Kann man eine Geburt planen?

Daran scheiden sich sicherlich die Geister. Ich persönlich denke, die Antwort lautet „Nein„.

Es sei denn, man legt tatsächlich einen Termin für einen Wunschkaiserschnitt fest. Und selbst dann weiß man nicht genau, ob sich das Baby nicht doch noch entscheidet, früher auf die Welt zu kommen.

Die Geburt meines Sohnes verlief nicht besonders schön. Einen Tag vor dem errechneten Termin hatte ich in den frühen Morgenstunden einen Blasensprung. Bis dahin war alles in Ordnung. Ich war sehr entspannt, nahm noch ein Bad und dann machten wir uns auf den Weg in die Geburtsklinik. Es gab noch keine richtige Wehentätigkeit. Das fing erst am frühen Nachmittag an, doch weil der Muttermund sich nicht öffnete, wurde dann eine Einleitung durchgeführt.

Stillstand. Die Wehen wirkten sich nicht auf den Muttermund aus. So wurde am nächsten Tag erneut eingeleitet und dennoch tat sich nichts. Schmerzmittel gab es kaum; das bisschen, was ich bekam, half mir nicht im Geringsten. Erneut verging eine Nacht mit wenig Schlaf und vielen Schmerzen.

Am nächsten Morgen war davon die Rede, einen Kaiserschnitt durchzuführen, da sich die Werte zwischenzeitlich verschlechtert hatten. Ich war dafür.

Eine erneute Untersuchung ließ die Ärzte jedoch zu dem Schluß kommen, dass ein Wehentopf jetzt die richtige Wahl wäre. Da ich mit meinen Kräften schon längst am Ende war, bat ich um eine PDA. Und das war auch gut so. Denn so bekam ich endlich die Gelegenheit, ein wenig zu verschnaufen.

Doch trotz des Wehentropfs zog sich alles noch um mehrere Stunden hin.

Wieder wurde ein Kaiserschnitt in Erwägung gezogen, doch die Entscheidung der Ärzte fiel letztlich wieder dagegen. Als unter Geburt die PDA weggenommen wurde, sah ich mich außer Stande die Situation zu meistern.

Ich weiß nicht mehr wie, aber ich schaffte es dennoch. Doch selbst der Moment, als ich meinen kleinen, bezaubernden Sohn zum ersten Mal in den Armen hielt, ließ mich nicht vergessen, was in den vergangenen drei Tagen passiert war.

Dieser Augenblick war nicht magisch – so wie ich es mir erhofft habe und wie alle anderen es immer erzählen. Ich war glücklich, dass er jetzt endlich da war, aber vor allem war ich froh, dass ich diese „Tortour“ endlich hinter mich gebracht habe.

Das war die Kurzfassung. Denn die Erinnerung an die Geburt gehört nicht zu meinen Lieblingsthemen. Das war lange Zeit so. Die Erlebnisse rannten mir hinterher. Wochenlang. Monatelang. Bis ich versuchte, es einfach zu verdrängen.

Nicht darüber reden, nicht darüber nachdenken…

Doch das war offensichtlich ein Fehler. Ich hätte besser mit jemandem drüber reden sollen.

Denn so gut es irgendwann mit dem Verdrängen klappte, so schlagartig erfassten mich meine Ängste wieder, als ich erneut schwanger wurde. Wird es wieder genauso werden? Sollte ich besser gleich einen Kaiserschnitt durchführen lassen?

Ich sprach mit meiner Hebamme darüber. Sie war der Auffassung, dass ein Vorgespräch in der Geburtsklinik mir über meine Bedenken hinweghelfen könnte.

Meine Ärztin war allerdings der Meinung, dass mich das nicht weiterbringen würde – eine Gesprächstherapie wäre die bessere Wahl gewesen. Zu dem Zeitpunkt jedoch war es dafür bereits zu spät.

Die Geburtsplanung

In der 34. Woche hatte ich daher einen Termin zum Geburtsplanungsgespräch im Krankenhaus. Ich sprach mit der Oberärztin über meine Sorgen und Bedenken und über den Wunsch, dass ich – sollte es wieder so sein, dass der Muttermund sich nicht öffnet – keine Einleitung möchte, sondern mir in dem Moment die Option auf einen Kaiserschnitt offen steht.

