Der Bauch [Abdomen]

Der Bauch ist für viele ein Problem. Denn nur selten sieht er so aus, wie sein Besitzer es sich wünschen würde. Manche haben zu ihrem großen Verdruss nicht nur eine Hauptrolle, sondern dazu noch gleich mehrere Nebenrollen.

Doch heute geht es nicht um den klassischen Speckbauch, sondern um den wesentlich schöneren Babybauch. Hier gerade ein ganz großes Thema. (Um den Speckbauch kümmern wir uns dann später wieder.)

Hier ein paar unschöne Fakten über den Babybauch:

– am Anfang sieht er oft so aus, als wäre er doch nur ein Speckbauch
– deshalb wird man ständig schräg von der Seite angeschaut
– ist dann endlich die Neugier aller Leute gestillt, grabbelt Dir jeder auf dem Bauch rum. Jeder!
– mit zunehmendem Wachstum zwickt plötzlich die Lieblingsjeans
– oft juckt die Haut rund um den Bauch
– er will ständig geölt und gecremt werden
– plötzlich kommt der Tag, an dem er in seinem Wachstum explodiert
– oft ist der Bauch eine Ausrede dafür, dass auch an anderen Stellen die Fettpolster wachsen
– Socken anziehen wird zum Kampf
– Schuhe anziehen ebenfalls
– es ist unmöglich, sich die Fußnägel zu lackieren
– man ist plötzlich kurzatmig
– Bücken wird von Tag zu Tag schwieriger
– noch schwieriger ist es vom Boden aufzustehen
– oder vom Sofa
– man fühlt sich wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt
– Jeder starrt auf Deinen Bauch und Du kommst Dir vor wie ein Außerirdischer
– inzwischen packen Dir sogar fremde Leute im Supermarkt an Deinen Bauch
– Du wirst schwerfällig, wie ein Elefant
– es kommt der Tag an dem man watschelt wie eine Ente – mit dem Ausmaß eines Elefanten
– man kann sich nur noch in Zelte hüllen
– selbst die Zelte sind unbequem
– Du siehst Deine Füße nicht mehr
– Schnappatmung steht auf der Tagesordnung

Doch dieser Bauch hat auch einige Vorteile (die Liste ist zwar deutlich kürzer, dafür fallen die einzelnen Punkte mehr ins Gewicht, besonders letzterer):

– Du brauchst Dich für Deinen Bauch nicht (mehr) schämen
– Du kannst ihn sogar mit großem Stolz tragen
– ab einem gewissen Stadium kannst Du Teller, Snackschüsseln oder gar Gläser darauf abstellen
– Du hast einen guten Grund, Dich von Deinem Liebsten noch mehr (oder endlich mal) verwöhnen zu lassen
– die Nachbarn tragen Dir die Einkäufe ins Haus
– Du fühlst Dich auch mit Bauch wunderschön (meistens zumindest)
– wenn Du großes Glück hast, verschwindet der Bauch schlagartig, wenn das Baby da ist
in Dir wächst das größte Wunder dieser Welt

Quelle: Pixabay
Quelle: Pixabay

Fazit: Der Babybauch ist eigentlich das Beste, was Dir passieren kann, auch wenn es oft beschwerlich ist. Denn wenn man es geschafft hat, hat man etwas erschaffen – einen bezaubernden kleinen Menschen!

Das schöne Wetter lockt…auf in den Zoo Duisburg!

Letzte Woche verbrachten wir als Familie einen wunderschönen Tag im Duisburger Zoo. Und weil es uns so gut gefallen hat, stelle ich Euch den Zoo heute mal als Ausflugsziel vor. Es macht nicht nur mit Kindern Spaß.

Gleich hinter dem Eingang ist das Giraffen-Gehege. Man wird hier direkt freundlich begrüßt und wenn man Glück hat, kann man sogar mit den Tieren ein wenig auf Tuchfühlung gehen. Ganz schön neugiereig, diese sanften Riesen!

IMAG1973_BURST002 IMAG1974_BURST005 IMAG2000_BURST001

Unser Sohn wusste erst aber mal gar nicht, wo er zuerst hingucken sollte und rannte herum, wie ein aufgescheuchtes Huhn. Den nächsten Halt machte er bei den Pelikanen. Er findet alles interessant, was sich auf dem Wasser abspielt.

IMAG1972_BURST007

Aber die Elefanten hielten ihn dann länger auf. Er war völlig fasziniert und man bekam ihn kaum von den Dickhäutern weg. Leider trieben sie sich eher im hinteren Teil des Geheges herum. Aber das kann man ihnen wohl nicht verübeln.

IMAG1976_BURST001

Weiter ging es dann an Schildkröten vorbei, die da saßen, wie die Hühner auf der Stange. Das war sehr lustig anzusehen. Ein kleines Manko an diesem Platz: die Brücke, die über den Teich führt hat leider ein sehr niedriges Geländer. Mit sehr quirligen Kleinkindern, wie unser Sohn ja nun mal eines ist, kann das schonmal schnell gefährlich werden. Denn ehe wir uns versahen, lehnte er sich sehr weit rüber, um die gepanzerten Gesellen zu bestaunen und hätte fast einen Purzelbaum ins Wasser gemacht. Wir waren zum Glück schnell genug.

