#Kindermacken&Co. – Blogparade

Macken, Marotten, Angewohnheiten: Wohl jedes Kind hat sie. Manchmal sind sie nervig, oft sind sie einfach nur witzig!

Mein Sohn zum Beispiel tut viele Dinge, die uns immer und immer wieder zum Lachen bringen. Oder manchmal auch in den Wahnsinn treiben. Zeit, mal ein paar Zeilen darüber zu schreiben.

Waaaas?

Mein Sohn hat sehr gute Ohren. Meistens hört er vor allen Dingen das, was er nicht hören soll. Kennt Ihr? Ja, so sind sie! Aber allzu oft sieht das ganz anders aus.

Wenn wir uns unterhalten und ich ihm etwas erzähle, kommt nicht selten ein Waaaas? Ich wiederhole das Gesagte. Waaaaaaaaas? Ich wiederhole mich nochmals. Was, Mama? Ein drittes Mal. Wie bitte? Dann kommt meine Gegenfrage: Was habe ich gerade gesagt? Und dann wiederholt er, was ich gesagt habe. Mööööp! Das könnte einen schon mal leicht in den Wahnsinn treiben, wenn es nicht so lustig wäre. Waaaaas ist auf jeden Fall das Unwort des Jahres!

Wer suchet, der findet. Nicht.

Mama, wo ist denn mein Monstertruck (ersetzbar durch alles andere Erdenkliche)??? Ich schaue mich kurz um. Er liegt unter dem Tisch. Er (geht zum Tisch): Wo denn, Mama? Schau mal nach unten, er liegt direkt vor Deinen Füßen. Er (dreht sich im Kreis, schaut runter): Wo denn? Na, gleich neben dem Tischbein! Ich kann ihn nicht sehen! Links neben Dir! Dreht sich im Kreis. Nein, da ist er nicht.

10 Minuten später… Oh Mama, der Monstertruck liegt ja unterm Tisch! Ich habe ihn gefunden!

Konzentration bitte

Es macht auch sehr viel Spaß, ihn dabei zu beobachten, wenn er sich sehr auf etwas konzentriert. Besonders fällt es mir immer auf, wenn er gerade malt, noch extremer ist es, wenn er mit der Bastelschere arbeitet. Mund auf, Zunge raus! Je nachdem wie er den Stift gerade führt oder in welche Richtung er schneidet – in die Richtung wird auch die Zunge rausgestreckt. Das ist zu süß!

Der Donisaurier

Mein Sohn redet mit seinen gerade mal drei Jahren wie ein Weltmeister. Schon lange kann er auch die schwierigsten Wörter klar und deutlich aussprechen. Auch über seine Wortwahl müssen wir uns allzu oft wundern. Mit ihm kann man sich schon fast wie mit einem Erwachsenen unterhalten und oft schmunzeln wir darüber, wie altklug manches aus seinem Kindermund klingt. Doch es gibt ein Wort, dass er immer falsch ausspricht. Nicht weil er es nicht richtig kann, im Gegenteil. Ich glaube es ist vielmehr Gewohnheit: Der Donisaurier! Es heißt niemals Dinosaurier. Nein, immer Donisaurier!

Ob Tyrannosaurus Rex, Stegosaurus, Triceratops, Velociraptor, Brachiosaurus – all diese Namen spricht er korrekt aus, aber am Ende sind es doch immer noch Donisaurier.

Wie oft wir ihn doch daran erinnern, dass es Dinosaurier heißt! Aber vielleicht liegen wir ja auch falsch und Mr. Superhirn weiß von einer besonderen Gattung, von der wir noch nie etwas gehört haben!? Wundern würde es mich nicht.

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Das waren nun ein paar Angewohnheiten meines Großen. Jetzt ist das Tochterkind dran.

Ihr denkt gerade „So klein und schon Macken?“ Ja, so ist es tatsächlich. Vor allem Punkt 1 treibt uns täglich in den Wahnsinn.

Schnullertausch

Sie ist ja so müde. Denken wir. Doch kaum liegt die junge Dame dann in ihrem gemütlichen Bettchen und könnte ins Land der Träume entfliehen – wird erst noch mindestens 50 Mal der Schnuller getauscht. Einen im Mund, einen in der Hand und schon geht das Spiel los. Sie zieht den einen Schnuller raus, steckt sich dafür den anderen in den Mund. Der könnte ja schließlich besser schmecken. Oh nee, der andere war wohl doch besser! Und so geht es dann immer weiter.

Ihr fragt Euch, warum ich nicht einen der beiden Schnuller weg lege? Das habe ich natürlich längst ausprobiert. Aber das hilft auch nicht. Dann zieht sie halt den einen, den sie hat, raus und steckt ihn wieder rein, dann wieder raus…

Irgendwann wird sie aber doch noch müde und vergisst schließlich, dass sie eigentlich noch eine Runde Schnuller tauschen wollte.

Angelutscht

Ich weiß ja, dass Babys gerne Dinge in den Mund stecken und anlutschen. Aber sie steckt wirklich alles in den Mund. Blätter, Papier, Plastik, Spielzeug, Stofftücher, Kleidungsstücke – eben alles, was ihr in die Quere kommt.

