wieder. Mein Sohn war ein Schreibaby. Er schrie bis zu dreizehn Stunden am Tag, ohne erkennbaren Grund.Weiterlesen »

Wehmütige Sehnsucht nach einer verlorenen Zeit

Mein großer, kleiner Junge…

seit einigen Tagen ist Deine kleine Schwester nun bei uns. Und seitdem überkommt mich immer wieder ein Gefühl, eine starke Sehnsucht. Ich denke an die Zeit, als Du gerade das Licht der Welt erblickt hattest, als Du noch so unfassbar klein und zart warst.

Wir hatten damals alles andere als einen leichten Start. Deine Geburt war für mich ein Erlebnis, an dem ich lange Zeit zu knabbern hatte, denn es lief überhaupt nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Nein, es war eine Erfahrung, die mich nicht nur körperlich an meine Grenzen brachte. Dabei war ich vorher so entspannt, hatte keinerlei Ängste vor Deiner Geburt. Im Gegenteil – ich habe mich darauf gefreut. Ich habe mich auf Dich gefreut!Weiterlesen »

Es geht vorbei #MeinBriefAnMich

Mein liebes Ich aus 2013,

Du liegst gerade im Kreißsaal und denkst, Du kannst nicht mehr. Du hast keine Kraft mehr. Obwohl Du vorher so entspannt warst und ohne Ängste in die Geburt gegangen bist. Aber nach drei Tagen mit Wehen, mit drei Einleitungen und allen möglichen Versuchen, die Geburt Deines ersten Kindes zu beschleunigen, mit Schmerzen, die fast nicht mehr zu ertragen sind, weil Du mit Deinen Kräften einfach am Ende bist, ist es nur verständlich. Aber glaube mir – Du schaffst es! Halte noch ein wenig durch!Weiterlesen »

Von schlaflosen Nächten und Dauer-Geschrei – Leben mit einem Schreibaby

Da war er nun endlich, unser kleiner Sonnenschein! Doch leider schien die Sonne eher selten. Von Anfang an schrie unser kleiner Mann sehr, sehr viel. Und er spuckte, was das Zeug hielt. Im hohen Bogen, ohne Vorwarnung, immer und überall. Anfangs dachte ich, das wird sich bestimmt bald legen – er muss sich erst mal an seine neue Umgebung gewöhnen und daran, dass er nicht mehr gut geschützt in meinem Bauch wohnt. Aber so war es leider nicht. Es wurde eher schlimmer als besser – und so schrie er oft fünf bis sechs Stunden ohne Unterbrechung – insgesamt oft zwölf, dreizehn Stunden am Tag. Und er weinte nicht einfach nur, sondern wurde regelrecht hysterisch, überstreckte sich, verkrampfte am ganzen Körper.Weiterlesen »