IMAG1977_BURST001

Dann ging es weiter zu den Affen, mit sehr schönen Außengehegen. Leider habe ich es hier versäumt, ein paar Bilder zu machen, weil unser Sohn kaum zu bremsen war. Aber es lohnt sich.

Vorbei am Chinagarten führte uns unser Weg zum Delfinarium, wo wir die Show (welche im Preis inbegriffen ist) leider gerade knapp verpasst hatten. Schade, aber wir hatten ja erst vor kurzem im Urlaub eine Delfinshow besucht, deswegen war es nicht ganz so schlimm. Aber ich habe diese Show bereits bei einem anderen Besuch in diesem Zoo gesehen, und kann nur sagen: es lohnt sich! Und passt auf – es kann sehr nass werden!

Schon bald lauerte der erste Spielplatz, wo wir natürlich Halt gemacht haben.

IMAG1979_BURST002 IMAG1980Hier gibt es auch eine der vielen Stationen, wo Ihr für Euer leibliches Wohl sorgen könnt. Pommes, Würstchen, Eis, Getränke sorgen dafür, dass alle satt werden.

Weiter geht unser Weg durch den übrigens schön schattigen Park, daher ist der Zoo auch an heißeren Tagen ein gutes Ziel.

IMAG1982_BURST001

Hier werden gerade die Erdmännchen bestaunt, die mir jedoch leider immer aus dem Bild gehuscht sind.
Hier werden gerade die Erdmännchen bestaunt, die mir jedoch leider immer aus dem Bild gehuscht sind.

IMAG1986_BURST003

Unser Weg führt uns nun zum Streichelzoo, der angelegt ist, wie ein alter Bauernhof. Sehr, sehr schön.

IMAG1987 IMAG1989_BURST002_COVER

Auch Kühe melken kann man hier!
Auch Kühe melken kann man hier!

Dahinter lauerte direkt die Sparkassen Erlebnis-Welt, mit einem riesigen und richtig tollen Spielplatz. Neben den üblichen Spielgeräten konnte man hier unter anderem auch Kart fahren und Trampolin springen.

IMAG1991_BURST002 IMAG1992_BURST001 IMAG1993_BURST007

Der Weg Richtung Ausgang führte uns dann unter anderem noch bei den Seehunden- und löwen vorbei, an den Kamelen und auch den Koalas, die leider etwas Kamerascheu waren.

IMAG1996_BURST019_COVER IMAG1997_BURST002 IMAG1998_BURST002

Wir haben uns ein wenig beeilt, denn ich muss sagen, mit dickem Babybauch ist so ein Tag doch ganz schön anstrengend, denn es geht auch so manches Mal ein wenig bergauf. Das tat dem Tag aber keinen großen Abbruch.

Es war sehr schön und wir haben viel gesehen, daher kann ich Euch einen Besuch hier nur empfehlen. Also, wenn Ihr in der Nähe wohnt, oder zufällig mal Richtung Ruhrgebiet kommt, dann macht einen Abstecher in den Zoo. Es lohnt sich!

Zum Zoo geht es hier lang! Viel Spaß!

Er ist abgefallen! – Meine Schwangerschaft in der 28. Woche

26. Woche
26. Woche

Gestern hatte ich wieder eine Vorsorgeuntersuchung und endlich, ENDLICH, E-N-D-L-I-C-H!!! Wir wissen was es wird. Oder eher bereits ist! Ich hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet, das Geschlecht in der nächsten Zeit überhaupt noch zu erfahren und richtete das Kinderzimmer in Gedanken schon wieder neutral ein, auch wenn es ja in der 12. Woche schwer nach einem Jungen aussah, und ich auch der Überzeugung war, dass dies tatsächlich so ist.

Aber: der Zipfel ist abgefallen! Einfach nicht mehr da! Wir bekommen ein Mädchen!! Und ich kann es immer noch nicht so ganz glauben.

Die Ärztin sagte beim Ultraschall, dass der Zwerg mal wieder mit dem Rücken zu uns liegt. Da war mir klar, wir würden es wieder nicht erfahren. Doch dann sagt sie ganz beiläufig. „Es ist ein Mädchen!“ Wie bitte?! „Ist das Ihr Ernst???“ „Ja, da wächst nichts mehr. Eindeutig ein Mädchen!“ Ich war fassungslos – vor Freude! Hatte ich mir doch so sehr ein Mädchen gewünscht. Mein Puls war plötzlich auf 180 und ich war völlig aus dem Häuschen. Ich brauchte erst mal eine ganze Weile, um wieder runterzukommen.

Ansonsten ist alles in Ordnung. Zwischenzeitlich habe ich insgesamt 7,1 kg zugenommen. Na ja. Der zweite Diabetes-Test ist gut ausgefallen, so dass da nichts weiter unternommen werden muss.

Allerdings bin ich auch sehr kurzatmig geworden. Das ist ganz schön anstrengend. Und auch Sodbrennen ist inzwischen an der Tagesordnung, wenn auch noch nicht besonders ausgeprägt.