So ist unser Aufenthalt im Garten immer mit Nervenkitzel verbunden, zu oft hat sie sich schon an Gras oder Blättern verschluckt und gewürgt, weil sie diese so schnell in den Mund geschoben hat, dass man kaum Gelegenheit zum Reagieren hat. Auch Bonbonpapier klebte ihr schon im Rachen. Seitdem wird alles in der Küche ausgepackt und das Papier gleich entsorgt.

Aber irgendwas findet sie immer. Zum Beispiel die Krabbeldecke von den Lego Duplo Babys.

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Oder neulich hatte sie eines meiner Oberteile zwischen, steckte es in den Mund und krabbelte stolpernderweise damit von Dannen.

Inzwischen hat sie auch oft ein Spielzeug im Mund und eines in jeder Hand und so zieht sie dann durchs Haus.

Eigentlich wäre das ja lustig. Aber tatsächlich bedeutet es, dass ich den lieben langen Tag aufpassen muss, was alles so in ihrem Mund landet.

Festgebissen

Nicht nur kleine Teile landen in ihrem Mund – nein. Sie beißt sich auch sonst überall fest. In ihrem Bett, am Laufstall, am Couchtisch. Sie hinterlässt Kratzspuren von ihren beiden kleinen Zähnchen, wo sie nur kann.

Besonders gerne macht sie das aber beim Essen. Mit breiverschmiertem Mund beißt sie in den Küchentisch, in ihr Essbrett, in die Rückenlehne ihres Hochstuhls.

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Der Konsum von Feuchttüchern ist daher wieder immens gestiegen. Und manchmal macht es das Füttern echt zu einer Geduldsprobe.

Aber das geht sicher bald vorbei. Mal sehen, was Sir sich stattdessen alles so aneignet.


Ja, die Macken der Kleinen…auch wenn wir uns über manches ärgern mögen – eigentlich ist all das doch zuckersüß. Und wenn sie es schon bald nicht mehr machen werden, dann sind wir vielleicht sogar ein bisschen traurig darüber, denn schließlich haben sie uns damit immer wieder zum Lachen gebracht.

Jetzt seid Ihr dran!

Damit wir all das in Erinnerung behalten, sollten wir es aufschreiben. Ich rufe daher Euch, meine lieben BloggerkollegInnen dazu auf, an meiner Blogparade teilzunehmen.

Was Ihr machen müsst, um an dieser Blogparade teilzunehmen?
  • Schreibt Euren Beitrag bis zum 31.08.2016, und erzählt von den lustigsten, nervigsten und liebenswertesten Macken Eurer Kinder.
  • Verlinkt in Eurem Beitrag bitte diesen Blogpost.
  • Kommentiert unter diesem Beitrag, und hinterlasst dort den Link zu Eurem Beitrag.
  • Nutzt den Hashtag #KindermackenundCo
  • Gerne dürft Ihr auch das Bild für Euren Beitrag nutzen.

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Ihr habt keinen Blog und wollt trotzdem mitmachen? Dann erzählt mir einfach hier in den Kommentaren von Euren lustigsten Kindermacken.

Ich freue mich auf Eure Beiträge!

 

Das Mädchen aus der ersten Reihe

Damals – vor vielen, vielen Jahren – standen die meisten Mädels in meinem Alter kreischenderweise auf Boygroups. Ich hingegen stand auf eine Boygroup der etwas anderen Art.

Alles fing mit dieser CD an. Vor fast 24 Jahren.

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Nein, ich kaufte sie mir nicht selbst. Mein Bruder war der „Schuldige“! Auch wenn ihm das heute mehr als peinlich ist und es am liebsten leugnen würde. So dröhnten die Lieder von PUR im Spätsommer 1992 durch die ganze Wohnung und man hörte mit, ob man wollte oder nicht. Und es dauerte auch nicht lange, bis ich Feuer und Flamme war. Mir gefiel, was ich da hörte. Nein, ich liebte es vielmehr! So wurde ein Fan geboren.

Ich war damals 13 Jahre alt. Bei jeder Gelegenheit stibitzte ich die CD aus dem Zimmer meines Bruders, drehte meine Anlage auf und sang. Ich sang so laut ich konnte. Oder vielmehr grölte ich. Sehr zum Leidwesen meiner Eltern. Aber so ist das wohl, wenn man mit Teenagern unter einem Dach lebt. Ich werde vermutlich in etwa 10 Jahren die Retourkutsche dafür bekommen.

Etwa ein Jahr später erschien dann das „Seiltänzertraum“-Album. Und ich? Ich wollte natürlich zum Konzert. Aber Papa war zu langsam. Und ich bitter enttäuscht. Keiner hat damit gerechnet, dass die Karten so schnell ausverkauft sein würden.

Doch zum Glück gab es schon bald eine Tour-Verlängerung und so fand ich mich ein paar Monate später, genau gesagt im April 1994, in der Kölner Sporthalle wieder. Mein erstes Konzert! Ich war so aufgeregt. Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Und danach war ich erst recht hin und weg!

