Tatort Sandkasten: Wenn aus Spiel Gewalt wird

Es ist ein sonniger Nachmittag. Wir toben auf dem Spielplatz, schaukeln, rutschen, buddeln im Sand. Ein perfekter Moment. Nicht wahr?

Nein. Es ist eben nicht wahr. Denn dieser Moment wird gestört. Von Kindern.

Während ich mit meiner einjährigen Tochter im Sand sitze, landet gleich hinter ihr ein Junge auf dem Boden, der nicht etwa gestolpert ist. Nein, er wurde von einem anderen Kind geschubst. Was an sich nicht weiter schlimm wäre. Rangeleien unter Kindern sind normal. Nicht normal ist es jedoch, dass dem am Boden liegenden Jungen anschließend von dem anderen in den Bauch getreten wurde. Und schon vorher ging es eine ganze Weile so.

Eine Gruppe von sechs bis sieben Kindern verschiedenen Alters, Mädchen und Jungen, prügelten sich schon eine ganze Weile. Was scheinbar im Spaß anfing, wurde zunehmend agressiver. Lag einer am Boden, traten gleich mehrere Kinder auf denjenigen ein. Am Ende lag einer da, und ein kleiner Junge von vier, vielleicht auch fünf Jahren, saß auf ihm und schlug mit der Faust in sein Gesicht.

Ich war geschockt und sprachlos und wäre am liebsten einfach sofort gegangen. Doch mein Sohn spielte ein paar Meter abseits gedankenverloren im Sand und wir waren doch gerade erst da. So nahm ich meine Tochter aus der Gefahrenzone und schaute mich vergeblich nach den Eltern dieser Kinder um.

Fehlanzeige. Sie waren allein dort und konnten ihrer Aggressivität freien Lauf lassen. Tatsächlich wirkte es nicht so, dass diese Kinder untereinander Streit hatten. Sie prügelten sich einfach zum Spaß, keiner weinte, keiner wurde in irgendeiner Weise verletzt. Zumindest nicht äußerlich.

Was die Sache für mich nicht weniger schlimm macht. Denn aus Spiel kann auch ganz schnell Ernst werden. So wird Gewalt geschürt. Sie hatten sichtlich Gefallen daran. Und das erschüttert mich. Es sind Kinder! Was muss in ihrem Leben nicht richtig laufen, dass sie an so etwas Gefallen finden? Was ist mit den Eltern? Kümmert es sie nicht, was da passiert? Oder wird ihnen womöglich Zuhause Gewalt angetan?

Doch was noch viel wichtiger ist: Wie kann ich mein eigenes Kind vor solchen Übergriffen schützen?

Es kann überall passieren, auf dem Spielplatz, auf dem Schulweg, selbst auf dem Schulhof, wo es sogar eine Aufsicht gibt, konnte es geschehen, dass ein Junge von drei anderen krankenhausreif geprügelt wurde. Solche Nachrichten hört man immer häufiger und es ist mehr als erschreckend.

Noch sind meine Kinder klein und gehen nie ohne Begleitung aus dem Haus. Doch irgendwann kommt die Zeit, wo auch sie allein losziehen. Und wenn ich an die Situation auf dem Spielplatz denke, bereitet mir das Bauchschmerzen. Ich möchte nicht, dass meinen Kindern so etwas je passiert. Genauso wenig möchte ich, dass sie selbst irgendwann anderen weh tun.

Ich habe einen Artikel gelesen, in dem einige gute Tipps angeführt wurden. Ich werde in Zukunft versuchen, meine Kinder dazu anzuhalten, bedrohlichen Situationen aus dem Weg zu gehen, Orte zu meiden, an denen häufig gewaltbereite Kinder zusammenkommen. Doch immer kann man solchen Situationen sicher nicht aus dem Weg gehen.

Was tun, wenn plötzlich eine Gruppe von Kindern da steht und eine Prügelei anzetteln will?

Beine in die Hand nehmen, wäre eine Möglichkeit. Oder cool bleiben, nicht auf Sticheleien eingehen. Selbstbewusst sagen, dass man keinen Ärger will und der Bande den Rücken kehren. Das wichtigste ist aber, dass das Kind ruhig bleibt, ansonsten wird es schnell zum Opfer.

In der Theorie klingt das ziemlich einfach. Ich selbst war ein sehr ängstliches Kind und habe so manches Mal weinend die Flucht ergriffen.

Wir müssen unseren Kindern helfen, ein gutes Selbstwertgefühl aufzubauen, ihnen erklären, warum solche Kinder schnell zuschlagen – nämlich weil sie Probleme haben, sei es mit sich selbst oder in der Familie, und weil sie so ihren Frust abbauen oder sich beweisen wollen. Vielleicht werden sie aber auch von anderen zu solchen Taten gedrängt oder wollen damit beeindrucken.

Und wenn wirklich mal etwas passiert?

Ein körperlicher Angriff kann das Selbstwertgefühl eines Kinders stark beeinträchtigen. Das wichtigste ist, dass wir unser Kind dann trösten und ihm niemals Vorwürfe machen. Unsere Kinder müssen wissen, dass es meist nichts Persönliches ist, wenn es zum Opfer wird, sondern dass die Täter oft einfach nur jemanden suchen, der jünger oder anders ist und deshalb in deren Augen schwächer erscheint. Und wir müssen unseren Kindern unbedingt dabei helfen, ihr Selbstbewusstsein wieder zu stärken. Das könnten wir zum Beispiel durch Rollenspiele machen:

„Spielen Sie deshalb mit Ihrem Kind eine Bedrohungssituation zu Hause einmal durch. Versuchen Sie als Angreifer Ihr Kind zu provozieren und gehen Sie verschiedene Reaktionsmöglichkeiten durch. Das könnte Ihrem Kind helfen, in einer Gewaltsituation taktisch klug zu reagieren.“ Quelle: Kinder.de

Gewalt unter Kindern – etwas, das ich nie verstehen werde und das mich zutiefst erschüttert. Warum passiert so etwas?

Ich hoffe, dass meinen Kindern eine solche Situation erspart bleiben wird. Ich wünschte, ich könnte sie ihr Leben lang vor allem Übel schützen. Ich werde mein Bestes geben, damit stark und selbstbewusst durchs Leben gehen können.

 

 

Meine Ichs und ich

„Ach, Du bist doch die Mutter von…“ Kennt Ihr diesen Satz? Auch schon oft gehört? Irgendwann ist man eben einfach „die Mutter von“.

Und dann frage ich mich hin und wieder: Wer bin ich? Oder was bin ich? Ja, ich bin vor allem Ehefrau und Mutter – mit Leib und Seele. Die Hausfrau klammere ich mal bewusst aus. Aber ist das alles? Nein. Ich bin so viel mehr.

Bin ich die, die ich sein will? Nicht immer. Aber meistens schon. Ich bin ich, mit all meinen Facetten, manche bunt, manche grau, vielleicht sogar schwarz. Aber sie gehören zu mir.

Kann ich mich selbst leiden, so wie ich bin? Ich schaue in mich hinein. Halte mir vor Augen wer und was ich bin. Und dass die Antwort so umfangreich ist, verblüfft mich.