Als ich beim Arzt raus kam, fuhr ich zum nächstbesten Laden, um irgendetwas mädchenhaftes zu kaufen. Das musste sein!

2015-06-23-13-38-19-350

Ich erzählte sofort allen die Neuigkeit – nur der Papa hat es als letzter erfahren. Auf Geschäftsreise und den ganzen Tag in Meetings konnte ich ihn einfach nicht erreichen. Und auch meine Nachricht las er erst am Abend. Ich schickte ihm das Foto mit den Mädchensachen und er konnte es erst auch nicht glauben. Doch er freut sich – vor allem, weil ich mich so freue.

Doch als ich so zur Ruhe kam am Abend, kam mir der Gedanke trotzdem komisch vor. Ich war inzwischen fest auf einen Jungen eingestellt, für mich war es schon der kleine Sam, der da in meinem Bauch wohnte. Unserem Sohn erzählten wir immer, dass er einen kleinen Bruder bekommt. Weil wir uns irgendwie so sicher waren.

So sehr ich mich auch freue – jetzt muss ich erst mal umdenken.
Aber ich bin schon fleißig dabei, suche ich doch gerade schon alles für das Kinderzimmer aus. Und es macht solchen Spaß endlich anfangen zu dürfen!

Was meint Ihr: Kann man das Geschlecht eines Kindes auch ohne Ultraschall erahnen?

Es gibt ja jede Menge Ammenmärchen und Schwangerschaftsmythen. Ich habe das alles in den Wind geblasen, weil diese Schwangerschaft so anders ist, wie die erste und ich ja glaubte, wieder einen Jungen zu bekommen. Aber jetzt, mit der Gewissheit stelle ich fest, dass manche Dinge wirklich stimmen könnten. (Vielleicht ist es aber auch nur Zufall!)

Ich habe einige dieser Mythen zusammengetragen. Mal sehen, was auf mich zutrifft, und was nicht.

MythenWie war das bei Euch? Lagt Ihr mit Eurer Vermutung richtig? Oder hattet Ihr überhaupt kein Gefühl, was das Geschlecht angeht?

Übrigens war auch die Geburtsplanung ein Thema. Dazu erzähle ich Euch aber ein anderes Mal mehr.

Genießt den Abend und bis bald!

Die Eventwoche 15. – 21. Juni 2015

In der letzten Woche war richtig viel los. Papa hatte frei und ein Event jagte das nächste.

Montag ging es für Papa los: er fuhr nach Köln zum Toto-Konzert. Die Karten hatte ich ihm geschenkt. Ursprünglich sollte es ein Geschenk zu unserem 5. Hochzeitstag werden, aber: Dummerweise war das Konzert drei Tage vor unserem Hochzeitstag und das einzige Konzert in der Nähe. So bekam er die Karten schon viel früher als geplant. Er fuhr mit einem Kumpel und die beiden hatten einen tollen Abend mit guter Musik (was natürlich im Auge des Betrachters liegt).

Toto live im Tanzbrunnen Köln
Toto live im Tanzbrunnen Köln

Am Dienstag machten wir einen Ausflug nach Königswinter. Ich befürchte, das würde ins Wasser fallen, weil Herr Sohn sich wieder mal mit einer Erkältung herumgeschlagen hat. Aber am Morgen ging es ihm besser als erwartet. Dummerweise sind wir Dank einer wirklich dämlichen Baustelle falsch abgefahren und kamen erst nach einem großen Umweg und einem Stau an unser Ziel. Wir machten uns auf den Weg Richtung Drachenfels.

Den Drachenfels kann man natürlich zu Fuß erklimmen, oder aber mit der Zahnradbahn, der Kutsche oder auf einem Esel. Wir fuhren mit der Zahnradbahn, was bei Herrn Sohn auf große Begeisterung stieß.

IMAG1954_BURST001

Und jetzt genießen wir ein wenig die Aussicht…

Die Burgruine auf dem Drachenfels

IMAG1938 IMAG1933_BURST004

Herrn Sohn interessierte das nicht sonderlich. Steine aufsammeln ist doch viel interessanter.

IMAG1934_BURST006_COVER

Nur die Schiffe auf dem Rhein weckten sein Interesse...
Nur die Schiffe auf dem Rhein weckten sein Interesse…

Wir fuhren ein Stück abwärts mit der Bahn, um das Schloss Drachenburg zu besichtigen – das jüngste Schloss am Rhein und daher sehr gut erhalten.

IMAG1956_BURST012

Die Zahnradbahn
Die Zahnradbahn
Schloss Drachenburg
Schloss Drachenburg

IMAG1960_BURST004 IMAG1961_BURST002

Mit Mammutbäumen in der Parkanlage
Mit Mammutbäumen in der Parkanlage
Und tollem Ausblick...
Und tollem Ausblick…

IMAG1964

Aber auch hier sind die Steine wieder interessanter...
Aber auch hier sind die Steine wieder interessanter…

Wieder unten angekommen drehten wir eine Runde durch das Städtchen, was leider nicht auf große Begeisterung stieß. Ich hatte es mir ein bisschen schöner und verträumter vorgestellt. Aber das ist Geschmackssache. Wer mag, kann hier auch noch das SeaLife Aquarium besuchen, doch das haben wir nicht genutzt,  da wir erst neulich eben dieses in Oberhausen besucht hatten.