So kam es, dass ich nur etwa zwei Monate später schon das nächste Konzert besuchte. Und das alles war erst der Anfang. Von da an wurde alles gesammelt. Zeitungsartikel, Poster, T-Shirts, natürlich alle Alben und Videos. Ich war von nun an das, was man einen echten Fan nannte. Was auch unschwer an meinem Zimmer zu erkennen war. Jeder freie Platz wurde plakatiert.

Mit dem nächsten Album „Abenteuerland“ stand auch wieder die nächste Tour an, von der ich gleich drei Konzerte besuchte. Und mein Platz war von nun an (fast) immer in der 1. Reihe. Einmal dort gestanden, wollte ich nirgendwo anders mehr sein. Denn mittendrin ist so viel besser, als nur dabei. Auch erhielt ich endlich die Möglichkeit ein paar Autogramme persönlich zu ergattern.

Es folgten zwei weitere Alben und sechs Konzertbesuche. Mit jedem Konzert bildete ich mir umso mehr ein, dass die Herren auf der Bühne uns schon (er)kannten, weil wir immer ganz vorn dabei waren und nicht selten ein erkennendes Nicken von einem Lächeln begleitet ergatterten. Vielleicht reines Wunschdenken. Aber wir gehörten quasi schon fast zum Bühnenbild. Daher ist es auch kaum verwunderlich, dass wir auf mehreren Live-DVDs zu sichten sind.

Im August 2001 folgte das erste Mega-Event auf Schalke mit 70.000 Zuschauern. Und wir? Natürlich ganz vorn mit dabei.

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Das war ein wirklich unvergesslicher Abend. Und das bei Temperaturen von weit über 30 ℃.

Seitdem findet dort regelmäßig ein solches Konzert statt, immer mit musikalischen Gästen im Gepäck, manchmal mit großem Orchester. Mein persönliches Highlight war der Gastauftritt von John Miles mit „Music“. Ein Fest für die Ohren.

Gänsehautmoment!

Inzwischen habe ich sage und schreibe 27 PUR-Konzerte besucht. Klingt verrückt; ist es auch! So manch einer machte sich deshalb schon über mich lustig. Jahrelang wurde ich deswegen immer wieder aufgezogen. Diese Band spaltet nun mal die Nation. Die einen hassen sie – die anderen lieben sie eben.

Im Laufe der Jahre hat sich das Fan-sein jedoch gewandelt. Schon längst wird nicht mehr alles gesammelt. Die neueren Songs kann ich auch nicht mehr Wort für Wort mitsingen. Und die Konzerte? Sitzplatz. Leider. Als ich zum ersten Mal einen Sitzplatz hatte, hätte ich heulen können. Aber da blieb mir keine andere Wahl, denn da war ich mit meinem Sohn hochschwanger. Und seitdem sitze ich halt immer. So lange bis ich die Nase voll davon hab und mich nichts mehr auf dem Stuhl hält. Aber das stundenlange Warten vor der Konzerthalle, damit wir einen Platz ganz vorne ergattern… Scheiße, aber dafür bin ich zu alt! Mal abgesehen davon, wie viel Zeit dafür drauf geht. Zeit, die man als Mutter nicht mehr unbedingt hat.

Nach dem letzten Konzert im Dezember entschieden meine Freundin und ich uns jedoch spontan dazu, auch das Open-Air im nahe gelegenen Hockeypark in Mönchengladbach zu besuchen. Zu spät – denn es gab nur noch Stehplatzkarten. Hält uns das ab? Nee. Nicht wirklich. Aber ob wir auf unsere alten Tage noch mal ganz vorn mit dabei sind, wage ich stark zu bezweifeln.

Schade eigentlich… Mal sehen, bis wo wir uns durchschlagen. Auf jeden Fall freue ich mich schon.

Auch wenn ich längst nicht mehr der Superfan bin – zu den Konzerten werde ich immer und immer wieder gehen. Weil es schon seit so vielen Jahren zu meinem Leben gehört und weil es immer wieder einfach toll ist.

Auch für nächstes Jahr liegen schon Karten bereit…

Und Ihr so? Wart Ihr auch mal so verrückt wie ich? Welche Musik mochtet Ihr als Teenager? Und hört Ihr sie auch heute noch?

Hier noch ein PUR-Song, von mir gesungen.

 

And The Winner Is…

Sooo…ich habe hier noch die zwei Gewinner für die tollen YAKARI-Fanpakete zu verkünden.

Die Losfee war fleißig und hat folgende Gewinner gekürt:

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Herzlichen Glückwunsch Ihr beiden!

Bitte teilt mir bis Mittwoch Eure Anschrift mit, damit wir Euch Euren Gewinn zukommen lassen können.

Viel Freude mit Kleiner Donner und der CD!

Vier fahren in den Urlaub

„Mama, wann fahren wir denn endlich in den Urlaub?“ Diese Frage durfte ich mir in den letzten Wochen sehr oft anhören. „Bald, mein Schatz!“ – Aber vorher wurden noch etliche Listen geschrieben, damit auch ja nichts vergessen wird.