Sie erklärte mir, dass die zweite Geburt zu 90 % wesentlich einfacher verläuft als die erste und versuchte mich von meinen „Wünschen“ abzubringen – mit den Kaiserschnitt also auszureden. Sie sagte, ich solle versuchen, mich zu entspannen, denn das macht die Sache nur schwerer.

Bei der dortigen Untersuchung stellt sich dann heraus, dass die kleine Bauchbewohnerin sich wieder gedreht hat und ich Beckenendlage liegt. Das würde die Situation komplett verändern, sollte es so bleiben. In dem Fall sollte ich mich in der 37. Schwangerschaftswoche erneut dort melden.

Doch was tun bei Beckenendlage?

Das Krankenhaus entbindet auch spontan, wenn das Kind falsch herum liegt. Sie haben Erfahrung mit solchen Geburten. Das macht die Geburt natürlich komplizierter und langwiehriger. Keine schöne Vorstellung.

Meine Hebamme riet mir, in dem Fall eine äußere Wendung durchführen zu lassen. Dies passiert im Krankenhaus (jedoch nur mit OP-Bereitschaft, falls etwas schief gehen sollte). Dennoch sollte ich diese Option in Betracht ziehen, denn es wäre besser als eine Geburt aus Beckenendlage.

Als meine Ärztin davon hörte, schlug sie gleich die Hände über dem Kopf zusammen und riet mir unbedingt davon ab. Denn: durch die äußere Manipulation könnte es passieren, dass sich das Baby die Nabelschnur um den Hals wickelt und dann würde ich sofort eine Vollnarkose bekommen und in den OP geschoben werden. Und das wäre sicherlich noch traumatischer und würde meine Gefühlswelt nur noch mehr ins Wanken bringen. Für sie wäre dann nur ein geplanter Kaiserschnitt die richtige Wahl.

Drei Stühle, drei Meinungen. Und ich mittendrin.

Ratlosigkeit und Bangen

Ich machte mir nun ernsthafte Gedanken, welche Wahl ich treffen würde, wenn sich herausstellt, dass die junge Dame sich noch nicht in die richtige Position gelegt hat. Platz hatte sie immer noch und ich spürte immer sehr viel Bewegung in meinem Bauch. Sicherlich war da auch die ein oder andere Drehung mit dabei. So fühlte es sich auf jeden Fall an und jeden Tag fühlten sich die Bewegungen anders an.

Die 37. Schwangerschaftswoche – Erleichterung

Da sind wir heute. Es stand wieder ein Vorsorgertermin an. DER Vorsorgetermin – der darüber entscheiden sollte, wie es weiter geht. Und ich wurde entgegen meines Gefühls beruhigt, denn sie liegt wieder richtig herum. Und die Wahrscheinlichkeit, dass sich das noch mal ändert, wird zunehmend geringer. Denn der Platz wird immer weniger.

Ich bin froh, dass mir eine Entscheidung somit erspart bleibt. Vorerst.

Aber ich gehe einfach mal davon aus, dass jetzt alles so bleibt, wie es ist, auch wenn sie noch nicht fest im Becken sitzt.

Dennoch bleibt die Frage, wie die Geburt nun tatsächlich verlaufen wird. Ich versuche mich so gut es geht zu entspannen.

Im Krankenhaus wurde mir zugesichert, dass eine spontane Geburt nicht mehr auf Biegen und Brechen erzwungen wird, so wie beim letzten Mal. Ein kleiner Lichtblick.

Trotz des Gesprächs habe ich alle meine Wünsche für die bevorstehende Geburt noch einmal zu Papier gebracht und einen Geburtsplan verfasst.

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Das habe ich damals auch schon bei meinem Sohn gemacht, jedoch habe ich ihn nicht im Krankenhaus abgegeben, weil ich mir irgendwie blöd dabei vorkam. Dumm, nicht wahr?! Ja, genau. Deswegen habe ich mir vorgenommen, dieses Mal den Mund aufzumachen, sollte etwas nicht so laufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Dann kann man wenigstens darüber reden und vielleicht eine Lösung finden. Sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Was ich also nun tun soll?

Versuchen zu entspannen, meine Ängste zu besiegen und mich auf die Geburt besser einlassen. Und reden, wenn mir etwas nicht passt, oder wenn es mir zu viel wird. Nur nichts mehr stillschweigend hinnehmen.

Dann wird sicher alles gut laufen.