Am nächsten Tag ging es in den Zoo Duisburg. Dort verbrachten wir einen wirklich schönen Tag, wovon ich Euch demnächst noch mehr erzählen werde. Herr Sohn war auf jeden Fall sehr glücklich und ausgelassen.

IMAG1972_BURST007 IMAG1989_BURST002_COVER

IMAG1993_BURST007

Donnerstag war der Tag der Liebe… Mein Mann und ich feierten unseren 5. Hochzeitstag – die hölzerne Hochzeit, oder auch Fleißhochzeit, da wir bereits den Kindersegen erleben durften.

Der Tag begann mit Geschenken und einem leckeren Frühstück auswärts. Herr Sohn ließ es sich nicht nehmen, seinen Joghurt mit Mama zu teilen.

Blumen für Mama, Geschenke für alle!
Blumen für Mama, Geschenke für alle!
Leeeeeecker Mama!
Leeeeeecker Mama!

Das Wetter war nicht so toll, doch Herr Sohn wollte unbedingt seinen neuen Wassertisch ausprobieren.

IMAG2028_BURST005

Der Abend gehörte jedoch nur meinem Mann und mir… Oma blieb bei unserem Sohn und wir fuhren nach Köln. Zuerst wollten wir essen gehen und machten uns auf die Suche nach einem passenden Restaurant.

Auf der Suche nach einem schönen Restaurant...
Auf der Suche nach einem schönen Restaurant…

Wir setzten uns an den Rhein. Das Essen war dann leider jedoch nicht so gut, wie wir es uns erhofft haben. Satt wurden wir trotzdem. Und der Abend war ja noch lange nicht vorbei. Wir hatten Tickets für den Zirkus FlicFlac und es war eine echt tolle Show. Nur manchmal etwas arg laut und stinkend – was für mich als Schwangere nicht immer so super war. Aber das tat der Sache keinen großen Abbruch.

IMAG2032_BURST001

Den Freitag ließen wir dann etwas ruhiger angehen. Kraft sammeln für Samstag…

Denn da stand für mich das Silbermond-Konzert im Sparkassenpark Mönchengladbach auf dem Programm. Ich freute mich riesig. Zusammen mit meiner Freundin machte ich mich auf.

Auf geht's!
Auf geht’s!

Ein Stück Pizza und ein Eis später gingen wir auf unsere Plätze. Die Vorgruppe spielte bereits und die Jungs waren gar nicht mal so schlecht. Danach eine kurze Pause –  und noch Zeit für Fotos.

Das Dreamteam!
Das Dreamteam!

Und dann ging es endlich los… Alles auf Anfang! So viele tolle Lieder und eine Sängerin, die eine echte Rampensau ist! Stefanie, Du rockst! Ich könnte mir echt eine Scheibe von Dir abschneiden. Bin jedes Mal wieder von dieser unglaublichen Ausstrahlung begeistert.

IMAG2040_BURST002 IMAG2041_BURST007 IMAG2043_BURST005

Wir überlegten zwischendurch, welche Songs wohl noch so kommen. „Das Beste“ werden sie doch auf jeden Fall spielen, oder?! „Ich muss bei dem Lied jedes Mal heulen – und Du bist das Schuld!“,  sagte meine Freundin. Ich? Ja, ich sang das Lied für sie und ihren Mann auf ihrer Hochzeit. Sie hatte damals Rotz und Wasser geheult. Aber dass das noch so nachhaltig wirkt, hatte ich nicht erwartet. Ich war gerührt… Und natürlich wurde das Lied noch gespielt.

Der Abend wurde gekrönt von einem Feuerwerk.

VIDEO0182_0000015183

Und erst als es vorbei war, kam der Regen. Wir hatten so viel Glück. Nur die Suche nach meinem Auto zog sich dafür etwas hin. Wir hatten uns natürlich nicht gemerkt, wo wir geparkt hatten. Wie immer…

Den Sonntag brauchte ich dann wirklich zum Erholen… Wir hatten eine tolle Woche – wenn auch etwas anstrengend…

5 Years And A Heart Full Of Love

Heute vor fünf Jahren sagten wir „Ja“ zueinander. Ein Ja, das für den Rest unseres Lebens gelten soll.

Ist das so einfach, wie es gesagt wird? Was uns angeht kann ich die Frage nur mit einem Ja beantworten! Ein klitzekleines Wörtchen, doch von solch großer Bedeutung.

NadineSimon_070

Wir haben uns ziemlich schnell dazu entschieden zu heiraten. War das falsch? Nein. Denn auch nach so kurzer Zeit, kann man sich sicher sein. Und ich war mir sicher. Sicher, dass wir zusammengehören. Sicher, dass wir gemeinsam glücklich sein werden. Sicher, dass wir auch in schweren Zeiten zusammenhalten und nicht vergessen, was uns verbindet. Und niemals zuvor war ich mir so sicher, wie mit Dir.