Wenn man als vierköpfige Familie in den Urlaub fährt, ist das zunächst eine ganz schön große und logistische Herausforderung.

Vor allem, wenn man ein Baby im Beikostalter im Gepäck hat. Was man allein für dieses kleine Menschenkind alles so braucht, ist echt enorm. Milchpulver, vier verschiedene Brei-Mahlzeiten pro Tag, plus je drei Portionen auf Reserve, falls mal etwas schief geht. Zusätzlich Quetschbeutel, Kekse und was es sonst noch alles so verzehrt.

Für das große Kind ebenfalls Obst im Quetschbeutel, Knabbereien, Knäckebrot und was es sonst noch so liebt.

Und da es der erste Selbstversorger-Urlaub war, waren auch für uns Getränke, einige Lebensmittel wie Nudeln, Marmeladen, Aufschnitt dabei. Allein der Fresskorb sprengte schon fast den Rahmen.

Dann noch Windeln für zwei Kinder, ebenso Schwimmwindeln und natürlich Spielzeug nicht zu vergessen. Und Klamotten für alle. Logisch. Der Haken daran? Wenn die Reise nicht in den Süden, sondern stattdessen nach Holland geht, muss man auf alles eingestellt sein. So packte ich für warme Tage und für kalte Tage. Quasi doppelt so viel, wie man für einen richtigen Sommerurlaub einpackt. Zusätzlich natürlich noch Regenkleidung und Gummistiefel für die Kinder. Und für uns hätte sowas auch nicht geschadet. Das weiß ich jetzt schon fürs nächste Mal.

Also, nun geht es los.

Tag 1 – Montag, 27.06.2016

Vier Koffer, eine übervolle Klappbox, ein Buggy, eine Kühlbox und diverse Kleinteile warteten darauf, verladen zu werden. Ich sage mal so: Mehr hätte es wirklich nicht sein dürfen. Nach ein wenig Tetris spielen, hat Papa es geschafft, alles unterzubringen.

Gegen kurz nach 11 machten wir uns dann auf den Weg. Unser Ziel: Das Landal Resort Hof van Saksen in der Region Drenthe/Niederlande. Die Grenze ließen wir sehr schnell hinter uns und es dauerte nicht lange, bis die Kleine eingeschlafen war. Für den Großen haben wir einen kleinen DVD-Player besorgt. Damit war er die ganze Fahrt über prima abgelenkt und es kam keine Langeweile auch. Eine Kiste mit Büchern stand zwischen den Sitzen. Und sein Hund durfte auch nicht fehlen.

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Nach einer Mittagspause wurde es dann aber ungemütlich. Die junge Dame hatte keine Lust mehr, im Auto zu sitzen und weinte. Ich drehte mich nach hinten und streichelte ihren Arm. Das ging eine Weile gut, auch wenn es sehr unbequem für mich war. Aber es wurde noch ungemütlicher. Denn irgendwann wollte sie gar nicht mehr und so verbrachte ich die letzten 80 km zwischen zwei Kindersitzen auf einer Arschbacke sitzend eingepfercht und bespaßte die Kleine.

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Heilfroh endlich angekommen zu sein, musste man mich erst mal wieder aus dem Auto rausschneiden. Wir machen uns schließlich gerade auf den recht weiten Weg zur Rezeption, da goss es in Strömen. Das stand prophetisch für den Rest unseres Urlaubs.

Nun ging es aber erst mal zu unserem Ferienhaus – und das war wirklich sehr schön. Ein reetgedecktes Bauernhaus erwartete uns; vor der Tür direkt ein Spielplatz. Perfekt!

 

Auch von innen sehr gemütlich eingerichtet. Unten befand sich das Wohnzimmer mit offener Küche, einem großen Esstisch, Laufstall, Spieltisch und allem was man so braucht.

Und oben gab es ein tolles Kinderzimmer mit Etagenbett, das mein Sohn ganz toll fand, vor allem wegen der Fenster, die man auf- und zumachen konnte. Auch Spielzeug gibt es dort.

Ein Babyzimmer…

Das Schlafzimmer…

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Und ein großes Bad, mit Wanne, Dusche, Babybadewanne und viel Ablageflächen.

Hier lässt es sich wirklich gut aushalten.

Wir packten erst mal alles aus und richteten uns ein. Und als der Regen schließlich ein wenig nachließ, trauten wir uns auch mal vor die Tür.

So war der erste Tag auch schnell vorbei und es folgte eine turbulente Nacht. Das Tochterkind schlief zwar recht gut ein, wurde aber immer wieder wach.

Tag 2 – Dienstag, 28.06.2016

Müde starteten wir somit in den neuen Tag. Aber ein Blick aus dem Fenster verhieß für heute immerhin Gutes: Sonne! Während Papa im nahe gelegenen Supermarkt Brötchen holte, waren wir bereits fleißig. Mein Sohn und ich bauten einen großen Turm, der aber schon bald der Zerstörerin zum Opfer fiel.

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Danach wollten wir das schöne Wetter nutzen und so gingen wir nach dem Frühstück an den Badesee.