Die Vollzeitmutter

Ja, als mein Sohn geboren wurde, habe ich mich entschieden, meinen Job für drei Jahre an den Nagel zu hängen. Durch das Tochterkind sind es dann nun mindestens 5 1/2 Jahre, da ich auch nach ihrer Geburt drei Jahre Elternzeit eingereicht habe. Was sagt das über mich aus? Das ich zu faul bin zum Arbeiten? Ja, bestimmt. (Achtung: Ironie!) Das bedeutet aber vor allem, dass ich mich entschieden habe, in den wichtigsten, prägendsten Jahren voll und ganz für meine Kinder da zu sein. Da wir uns das finanziell glücklicherweise erlauben können und ich nicht zwingend arbeiten muss, stand diese Entscheidung für mich außer Frage. Und auch wenn es immer mal wieder Phasen gibt, in denen mir die Decke auf den Kopf fällt, so war es doch die beste Entscheidung, die ich für meine Kinder und mich treffen konnte. Und ich finde es schade, für alle, die sich nicht so entscheiden können, weil es nicht anders geht. Ich habe den schönsten, wenn auch zugleich anstrengendsten Job der Welt. Ich schaue meinen Kindern beim Wachsen zu.

Die Helikoptermutter

Na ja, das bin ich nur so halb. Ich ermahne meinen Sohn ständig zur Vorsicht, weil er einfach manchmal so ausgelassen ist, dass er alle Gefahren vergisst oder übersieht. Oft genug bekomme ich beinahe einen Herzstillstand, wenn er mal wieder einen Stunt gemacht hat. Und auch das kleine Mädchen legt gerade so richtig los. Doppelte Chance auf Herzklabaster. Eine Beule jagt die nächste. Am liebsten würde ich die beiden in Watte packen. Tue ich aber nicht. Denn schließlich bin ich auch…

Die coole Mutter

So besorgt ich zwar ständig bin, lasse ich sie doch gerne einfach mal machen. Ich kreise nicht permanent um sie herum und verbiete ihnen womöglich noch zu klettern oder dergleichen. Sie sollen tun, was sie sich zutrauen. Und ich mache gerne auch mit: Schaukeln, rutschen, klettern, toben, springen – obwohl ich zugegebenermaßen sehr schnell aus der Puste bin.

Die Ehefrau

Ich bin eine Frau, die aus ihren Fehlern gelernt hat. Was ich in meiner ersten Ehe falsch gemacht habe, mache ich heute richtig. Meistens zumindest. Nobody is perfect! Aber das muss auch nicht sein. Fakt ist: Wir führen eine sehr harmonische und glückliche Ehe! Und das ist gar nicht schwer – denn ich habe einen wundervollen Mann, in den ich mich zwar erst auf den 20. Blick verliebt habe, aber dafür ist es wohl auch so viel besser! Uns verbindet sehr viel, wir haben Spaß an den gleichen Dingen, führen viele un- und tiefsinnige Gespräche, lachen viel und auch schweigen ist bei uns niemals unangenehm. Und ganz wichtig: Wir schreien uns nicht an. Nie! Und außerdem ist mein Mann auch ziemlich froh, dass ich (fast gar) nicht an Stimmungsschwankungen leide und alles andere als zickig bin. Er rollt nur mit den Augen, wenn ich wieder mal meiner Shopping-Sucht verfallen bin. (Sorry, Schatz!) Das Paar sein kommt aber leider oft viel zu kurz, doch ich habe Hoffnung, dass es bald wieder ein bisschen mehr wird.

Die Besorgte

Als ich meinen Mann kennenlernte, überkam mich Sorge. Denn ich spürte, dass unsere Beziehung anders ist, besonders. Und das möchte ich festhalten. Wenn er mit dem Auto unterwegs ist – mache ich mir Sorgen. Seit sein lieber Vater seiner Krankheit erlag – mache ich mir Sorgen. Ich bin besorgt, dass er nicht heil nach Hause kommt, oder dass er krank wird. Noch schlimmer wurde es mit der Geburt unseres Sohnes. Nun hatte ich zwei Schätze, die es zu behüten galt. Heute sind wir zu viert – und die Sorgen übermannen mich immer wieder. Denn so wie es ist, so perfekt, so soll es immer bleiben. Zu Lieben bedeutet auch, sich zu sorgen. Immer.

Die Fröhliche

„Dauersmiley“ wurde ich mal auf der Arbeit genannt. Weil ich für jeden ein Lächeln übrig habe. Weil schlechte Laune für mich (normalerweise) ein Fremdwort ist. Alles was ich tue, das tue ich mit einem Lächeln. Außer putzen. Aber dabei hilft singen. Also, was ich sagen will: Ich habe von Grund auf ein sonniges Wesen. Es sei denn…

Die Gestresste

…ich bin gestresst. Im Berufsleben bin ich dann in der Regel zur Arbeitsmaschine mutiert. Jetzt, so als Zweifachmama, bin tatsächlich viel zu oft gestresst. Es gibt gute und schlechte Tage. An manchen Tagen ertrage ich den Stress mit stoischer Gelassenheit. An anderen Tagen breche ich regelmäßig in Tränen aus. Oder ich motze. Ich bin bei weitem nicht mehr so gelassen, wie ich es früher mal war – und das wünsche ich mir manchmal zurück. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass ich gerade jetzt alles perfekt machen will, denn ich erfülle schließlich die wichtigste Aufgabe meines Lebens. Und oft scheitere ich nur an meinen eigenen Ansprüchen.

Die Alberne

Oh ja – manchmal kann ich verdammt albern sein und dann auch noch stundenlang über meine eigenen dämlichen Witze lachen. Vor allem bin ich gern albern mit meinen Kindern. Was tut man nicht alles, um ihr wundervolles Lachen zu hören? Auch mein Mann muss meine Albernheiten hin und wieder ertragen. Überhaupt ist man viel zu selten albern, oder?

Die Emotionale

Ich fühle mit anderen mit und nehme mir ihren Kummer zu Herzen. Und das schließt nicht nur Freunde und Familie ein. Zum Beispiel nimmt mich auch das Schicksal der Flüchtlinge sehr mit. Und was sonst so auf der Welt passiert. Das ist auch einer der Gründe, warum ich kaum noch Nachrichten höre. Aber auch andere Dinge packen mich an meiner weichen Seite. Ein schönes Lied rührt mich nicht selten zu Tränen. Oder irgendeine Filmszene, ob traurig oder besonders glücklich. Heulen kann ich bei vielen Gelegenheiten. Mit Schwangerschaftshormonen war es noch doppelt so schlimm. Aber die sind zum Glück wieder abgeebbt.

Die Ausgeglichene

„Sie sind so ruhig, dass andere schon wieder unruhig werden“, sagte meine Chefin mal zu mir. Aber warum rotieren, wenn ich weiß, dass ich es auch mit Ruhe rechtzeitig schaffe? Gestresste Menschen werden schnell grantig. Das liegt eigentlich nicht in meiner Natur. Ich bin wie ein ruhender Pol, völlig im Einklang mit mir selbst…

Die Aufbrausende

…außer: Leider ist es mein Sohn, der mich oft zur Weißglut treibt. Oder die Autonomiephase. Er schafft es manchmal, dass ich wahrhaft explodiere und laut werde. Dabei ist genau das eigentlich das letzte was ich will. Oft gelingt es mir ruhig zu bleiben und seine Launen mit Geduld und Liebe zu nehmen, aber treibt er es auf die Spitze, schlagen auch meine Emotionen um. Er ist meine Stärke und Schwäche zugleich. Wir wachsen und lernen gemeinsam und ich hoffe, dass der Weg schon bald weniger holprig wird. Denn die Motzkuh, die ich manchmal bin, die kann ich überhaupt nicht ausstehen.