Warum das so ist?

Weil ich mich bei niemandem so wohl fühle, wie bei Dir. Weil ich mit niemandem so viel zusammen lachen kann. Weil wir über alles reden können. Weil zwischen uns niemals böse Worte fallen. Weil ich Dich einfach gut riechen kann. Weil wir ein unschlagbares Team sind. Weil wir zusammen einfach perfekt sind. Und weil wir zusammen etwas Perfektes erschaffen haben – unseren wundervollen Sohn. Und noch einen weiteren kleinen Erdenbürger, der bald unser Familienleben bereichern wird.

In den vergangenen Jahren haben wir unglaublich viel miteinander erlebt. Dazu gehören nicht nur schöne Momente. Wir mussten zu Beginn sehr für unsere Liebe kämpfen. Und haben letztendlich dabei nur gewonnen. Wir mussten uns von drei Menschen verabschieden, die uns sehr nahe standen und unser Leben auf besondere Weise geprägt haben, die Dich oder mich schon das ganze Leben lang begleiteten. Wir mussten mit einer Fehlgeburt fertig werden. Wir durften aber auch zwei kleine Menschen auf dieser Welt begrüßen, die unsere Sicht auf viele Dinge grundlegend verändert haben. Und schon bald kommt noch ein weiterer hinzu.

Wir lieben es gemeinsam zu reisen, die Welt zu entdecken, Abenteuer zu erleben. Wir haben schon viel gesehen. Wir haben tolle Städte besucht, zum Beispiel Hamburg – meine Lieblingsstadt – oder Dresden, wo es einfach nur traumhaft schön war.

Dresden
Dresden

Wir haben tolle Urlaube verbracht, auf Mallorca, in der Türkei…

Mallorca
Mallorca
Türkei
Türkei

Uns verbindet die gemeinsame Liebe zur Musik. Auch wenn das oft zu kurz kommt in letzter Zeit. Aber die Musik war der Grund, warum wir uns überhaupt erst kennengelernt haben.

„You are so beautiful“
Du mit Deinen Jungs
Du mit Deinen Jungs

Auch wenn Du Dich auf der Bühne am liebsten hinterm Vorhang verstecken würdest: für mich bist Du immer der Star! Aus vielen Gründen.

Denn Du machst sogar Dinge, auf die Du eigentlich keine Lust hast, während andere sich drücken würden.

Wenn's denn unbedingt sein muss auch als DJ.
Wenn’s denn unbedingt sein muss auch als DJ.

Außerdem liest Du mir jeden Wunsch von den Augen ab. Du trägst mich auf Händen.

Und Du bist der tollste Papa, den ich mir für unseren Sohn vorstellen kann. Auch wenn ich ehrlich gesagt anfangs so meine Bedenken hatte, denn mit Kindern konntest Du nicht wirklich viel anfangen.

Wir waren etwa 2 1/2 Jahre verheiratet, als ich schwanger wurde.

In unserem Urlaub hatten wir bereits die Vermutung, dass wir bald nicht mehr allein sein würden.
In unserem Urlaub hatten wir bereits die Vermutung, dass wir bald nicht mehr allein sein würden.
Und so war es schließlich bald soweit...
Und so war es schließlich bald soweit…

Schon sehr schnell stelle sich heraus, dass Du ein wundervoller Vater sein wirst, denn Du hast unseren Sohn mit so viel Liebe empfangen, dass ich mich gleich noch mal in Dich verliebte.

In Papas starken Armen
In Papas starken Armen

Aus der Zeit zu zweit wurde die Familienzeit. So soll es sein, auch wenn wir als Paar dabei manchmal zu kurz kommen. Doch jetzt gibt es nicht mehr nur uns beide. Das ist nicht immer ganz so einfach, wie wir uns das vielleicht vorgestellt haben, aber trotzdem ist diese Zeit so unglaublich wertvoll. Denn dieser kleine Mensch hat uns verzaubert und unser Leben auf eine ganz besondere Weise bereichert.

IMG_2160

Wir unternehmen sehr viel als Familie. Tun alles, um unserem Sohn ein schönes und glückliches Leben zu schenken. Ich denke, das gelingt uns ganz gut. Vor allem Dir – denn Du bist sein Held! (Und meiner auch!)

Natürlich darf auch die musikalische Früherziehung nicht zu kurz kommen.

IMG_2227

Und auch sonst machst Du so viele andere Dinge für unseren Sohn. Du lässt Dich mit Sand beschmeissen, beisst in angesabberte Brötchen, obwohl Du es eklig findest, Du drückst Dich (meistens nicht) vor Stinke-Windeln, Du tobst mit ihm, spielst mit ihm Fussball…

Nur Schneemänner bauen – das ist nicht so Deine Stärke.

IMG_5961

Aber man kann ja schließlich nicht alles können. Also sieh es nicht so eng!