Hier ist es wirklich, wirklich toll. Mein Sohn hatte so unglaublich viel Spaß! Es gibt so tolle Spielmöglichkeiten zum Matschen, Buddeln, Toben, Plantschen. Und die Kleine machte sich mit der neuen Materie Sand bekannt. Hat auch gleich mal probiert, wie der schmeckt!

Nach ihrem Mittagsschlaf machten wir uns auf den Weg zum nahe gelegenen Baumkronenpfad. Zunächst ging es durch eine Höhle, die mit Tierskulpturen bestückt war. Bei meinem Sohn ist das super angekommen. Die Höhle war sein Highlight. Von dort aus führte dann eine Treppe nach oben, und ab ging es durch die Bäume bis hoch zu den Baumwipfeln.

Am höchsten Punkt hatte ich dann jedoch mit meiner Höhenangst zu kämpfen und suchte schnell wieder den Weg abwärts. Der Pfad endete mitten im Wald, was mir sehr gut gefiel. Es war so wunderbar friedlich dort. Eigentlich. Wäre da nicht das Problem gewesen, dass mein Sohn wieder in die Höhle wollte, wo wir nun nicht mehr hineinkamen. Deswegen nahm die friedliche Idylle leider ein jähes Ende und so suchten wir schon bald den Weg Richtung Ausgang. Hier ging es durch den Laden zurück und mein Sohn ergatterte drei Spielzeugschlangen, zwei Fledermäuse und ein Dinosaurierbuch. Leider auf Niederländisch. Das erschwerte das Vorlesen ungemein – und das Buch war von da an der Renner.

Zurück in der Anlage, machten wir uns vom Parklatz aus auf den Weg zum Haupthaus. (Übrigens mit unserem neuen Buggy, der wirklich toll ist.) Zeit für eine kleine Stärkung. Und was isst man so in Holland? Natürlich Pommes. Sehr lecker.

Essen mit Blick auf den See. Wirklich toll. Bei schönem Wetter ist es hier perfekt.

Die Nacht war übrigens dann ähnlich, wie die davor. Immer und immer wieder wachte die Kleine auf. Der Versuch, sie zu uns ins Bett zu holen, ging auch nach hinten los.

Tag 3 – Mittwoch, 29.06.2016

Der Wetterbericht verhieß nicht viel Gutes, so war es der perfekte Tag für einen Besuch im Schwimmbad. Ich hatte Bedenken, wie das Tochterkind das so mitmacht, denn sie hasst Baden absolut. Aber es klappte erstaunlich gut und wir hatten einen schönen Tag im Wasser.

 

Das war übrigens der erste Urlaub, in dem ich den Bikini gegen einen Tankini eingetauscht habe. Mein Sohn kommentierte das wie folgt: „Ist das Dein neues Schwimmkleid, Mama? Das ist aber cool. Damit kannst Du bestimmt wunderbar schwimmen!“

 

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Mein Sohn beschwerte sich übrigens, dass alle Kinder ein Rädchen haben, nur er nicht. Das Laufrad passte nun wirklich nicht mehr ins Auto. So haben wir ihm im Fahrradverleih ein Rad mit Stützrädern besorgt. Und was soll ich sagen? Er radelte wie ein Weltmeister. Gut, er vergass dabei oft, nach vorn zu schauen und ist mir ein paar Mal ins Bein gefahren, das heute noch blau ist. Aber er hatte echt Spaß und möchte jetzt natürlich auch ein Fahrrad haben.

Später haben wir dann noch Nudeln gekocht. Die hatte ich von Zuhause mitgebracht. Nur das Salz hatte ich vergessen. War.Nicht.Lecker. Wirklich nicht. Der Nachtisch dafür aber umso mehr. Wenn man in Holland ist, dann isst man natürlich Vla.

 

Die Kleine schlief in der Nacht ausnahmsweise recht gut. Dafür wurde der Große wach.

Tag 4 – Donnerstag, 30.06.2016

Müde wie immer starteten wir in den neuen Tag. Regen. Regen. Regen.

Das war übrigens jeden Morgen das Bild – alle in unser Bett und den Tag gemütlich starten.

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Dann wurde wieder ein wenig gebaut. Hier war eine ruhige Hand gefragt. Doch nicht lange, da war auch dieses Bauwerk zerstört.

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Aufgrund des Wetters entschieden wir uns heute für den Indoorspielplatz, der ebenfalls zur Anlage gehörte.

Auf dem kurzen Weg dorthin wurden wir schon ziemlich nass. Dann gab es erst Mal eine kleine Stärkung und schließlich wurde ordentlich getobt und gespielt. Neben dem Klettergerüst gab es auch einen Bereich für die ganz Kleinen, gleich nebenan war auch die Kunstakademie, wo gemalt und gebastelt werden konnte. Wirklich toll.

Am Abend wurde dann wie immer im Kinderzimmer gespielt und danach nahm ich, wie jeden Abend, ein schönes Bad in der tollen, großen Badewanne. Dabei war ich stets in bester Gesellschaft.

Die Nacht wie immer schwierig.