Die Lustige

Ich bringe andere gerne zum Lachen. Deswegen hab ich oft einen lockeren Spruch parat. Wer immer nur ernst ist, hat keinen Spaß. Und ich habe gerne Spaß. Außerdem habe ich den Hang zu (dämlichen) Sprüchen wohl von meinem Vater geerbt. Eindeutig.

Die Animateurin

Malen, tanzen, singen, bauen, toben, Ball spielen – um meine Kinder zu bespaßen, mache ich alles mit. Auch wenn ich nicht immer Lust dazu habe, ehrlicherweise. Manchmal braucht auch die beste Animateurin eine kleine Pause. Aber wann immer Zeit ist, mache ich mich auch gern zum Hampelmann.

Die Wissende

Mama weiß alles. Und was Mama nicht weiß, das weiß dann Google. Zum Beispiel all mein Fachwissen über sämtliche Dinosaurier. Wann und wo sie lebten, was sie fraßen, wie groß sie wurden. Um nur einige Beispiele zu nennen. Seit mein Kind das Wort „Warum“ entdeckt hat, ist mir klar, dass ich so ziemlich gar nichts weiß.

Die Anti-Hausfrau

Ein Putzteufel war ich noch nie. Das habe ich definitiv nicht von meiner Mutter geerbt. Ich mag Hausarbeit nicht. Aber ich hasse Unordnung. Ich schaue daher nach Möglichkeit, dass es aufgeräumt ist, aber ich tue nur das Nötigste. Das ist eine schlechte Angewohnheit. Aber ehrlich gesagt fehlt mir neben der Lust auch die Zeit. Und Zeitmangel ist eine gute Ausrede, oder?

Die Freundin

Ich habe einige wenige gute Freundinnen, die zwar leider viel zu kurz kommen, seit ich Mutter bin, aber mein Herz ist immer bei ihnen. Denn auch, wenn ich mich verändert habe in den letzten Jahren, bin ich doch irgendwie immer noch die Gleiche. Und wenn etwas sein sollte, tue ich mein Bestes, um für sie da zu sein. Ich genieße es sehr, wenn Freundinnenzeit angesagt ist. Stadtbummel, Essen, Kino, Konzert mit einem meiner Mädels – selten und kostbar. Und das tolle daran ist: Auch wenn man sich so selten sieht, ist es trotzdem immer so wie früher. Selten habe ich das Gefühl, dass der Zeitmangel zwischen uns steht. Und falls doch: Dann muss halt dran gearbeitet werden. Fakt ist aber, ich habe sie noch genauso lieb, wie es immer war.

Die Musikliebhaberin

Ich liebe Musik. Schon immer war sie ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Dazu gehörte das Fan sein als Teenager, Dauer-Dröhnung aus meinem Kinderzimmer, lauthals mitgröhlen, Konzerte besuchen. Ob beim Lernen oder bei der Arbeit – Musik gehörte immer dazu. Damit geht alles viel leichter von der Hand. Und ich konnte immer alle Texte auswendig. Auch von Liedern, die mir gar nicht so gut gefielen. Aber in Verbindung mit Musik kann ich mir das alles verdammt gut merken. Heute höre ich nur noch sehr wenig Musik, weil meine Kinder ständig die Anlage ausschalten und ans Zuhören nicht wirklich zu denken ist. Aber sobald ich in die Küche komme, wird das Radio angeschaltet. Und ich genieße es, allein im Auto unterwegs zu sein und das Radio voll aufzudrehen. Musik ist Leben.

Die Vorlesetante

Ob Bilderbücher oder Geschichten – ich lese meinen Kindern jeden Tag etwas vor, verleihe den Figuren im Buch Leben und eine Stimme. Ich mache Tigeräusche und wühle mich durch Wimmelbilder. Ich erfinde manchmal auch selbst Geschichten und frage mich, warum ich nicht auch mal ein Kinderbuch schreibe. Lesen gehört für mich zum Leben und das möchte ich auch meinen Kindern ans Herz legen.

Die Beauty-Queen

Na ja, eigentlich bin ich das schon lange nicht mehr. Rannte ich früher immer perfekt gestylt aus dem Haus – und sei es nur, um den Müll runter zu bringen – habe ich doch inzwischen stark nachgelassen. Heute muss es schnell und praktisch sein. Und trotzdem mache ich mich gerne hübsch. Wenn ich mal etwas vor habe, dann verbringe ich gern mal etwas mehr Zeit im Bad für Haare, MakeUp und Co. Und wenn ich dann fertig bin mit meinem „Werk“, merke ich, dass es mir ein bisschen fehlt, nicht immer so auszusehen. Aber bestimmt kommt auch das irgendwann wieder.

Die Sängerin

Wie ich vorhin schon erwähnte, gröhlte ich schon immer gern sämtliche Lieder mit. Bis ich merkte, dass ich tatsächlich halbwegs passabel singen kann. Von da an sang ich in jeder freien Minute, sang in einer Band, hörte unzählige Songs, übte Texte, machte sie mir zu eigen. Ich liebte es! Und das tue ich noch heute. Aber es fehlt die Zeit. Wie so oft. Es gibt keine Band mehr und auch für mich allein in meinem Kämmerlein singe ich kaum noch. Dabei tut es so gut. Ich brauche das für mein Seelenheil und ich will wieder mehr davon. Das Singen ist eine Leidenschaft – und das wird immer so bleiben.

Die Schreiberin

Genau wie das Schreiben. Ich schrieb immer gern. Ich liebte es schon in der Schule Aufsätze zu schreiben. Was ich nicht liebte war, dass ich sie oft vor der ganzen Klasse vorlesen musste. Ich schrieb manchmal Kurzgeschichten, wollte immer ein Buch schreiben. Jetzt schreibe ich hier. Für Euch. Und das tue ich mit Herzblut, ebenso wie das Singen. Doch auch für tiefsinnige Texte fehlt mir Zeit. Im Moment. Aber auch das kommt wieder. Denn eine Schreiberin war ich schon immer.

Die Glückliche

So gestresst wie ich auch manchmal bin, oder so motzig, oder so voller Fernweh: Ich bin ein durch und durch glücklicher Mensch. Ich liebe das Leben mit meinen drei Lieblingsmenschen, meine Familie, meine Freunde, ich liebe die Abenteuer des Lebens, liebe gutes Essen, die Natur und alle die kleinen Dinge, die in der Summe so gewaltig sind und ich danke Gott, dass er diese Welt so wundervoll für uns gemacht hat, mit all ihrer Schönheit. Was ich habe, macht mich reich und erfüllt mich mit Glück. Auch wenn man das vielleicht nicht in jedem Moment so sieht, wie es ist. Es gibt immer Tage, die schwierig sind, stressig, nervenaufreibend. Aber die gehen auch vorbei. Über all dem steht eine glückliche Frau.