Schon bald werden wir zu viert sein. Ich freue mich sehr darauf, aber ich bin mir auch dessen bewusst, was das für uns als Paar bedeutet. Es wird sicher eine sehr anstrengende Zeit werden in den nächsten Monaten und wir beide werden dabei oft zu kurz kommen. Aber es ist Zeit, die wir in etwas ganz Besonderes und Wertvolles investieren – in zwei kleine Menschen, die unsere ganze Aufmerksamkeit und Liebe verdienen. Und es wird auch wieder die Zeit kommen, in der wir wieder öfter Momente nur für uns haben werden.

Warum ich all das schreibe?

Um Dir DANKE zu sagen. Für fünf wundervolle Jahre an Deiner Seite. Für all die Jahre, die noch kommen. Dafür, dass Du so bist, wie Du bist. Dafür, dass ich bei Dir sein kann, wie ich wirklich bin.

Danke für Deine Liebe…

The best thing about me is you...
The best thing about me is you…

Brief an meinen Sohn

Mein lieber, kleiner Schatz…

Nun bist Du schon zwei Jahre alt und es ist unfassbar, wie schnell die Zeit vergangen ist und wie groß und selbstständig Du schon geworden bist. Manchmal geht mir das alles etwas zu schnell.

Aber es gab auch Zeiten, wo es mir nicht schnell genug gehen konnte…

Wir hatten keinen leichten Start. Du kamst auf diese Welt und hattest es wirklich schwer. Du hast geweint, unfassbar viel geweint und Papa und ich waren so ratlos, weil wir nicht wussten, was Dir fehlt und wie wir Dir helfen konnten. Die Ärzte sagten, alles sei in Ordnung mit Dir. Auch die Hebamme bestätige uns dies. Doch warum hast Du dann so viel geweint? Für mich war das besonders schwer, weil ich an mir als Mutter oft zweifelte. Weil ich einfach nicht in der Lage war Dich zu beruhigen und Du irgendwann nur vor lauter Erschöpfung eingeschlafen bist.

Das Einzige, was wir für Dich tun konnten, war Dich zu tragen und zu halten, Dir zu zeigen, dass Du nicht allein bist, tagein, tagaus. Ich habe unzählige Nächte mit Dir auf dem Sofa verbracht oder habe Dich durchs Wohnzimmer getragen, damit es Dir besser geht, und damit Papa sich ausruhen konnte – denn er musste ja arbeiten. Ich wusste, ich tat damit das Beste für Dich, was ich konnte. Und trotzdem kam es mir nie gut genug vor. Ich kam oft an meine Grenzen. Wenn Du geweint hast, habe auch ich geweint, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste. Bis endlich jemand verstand, was Dir fehlte und Dir helfen konnte. Von da an ging es Dir – und auch mir – von Tag zu Tag besser. Es hörte zwar nicht schlagartig auf, aber es wurde besser. Du lerntest zu lachen, Dich für Dinge zu begeistern – und auch zu schlafen. Plötzlich konnten wir Dir dabei zusehen, wie Du immer wieder neue Dinge lerntest und wie stolz Du selbst warst, wenn Du etwas geschafft hast. Und auch wir waren so stolz auf Dich!

Die Abendstunden waren noch lange Zeit sehr schwierig, Du hast nach wie vor viel geweint. Und Dein Papa hat Dich getragen und getragen, um Deine Mama damit nach einem langen Tag zu entlasten. Papa ist nun mal der Beste! Kein Wunder, dass er Dein Held ist – er ist auch meiner!

Mit jeder Woche die verging, wurde es für uns alle einfacher und Du machtest uns sehr viel Freude. Schon mit sieben Monaten fingst Du an zu krabbeln und nur zwei Wochen später hast Du Dich an allem hochgezogen, was Dir in die Quere kam. Du hast Dich zwischen Sofa und Tisch langgehangelt, Mamas Deko von den Schränken gefegt, alle Schubladen und Türen geöffnet und mit Hingabe alles ausgeräumt. Nichts war mehr sicher vor Dir. Ich habe das alles mit einem Augenzwinkern betrachtet und soweit es möglich war, alles in Sicherheit gebracht. Meine Deko musste Deinem Spielzeug weichen – aber das ist auch gut so!

Wenn am Ende das Tages alle Spielsachen überall verteilt sind, bin ich zwar manchmal genervt, aber ich weiß, Du hattest einen ausgefüllten Tag. Und manchmal lasse ich einfach Fünfe gerade sein und räume die Sachen gar nicht erst weg – schließlich brauchst Du sie ja am nächsten Tag wieder!

Ganz besonders aufregend war die Zeit, als Du mit dem Laufen anfingst. Es war gerade mal zwei Wochen her, dass Du ein Jahr alt wurdest, und schon ranntest Du los. Am Anfang sah es noch so aus, als wärst Du ein kleiner Pinguin, aber mit jedem Tag wurdest Du sicherer und es dauerte nicht lange, da konntest Du schneller rennen als ich. Ich wäre fast geplatzt vor Stolz! Seitdem hält Dich nichts mehr. Du hast ständig Hummeln im Hintern und kannst keine zwei Minuten ruhig sitzen!