37. Schwangerschaftswoche
37. Schwangerschaftswoche

Liebster Award – die Dritte!

Martina von Zweimausmama hat mich zum Liebster-Award nominiert. Vielen lieben Dank dafür!

Worum es hierbei geht? Blogs bekannter zu machen und einiges über den jeweiligen Blogger zu erfahren.


Martina hat mir 11 Fragen gestellt und hier sind meine Antworten:

Wie bist Du auf deinen Blognamen gekommen?

Das war einfach so eine innere Eingebung. Eigentlich war sogar erst der Name da, bevor ich tatsächlich auf die Idee kam, überhaupt einen Blog zu schreiben.

Wie oft in der Woche bloggst Du?

Das ist schwer zu sagen. Anfangs war es so drei, vier Mal pro Woche. Da hat mein Sohn aber immer noch Mittagsschlaf gemacht. Das ist jedoch seit Anfang des Jahres leider vorbei und so nutze ich die seltenen Zeitfenster, wenn Oma den wilden Feger zu einem Spaziergang abholt oder auch abends, wenn Papa Bandprobe hat. Ich bin aber bemüht, es zwei Mal in der Woche zu schaffen (klappt aber nicht immer!).

Welche Themen sind dir besonders wichtig? 

Das sind in der Regel immer Herzensangelegenheiten. Über die Familie, Freunde, die Dinge die wirklich wichtig sind im Leben. Und die Themen, die mir dabei helfen, mir den Alltagsfrust von der Seele zu schreiben.

In welchen Netztwerken bist du zu finden (FB, Instagram,…)

Mich findet man nur auf Facebook. Noch mehr würde einfach viel zu viel Zeit rauben. Zeit, die ich doch lieber in die Familie investiere.

Wieviel Zeit investierst du pro Woche etwa in deinen Blog?

Puh, ich glaube diese Frage kann ich tatsächlich nicht gezielt beantworten. Weil es auch immer unterschiedlich ist. Aber da kommen schon ein paar Stündchen zusammen.

Gibt es Themen über die Du NIEMALS schreiben würdest?

Politik. Das langweilt mich zum Beispiel total und damit hab ich überhaupt nichts an der Mütze. Und Sport. Ich würde höchstens darüber schreiben, dass ich mich davor mal wieder erfolgreich gedrückt habe. (Das kann ich gut!)

Warst Du schon mal auf einem Bloggertreffen?

Kurz und knapp: Nein.

Was machst Du in deiner Freizeit am liebsten?

Natürlich verbringe ich die Zeit am liebsten mit meiner Familie. Aber wenn ich mal eine Auszeit nur für mich habe, dann treffe ich mich zum ausgiebigen Plaudern mit einer Freundin oder ich singe. Das kommt leider viel zu kurz in letzter Zeit. Eigentlich lese ich auch total gern, aber auch das ist Opfer des Zeitmangels geworden.

Wie alt sind deine Kinder?

Mein Sohn ist jetzt 2 Jahre und 3 Monate alt. Und im September kommt dann noch unser Mädchen.

Wann schreibst Du deine Beiträge meistens?

Meistens Abends. Oder zwischen Tür und Angel immer mal fetzenweise.

Wie kommst Du auf die Themen, über die Du bloggst? Richtest Du dich nach dem aktuellen “Hype” auf anderen Blogs oder schreibst Du einfach über das was dich gerade bewegt?

Mit dem Hype gehe ich eigentlich nie wirklich. Es sei denn da ist gerade etwas, das mich berührt. Denn in der Regel sprudeln nur Dinge aus mir heraus, die mich gerade bewegen. Und das sind dann eher selten Themen, die gerade die halbe Welt beschäftigen.


So, jetzt bin ich an der Reihe jemanden zu nominieren!

And the Oscar goes to:

Hanna von Rubbelbatz

Xeniana von Familienbande

Chrissy von Sonnenshyn

Verena von MamaWahnsinnHochDrei

Katharina von M.O.M.M.