Wenn mich demnächst jemand fragt: „Was machst Du so?“, dann werde ich wohl sagen: „Ich bin Mutter!“ oder auch „Ich bin die Mutter von…“

Im Hinterstübchen aber weiß ich: Ich bin so viel mehr als das! Ich bin ein Mensch voller Emotionen, gesegnet mit Liebe, mit Talenten und einem Haufen Macken.

Und Ihr? Wer seid ihr? Erzählt mir von Euch!

Fräulein Niggel, Herr Nörgel und Mama Motzkuh

Darf ich vorstellen?! Das ist Fräulein Niggel.

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Gerade mal ein Jahr halt, hat sie an der Welt ziemlich viel auszusetzen. Dabei ist das Leben als Kleinkind doch so schön! Man wird geknuddelt, bespaßt, spazieren gefahren, gefüttert, hübsch angezogen, in den Schlaf gestreichelt. Man hat tolle Spielsachen, bekommt lustige Lieder vorgesungen und wird mit Aufmerksamkeit überschüttet. Bis dahin alles gut.

Aber: Fräulein Niggel ist mit all dem gerade nicht zufrieden. Das Essen schmeckt nicht und wird in der kompletten Küche, auf der Kleidung, in den Haaren und auf ihrer Mutter verteilt. Schlafen findet sie auch gerade ganz doof und fordert, das nachts jemand zwei bis drei Stunden an ihrem Bett wacht.

Bringt sie ihrer Mutter ein Buch, ist sie eine kurze Weile fröhlich, während darin geblättert wird. Doch von einer Sekunde auf die andere, wird das Buch wütend durch die Gegend geschleudert. Auch zeigt sie ständig in eine Richtung, weist ihrem Gegenüber den Weg zu einem begehrten Objekt, nur um dann lautstark zu verkünden, dass es doch nicht so läuft, wie sie sich das vorgestellt hat. Auch deutet sie an, dass sie unbedingt mit dem Kinderwagen rausfahren möchte. Wird diesem Wunsch entsprochen, ist es dennoch oft mit Gezeter verbunden.

Dies sind nur einige wenige Beispiele aus Fräulein Niggels Alltag.

Mögliche Gründe:

  1. Fräulein Niggel befindet sich gerade mitten in einem Entwicklungsschub. Dies beeinträchtigt das Wohlbefinden.
  2. Fräulein Niggel bekommt eventuell Zähne. Dies beeinträchtigt das Wohlbefinden.
  3. Fräulein Niggel möchte unbedingt laufen lernen. Das gelingt aber noch nicht so, wie gewünscht. Dies beeinträchtigt das Wohlbefinden.

 

Der nächste Kandidat: Herr Nörgel

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Herr Nörgel ist mit seinen drei Jahren schon eine ziemlich willensstarke Persönlichkeit. Er lacht gerne, tobt gerne, redet gerne, singt gerne, spielt gerne, liebt Bücher und vor allem Dinosaurier. Herr Nörgel ist der große Bruder von Fräulein Niggel. Die beiden lieben und streiten sich, wie es bei Geschwistern normal ist.

Herr Nörgel ist seit einigen Wochen ein Kindergartenkind. Am Anfang fand er das ganz toll. Doch nach einer Woche nicht mehr. Als ihm bewusst wurde, dass er nun tatsächlich jeden Tag in den Kindergarten soll, wollte er plötzlich nicht mehr hin. Er war deswegen immer sehr traurig. Das hat sich zwischenzeitlich wieder gelegt.

Der Haken an der Sache ist aber: Herr Nörgel muss fast jeden Morgen geweckt werden, denn er schläft gerne etwas länger. Nun stolpert seine Mutter jeden Morgen in sein Zimmer und lässt ihn aus seinen süßen Träumen aufschrecken. Das mag Herr Nörgel nicht. Er ist noch müde und hat deswegen schlechte Laune. Er will morgens nicht angezogen werden und ebenso wenig will er seine Zähne putzen. Er verlangt jeden Morgen ein Brot zum Frühstück und einen Joghurt. Er isst nur den Joghurt. Das Brot mag er nicht, obwohl er es vorher ausdrücklich gewünscht hat. Manchmal liegt das Problem darin, dass das Brot an der falschen Stelle durchgeschnitten wurde. Manchmal mag er den Belag nicht, den er sich zehn Sekunden zuvor selbst ausgewählt hat.

Wenn Herr Nörgel aus dem Kindergarten kommt, ist er müde. Deswegen hat er schlechte Laune. Während Fräulein Niggel ihren Mittagsschlaf macht, hat Herr Nörgel seine Mutter ganz für sich allein. Er möchte einen Film mit ihr anschauen. Sie singt die Lieder aus dem Film mit. Das gefällt Herrn Nörgel nicht. Deswegen möchte er lieber mit den Dinosauriern spielen. Er fragt seine Mutter, mit welchem Dinosaurier sie spielen möchte. Sie sucht sich einen aus. Es ist der falsche. Das gefällt Herrn Nörgel nicht. Sie nimmt einen anderen. Es ist der falsche. Das gefällt Herrn Nörgel nicht. Er gibt ihr einen. Der gefällt ihr nicht. Das gefällt Herrn Nörgel nicht.

Herr Nörgel liest vor dem Schlafengehen mit seiner Mutter ein Buch. Am Ende des Buches fällt ihm auf, dass er doch eigentlich ein anderes Buch lesen wollte. Das gefällt Herrn Nörgel nicht. Er wird sehr wütend.

Herr Nörgel soll ins Bett. Das gefällt Herrn Nörgel nicht, schließlich ist er gar nicht müde. Man bedenke hierbei, dass er morgens nicht aufstehen wollte, weil er noch müde war und dass er mittags schlechte Laune hatte, weil er? Genau: furchtbar müde war.

Dies sind nur einige wenige Beispiele aus Herrn Nörgels Alltag.

Mögliche Gründe:

  1. Herr Nörgel geht in den Kindergarten. Das ist eine große Umstellung für ihn. Das beeinträchtigt das Wohlbefinden.
  2. Herr Nörgel verbringt weniger Zeit mit seiner Familie, dabei vermisst er sie so sehr. Das beeinträchtigt das Wohlbefinden.
  3. Herr Nörgel ist ständig müde. Das beeinträchtigt das Wohlbefinden.

 

Die Dritte im Bunde ist Mama Motzkuh.

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Mama Motzkuh ist die Mutter von Fräulein Niggel und Herrn Nörgel. Sie lebt mit ihrer zauberhaften Familie in einem kleinen Reihenhaus in einer idyllischen Kleinstadt. Sie hat alles, was sie sich wünscht.

Trotzdem hat Mama Motzkuh oft schlechte Laune. Nicht, weil das in ihrer Natur liegt. Im Gegenteil. Aber an manchen Tagen, da motzt sie, was das Zeug hält.

Fräulein Niggel möchte zum Beispiel mit ihr ein Buch lesen. Sie liest vor, macht Tiergeräusche nach, macht sich zum Affen. Plötzlich wird Fräulein Niggel wütend. Und Mama Motzkuh ist total genervt.