Und noch früher kamen auch schon Deine ersten Worte! Das allererste war „Papa“, gleich darauf folgte „Nein“ (vermutlich weil Du es in dieser Zeit so oft gehört hast) und erst dann kam „Mama“. Es dauerte nicht lange, da hast Du sämtliche Tierstimmen beherrscht. Opa sagt immer, Du wirst sicher einmal Tierstimmen-Imitator. Am schönsten ist immer noch der Elefant. Denn der sagt bei Dir nicht nur einfach „Törö“, sondern „Törötörötörötörötörötötö“! Der Esel machte lange Zeit a-i, a-i, anstatt i-a, i-a… Ja, das war so süß! Ich vermisse es fast schon ein bisschen. Wie ich auch so vieles andere vermissen werde, was Du anfänglich so niedlich falsch gesagt hast. Der Apfel zum Beispiel hieß bei Dir immer „Atze“, und „Fanta“ hatte verschiedene Bedeutungen, wie Elefant, Marmelade oder Fahrrad. Zu Nasentropfen sagtest Du „Naropfen“ – und wie Du das betont hast! Du hast uns damit immer wieder zum Lachen gebracht. Im Moment lernst Du jeden Tag neue Wörter, sprichst schon kleine Sätze, Du erkennst so viele Farben, beginnst zu zählen – und zu erzählen; all das, was Du so erlebt hast, egal wie lang es her ist. Du vergisst nichts und erinnerst uns immer wieder an die Dinge, die für Dich wichtig sind. Du verstehst alles was wir Dir sagen – außer wenn Du es gerade nicht willst – und wir können schon richtige kleine Unterhaltungen mit Dir führen! Das ist so unfassbar toll!

Sicher, es ist nicht immer leicht – für Dich, genauso wie für uns. Du bist in der letzten Zeit oft wütend und zeigst uns sehr deutlich, wenn Dir etwas nicht passt. Ich bin dann auch oft sehr schnell genervt – und es tut mir Leid! Denn ich will gar nicht sauer auf Dich sein, schließlich lernst Du diese Welt ja erst noch verstehen und musst noch lernen, mit Deinen Gefühlen umzugehen. Ich habe das schon gelernt. Eigentlich. Und trotzdem fällt es mir manchmal schwer, einfach entspannt zu sein und manche Dinge auszusitzen. Sei mir nicht böse, Mama ist auch nur ein Mensch. Und ich versuche Tag für Tag an mir zu arbeiten – für Dich! Für uns alle.

Sicher wird es sehr bald noch einmal ganz besonders schwer für Dich. Denn bald bekommst Du ein Geschwisterchen und ich werde nicht mehr so viel Zeit für Dich haben wie jetzt. Du musst dann oft warten, lernen geduldig zu sein. Sicher wirst Du oft zurückstecken müssen, denn ein Baby braucht am Anfang so viel Zeit. So war es bei Dir auch. Aber ich werde mein Bestes geben, dass es für Dich so leicht wie möglich wird. Das verspreche ich Dir! Und Dein Geschwisterchen wächst schnell und bald kommt die Zeit, in der Ihr miteinander spielen und toben könnt. Ich bin mir sicher, Ihr Zwei werdet Euch sehr lieb haben. Und Papa und Mama werden Euch beide noch umso mehr lieben!

Danke, für die Liebe und das blinde Vertrauen, das Du uns Tag für Tag entgegenbringst. Danke, für all die wunderschönen Momente, die wir schon mit Dir verbringen durften. Danke, dass Du uns die Welt durch Deine Augen sehen lässt und uns zeigst, dass auch die kleinen Dinge im Leben sehr wichtig sind. Danke, dass Du uns immer wieder zum Lachen bringst, auch wenn uns manchmal gar nicht zum Lachen zumute ist.

Wir sind sehr stolz auf Dich und es gibt nichts Schöneres, als Dir beim Wachsen und Lernen zuzusehen und Dich auf Deinem Weg begleiten zu dürfen.

Du bist das Beste, was uns je passiert ist!

Deine Mama

Danke, dass Du uns so unfassbar reich machst!
Danke, dass Du uns so unfassbar reich machst!

Never ending Klo-Story

Der Pott ist nicht ganz dicht! Es ist zum Verzweifeln! Ihr erinnert Euch? Wir wollten unser Gäste-WC restaurieren. Denn bahamabeige konnten wir einfach nicht mehr sehen. Ist ja auch nicht gerade chic, oder!? gc3a4ste-wc Also, es wurde Zeit für etwas Neues – fand vor allem Papa! So kauften wir nach und nach alles ein, was uns gefiel. Und am 26. Mai sollten die Arbeiten dann starten. Nicht ganz ohne Pannen… Da wir das Rollo von manuell auf elektrisch umstellen wollten, musste erst mal Strom gelegt werden. Dabei stellte der Handwerker fest, dass nur noch die blanken Kabel in der Wand lagen. Eine neue Leitung musste her. Und dafür ging der komplette erste Tag drauf. Auch am nächsten Tag tat sich irgendwie nicht allzuviel. IMAG1858_BURST001 IMAG1857_BURST001

Immerhin sieht es schon vielversprechend aus...
Immerhin sieht es schon vielversprechend aus…

Am Donnerstag musste der Handwerker dann leider zu einem Notfall. Schnell wurde klar, dass wir diese Woche nicht mehr mit einem Abschluss der Arbeiten rechnen konnten. Erst am Freitag Nachmittag ging es weiter. Herr Sohn durfte sogar mithelfen. Er fand die Baustelle so interessant – wenn nicht gerade gebohrt oder gesägt wurde. IMAG1860_BURST001 Dafür wurde sogar am Samstag weiter gearbeitet. Am Tagesende waren die Fliesenarbeiten fast abgeschlossen. IMAG1861_BURST001 IMAG1862_BURST001 Montag folgte der Rest.