Tag 5 – Freitag, 01.07.2016

Heute war wieder schlechtes Wetter angesagt. Grau in Grau, mit Schauern. Trotzdem entschieden wir uns für einen Besuch im WILDLANDS Adventure Zoo in Emmen. Nicht gerade günstig, doch im Resort konnte man die Tickets vorab kaufen und es gab je 5,00 € Rabatt. Und es hat sich wirklich gelohnt, denn dieser Zoo ist unglaublich toll! Man glaubt wirklich, man sei in einer anderen Welt. Wir starten in Afrika.

 

Die Bilder sprechen für sich. Mit einem kleinen Bus kann man durch das große Gehege fahren und den Tieren ganz nah kommen. Wundervoll!

Auch die Arktis war schön, wenn auch dieser Themenbereich leider sehr klein war.

Am Ende ging es noch in den Dschungel. Dort haben uns die Elefanten am meisten beeindruckt.

Nachdem wir so viel gesehen hatten, brauchten wir natürlich auch eine Stärkung. Es gab jede Menge Auswahl im Zoo. Wir saßen nicht lange im Auto, da kam der Regen. Wir hatten wirklich sehr viel Glück an diesem Tag. Zumindest bis dahin.

Später schien die Sonne wieder, und wir wollten zum Strand. Wir waren gerade alle fertig, da fing es wieder an zu schütten. Egal. Wir gingen dann trotzdem los. Aber es war sehr ungemütlich.

 

Tag 6 – Samstag, 02.07.2016

Am Samstag gingen wir in eines der fünf Restaurants, um dort zu frühstücken. Toll war, dass es in dem Restaurant eine Spielecke gab. Aber auch das hielt meinen Sohn nicht davon ab, durch den ganzren Laden zu rennen und wir hatten unsere liebe Mühe, ihn zu bändigen. Die Kleine war ebenfalls nicht gerade bester Laune, daher konnten wir das Frühstück nicht wirklich genießen.

Das Wetter war einigermaßen gut, so machten wir anschließend einen kleinen Spaziergang zum Fischteich. Junior war natürlich mit dem Fahrrad unterwegs. Er wäre am liebsten nur noch damit gefahren.

Als der Indoorspielplatz seine Tore öffnete, waren wir gleich dort und morgens konnten die Kinder dort tanzen, was für den Wildfang ein riesiger Spaß war. Und für uns auch.

Den Nachmittag verbrachten wir im Schwimmbad. Ein Glück. Denn draußen tobte zwischenzeitlich ein heftiger Sturm mit Starkregen, so dass sogar die Wildwasserbahn gesperrt werden musste.

Bis dahin war alles gut. Doch wieder im Ferienhaus angekommen, brach die Kleine in lautes Gebrüll aus und war absolut nicht mehr zu beruhigen. Wir waren sogar so besorgt, dass wir schon die Adresse vom nächsten Krankenhaus raussuchten. Wir gaben ihr dann aber erst einmal ein Schmerzzäpfchen und stellten uns auf eine sehr unruhige Nacht ein. Erstaunlicherweise schlief sie diese Nacht jedoch durch. Unser Sohn dafür nicht.

Tag 7 – Sonntag, 03.07.2016

Am nächsten Morgen war alles wie weggeblasen und zudem lachte auch noch die Sonne. So machten wir einen Spaziergang um den See. Am Ende landeten wir wieder am Strand-Spielplatz.

Doch schließlich überraschte uns wieder der Regen. Wie fast jeden Tag. Das Wetter war einfach unberechenbar.

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So ging es am Nachmittag wieder in den Indoorspielplatz, wo der Große in der Kunst-Akademie einen Picasso gemalt hat, während seine Schwester mit Bällen spielte und auf Tuchfühlung mit anderen Kindern ging.

Nach dem Frühstücksdesaster am Morgen zuvor, kamen wir doch tatsächlich auf die wahnwitzige Idee, am Abend essen zu gehen. Und nein – wir konnten es nicht genießen. Es war wieder mal Stress pur. Aber auch in diesem Restaurant gab es wieder eine Spielecke. Alles war so kinderfreundlich!

Der letzte Tag ging schließlich mit Packen zuende. Zumindest die Sachen, die nicht mehr gebraucht wurden, habe ich ohne Plan verstaut, damit am nächstern Morgen noch ein bisschen mehr Zeit bleibt.

Tag 8 – Montag, 04.07.2016

Guten Morgen! Ihr Urlaub ist zuende und die Sonne strahlt! Herzlichen Glückwunsch!

Das Wetter war toll. Und wir fahren heute nach Hause. War ja irgendwie klar. Nachdem wir um 10.30 unser Haus verlassen und ausgecheckt haben, blieben wir daher noch eine Weile am See.

Mein Sohn war glücklich, dass er noch eine Weile plantschen und matschen konnte und ich war glücklich, ihm dabei zusehen zu dürfen. Und während ich das tat, habe ich mir doch tatsächlich noch einen Sonnenbrand geholt. In unseren letzten zwei Stunden Urlaub.