Sie startet einen neuen Versuch und möchte Fräulein Niggel auf andere Weise bespaßen. Auch das macht der jungen Dame nicht lange Freude. 10-30 Versuche später. Mama Motzkuh hat jetzt keine Lust mehr. Fräulein Niggel passt nichts in den Kram und Mama Motzkuh hat die Nerven blank liegen.

Mama Motzkuh bereitet den Brei für Fräulein Niggel zu. Herr Nörgel stürmt in die Küche, weil er unbedingt die Mikrowelle aufmachen will. Das hat Mama Motzkuh aber bereits erledigt. Herr Nörgel bekommt einen Wutanfall und zieht sich unaufhörlich daran hoch. Mama Motzkuh bleibt gelassen. Ungefähr fünf Minuten. Dann motzt Mama Motzkuh. Herr Nörgel schreit noch lauter. Mama Motzkuh motzt noch lauter. Sie schaukeln sich gegenseitig hoch.

Mama Motzkuh ist wütend auf sich selbst, weil sie nicht cool geblieben ist. Denn früher, als sie weder Mama noch Motzkuh war, blieb sie immer cool. Mama Motzkuh nimmt sich vor, in Zukunft gelassener zu sein.

Später schmiert sie Herrn Nörgel das Abendbrot. Das Brot mag er nicht, obwohl er es vorher ausdrücklich gewünscht hat. Er wird sauer, weil sie das Brot an der falschen Stelle durchgeschnitten hat. Oder aber, weil er den Belag nicht mag, den er sich zehn Sekunden zuvor selbst ausgewählt hat. Mama Motzkuh bleibt gelassen. Ungefähr fünf Minuten. Dann motzt Mama Motzkuh. Herr Nörgel schreit noch lauter. Mama Motzkuh motzt noch lauter. Sie schaukeln sich gegenseitig hoch. Der selbe Teufelskreis. Dabei wollte Mama Motzkuh doch cool bleiben.

Dies sind nur einige wenige Beispiele aus Mama Motzkuhs Alltag.

Mögliche Gründe:

  1. Mama Motzkuh tut alles, damit es Fräulein Niggel und Herrn Nörgel gut geht, und trotzdem wird geniggelt und genörgelt. Das zerrt an ihren Nerven. Das beeinträchtigt das Wohlbefinden.
  2. Mama Motzkuh leidet an akutem Schlafmangel. Das beeinträchtigt das Wohlbefinden.
  3. Mama Motzkuh vermisst ihren ruhenden Pol, ihre bessere Hälfte. Das beeinträchtigt das Wohlbefinden.

 

Fräulein Niggel, Herr Nörgel und Mama Motzkuh haben sich über alle Maßen lieb. Doch es gibt Tage, da läuft es bei ihnen nicht so rund. Vor allem dann, wenn Papa Seelenruhig in weiter Ferne ist. Bestimmt liegt es einfach daran, dass dieses wichtige Puzzleteil fehlt. Eine Phase, die bald vorübergeht. Und bestimmt lachen sie alle irgendwann darüber, wie chaotisch doch manchmal alles war.

Ähnlichkeiten zu ihnen bekannten Personen sind rein zufällig. Die Charaktere sind frei erfunden.

Ein Jahr, vergangen wie im Flug

Mit ein wenig Verspätung möchte ich heute darüber nachdenken, wie sich die Kleine entwickelt hat – denn schon ein ganzes Jahr ist vergangen, seit sie das Licht der Welt erblickt hat.

1 Jahr…

Ich weiß noch genau, wie viel Angst ich vor der Geburt hatte. Wie überrascht ich war, dass es plötzlich – acht Tage zu früh – schon los ging. Dass dann doch alles besser kam, als ich befürchtet hatte. Und dass die Geburt selbst – abgesehen von den Wehen, die schon 22 Stunden vorher los gingen – letztendlich vollkommen schmerzfrei war. Ich erinnere mich, wie mich meine Gefühle überwältigten, als ich sie zum ersten Mal im Arm hielt. Wie glücklich und erleichtert ich war! Und wie klein und zerbrechlich sie doch wirkte.

Es ist unfassbar, wie schnell dieses Jahr an uns vorbei flog. Tatsächlich geht beim zweiten Kind gefühlt alles viel schneller. War sie vor kurzem noch ganz klein und hilflos, ist sie heute inzwischen alles andere als das. Sicher muss sie noch voll umsorgt werden, aber zugleich ist sie auch schon so selbstständig geworden.

Denn wenn sie ein Ziel erreichen will, dann erreicht sie es auch. Meistens zumindest. Krabbelnderweise ist sie inzwischen sehr schnell unterwegs. Sie hangelt sich an Möbelstücken entlang. Sie kann sich hinstellen, ohne sich irgendwo hochzuziehen. Sie steht frei, und das sehr sicher. Sie klettert gerne. Die Treppe hinauf, ins Bett des großen Bruders, über Mama drüber, auf den Wohnzimmerschrank. Auf alles, was sonst erreichbar ist. Wenn sie irgendwo nicht selbst dran kommt, dann will sie auf den Arm und kommandiert uns an ihr Ziel, indem sie in die genaue Richtung weist und ihren Beschluß durch penetrante Laute noch unterstreicht.

Und inzwischen macht sie auch ihre ersten, zaghaften Schritte. Zwei bis drei Schritte schafft sie schon frei, das macht sie aber meistens nur, wenn sie gerade sauer ist und unbedingt irgendwo hin möchte. An der Hand läuft sie schon einige Schritte, doch irgendwann wird sie dann meistens ungeduldig und völlig unkontrolliert, wirft sich hin und krabbelt dann einfach weiter. Ich freue mich so sehr darauf, wenn sie endlich richtig läuft. Zum einen, weil mich das unglaublich stolz macht. Zum anderen, weil sie dann bestimmt endlich zufriedener ist.

Denn das ist sie gerade überhaupt nicht. Sie meckert, schimpft und schreit was das Zeug hält. Wo ist mein kleiner Sonnenschein hin? Das frage ich mich oft, wo sie doch sonst immer nur lachte und ziemlich zufrieden mit allem war. Nun kann man ihr gerade gar nichts recht machen. Ob beim Essen, spielen, lesen – immer kommt es irgendwann zu einem Zwergenaufstand. Ja, die ersten Wutanfälle sind auf dem Vormarsch. Auf ein „Nein“ reagiert sie immer sehr ungehalten. Und wenn sie nicht bekommt, was sie will. Aber selbst wenn alles in Ordnung zu sein scheint, weint sie dennoch sehr viel.