Hier sind die Spielregeln:

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1000 Follower haben.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Und das sind meine Fragen an Euch:

  1. Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen, bzw. wie kamst Du auf die Idee?
  2. Wie hat Dich das Mama-Dasein verändert?
  3. Was machst Du am liebsten, wenn Du Zeit nur für Dich hast?
  4. Urlaub mit Kindern ist…entspannend oder eher turbulent?
  5. Was ist Dein Lieblingsoutfit?
  6. Welchen Beruf übst Du aus/hast Du ausgeübt und war das ein Traumjob oder doch die falsche Berufswahl?
  7. Was ist Dein Lieblingsbuch?
  8. Stadtbummel oder Online-Shopping?
  9. Denkst Du, dass Du Deinen Blog auch in 10 Jahren noch betreibst?
  10. Über welche Themen schreibst Du am liebsten? Was erwartet Deine Leser?
  11. Wohin möchtest Du unbedingt einmal verreisen?

So Ihr Lieben, jetzt seid Ihr an der Reihe. Viel Spaß! Ich freue mich schon auf Eure Antworten!

Ein Mädchentraum – klein, aber fein!

Endlich ist es fertig: Das Kinderzimmer für unser kleines Mädchen!

Zugegeben, es ist mit gerade mal etwas über 8 qm schon ziemlich klein, aber dafür habe ich mir ganz besonders viel Mühe gegeben. Für die ersten Jahre wird es wohl reichen, die meiste Zeit wird eh unten gespielt.

Am Anfang stand nur die Tapete

Als ich sie sah, war mir sofort klar, dass diese die Wände schmücken wird, sollten wir ein Mädchen bekommen.

ESPRIT Kids 3 Tapete
ESPRIT Kids 3 Tapete

So soll es sein! Und danach wurde dann das restliche Raumkonzept erschaffen.

Passende Möbel von der Mäusbacher Möbelfabrik waren schnell gefunden.

Ein Kleiderschrank mit viel Stauraum
Ein Kleiderschrank mit viel Stauraum
Der Platz zum Kuscheln und Träumen
Der Platz zum Kuscheln und Träumen
Der Wickelplatz, mit allem was man braucht
Der Wickelplatz, mit allem was man braucht
Ein wenig Stauraum für Bücher und Spielsachen
Ein wenig Stauraum für Bücher und Spielsachen

Und weil’s so schön ist, eine tolle Spielzeugkiste und eine Ecke zum Kuscheln und Toben.

Sitzgelegenheit und Spielzeugkiste zugleich: der Sitzwürfel
Sitzgelegenheit und Spielzeugkiste zugleich: der Sitzwürfel „Blumenkranz“ von Haba
Eine kleine Kuschelecke mit der Kuschelblume von Haba
Eine kleine Kuschelecke mit der Kuschelblume von Haba

Gemütlich, nicht wahr?!

Detailverliebt

Ich bin ja so ein kleiner Monk. Alles muss zusammenpassen. So findet man nicht nur auf der Tapete niedliche kleine Eulen…

Auch die Wickelauflage von Zöllner hat Eulen drauf
Auch die Wickelauflage von Zöllner hat Eulen drauf
Die Haba- Wanduhr
Die Haba- Wanduhr „Waldeule“
Passende Kuscheldecke - ein Geschenk von meiner Mama
Passende Kuscheldecke – ein Geschenk von meiner Mama
Noch ein paar kauzige Gesellen!
Noch ein paar kauzige Gesellen!

Und noch ein klein bisschen Schnick-Schnack…

Nici-Sweetheart... Darin war ich gleich verliebt!
Nici-Sweetheart… Darin war ich gleich verliebt!
Zu süß!
Zu süß!
Und noch ein komischer Vogel!
Und noch ein komischer Vogel!

Ich denke, die junge Dame wird sich in ihrem kleinen Reich sehr wohl fühlen.

Was meint Ihr?

Ein Besuch im Wildpark – für kleine Abenteurer

Ihr wisst nicht, was Ihr am Wochenende mit den Kindern unternehmen sollt? Ein kleiner Tipp von uns, weil es so toll war:

Ein wunderschönes Ausflugsziel ist ein Wildpark. Bestimmt gibt es auch in Eurer Nähe einen.

Wir waren letzte Woche in Gangelt. Zugegeben, eine kleine Weltreise für uns, weil die Fahrt nur über die Dörfer ging. Aber es hat sich gelohnt.

In einem wunderschönen Wald gelegen, mit Wildschweinen, Bären, Greifvögeln, Rehen, Hirschen und jeder Menge anderer Tiere, einem großen Spielplatz, Restaurant und Streichelzoo ist dort alles zu finden, was man für einen perfekten Tag braucht.