Nachdem das Tochterkind ihr Mittagessen verzehrt hatte, traten wir die Heimreise an. Weil alles so ruhig war, sind wir ohne Pause durchgefahren und hatten dafür jedoch den Magen auf den Knien hängen. Macht nichts.

Alles in allem waren es ein paar schöne Tage. Anstrengend und sehr nass. Mit nicht einer ruhigen Nacht. Mit Überforderung meines Sohnes, weil er oft alles und doch gar nichts wollte – und das immer gleichzeitig. Das Angebot war einfach zu groß, wie soll man sich da als Kind auch entscheiden!? Und trotzdem: Am Ende bleiben doch eigentlich nur die schönen Erinnerungen übrig. Und Schlafen können wir noch, wenn die Kinder groß sind.

In der bereits angebrochenen Woche hatte mein Mann noch frei und wir haben noch ein paar Dinge unternommen. Zum Beispiel waren wir beide dann noch mal in Ruhe essen. Nur wir zwei.

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Wir waren mit den Kindern im Wildpark. Dort merkten wir jedoch schon, dass die Kleine etwas ausbrütet.

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So fielen die restlichen Pläne ein wenig ins Wasser und am Wochenende besuchte ich dann allein mit dem Wildfang noch die Kinderparty von meiner Freundin Marie und ihrer kleinen Heldin.

 

Und so schnell sind zwei Wochen vorbei. Wie im Flug. In Vorfreude auf den nächsten Urlaub.


P.S.: Über das Landal Resort werde ich in einem separaten Artikel noch mal ausführlich berichten, weil es uns dort so sehr gefallen hat. Folgt bald.

 

 

 

 

 

 

YAKARI LIVE – Ein Abenteuer für Groß und Klein

Kennt Ihr YAKARI? Mein Sohn schaut sich sehr gerne die Trickfilme rund um den kleinen Indianer und seinen treuen Gefährten Kleiner Donner an.

Was ich jedoch noch nicht wusste: YAKARI gibt es auch live zu sehen – in einem kunterbunten Familienmusical.

Das Familien-Musical "Yakari - Freunde fŸrs Leben" gastiert in der Lanxess-Arena Kšln

Da wurde ich gleich hellhörig – denn ich bin ein großer Musical-Fan und habe schon einige besucht. Aber ein Musical für Kinder? Ist das schon was für uns?

Ich bin neugierig geworden, stöberte ein wenig auf der YAKARI-Website und stieß auf viel positive Resonanz.

YAKARI nimmt Kinder, Eltern und Großeltern mit auf eine spannende und faszinierende musikalische Reise über Mut, Respekt und Freundschaft – zum Staunen, Lachen und Mitmachen. Bereits mehr als 180.000 begeisterte Besucher strömten seit der Premiere des von Thomas Schwab komponierten Familien-Musicals in die ausverkauften Arenen, Hallen und Theater, um die spannenden Abenteuer des Indianerjungen und seinen Freunden Kleiner Donner, Regenbogen, Kleiner Dachs und Lindenbaum zu erleben.

Das Musical wurde sogar schon mehrfach ausgezeichnet. Da kann es doch eigentlich nur toll sein, oder?

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Wirklich vielversprechend hört sich nämlich schon die Musical-CD an. Ich bin ganz ehrlich: Ich bin überhaupt kein Fan von Kinderliedern. In unserem Haushalt findet man tatsächlich keine CD’s mit Kinderliedern, weil ich sie einfach nur gruselig finde. Lieber singe ich meinen Kindern selbst etwas vor, ansonsten hört man bei uns nur „richtige“ Musik. (Nennt mich ruhig Rabenmutter!)

Aber: Tatsächlich berühren mich einige Stücke auf dem YAKARI-Album, wie zum Beispiel „Der Erde sei Dank“, „Kannst Du das verstehen“ oder „Freunde fürs Leben“. Und mein Sohn hatte besonders viel Spaß daran, mit mir und Kleiner Donner zu „Kinder der Prärie“ oder „Glück ist bunt“ wild durchs Wohnzimmer zu tanzen. Die Texte: Witzig bis zu Herzen gehend! Die Musik: Mitreißend und berührend!

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Deshalb bin ich nun sehr gespannt auf die Show. Denn vom 04. – 14.08.2016 geht das Musical erneut auf Tour und ich freue mich schon darauf – auch wenn ich noch ein wenig Bedenken habe, ob mein Sohn so lange ruhig sitzen bleiben wird, ohne mir auszubüxen.

Habt Ihr auch kleine Indianer Zuhause? Schaut Euch doch mal die Tourdaten an. Bestimmt gibt es auch in Eurer Nähe eine Show.

Jetzt habe ich noch eine kleine Überraschung für Euch! Ich darf zwei Fanpakete an Euch verlosen! Diese beinhalten eine CD, sowie das Pony Kleiner Donner als Kuschelfreund.

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Was Ihr dafür tun müsst?