Genauso sieht es mit dem Schlaf aus. Sie schlief ja immer wunderbar durch. Ganz selten weinte sie nachts. Und wenn, gab man ihr kurz den Nucki, Spieluhr an und schon war es wieder ruhig. Und jetzt? Einschlafen wird zur Geduldsprobe. Doch das ist harmlos, im Vergleich dazu, wenn sie nachts schreiend aufwacht. Denn dann bleibt sie locker zwei bis drei Stunden wach. Und wehe wir weichen von ihrer Seite. Am besten will sie dann getragen werden. Wenigstens muss man aber im Zimmer bleiben. Ich habe ja kaum Nerven dafür. Deswegen übernimmt mein Mann das oft. (Danke, Schatz!) Oder wir wechseln uns ab. Neulich bin ich auf dem Boden vor ihrem Bett eingeschlafen und irgendwann schmerzerfüllt und frierend wieder wach geworden. Vergangene Nacht saß ich mehr als zwei Stunden neben ihrem Bett und sie dachte nicht daran, wieder einzuschlafen. Jeder Versuch sich rauszuschleichen endete in einem größeren Drama. Als sie endlich schlief, konnte ich mein Glück kaum fassen. Das zerrt echt an den Nerven. Eigentlich ist schon seit unserem Urlaub im Juli der Wurm drin. Zwischendurch war es wieder mal besser und jetzt eben wieder nicht.

Ob es daran liegt, dass sie gerade mitten im 8. Entwicklungsschub ist? Oder ob vielleicht doch mal wieder ein paar Zähne kommen? Darauf warten wir ja echt vergeblich.

Na ja, und wer nachts so lange wach liegt, ist natürlich dann morgens nicht ausgeschlafen. Und nun muss ich sie ja immer wecken, weil ich den Großen in den Kindergarten bringen muss. Die Vormittage sind dann immer echt schwierig nach solchen Nächten, denn ihre Laune ist im Keller. Ich bin dann immer erleichtert, wenn sie mittags wieder im Bett liegt.

Ich bete, dass diese schwierige Phase bald vorbei ist. Und das sie wieder das ausgeglichene kleine Mädchen ist, das sie doch immer war.

Sie isst gerade nicht besonders gut, was auch am Schub liegen könnte. Sie hat aber ihre Vorliebe für Trauben entdeckt und ist total verrückt danach. Und nach allem, was wir gerade essen.

Was das Spielen angeht, weiß sie gerade glaube ich selbst nicht so, was ihr gefällt. Sie beschäftigt sich nie lange mit Dingen. Sie räumt nach wie vor gerne Sachen aus, zum Beispiel den Korb ihres Kinderwagens. Sie rollt gerne Klopapier ab und zerfetzt es dann. Oder Zeitungen. Sie steckt Spielzeuge in Dosen oder andere Behälter und holt sie wieder heraus. Sie versucht Duplosteine zusammenzubauen, was ihr zu 97% nicht gelingt. Aber manchmal klappt es eben doch. Sie nimmt Tücher und putzt damit den Tisch oder wischt uns den Mund ab. Sie versteckt sich gerne und wirft sich nach wie vor gern kuschelnderweise auf Teppiche, Kissen oder was ihr sonst in die Quere kommt. Sie spielt gern mit ihrem Bruder fangen und krabbelt wie wild hinter ihm her, schafft es aber nie, ihn zu schnappen. Sie klatscht, winkt und hält sich die Ohren zu, füttert uns gerne. Ständig dabei: die kleine, blaue Plastikgabel aus der Spielküche. Und die 8. Die 8 aus der Puzzlematte wird ständig rausgepflückt. Bei meinem Sohn damals übrigens genauso.

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Sie schaut gerne Bücher an. Wenn sie einen Ball sieht, sagt sie „Ba“! Wenn sie irgendetwas anderes sieht…sagt sie auch „Ba“. Zumindest zu den meisten Dingen. Bei einem Pferd macht sie „Pppprrrrr“ und tut so, als würde sie reiten. Der Hund macht „Wa wa“, der Hase schnuffelt und wenn sie einen Fisch sieht, macht sie den Mund mit Blubb-ähnlichen Geräuschen ganz oft auf und zu. Manchmal gelingt ihr auch ein „Mäh!“, doch meistens kommt eher „Mah“ heraus. Hat sie ein Spielzeugauto, macht sie „Brrrrrrmmmm“.

Neben Mama, Papa, Da, Ja und Nein, sagt sie neuerdings „Halla“, wenn jemand Hallo ruft. Sie benutzt bisher keine O-Töne. Höchstens mal sowas wie Ö. Aber das kommt schon noch.

Natürlich ist sie gerne draußen und unterwegs ist die Laune auch immer ganz gut. Den Sandkasten liebt sie inzwischen besonders.

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Zwischenzeitlich habe ich die junge Dame in vier Kindergärten angemeldet, damit sie hoffentlich 2018 einen Platz bekommt. Außerdem werden wir ab November in eine Spielgruppe gehen.

Pusteblume in Zahlen:

  • Ich bin schon so groß: 72 cm
  • Gewachsen bin ich also: 20 cm
  • Ich wiege: 9.400 g
  • Zugenommen habe ich somit: 5.800 g
  • So viele Zähne habe ich: 2
  • Ich trage Kleidergröße: 74 und 80
  • Ich trage Pampers Größe: 4
  • Ich schlafe: Von 19.30 bis 07.45
  • Ich esse: 5 Mahlzeiten
  • Ich spreche: 6 Wörter

Mein kleines Mädchen – nun ist sie kein Baby mehr. Sie werden einfach so schnell groß…

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Wenn Papa Urlaub hat…

…und wir nicht verreisen, heißt das nicht, dass nicht viel los ist. Im Gegenteil. Zwei Wochen Familienzeit wollen voll ausgenutzt werden. Und das haben wir auch!

Montag, 05.09.16

Während der Große den Vormittag im Kindergarten verbracht hat, musste mein Mann sich erst einmal dringend um die Steuererklärung kümmern. Sowas schieben wir immer ewig vor uns her. Aber jetzt gab es keine Ausreden mehr. Während er also dieses notwendige Übel erledigte, ging ich mit dem Tochterkind fast zwei Stunden spazieren. Es ging an der schönsten Stelle der Schwalm vorbei. Ich liebe diesen Ort. Früher gingen mein Mann und ich hier oft noch spät am Abend entlang, wenn keine Menschenseele mehr unterwegs war.

 

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Danach holte ich meinen Sohn vom Kindergarten ab und wir fuhren gemeinsam durch die Waschstraße. Das fand er total spannend. Er wollte sofort noch mal durchfahren. Am Nachmittag haben wir uns noch mit Freunden auf dem Spielplatz getroffen. Als die Kinder schließlich im Bett waren, aßen wir Tiefkühlpizza und schauten vier Folgen von „How to get away with murder“. Ziemlich spannend.

Dienstag, 06.09.16

Der Tag startete schon früh, denn es ging in den Zoo – und zwar in die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen. Die Fahrt zog sich ein wenig, denn es war ziemlich viel Verkehr rund um den Pott. Aber es hat sich gelohnt, denn dieser Zoo ist wirklich fantastisch. Dort haben die Tiere wirklich viel Platz in wunderschönen, naturbelassen Gehegen. Besonders beeindruckt haben mich die Giraffen und die Nashörner, die ziemlich nah vor unserer Nase standen. Auch die Seehunde waren fast zum Greifen nah!

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Zwischendurch wurde natürlich am Spielplatz halt gemacht, damit die Kleine auch mal ein bisschen Bewegung bekommt. Sie hat erstaunlich gut mitgemacht, dafür dass sie so lange im Buggy sitzen musste. Allerdings fiel der Mittagsschlaf recht kurz aus. Die Rückfahrt war dann echt anstrengend, da beide Kinder alles andere als gut gelaunt waren. Dafür war aber der Tag echt toll!