Ich habe mich an diesem Tag in der Natur so herrlich leicht und frei gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Und mein Sohn war glücklich. Er rannte und rannte, begrüßte jedes einzelne Tier mit einem fröhlichen  „Hallo, guten Morgen!“

Ich lasse jetzt einfach mal unsere Bilder sprechen.

Hallo Bambi!
Hallo Bambi!
Füttern erlaubt!
Füttern erlaubt!
Das Steinbock-Gehege
Das Steinbock-Gehege

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Meine Männer! 💙
Meine Männer! 💙
Okay, die Bären sind kaum zu erkennen!
Okay, die Bären sind kaum zu erkennen!
Jede Menge Frischlinge
Jede Menge Frischlinge

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Und weiter geht's!
Und weiter geht’s!
Blätterdach
Blätterdach
Zauberwald
Zauberwald
Hier kann man auch jede Menge Stöcke sammeln!
Hier kann man auch jede Menge Stöcke sammeln!
Wunderschön!
Wunderschön!
"Hallo, weißes Hirsch!"
„Hallo, weißes Hirsch!“
Platz zum Spielen und Toben
Platz zum Spielen und Toben
Schaukeln muss sein (für Groß und Klein)!
Schaukeln muss sein (für Groß und Klein)!
Pass auf, sonst ist die Banane gleich weg!
Pass auf, sonst ist die Banane gleich weg!
Streichelzoo mit ganz vielen Baby-Ziegen
Streichelzoo mit ganz vielen Baby-Ziegen
Vorwitz-Zicke
Vorwitz-Zicke

Herrlich, oder? Da bekommt man doch gleich Lust auf einen Tag in der Natur! Ich kann Euch einen Besuch im Wildpark nur empfehlen. Besonders in Gangelt. Einfach nur toll!

Eine gesunde Trinkflasche? ISYbe!

Heute für Euch im Test: die Trinkflasche von ISYbe!

Ich freue mich, dass wir eine dieser „gesunden“ Flaschen zum Testen bekommen haben. Und so sieht sie aus:

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Was macht diese Trinkflasche aus? Warum ist sie „gesund“? Eine Menge Eigenschaften sprechen für den Kauf einer ISYbe-Flasche, denn sie ist:

  • schadstofffrei
  • ohne Weichmacher (LGA geprüft)
  • ohne Bisphenol A (BPA)
  • riecht und schmeckt nicht nach Plastik
  • geeignet für heiße Getränke (bis 80°C)
  • spülmaschinengeeignet
  • optimales Preis/Leistungsverhältnis
  • 10 Jahre Garantie*
  • einfaches und komplettes Säubern
  • Made in EU und voll recyclebar
  • passend für gängige Fahrradhalter
  • indiv. bedruckbar ab 200 Stück
  • passende Thermohülle hält Getränke kalt und warm

Was mich besonders angesprochen hat: diese Flasche soll auslaufsicher (bei CO²-haltigen Getränken) sein. Ich dachte mir daher, sie wäre perfekt für meinen Sohn (2). Und so durfte er sie als Erster ausprobieren.

Ich füllte stilles Wasser hinein, nachdem ich die Flasche zuvor in der Spülmaschine (perfekt!) gereinigt habe. Das Trinken klappte prima.

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Doch natürlich dauerte es nicht lange, bis der Herr auf die Idee kam, die Flasche einfach auf den Kopf zu drehen, und natürlich lief das Wasser heraus. Also: für den kleinen Matschkönig noch nicht geeignet.

Daher hat mein Mann die Flasche nun in Gebrauch genommen, um sich Saftschorlen zu mixen. Und was soll ich sagen? Er ist sehr zufrieden. Nichts sprudelt beim Öffnen hinaus und die Falsche lässt sich durch die große Öffnung schnell und einfach befüllen.

Und das Tolle ist: es gibt die Flaschen in verschiedenen Größen (0.5 l, 0.7 l und 1.0 l) und unzähligen Designs. Da ist für jeden das Richtige dabei, ob groß oder klein. Und der Preis stimmt auch!

Von mir gibt es daher eine klare Kaufempfehlung. Schaut doch mal auf der Homepage vorbei und sucht Euch Eure Lieblingsflasche aus!

Na, habt Ihr sie schon gefunden?


Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit ISYbe.