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  2. Liked und kommentiert den Beitrag auf Facebook, oder hinterlasst hier unter dem Artikel einen Kommentar.
  3. Wer den Beitrag öffentlich teilt, erhält ein Extra-Los.
  4. Teilnehmen könnt Ihr bis Sonntag, den 17.07.2016 um 23.59 Uhr.
  5. Die Gewinner erklären sich dazu bereit, dass ihre Adressen an die Dreamcatcher Live Entertainment GmbH weitergegeben werden, damit der Gewinn verschickt werden kann.

Die Gewinner werden dann am Montag hier auf dem Blog bekannt gegeben. Viel Glück!

Und noch ein kleiner Tipp, für diejenigen, die das Musical mit ihren Kindern besuchen werden: Jedes Kind, das als Indianer verkleidet kommt, erhält am Einlass eine Überraschung!

Und erzählt mir dann doch auch, wie es Euch gefallen hat. Ich würde mich freuen!

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10 Monate

Schon wieder ist ein Monat um – ein spannender Monat!

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Ich habe krabbeln gelernt, ich kann mich jetzt überall hochziehen und manchmal stehe ich sogar ein paar Sekunden, ohne mich festzuhalten. Aber wenn ich das dann merke, erschrecke ich mich immer.

Ich möchte jetzt alles probieren, was Mama und Papa essen. Aber manches wollen sie einfach nicht mit mir teilen. Sie sagen, ich bin noch zu klein dafür. Dann werde ich immer sauer. Aber meistens bekomme ich dann etwas anderes. Knäckebrot zum Beispiel. Ich habe neulich eins von meinem Bruder geräubert und es einfach aufgegessen. Das fand er gar nicht so lustig. Am meisten freue ich mich aber immer noch, wenn ich irgendwo die Käsepackung sichte. Dann rufe ich immer ganz laut und rudere mit den Armen, damit auch ja niemand vergisst, mir etwas von dem Käse abzugeben.

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Letzte Woche war ich auch zum ersten Mal im Urlaub! Das war ganz schön spannend. Im Indoorspielplatz fand ich es ganz toll und sogar im Schwimmbad war es gar nicht so schlecht, so lange ich bei Mama oder Papa auf dem Schoß saß. Und das, obwohl ich Wasser eigentlich gar nicht leiden kann.

Nur schlafen konnte ich im Urlaub nicht gut. Das fremde Zimmer mochte ich nicht. Seit wir wieder zu Hause sind, schlafe ich aber auch nicht besser. Ich bin nämlich erkältet und werde immer wieder wach, weil ich so schlecht Luft bekomme. Mama und Papa sind ganz schön müde.

Papa ist übrigens mein Lieblingsmensch. Wenn er in den Raum kommt und mich nicht gleich auf den Arm nimmt, weine ich immer. Wenn er wieder geht, dann weine ich noch mehr und Mama muss mich dann wieder trösten. Ich kann auch schon leise „Papa“ flüstern.

„Mama“ sage ich jetzt auch ganz oft. Und „Naaaa“ bedeutet „Nein“. Manchmal sage ich auch „Ja“, weiß aber noch nicht immer, wann ich das am besten einsetze. Aber Mama freut sich immer, wenn ich es im richtigen Moment sage.

Ich spiele gerne an Papas Anlage herum. Und ich räume sehr gerne die Kinderküche aus. Es macht Spaß, alle Körbchen auszukippen.

Mama ärgert sich immer und schimpft, weil ich alles in den Mund stecke. Blätter zum Beispiel, oder Papier. Das macht mir so Spaß, aber Mama nimmt mir alles ab. Ich bin dann wütend. Aber eigentlich will sie nur, dass ich mich nicht daran verschlucke. Das ist nämlich schon ein paar Mal passiert. Mama sah dann immer ziemlich besorgt aus.

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Ich habe vor dem Urlaub übrigens einen neuen Buggy bekommen. Den finde ich wirklich toll. Jetzt kann ich alles prima sehen!

So, das war’s für heute von mir.

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Süß trifft sauer: Philadelphia-Creme mit Himbeeren

Besuch steht an? Oder einfach Lust auf etwas Süßes?

Dann habe ich heute genau das richtige Rezept für Euch:

Philadelphia-Creme mit Himbeeren

Das braucht Ihr dafür (6 Personen):

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  • 2 Packungen Philadelphia Frischkäse 
  • 1 Dose Sprühsahne, z.B. von Rama Cremefine
  • 1 Beutel tiefgekühlte Himbeeren
  • Zitronensaft
  • 3 Päckchen Vanillinzucker
  • Zucker nach Geschmack

Zunächst gebt Ihr den Frischkäse zusammen mit etwas Zucker, dem Vanillinzucker und einem Schuss Zitronensaft in eine Schüssel und rührt es glatt.

Dann nach und nach die Sahne unterheben. Falls es nicht cremig genug ist, gebt noch einen Schuss Zitronensaft dazu. Abschmecken und eventuell nachsüßen.

Nun schichtet Ihr die unaufgetauten Himbeeren und die Creme abwechselnd in Dessertgläser oder in eine große Schale.

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Das ganze kommt dann über Nacht in den Kühlschrank.

Wer mag, kann kurz vor dem Verzehr noch Mandelsplitter drüber streuen.

Blitzschnell und ganz einfach.

Guten Appetit!

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