Mittwoch – 07.09.16

Heute ging der Wildfang wieder in den Kindergarten. Wir wollten ihn jetzt nicht die ganze Zeit, in der Papa frei hat, aus der Kita raus lassen, da er sich schließlich gerade erst daran gewöhnt und es eh zur Zeit nicht so leicht ist.

Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Weg nach Klein Zwitserland, einem Waldspielplatz hinter der niederländischen Grenze. Für den Großen war das total super. Da kann man so richtig nach Herzenslust klettern, spielen und toben. Die Kleine fand das aber nicht ganz so lustig, konnte man sie dort kaum irgendwo absetzen, außer in dem Bereich für die kleineren Kinder. Aber spätestens in zwei Jahren wird es der perfekte Ort für uns sein. Was mir daran besonders gefällt: Dass man es dort, im Schatten der Bäume, auch an sehr warmen Tagen gut aushalten kann. Und es gibt dort sogar einen Pool für die Kids. Echt super!

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Donnerstag – 08.09.16

Tag der Beule. Ich war mittags im Kinder-Secondhand-Laden, um dort einen großen Schwung Kleidung loszuwerden und gleichzeitig die Abrechnung der vergangenen Saison zu machen, als mein Mann anrief. Er musste den Wildfang früher aus dem Kindergarten abholen, weil er die Treppe eines Spielgeräts heruntergefallen ist und nun eine gewaltige Beule an seiner Stirn prangte.

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Mein Mann wollte eigentlich gleich mit ihm zum Arzt fahren, aber da unser Sohn gut drauf war wie immer, entschieden wir uns dazu, ihn erst mal zu beobachten. Unsere Unternehmungen für den Tag ließen wir aber ins Wasser fallen, falls wir doch noch zum Arzt mussten. Doch es ging ihm weiterhin gut. Welch ein Glück!

Freitag – 09.09.16

Heute war jede Menge Me-Time angesagt. Ich war mit einem meiner liebsten Mädels verabredet und wir starteten den Tag mit einem gemütlichen, ausgedehnten Frühstück. Wir haben sehr viel geredet und hatten, was das angeht, echt jede Menge nachzuholen, sieht man sich inzwischen doch leider viel zu selten. Anschließend machten wir uns auf den Weg nach Aachen zu den Carolus-Thermen und ließen es uns richtig gut gehen. Das war längst überfällig und wir haben das beide sehr genossen.

Wochenende – 10. + 11.09.16

Der Samstag ging für Einkaufen, Wäsche u.s.w. drauf. Das Übliche halt. Unternommen haben wir ansonsten nichts, sondern die Zeit im Garten verbracht. Und auf dem Klo, weil der Wildfang offensichtlich Verstopfung und echt schlimm damit zu kämpfen hatte. In der Notapotheke, wo er gemeinsam mit Papa hinführen, gab man uns Babylax, doch wieder zu Hause ging es ihm scheinbar wieder gut.

Sonntag ging das Drama jedoch weiter, so dass wir uns entschieden ihm tatsächlich Babylax zu geben. Später waren wir bei Freunden eingeladen und haben dort einen gemütlichen Nachmittag mit Kuchen uns Antipasti verbracht. Und mit unzähligen Klogängen. Natürlich. Das war ganz schön stressig für uns alle. Am Abend war das Thema aber dann ausgestanden.

Montag – 12.09.16

Guten Morgen Schnupfnase! Es zeichnete sich am Abend zuvor schon ab. Ich bin krank. Herzlichen Glückwunsch! Passt ja wirklich wunderbar. Also wurden gleich fleißig Gegenmittel eingeworfen. Ich hing ziemlich in den Seilen. Daher war nicht mehr viel Programm angesagt, außer eine Anmeldung in einer Kita für die Kleine und ein paar Teile einkaufen.

Dienstag – 13.09.16

Der Tag startete mit Pärchenzeit und einem gemütlichen und wirklich leckeren Frühstück in einem Bauerncafé. Der Große war im Kindergarten und das Tochterkind wurde von Oma bespaßt. Wir haben das echt genossen. In aller Ruhe zu essen und dabei ungestört zu quatschen – das hat echt Seltenheitswert.

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Den Rest unserer Freizeit haben wir dann ganz romantisch im Baumarkt verbracht. Was für eine Vergeudung. Aber: Was sein muss, muss sein!

Am Nachmittag hatte ich noch einen Termin in Düsseldorf, zu dem ich bei Gelegenheit an anderer Stelle sicher noch etwas erzählen werde.

Mittwoch – 14.09.16

Den Vormittag an diesem wunderschönen Herbstsommertag nutzten wir für einen Spaziergang um einen nahe gelegenen See, an dem ich in meiner Kindheit und Jugend viel Zeit verbracht habe. Heute geht dort leider fast niemand mehr baden, was wirklich schade ist. Wir haben es immer geliebt. Und ich hätte auch in dem Moment echt Lust dazu gehabt. Immerhin bin ich wenigstens mit den Füßen ins Wasser gegangen.

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Und danach? Geplant war ein Schwimmbadbesuch am Nachmittag. Mein Sohn freute sich darauf. Eigentlich. Später war er nämlich plötzlich der Meinung, dass er doch lieber wieder in den Zoo will, und machte einen riesigen Aufstand. Nach langem Hin und Her wollte er aber doch ins Schwimmbad und es hat ihm natürlich ganz viel Spaß gemacht.

Donnerstag – 15.09.16

Heute wurde im Kindergarten blau gemacht und wir fuhren schon am frühen Vormittag nach Grevenbroich zum Bobbolandia Spielpark. Dieser ist in einem alten Freibad entstanden, das jahrelang brach lag. Erstaunlicherweise war dort rein gar nichts los. Wir tobten daher nach Herzenslust. Ich hatte auf dem Hüpfkissen wohl am meisten Spaß! Einen Splashpark gab es auch – perfekt für eine kleine Abkühlung. Dann suchten wir uns für die Kleine ein schattiges Plätzchen im Sand.

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Uns allen gefiel das Wabbelkissen ganz besonders, dort haben wir uns am längsten aufgehalten.

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Doch was machen wir jetzt mit dem angebrochenen Tag? Nachdem wir alles bespielt hatten, entschieden wir uns, nach Venlo zum Kinderbauernhof zu fahren und verbrachten dort zwischen Eseln, Schweinen und anderen Tieren noch einen schönen Nachmittag.

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Am Abend waren die Kinder so schmutzig, dass sie erst mal in die Wanne mussten.

Freitag – 16.09.16

Am Freitag war der Fotograf im Kindergarten und ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Ansonsten wurden am Vormittag ein paar Kleinigkeiten erledigt.

Da das Sommerwetter vorbei war und es nach Regen aussah, entschieden wir uns heute für den Indoorspielplatz und fuhren somit zum dritten Mal über die Grenze rüber nach Holland. Spontan kamen sogar noch Freunde mit und die Jungs rannten und tobten und rannten und tobten, bis sie schließlich klatschnass geschwitzt waren. Als um 18.00 geschlossen wurde, wollten die beiden noch gar nicht nach Hause. Aber wir wollten nicht warten, bis man uns raus wirft.