Gefällt mir bis hierhin noch alles ganz gut...
Gefällt mir bis hierhin noch alles ganz gut…

Der Handwerker teilte uns jedoch mit, dass ein Klempner kommen müsste, weil der Anschluss für die Toilette nicht zu unserem „Designer-Billig-Klo“ passt. Der Anschluss müsste also verlegt werden. Nicht.Dein.Ernst. Das heißt, ein Teil der Fliesen musste wieder raus. Der Klempner war für Dienstag, 15.00 Uhr bestellt. Der Fliesenleger wollte zum gleichen Zeitpunkt wieder kommen. Was er auch tat. Nur der Klempner nicht. Der kam satte drei Stunden zu spät und so wurde pünktlich zur Schlafenszeit meines Sohnes die Wand aufgestemmt. Ich war bedient! Schreiendes Kind, blanke Nerven und Papa im Baumarkt verschollen. Meine Laune wurde auch am Mittwoch nicht besser, denn angeschlossen war das Klo auch dann noch nicht. Immerhin funktionierte schon das Waschbecken. IMAG1880_BURST001 Da Donnerstag ein Feiertag war, lag weiterhin alles brach. Wir haben an dem Tag aber wenigstens schon die Wände gestrichen. Freitag Morgen wurde dann endlich der Rest erledigt. Ich war am Vormittag unterwegs, doch als ich nach Hause kam, war alles fertig. Augenscheinlich. Denn Samstag Morgen mussten wir feststellen, dass die Toilette nicht dicht ist. Dahinter stand Wasser. Weiß der Geier, wo das herkommt, denn selbst als wir das Wasser abdrehten, wurde es weiterhin feucht. Und wenn das Wasser nicht abgedreht war, lief auch ständig eine kleine Menge durch. Tja, der Handwerker war unterwegs und unser Klo nicht nutzbar. Trotzdem machten wir am Samstag den Feinschliff, denn ich wollte es endlich schön und sauber haben. Das Endergebnis sieht nun so aus: IMAG1882_BURST001IMAG1883_BURST001 IMAG1884 IMAG1885_BURST001 Und das Klo? Sifft immer noch. Heute Abend kommt der Handwerker noch mal. Ich habe allerdings große Zweifel daran, dass es an seiner Arbeit liegt. Ich glaube das Klo selbst ist schuld. Günstig bedeutet nicht gut. Ich persönlich wäre ja auch mit einem 0815-Klo zufrieden gewesen, Hauptsache neu und sauber. Mein Mann war aber der Meinung, der Thron müsste auch noch chic aussehen. Dass man für gutes Aussehen aber ein bisschen mehr als kleines Geld auslegen muss, ist uns inzwischen auch klar. Ich fürchte, selbst wenn wir die Toilette reklamieren und eine neue erhalten, stehen wir wieder vor dem gleichen Problem. Und dann? Ein neues Klo? Eventuell wieder die Wand aufstemmen, weil der Anschluss dann wieder nicht passt? Ich darf gar nicht dran denken… Es könnte also noch länger dauern, bis hier alles voll funktionsfähig ist. Never ending story… Aber Hauptsache es sieht gut aus, was!?


Update vom 06.07.15:

Kaum zu glauben, aber wahr! Wir haben seit Donnerstag endlich (!!!) ein voll funktionsfähiges Klo! Nach mehr als 5 Wochen ist das Werk endlich vollbracht!

Der undichte Billig-Design-Pott wurde reklamiert und wir haben das Geld erstattet bekommen. Die Schüssel durften wir behalten und müssen die jetzt selbst entsorgen. Na ja…

Fakt ist: für dieses Klo wurden ja extra die Anschlüsse verlegt. Es musste also jetzt ein neues her, welches ebenfalls an diese Anschlüsse passt. Gar nicht so einfach.

Das Ende vom Lied: der neue Thron war so teuer, dass er eigentlich aus Gold sein müsste.

Dann mussten wir einen Klempner finden, der auch Zeit hat. Der kam dann zwar, aber es fehlte ein passender Schlauch. Den besorgte ich und mein Mann montierte ihn. Alles andere war schon erledigt. Doch: es tropfte…und es lief ständig Wasser nach.

Und Donnerstag hat sich dann endlich jemand geopftert und es richtig angeschlossen. (Nur die Silikonfuge rundherum fehlt noch…mal sehen wie lange!)

Alles wird gut…man muss nur lang genug warten.

Und so sieht er nun aus, der neue Thron:

2015-07-06-10-42-34-627