Es geht vorbei #MeinBriefAnMich

Mein liebes Ich aus 2013,

Du liegst gerade im Kreißsaal und denkst, Du kannst nicht mehr. Du hast keine Kraft mehr. Obwohl Du vorher so entspannt warst und ohne Ängste in die Geburt gegangen bist. Aber nach drei Tagen mit Wehen, mit drei Einleitungen und allen möglichen Versuchen, die Geburt Deines ersten Kindes zu beschleunigen, mit Schmerzen, die fast nicht mehr zu ertragen sind, weil Du mit Deinen Kräften einfach am Ende bist, ist es nur verständlich. Aber glaube mir – Du schaffst es! Halte noch ein wenig durch!

Bald wirst Du Deinen Sohn zum ersten Mal im Arm halten und ihn bewundern können. Auch wenn Du Dich am liebsten nur noch ausruhen möchtest nach all den Strapazen, Du wirst ihn halten, weil er schreit, denn er braucht Dich. Auch wenn Du erschöpft bist. Aber es geht vorbei.

Nach ein paar Tagen werdet Ihr zu dritt das Krankenhaus verlassen. Erst dann kommt die schwierigste Zeit. Dein Sohn wird weinen, schreien – panisch, hysterisch. Den ganzen Tag, die ganze Nacht. Tagaus, tagein. Wochenlang. Monate lang. Und Du wirst völlig ratlos und hilflos sein. Irgendwann kommst Du an den Punkt, an dem Dir selbst auch nur noch zum Weinen zumute ist. Das ist okay. Lass es raus!

Aber zweifle nicht daran, ob Du eine gute Mutter bist. Du wirst Dein Bestes tun für Dein Kind, auch wenn Du immer wieder an Deine Grenzen kommen wirst. Aber Dein wundervoller Mann ist an Deiner Seite und stärkt Dir den Rücken. Er entlastet Dich so gut er kann. Ohne ihn würdest Du es nicht schaffen.

Und umgekehrt wird es genauso sein. Du wirst mit dem schreienden kleinen Bündel unzählige Nächte im Wohnzimmer verbringen, Dein Kind tragen und halten, während Du Runde für Runde durch den Raum wandelst, Kilometer um Kilometer, nur damit er schläft. Und damit Papa auch seinen Schlaf findet. Du wirst erschöpft auf’s Sofa sinken und Dich nicht trauen, Dich zu bewegen, weil Du Angst hast, Dein Baby wieder aufzuwecken, wenn es endlich in den Schlaf gefunden hat. Du wirst ein Schatten Deiner selbst sein. Aber glaube mir – es geht vorbei.

Du wirst Dich über viele Leute ärgern. Über die, die Dir nicht glauben, was Ihr gerade durchmacht. Die sich nicht vorstellen können, dass ein so kleines Baby unentwegt schreit. Sie verstehen es nicht, weil sie so etwas nicht selbst erlebt haben.

Dann wirst Du immer wieder zu hören bekommen „Lass ihn doch einfach schreien!“ oder „Du kannst ihn doch nicht die ganze Zeit tragen. Du verhätschelst ihn viel zu sehr!“ Lass Dir nichts einreden. Du machst alles richtig!

Und glaube mir – es geht vorbei! Nach etwas mehr als drei Monaten wirst Du jemanden finden, der Deinem kleinen Schatz helfen kann. Und Du wirst unglaublich erleichtert sein. Trotzdem bleibt es noch schwierig. Aber noch ein paar Monate weiter wird es so viel besser sein. Du wirst merken, dass es immer einfacher wird, dass es ihm immer besser geht und Du wirst stolz sein, in welch rasendem Tempo er sich plötzlich entwickelt und alle anderen noch überholt.

Und mit nicht mal acht Monaten wird er durchschlafen. Dann wirst Du endlich wieder Deinen Akku ein wenig aufladen können. Es kommen glückliche Zeiten auf Euch zu!

Ja, es werden immer wieder schwierige Zeiten kommen. Dein Sohn ist lebenslustig, neugierig und fröhlich, wissbegierig und voller Bewegungsdrang, aber ebenso stark ausgeprägt ist sein Wille, seine Wut – übermannt von heftigen Gefühlen, die er nicht versteht. Er wird oft schreien und toben und Du wirst ratlos und überfordert sein. Noch kann ich es nicht genau sagen, aber ich bin mir ziemlich sicher: es geht vorbei. Versuch einfach durchzuhalten und nicht den Mut zu verlieren.