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Wochenende – 17. + 18.09.16

Der Samstag fiel einkaufen und putzen zum Opfer, hatten wir die ganze Woche doch keine Zeit für so etwas. Natürlich blieb noch Zeit zum Spielen.

Und am Sonntag besuchten wir Oma und Opa und aßen Pflaumenkuchen.

So gingen die zwei Wochen rum wie im Flug. Es war wirklich schön. Aber es war auch ziemlich stressig. Denn der Große weinte noch einige Tage, wenn er in den Kindergarten musste. Das ist zum Glück nun überstanden. Zwischendurch hatte er auch noch so einige Wutanfälle, weil er alles und gar nichts wollte.

Schlimmer aber war es noch mit der Kleinen. Zuhause schrie sie eigentlich permanent und war mit nichts zufrieden. Das zerrte echt an den Nerven. Und dann hat sie die letzten Nächte (Abende) auch noch viel geweint und blieb dann gerne mal zwei, drei Stunden wach. So waren unsere gemütlichen Abendstunden im Eimer und haben sie getrennt voneinander verbracht. Einer musste sie immer tragen oder wenigstens bei ihr bleiben, damit sie wenigstens ruhig war – meistens war das Papa. In einer Nacht schlief ich sogar auf dem Boden vor ihrem Bett ein, wachte schmerzerfüllt wieder auf.

Es waren zwei Wochen voller Spaß und Abenteuer, aber auch zwei Wochen mit schreienden Kindern. Sonne und Schatten – gehört doch irgendwie zusammen.

Jetzt sind wir wieder im Alltag angekommen und auch hier geht es von nun an wieder wie gewohnt weiter.

Falls sich jemand wundert…

…dass es hier so ruhig ist: Papa hat Urlaub und wir sind viel unterwegs.

Zu allem Überfluss brüte ich gerade etwas aus und werfe fleißig Gegenmittel ein, in der Hoffnung, dass ich mich in den nächsten Tagen einigermaßen über Wasser halten kann, damit wir noch ein paar Dinge unternehmen können.

Nächste Woche geht es hier wie gewohnt weiter und ich erzähle Euch, was wir so unternommen haben.

Bis bald!

Ein Monat ohne Shopping? Ein Rückblick!

Am Anfang des Monats habe ich Euch von unserer bevorstehenden Shopping-Diät erzählt. Der Plan war, nur das zu kaufen, was tatsächlich nötig war. Also Lebensmittel, Pflegeprodukte, Windeln – jedoch keine Kleidung, kein Spielzeug, keine Kosmetika oder dergleichen.

Ein ganzer Monat ohne Shopping? Geht das überhaupt. 

Ja! Es geht.*

Wir wollten herausfinden, wie viel wir monatlich tatsächlich für Bedarfsgüter ausgeben. Außerdem wollen wir ein bisschen sparen, denn es kommen bald ein paar größere Ausgaben auf uns zu. Im Oktober werden wir nämlich unser neues Sofa bekommen und passend dazu werden noch einige andere Dinge benötigt. Da war eine Shopping-Diät der perfekte Plan.

Und es war gar nicht so schwer, wie erwartet. Besonders verlockend sind für mich immer Drogeriemärkte. Ich bin ja so ein Kosmetikjunkie. Ich kaufe eigentlich immer irgendwas. Doch nun war Beherrschung angesagt. Das heißt mit Scheuklappen an den ganzen Kosmetik-Regalen vorbeizurauschen, anstatt sich den 24. Nagellack oder den 37. Lidschatten zu kaufen. (Ja, so viele habe ich wirklich!) Denn eigentlich benutzt man doch meistens nur die gleichen Dinge. Warum also so viel bunkern? Außerdem kommt man so nicht nur viel günstiger, sondern auch viel schneller wieder aus dem Geschäft raus.

Das gleiche gilt für ALDI und Co. Es wurde nicht in den Nonfood-Körben gewühlt, sondern blind daran vorbeigegangen. Wir guckten aber auch gar keine Prospekte – die wanderten ungelesen ins Altpapier, damit erst gar keine Wünsche geweckt wurden.

Nun ist der Monat rum und ich muss sagen, die ganze Sache ließ sich ziemlich gut umsetzen.

*Okay, ich habe zwei Mal geflunkert.

Ich habe Geschenke für zwei Schulkinder und ein Kindergartenkind besorgt, und dabei ist mir aus Versehen ein kleiner Dinosaurier für meinen Sohn in den Einkaufswagen gefallen, den er passend zu seinem TipToi (das wir vor einiger Zeit bereits im Angebot gekauft und auf Halde liegen hatten) zum Kindergartenstart von uns geschenkt bekommen hat.

Außerdem kam ich beim Spaziergang am Buchladen vorbei und kaufte noch ein Dinosaurier-Buch, welches ich zunächst versteckte, um nicht aufzufliegen, und erst im nächsten Monat wieder rauskramen wollte. Doch dann wurde mein Sohn krank und er hat es dann schon bekommen.

So habe ich knapp 17,00 € gegen die Regeln ausgegeben.

Was das Online-Shopping anging, fiel es mir schon etwas schwerer, denn es ist ganz schön verlockend mal eben zu gucken, was es denn so Schönes gibt. Die unzähligen Mails, die mir satte Rabatte und SALE! SALE! SALE! ankündigten, wurden ungeöffnet gelöscht, um ja nicht in Versuchung zu geraten. Puh! Ich habe es tatsächlich geschafft!

Sicher hat sich die Hermes-Botin schon Sorgen um uns gemacht, stand sie doch sonst mindestens ein Mal pro Woche bei uns auf der Matte.

Ich habe tatsächlich nur eine einzige Bestellung getätigt, aber auch nur deshalb, weil die Erzieherin im Kindergarten gemeint hat, ich solle für meinen Sohn doch besser einen Kindergartenrucksack besorgen. Ich hielt das eigentlich eher für unnötig.

Mein Mann kaufte einen neuen Wasserspieltisch für die Kinder, weil bei dem alten ein Bein abgebrochen war und man ihn nicht mehr reparieren konnte. Da aber jetzt noch so schönes Wetter ist, hielten wir diese Anschaffung für sinnvoll.

Weitere „Ausfälle“ gab es jedoch nicht und ich bin ganz begeistert, das wir das so gut durchgezogen haben, wo wir sonst viel zu oft Dinge kaufen, ohne darüber nachzudenken, ob das nun wirklich nötig ist.

(Ich bin jedoch im neuen Monat gleich rückfällig geworden und habe eine große Bestellung bei Orsay aufgegeben. Ach man… so viel zu den guten Vorsätzen. Eigentlich wollte ich mir nämlich erst wieder etwas kaufen, wenn ich meinem Wunschgewicht näher gekommen bin, alles andere lohnt sich schließlich nicht. Mal sehen, vermutlich passt eh die Hälfte der Sachen nicht.)

Fazit: So eine Shopping-Diät ist echt eine gute Sache. Man hat die meisten Dinge eh schon im Überfluss und braucht selten wirklich etwas neues. Man spart nicht nur Geld, sondern auch viel Zeit, die man für wichtigere Dinge nutzen kann – für unsere Kinder zum Beispiel.