Denn in so vielen schönen und lustigen Momenten wirst Du sehr glücklich sein und Kraft tanken können.

Dennoch wirst Du weiterhin fest davon überzeugt sein, dass Du kein zweites Kind möchtest. Denn die Angst vor der Geburt ist noch da. Und die Angst davor, dass die ersten Monate wieder so schwer werden können. Aber glaube mir – es geht vorbei. Denn irgendwann wirst Du diese Gedanken einfach verdrängen und sie weit weg in irgendeine Schublade stecken, als wäre es nie passiert.

Ich wünschte ich könnte Dir sagen, dass das falsch ist. Verdrängen ist die falsche Lösung. Denn wenn Du zwei Jahre später Dein zweites Kind erwartest, kommen all diese Ängste wieder hoch. Doch der Wunsch nach einem Geschwisterchen für Deinen Sohn war so groß. Du wolltest nie wirklich, dass er alleine bleibt. Unterschwellig war der Gedanke immer da. Und kam irgendwann ans Tageslicht.

Mit dem Bauch wachsen die Ängste und Zweifel jedoch wieder. Zweifel, ob Du es schaffst zwei kleinen Kindern gerecht zu werden. Zweifel, ob Du genug Kraft hast. Zweifel, ob keiner von beiden zu kurz kommst und ob Du beiden all das geben kannst, was sie brauchen.

Aber es fühlte sich so richtig an. Und ich bin mir sicher, es ist richtig. Aber das kann ich Dir erst sagen, wenn ich Dir in ein, zwei Jahren wieder schreibe.

Sicher wird es in dieser Zeit nicht immer einfach sein. Aber ganz bestimmt werde ich Dir dann sagen können: „Es geht vorbei! Du machst alles richtig, auch wenn Du oft an Dir selbst zweifelst. Deine Kinder sind Dein größtes Glück, Euer größtes Glück und Du hast einen Mann, auf den Du Dich immer verlassen kannst – Dein ruhender Pol und der beste Vater, den Du Dir für Deine Kinder wünschen kannst. Ihr werdet als Familie eine wundervolle Reise erleben!“

Also, bleib stark und verzweifle nicht! Vergiss die schwierigen Zeiten und behalte all die unzähligen wundervollen Momente fest in Erinnerung! Die Zeit geht so schnell vorbei.

Deine Nadine (aus 2015)


Mit diesem Artikel nehme ich an der wundervollen Blogparade „Mein Brief an mich“ vom Hebammenblog teil. Danke, für diese tolle Idee!

Sie macht, was sie will – die 35. Schwangerschaftswoche

Unser Mädchen ist eine kleine Turnerin. Sie schlägt noch regelmäßig FlicFlacs in meinen Bauch, anstatt so liegen zu bleiben, wie sie sollte. Überhaupt ist sie ständig in Bewegung. Also, von mir hat sie das bestimmt nicht!

Ansonsten ist nach wie vor alles in bester Ordnung mit ihr. Sie ist nun ca. 48 cm groß und wiegt etwas über 2.600 Gramm. Mal sehen, wie viel sie noch wächst.

Mir selbst geht es mal gut, mal nicht so gut. Auf die heißen Tage könnte ich nach wie vor gut verzichten. Vor allem, weil ich inzwischen gut Wasser eingelagert habe. Meine Hände fühlen sich manchmal an, als würden sie platzen. Den Ehering habe ich schon länger abgelegt. Meine Fußgelenke gleichen den Stampfern eines Elefanten. Es gibt nicht mehr viele Schuhe, in die meine zarten Füße hineinpassen.

Auf der Waage macht sich das Ganze nun auch bemerkbar. So habe ich inzwischen 11 kg zugenommen.

Im Kinderzimmer steht inzwischen der Kleiderschrank und das Bettchen (welches mein Sohn am liebsten für sich beanspruchen möchte).

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Der Wickeltisch und die Regale fehlen noch, weil es uns immer irgendwie an Zeit mangelt. Aber ich hoffe, dass wir das dieses Wochenende endlich über die Bühne bringen. Und dann werde ich es Euch natürlich zeigen, wenn alles fertig ist.

Habt noch ein bisschen Geduld! Oder kommt zum Helfen vorbei!